2025/11/12: Hiscox Kunstpreis 2025 an Junya Fujita vergeben
Gestern Abend um 19 Uhr fand zum 18. Mal die Verleihung des mit 7.500 Euro dotierten Hiscox Kunstpreis an der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK) statt. Preisträger 2025 ist Junya Fujita. Der in Kooperation mit dem Spezialversicherer Hiscox vergebene Preis würdigt zwölf Kunststudierende der HFBK mit exklusiver Sichtbarkeit in einer Ausstellung im ICAT – Institute for Contemporary Art & Transfer.
Zu den Nominierten des Hiscox Kunstpreises 2025 gehören Omid Arabbay, ana zeno de courcy, Junya Fujita, Jule Heinrich, Helen Hu, Sebastian Hvass, Anna Lorbeer, Yoav Perry, Kurt Röll, Kristina Shuster, Stina Stühmer und Loerdy Wesely. Sie zeigen ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten, das von Malerei über Wandarbeiten und Skulpturen bis hin zu Video- und Soundinstallationen reicht. Besucher*innen bietet die Ausstellung einen seltenen, fokussierten Einblick in das aktuelle künstlerische Schaffen an der Hochschule.
Der Jury zur Bestimmung des Preisträgers gehörten in diesem Jahr Maurin Dietrich – Direktorin Kunstverein München, Toby Kamps – Sammlungsleiter Moderne, Hamburger Kunsthalle und Alya Sebti – Direktorin ifa-Galerie Berlin und Co-Kuratorin 36. São Paulo Biennale an. Nach einem Rundgang, bei der die künstlerischen Arbeiten von allen zwölf Nominierten persönlich präsentiert wurden, verständigte sich die Jury auf die Vergabe des Hiscox Kunstpreises für die Arbeit Interstice of Listening an Junya Fujita (Masterstudium an der HFBK Hamburg bei Professorin Angela Bulloch).
Aus der Jurybegründung: "Die mit einer Fotografie kombinierte Soundarbeit Interstice of Listening von Junya Fujita ist eine beeindruckende und zugleich stille Einladung zum genauen Hinschauen und Hinhören. Sie fordert keine Aufmerksamkeit ein – sie erzeugt sie. In einer Zeit, in der Geschwindigkeit zum Grundmodus geworden ist, eröffnet sein Werk einen Raum für Konzentration und für jene Form der Wahrnehmung, die wir so leicht verlieren. Fujita richtet den Blick auf das beinahe Alltägliche: auf Prozesse der Natur, auf minimale Veränderungen, auf Übergänge, die sonst unbemerkt bleiben. Durch die räumliche Setzung der Installation lässt uns der Künstler erfahren, dass es keine absolute Stille gibt. Sie zeigt, wie Natur, Raum und Wahrnehmung miteinander verschränkt sind, wie Klang und Stille in ständiger Beziehung stehen. Junya Fujita entscheidet sich für das Intensive im Unspektakulären: für das, was sichtbar wird, wenn wir bereit sind, länger zu verweilen."
Janna-Lena Baierle, Underwriter Art & Private Clients beim Spezialversicherer Hiscox, betont: „Als Spezialversicherer mit tiefen Wurzeln und Ursprung in der Absicherung von Kunst ist uns die Förderung kreativer Talente ein echtes Anliegen – insbesondere durch den von uns gestifteten Hiscox Kunstpreis. Seit mittlerweile 18 Jahren engagieren wir uns gemeinsam mit der HFBK Hamburg für junge Künstler*innen und sind stolz darauf, ihre Entwicklung begleiten zu dürfen. Die Leidenschaft und die außergewöhnliche Schöpferkraft, die auch in diesem Jahr wieder sichtbar wurden, verdienen Aufmerksamkeit und Unterstützung. Es ist uns eine große Freude, mit dem Hiscox Kunstpreis erneut einen Beitrag zur Sichtbarkeit und Förderung dieser beeindruckenden Talente zu leisten.“
Den mit 7.500 Euro dotierten Kunstpreis vergibt der Versicherer Hiscox Deutschland seit 2008 in Kooperation mit der HFBK Hamburg. Kunst zu sammeln und zu versichern hat das internationale Spezialversicherungsunternehmen Hiscox seit jeher geprägt. Neben der finanziellen Förderung in Form eines Preisgeldes wird den Nominierten zusätzlich ermöglicht, ihre Werke der Öffentlichkeit zu zeigen und in einem durch die Grafikklasse der Hochschule gestalteten Katalog zu präsentieren. Bei einem gemeinsamen Abendessen nach der Preisverleihung mit Sammler*innen, Galerist*innen, Professor*innen und Kunstinteressierten bietet Hiscox den Nominierten eine weitere Plattform, wertvolle Kontakte zu knüpfen. Mit diesem Engagement für die Kunst leistet Hiscox einen wichtigen Beitrag für eine unabhängige Entwicklung herausragender Studierender zu Beginn ihrer künstlerischen Karriere.
Pressekontakt
- Sabine Boshamer
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