Graduiertenkolleg Being(s): Artistic Research in Transformative Context of Health
Mit dem dreijährigen Postgraduierten-Programm Being(s): Artistic Research in Transformative Contexts of Health möchte die HFBK Hamburg erstmalig ein international anschlussfähiges postgraduales Qualifizierungsangebot im Feld der künstlerischen Forschung für Künstler*innen zu Beginn ihrer Karriere anbieten.
Das Programm wird vom Promotionsausschuss für PhD in Art Practice konzipiert und engmaschig begleitet, dem internationale Lehrende der HFBK angehören: Prof. Kader Attia, Prof. Angela Bulloch, Prof. Simon Denny, Prof. Omer Fast, Prof. Rajkamal Kahlon und Prof. Adina Pintilie.
In enger Kooperation mit dem Forschungsbereich Leben im Anthropozän: Körper, Gesundheit, Gesellschaft im Rahmen des BA-Studiengangs Liberal Arts & Sciences an der Universität Hamburg (UHH) werden gemeinsam mit Prof. Dr. Sophie Witt (UHH, Professorin für Literaturwissenschaft, insbesondere Wissenskulturen und Interdisziplinarität) Forschungs-, Studien- und Lehrprogramme entwickelt und erprobt, die aktuelle Fragen von Gesundheit mit anderen Gegenwartsdiskursen verknüpfen und sie explizit an der Schnittstelle von Wissenschaft und Kunst situieren. Für diesen Theorie-Praxis-Transfer werden in konkreten thematischen Konstellationen Formate geschaffen, die als Labor und Practice Hub dienen.
Inhaltlicher Rahmen
Die Welt ist angesichts gegenwärtiger Herausforderungen abhängiger denn je von neuen Impulsen und einem radikalen Umdenken in allen Lebensbereichen. In einer Zeit, in der tiefgreifende Transformationsprozesse die Bedingungen des Lebens grundlegend verändern, stellen sich auf der lokalen, der globalen und auf der planetaren Ebene Folgen ein, die noch unabsehbare Konsequenzen für die Gesundheit aller Lebewesen auf diesem Planeten haben werden. Die sich immer wieder neu stellende Frage nach den Bedingungen von Gesundheit kann auf allen Ebenen als eines der wichtigsten Probleme betrachtet werden, das durch bewaffnete Konflikte, Klimakrisen, Pandemien und wachsende Herausforderungen in der öffentlichen Gesundheitsversorgung immer weiter verschärft wird. Dabei ist es unerlässlich, nicht nur die Entwicklung der medizinischen Wissenschaften voranzutreiben, sondern Gesundheit in einem erweiterten Feld zu betrachten. Dieses erfordert interdisziplinäre Strategien und radikal neue Denkansätze, denn Gesundheit bedeutet weit mehr als die Freiheit von Krankheit.
Künstlerische Dimensionen können zu einem umfassenderen Verständnis von Gesundheit in Gegenwart und Zukunft beitragen und zu experimentellen, ästhetischen und strukturellen Beschreibungskategorien für spezifische Weltverhältnisse und sich rasch verändernde Lebensbedingungen werden. Durch die Reflexion der ästhetisch-konzeptionellen Grundlagen und Rahmenbedingungen, die die Wahrnehmung und Erfahrung von Gesundheit und Wohlbefinden beeinflussen und prägen, zielt das Forschungsprogramm zum einen auf die Analyse der Mechanismen, Instrumente und Ordnungen, die bestehende systemische und normative Strukturen definieren. Zum anderen sollen Vorschläge aus der Kunst formuliert werden, um neue Bezugssysteme sichtbar zu machen, die Gesundheit als ein dynamisches Verhältnis von unterschiedlichen Lebensformen, (im)materiellen Bedingungen und systemischen Kontexten verstehen.
Curriculum
Für Promovierende wird ein speziell entwickeltes Curriculum angeboten, das sich Methoden und Praxis der künstlerischen Forschung widmet. Hierfür werden Seminarangebote geschaffen, die eine begriffliche, methodische und strukturelle Grundlage für die gemeinsame Arbeit bilden und sich zudem mit forschungspraktischen Fragestellungen im Kontext der einzelnen Projekte beschäftigen.
Einmal pro Semester findet ein künstlerisches Forschungskolloquium statt, das die jeweiligen Entwicklungen in den Projekten ins Zentrum stellt. Hier werden Bezüge innerhalb der Gruppe herausgearbeitet und gegenseitige Vernetzung gestärkt. Externe Gäste geben Impulse und erweitern die Bezüge des Netzwerks. Das Format variiert zwischen Workshop und Präsentation von Prototypen, gemeinsamen Exkursionen sowie öffentlichen Elementen und Diskursveranstaltungen.
Geförderte PhD Projekte: Johannes Büttner, Tang Han, Dariia Kuzmych, Helene Kummer, Pablo José Torres Gómez,
Assoziierte PhD-Projekte: Viki Kühn, Ruxin Liu, Maria Ignatenko, Michal Baror
Landesforschungsförderung Hamburg
Förderzeitraum 1.3.2025-30.6.2028
Sprecherin: Prof. Angela Bulloch und Prof. Simon Denny
Kooperation:
Prof. Dr. Sophie Witt, Fakultät für Geisteswissenschaften , Fachbereich Philosophie, Institut für Liberal Arts & Sciences
PhD in Art Practice
Programm zum Jahresübergang
In Zukunft schreiben
Neues Semester, neue Gesichter: Willkommen an der HFBK Hamburg
Bald geht's los – Semesterstart 2025/26
Promovieren an der HFBK Hamburg
Being(s)
Graduate Show 2025: Don't stop me now
Cine*Ami*es
Redesign Democracy – Wettbewerb zur Wahlurne der demokratischen Zukunft
Kunst im öffentlichen Raum
How to apply: Studium an der HFBK Hamburg
Jahresausstellung 2025 an der HFBK Hamburg
Der Elefant im Raum – Skulptur heute
Hiscox Kunstpreis 2024
Die Neue Frau
Graduate Show 2024 - Letting Go
Finkenwerder Kunstpreis 2024
Archives of the Body - The Body in Archiving
Neue Partnerschaft mit der School of Arts der University of Haifa
Jahresausstellung 2024 an der HFBK Hamburg
(Ex)Changes of / in Art
Extended Libraries
And Still I Rise
Let's talk about language
Graduate Show 2023: Unfinished Business
Let`s work together
Jahresausstellung 2023 an der HFBK Hamburg
Symposium: Kontroverse documenta fifteen
Festival und Symposium: Non-Knowledge, Laughter and the Moving Image
Einzelausstellung von Konstantin Grcic
Kunst und Krieg
Graduate Show 2022: We’ve Only Just Begun
Der Juni lockt mit Kunst und Theorie
Finkenwerder Kunstpreis 2022
Nachhaltigkeit im Kontext von Kunst und Kunsthochschule
Raum für die Kunst
Jahresausstellung 2022 an der HFBK Hamburg
Conference: Counter-Monuments and Para-Monuments
Diversity
Live und in Farbe: die ASA Open Studios im Juni 2021
Vermitteln und Verlernen: Wartenau Versammlungen
Schule der Folgenlosigkeit
Jahresausstellung 2021 der HFBK Hamburg
Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020
Digitale Lehre an der HFBK
Absolvent*innenstudie der HFBK
Wie politisch ist Social Design?