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Bewerbung Promotion

Zulassungsvoraussetzungen

Voraussetzung für die Zulassung zur Promotion ist ein mit einer Masterprüfung oder einer gleichrangigen Prüfung mit überdurchschnittlichem Prüfungsergebnis, das heißt in der Regel mit der Gesamtnote „gut” oder besser abgeschlossenes Hochschulstudium an der Hochschule für bildende Künste Hamburg oder ein vergleichbarer Abschluss an einer anderen Hochschule. In Zweifelsfällen entscheidet der Promotionsausschuss über die Anerkennung.

Im absolvierten Studium müssen wissenschaftliche Studienanteile nachgewiesen werden, welche die Erreichung des mit der Promotion angestrebten Ziels erwarten lassen.

Bewerbung + Termine

Bewerbungen sind ausschließlich zum Sommersemester möglich. Im unten angegebenen Bewerbungszeitraum sind folgende Bewerbungsschritte erforderlich:

Schritt 1: Online-Bewerbung

Ab 1. bis 30. September 2021: Bitte erstellen Sie sich einen Bewerberaccount in CampusNet.

Ihre Bewerbung erhält eine Nummer, auf die Sie sich bei eventuellen Nachfragen bitte beziehen. Ihre Online-Bewerbung wird nur in Verbindung mit der Abgabe/Zusendung schriftlicher Unterlagen in Papierform berücksichtigt (Schritt 2).

Schritt 2: Abgabe der Bewerbung

In der Zeit vom 1. bis zum 30. September 2021 sind folgende Unterlagen einzureichen:

  1. Zusammenfassung des Vorhabens in 15 Zeilen (in 9-facher Kopie; bitte vorne nach dem Deckblatt ins Exposé einheften),
  2. Exposé von mindestens 10 und maximal 12 Seiten, 12 pkt, 1,5-zeilig, Seitenrand 3 cm, inklusive Forschungsstand, Vorarbeiten und Bibliographie in 9-facher Kopie (bitte Seiten nummerieren, zusammenheften und das Exposé auf dem Deckblatt mit dem eigenen Namen und den Namen der Betreuer*innen versehen),
  3. Wissenschaftlicher und künstlerischer Werdegang,
  4. Eine Kopie des Hochschulabschlusses,
  5. Eine Übersicht bereits absolvierter wissenschaftlicher Veranstaltungen und gegebenenfalls eine Liste wissenschaftlicher Veröffentlichungen und/oder eine Dokumentation Ihrer künstlerischen Arbeiten (ausgedrucktes Portfolio in einfacher Ausführung),
  6. Eine Erklärung, ob und gegebenenfalls mit welchem Ergebnis sich die Bewerberin oder der Bewerber bereits andernorts einem Promotionsverfahren unterzogen oder ein solches beantragt hat,
  7. Ausgedruckte Online-Bewerbung,
  8. Für Ihre Bewerbung brauchen Sie zwei Betreuungszusagen „Erklärung Übernahme der Betreuung Promotion“ von Professorinnen/Professoren. Der Erstbetreuer/die Erstbetreuerin muss aus dem Studienschwerpunkt Theorie und Geschichte sein.


Für Ihre Bewerbung brauchen Sie zwei Betreuungszusagen von Professorinnen/Professoren. Der Erstbetreuer/die Erstbetreuerin muss aus dem Studienschwerpunkt Theorie und Geschichte sein.

Aufgrund der Vielzahl an Bewerbungen ist eine Rücksendung Ihrer Unterlagen nicht möglich. Bitte senden Sie deshalb nur einfache Kopien ein. Sofern Sie für das Promotionsstudium eine Zulassung erhalten, fordern wir die Unterlagen als beglaubigte Kopien ab.

Die Unterlagen können postalisch zugesandt oder während der Öffnungszeiten in der Pförtnerloge, Hauptgebäude Lerchenfeld 2, 22081 Hamburg bis zum 30. September 2021 abgegeben werden. Für den postalischen Eingang und die persönliche Abgabe gilt als Ausschlussfrist der 30. September 2021.

Bitte kennzeichnen Sie Ihre Unterlagen gut sichtbar mit Ihrer Bewerbungsnummer!

Einreichungen nach Bewerbungsschluss sind nur auf Anforderung hin möglich.

Postalische Zusendung
Hochschule für bildende Künste Hamburg
Angabe Ihrer Bewerbungsnummer
Lerchenfeld 2
22081 Hamburg

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Vermitteln und Verlernen: Wartenau Versammlungen

Die Kunstpädagogik Professorinnen Nora Sternfeld und Anja Steidinger haben das Format „Wartenau Versammlungen“ initiiert. Es oszilliert zwischen Kunst, Bildung, Forschung und Aktivismus. Ergänzend zu diesem offenen Handlungsraum gibt es nun auch eine eigene Website, die die Diskurse, Gespräche und Veranstaltungen begleitet.

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; Foto: Maximilian Schwarzmann

Schule der Folgenlosigkeit

Alle reden über Folgen: Die Folgen des Klimawandels, der Corona-Pandemie oder der Digitalisierung. Friedrich von Borries (Professor für Designtheorie) dagegen widmet sich der Folgenlosigkeit. In der "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg verknüpft er Sammlungsobjekte mit einem eigens für die Ausstellung eingerichteten „Selbstlernraum“ so, dass eine neue Perspektive auf „Nachhaltigkeit“ entsteht und vermeintlich allgemeingültige Vorstellungen eines „richtigen Lebens“ hinterfragt werden.

Jahresausstellung 2021 der HFBK Hamburg

Jahresausstellung einmal anders: Vom 12.-14. Februar 2021 hatten die Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg dafür gemeinsam mit ihren Professor*innen eine Vielzahl von Präsentationsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen erschlossen. Die Formate reichten von gestreamten Live-Performances über Videoprogramme, Radiosendungen, eine Telefonhotline, Online-Konferenzen bis hin zu einem Webshop für Editionen. Darüber hinaus waren vereinzelte Interventionen im Außenraum der HFBK und in der Stadt zu entdecken.

Studieninformationstag 2021

Wie werde ich Kunststudent*in? Wie funktioniert das Bewerbungsverfahren? Kann ich an der HFBK auch auf Lehramt studieren? Diese und weitere Fragen rund um das Kunststudium beantworteten Professor*innen, Studierende und Mitarbeiter*innen der HFBK im Rahmen des Studieninformationstages am 13. Februar 2021. Zusätzlich findet am 23. Februar um 14 Uhr ein Termin speziell für englischsprachige Studieninteressierte statt.

Katja Pilipenko

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

Am Abend des 4. Novembers feierte die HFBK die Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 sowie die Verleihung des Hiscox-Kunstpreises im Livestream – offline mit genug Abstand und dennoch gemeinsam online.

Künstlerin: Iris Hamers "Two pink paintings facing each other"; Foto: Tim Albrecht

Kunst trotz(t) Corona: Graduate Show 2020

Mit einer zweimonatigen Verspätung fand die Graduate Show – ehemals Absolventenausstellung – in diesem Jahr am 19. und 20. September statt. Mehr als 140 Studierende zeigten ihre künstlerischen Abschlussarbeiten.

Ausstellung Transparencies mit Arbeiten von Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Betreut von Prof. Verena Issel und Fabian Hesse; Foto: Screenshot

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Alltagsrealität oder Klischee?; Foto: Tim Albrecht

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; Foto: MKG Hamburg

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?