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HeuteSa, 18.07.26

Eröffnung Ausstellung

PREMEABLE CONDENSATION

17:00 Uhr Overbeck-Gesellschaft, St. Petri zu Lübeck

Eda Aslan u.a.

Bereits laufend

Ausstellung

+ Von Bruchstücken und Leerstellen: Studierende am Lerchenfeld 1933–1945 zwischen Verfolgung, Anpassung und Täter*innenschaft

25.06.26–16.10.26 Bibliothek der HFBK

Die aktuellen Öffnungszeiten der Bibliothek finden Sie hier.

Die Präsentation von Archivmaterialien in den Vitrinen der HFBK-Bibliothek wurde flankierend zur Vorstellung von Dr. Alina Laura Just neu erschienener Studie Gestaltung und Gleichschritt. Die Geschichte der Hochschule für bildende Künste Hamburg im Nationalsozialismus (Forum Zeitgeschichte, Band 34, Metropol Verlag, Berlin, 2026) am 25.Juni 2026 eröffnet. Sie bietet einen Einblick in die Bestände des Hochschularchivs. Mit ihrem Fokus auf den Studierenden möchte sie deren Perspektive betonen und auf offene Forschungsfragen hinweisen.

Um das Potenzial dieses Forschungsdesiderats aufzuzeigen, werden innerhalb dieser Präsentation einzelne, von Ausschluss und Verfolgung betroffene Studierende exemplarisch vorgestellt. Es handelt sich dabei um Funde, die sich aus den Recherchen vor allem externer Forschender im Hochschularchiv unsystematisch ergeben haben. Der Grund hierfür liegt in der gewachsenen Struktur des Hochschularchivs der HFBK: Die Studierendenakten sind in rein alphabethischer Ordnung von 1905 bis 1945 sortiert – ein umfangreiches und bislang in seiner Gänze unerschlossenes Quellenmaterial.

Mit den sieben hier vorgestellten Fallbeispielen, deren individuelle Lebenswege durch Relegation, Vertreibung und Deportation entscheidend beeinträchtigt oder sogar beendet wurden, will die Präsentation die Perspektive jener einnehmen, die das Wesen einer Kunsthochschule bis heute maßgeblich mitbestimmen: die Studierenden.

Inhaltliche Erarbeitung: Sabine Boshamer, Marlene Kirsten, Julia Mummenhoff
Gestaltungskonzept und Reproduktionen: Tim Albrecht
Dank an: Dietrich Banse und die Geschichtswerkstatt Uelzen, Peter Degkwitz, Corry Guttstadt, Alina Laura Just, Alisa Navot (Israel), Felix-Nussbaum-Gesellschaft (Osnabrück), Nora Sternfeld, Itamar Wexler (Tel Aviv), Ingo Wille.

→ Alle laufenden Veranstaltungen

Donnerstag 23.07.26

Eröffnung Ausstellung

+ Porous Container

18:00 Uhr HFBK boutique

Gesa Troch

Freitag 07.08.26

Eröffnung Ausstellung

Pauli-Preis 2026

18:00 Uhr Kunsthalle Bremen

Annette Kelm u.a.

Samstag 22.08.26

Eröffnung Ausstellung

+ Most (Un)Important

11:00 Uhr Galerie in der Wassermühle Trittau

Dongchan Kim

Donnerstag 27.08.26

Eröffnung

+ Adler, Orden, Wahlurne. Redesigning Democratic Representation

19:00 Uhr Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main

Friedrich von Borries u.a.

Ausstellung im Rahmen des Forschungsprojekts „Redesigning Democratic Representation“ von Friedrich von Borries u.⁠ ⁠a.

Donnerstag 03.09.26

Eröffnung Ausstellung

+ Klimax Klima

18:00 Uhr ICAT 01

Omid Arabbay, Anastasiia Batishcheva, Bjørg Elttør, Jonas Fischer, Hannah Francke, Tatjana Hub, Krina Königsmann, Maximilian Koppernock, Ann-Sophie Krüger, Zoe Popp, Igor Vrdoljak, Mimi Shudi Yan

Der Klimawandel ist eine der drängendsten und existenziellsten Krisen unserer Zeit, bei der es sich nicht mehr länger um eine dystopische Zukunftsvision, sondern um ein Phänomen der Gegenwart handelt. Dabei sind es nicht nur die Temperaturen, die im Wandel sind – auch das politische und gesellschaftliche Klima verändert sich merklich, in Deutschland wie auch international.

Kann Kunst, die oft seismographisch Veränderungen erkennt, Wandel sichtbar machen? Im Sommer 2024 kamen Studierende der Hochschule für bildende Künste Hamburg, der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und der Akademie der Bildenden Künste München in Neuhardenberg zusammen, um in einer Sommerwerkstatt für Fotografie die Möglichkeiten von Kunst in Zeiten des Klimawandels auszuloten. Die dazugehörige Ausstellung wurde im Sommer 2025 im Schloss Neuhardenberg realisiert.  

Kann man Wälder archivieren, bevor sie abgeholzt werden? Was hat die Beschaffenheit der Böden mit dem Klimawandel zu tun? Wie gehen wir mit invasiven Arten um? Was ist uns fremd? Was vertraut? Ein Jahr lang haben sich die Studierenden mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt. In der Ausstellung mit teilweise aktualisierten Arbeiten im ICAT der HFBK Hamburg versuchen sie, mit künstlerischen Mitteln Antworten zu finden.

betreut von Prof. Armin Linke, Prof. Heidi Specker, Prof. Tobias Zielony und Prof. Thomas Weski

Öffnungszeiten zur Hamburg Art Week: 4.-6.⁠ ⁠September 2026, 1120 Uhr

Eröffnung

+ Peers and Patterns

18:00 Uhr ICAT 02

Tolani Abayomi, Megan Auer, Milo Dillenschneider, André Friedel, Helene Kummer, Anissa Tavara, wwwegetables (Morgan Mansour & Veronika Pluzhnikova)

Ökosysteme beschreiben meist ein Zusammenwirken aus Organismen und ihrer Umgebung. Die Wechselwirkung ihrer Beziehungen ist in ständiger Bewegung, Wiederholung und Aushandlung zueinander. Das Verhältnis Mensch und Natur dient seit jeher als Motiv künstlerischer Auseinandersetzungen und wird stets neu verhandelt. Die Ausstellung im ICAT möchte sich den interspezifischen sowie zwischenmenschlichen Beziehungsweisen widmen und Ökosysteme als Sinnbild für Geflechte des Miteinanders aufzeigen. Besonders botanische Bildmotive oder Mensch-Tier Konstellationen erweisen sich als reichhaltige Metaphern für Zusammenkünfte, Verwandtschaften und Kollaborationen. Ebenso alle weiteren Formen an lebendigen Wesen (oder auch „Kritter“, vgl. Haraway) sind Teil dieser Beziehungen und Strukturen.

Die Wissenschaftstheoretikerin Donna Haraway beschäftigt sich eingehend mit dem zusammenleben der Arten und schreibt: „Kritter – menschliche und nichtmenschliche – werden miteinander, komponieren und dekomponieren einander, in allen Maßstäben und Registern von Zeitlichkeit und Stofflichkeit; in sympoietischen Verwicklungen, in ökologisch-evolutionären-entwicklungsgeschichtlichen irdischen Verweltlichungen und Entweltlichungen.“

Sieben Studierende der HFBK Hamburg widmen sich unterschiedlichen Gebieten innerhalb des Geästs von zwischenmenschlichen und interspezifischen Ökologien und finden verschiedene ästhetische Übersetzungen in Form von Installation, Skulptur, Kulinarik, Grafik und Film. Der Ausstellungsraum adaptiert die Idee eines Systems, das stetig in Bewegung und Veränderung ist und bezieht sich in Form von magentafarbenem Licht auf die Raumsituation eines Gewächshauses.

kuratiert von Anne Meerpohl

Öffnungszeiten zur Hamburg Art Week: 4.-6.⁠ ⁠September 2026, 1120 Uhr

Donnerstag 03.09.26

+ Performance

19:00 Uhr

Performance von Milo Dillenschneider

Eröffnung Ausstellung

All die Seiten

19:00 Uhr Künstler*innenhaus FRISE

Jenny Schäfer

Sonntag 04.10.26

Eröffnung Ausstellung

+ Generate & Decouple

16:00 Uhr Galerie im Marstall Ahrensburg

Saskia Senge u.⁠ ⁠a.