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HeuteMi, 03.06.26

Vortrag Professionalisierung
HFBK Professionalisierungsprogramm im Sommersemester 2026

+ Visa und Aufenthalt, Aufenthalts-Optionen nach dem Studium für Internationale Studierende, Sebastian Hoffmann

10:00 Uhr Online

Deutschsprachiges Angebot
The workshop will be held in German, but you can ask questions in English.

Was sind die Optionen für die Zeit nach dem Studium, um weiterhin in Deutschland zu bleiben und als Künstler*in zu arbeiten? In diesem Workshop wird Sebastian Hoffmann von der Informations- und Beratungsstelle touring artists (https://www.touring-artists.info/) einen Input zu den aufenthaltsrechtlichen Möglichkeiten geben, mit einem Fokus auf den Aufenthalt für freiberufliche Künstler*innen. Zusätzliche Themen werden die Wege zur Niederlassungserlaubnis und Einbürgerung sowie die Mobilität innerhalb der EU sein.

Sebastian Hoffmann koordiniert das touring artists-Beratungsangebot zu den administrativen Regelungen des grenzüberschreitenden Arbeitens im Kulturbereich (alle Sparten) sowie zu Fragen von Visa und Aufenthaltsstatus für Künstler*innen aus Nicht-EU-Ländern. touring artists ist ein Gemeinschaftsprojekt der Internationalen Gesellschaft für Bildende Künste/IGBK, des Internationalen Theaterinstituts/ITI – Zentrum Deutschland und des Dachverbands Tanz.

Anmeldung: Bitte bis 28.⁠ ⁠Mai 2026 unter Angabe der Hochschule an anna.bernlochner@hmt-rostock.de 

Ein Angebot des Career Service der hmt Rostock.

Studienberatung

+ Studienberatung im SSP Lehramt/Kunstpädagogik

14:30 Uhr Online

mit Nora Sternfeld und Franz Wanner

Online, Link wird nach der Anmeldung über tutorinkupaed@hfbk-hamburg.de zugeschickt

Studienberatung

+ Studienberatung im SSP Bildhauerei

16:30 Uhr Wartenau 15, Raum 311

bereits laufend

Ausstellung

+ Finkenwerder Kunstpreis 2026

ICAT der HFBK

Otobong Nkanga, Leyla Yenirce

Die Hochschule für bildende Künste Hamburg lädt Sie herzlich ein zur Verleihung des Finkenwerder Kunstpreises 2026 an Otobong Nkanga und des Finkenwerder Förderpreises der HFBK Hamburg an Leyla Yenirce mit anschließender Ausstellungseröffnung. Es begrüßen Nawina Walker (Standortleiterin, Airbus Operations GmbH), Adolf Fick (Kulturkreis Finkenwerder e.V.) und Martin Köttering (Präsident, HFBK Hamburg).

Zu den Prämierten:
Mit Einzelausstellungen im MoMA New York, der Tate Modern London oder im Musée d’Art Moderne de Paris zählt Otobong Nkanga (geboren 1974 in Kano, Nigeria) zweifelsohne zu den renommierten Künstler*innen unserer Zeit. Ihre internationale Bedeutung wird nicht zuletzt durch ihre Teilnahme an der aktuellen 61.⁠ ⁠Kunstbiennale von Venedig unterstrichen.

In ihrer ersten Einzelausstellung in Hamburg konzentriert sich Otobong Nkanga auf zwei forschungsbasierte Schlüsselwerke. Contained Measures of a Kolanut ist eine multimediale Installation zur Kulturgeschichte der Nigerianischen Kolanuss und ihrem globalen Einfluss. Mit der modularen Rauminstallation Tsumeb Fragments erzählt Nkanga facettenreich von der Mine The Green Hill in Tsumeb, Namibia und wie sich der Hügel unwiderruflich verändert, nachdem die nachhaltige Gewinnung verschiedener Mineralien im Boden durch die Ovambo für deren Eigenbedarf von dem industriellen Abbau unter deutscher Kolonialherrschaft verdrängt wurde. Ergänzt mit ihren beeindruckenden Wandteppichen, dokumentarischen Fotografien und Videos, öffnet Otobong Nkanga mit dieser Ausstellung einen Reflexionsraum über Landschaften, Erinnerungen, individuelles Konsumverhalten und Verschiebung von Machtstrukturen während und nach der Kolonialisierung des afrikanischen Kontinents.

Leyla Yenirce (geboren 1992 in Qubînê, Kurdistan) hat 2022 bei Jutta Koether an der Hochschule für bildende Künste Hamburg ihren Masterabschluss gemacht. Aktuell zieht sie große Aufmerksamkeit in deutschen und internationalen Kunstinstitutionen auf sich, u.⁠ ⁠a. Landesmuseum Oldenburg, Museum Brandhorst München oder Mudam Luxemburg, und gehört zu den markanten Stimmen ihrer Künstler*innengeneration.

Leyla Yenirce präsentiert großformatig ihre Video- und Soundinstallation Being Strong Is Hard. Das Video zeigt gefundenes Bildmaterial von kurdischen Freiheitskämpferinnen, Aktivistinnen und Journalistinnen abwechselnd mit verpixelten Landschaftsaufnahmen in rasanter Abfolge und ist begleitet von einem harten elektronischen Beat. Damit stößt einen die Künstlerin unerbittlich auf die schwierige Frage: Wie kann man Widerstand leisten gegen militärische und mediale Dominanz und die Freiheit verteidigen? Die Frauen, die Leyla Yenirce hier zeigt, haben ihre Entscheidung getroffen. Dass diese eine harte ist mit all ihren Implikationen, ist unmittelbar zu spüren.

Donnerstag 21.05.26

Eröffnung

19:00 Uhr

Freitag 05.06.26

Artist Talk

+ Artist Talk mit Leyla Yenirce

18:00 Uhr ICAT der HFBK Hamburg

im Gespräch mit Yalda Afsah

MorgenDo, 04.06.26

Symposium

+ Texturen – Symposium aus Anlass der Verabschiedung von Hanne Loreck

11:00 Uhr Extended Library, HFBK Hamburg

Susanne von Falkenhausen, Samo Tomšič, Jana Pfort, Eske Schlüters, Vanessa Gravenor / Ulrike Gerhardt, Sarah Lehnerer, Eran Schaerf, Judith Raum, Vera Tollmann, Astrid Mania, Bettina Uppenkamp

Symposium anlässlich des Abschieds von Hanne Loreck, Professorin für Kunst- und Kulturwissenschaften, HFBK Hamburg

Programm:

  • 11.00 Uhr
    Begrüßung durch Martin Köttering (Präsident der HFBK Hamburg)

    Im Anschluss
    Willkommen und Einführung: Astrid Mania und Bettina Uppenkamp (Professorinnen im Studienschwerpunkt Theorie und Geschichte, HFBK Hamburg)

  • 11.30 Uhr
    Susanne von Falkenhausen (Professorin em. für Neuere Kunstgeschichte, Humboldt-Universität zu Berlin)
    Vortrag: „Zur Kunst des Metaphernflechtens“

    Von 1993 bis 2016 war Susanne von Falkenhausen Professorin für Neuere Kunstgeschichte mit Schwerpunkt Moderne am Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen Kunst, Architektur und Macht seit der Französischen Revolution, die Kunst des 19.⁠ ⁠Jahrhunderts, Geschlechterforschung in der Kunstgeschichte der Moderne, Theorien und Praxen von Repräsentation, Rhetorik und medialer Codierung in der Kunst seit 1945, Fragen der Interdisziplinarität in Kunstgeschichte und Kunstwissenschaft sowie das Verhältnis von Kunstgeschichte zu Cultural- und Visual Studies. Neben akademischen Publikationen verfasst sie auch Rezensionen und Essays in Kunstzeitschriften wie Texte zur Kunst und Frieze, zuletzt insbesondere zu Themen wie Identitätspolitiken der Sichtbarkeit und Zensur in der Gegenwartskunst. Ausgewählte Publikationen: Susanne von Falkenhausen: Praktiken des Sehens im Felde der Macht. Gesammelte Schriften. Hrsg. von Elena Zanichelli, Bettina Uppenkamp et al., Hamburg 2011. Jenseits des Spiegels. Das Sehen in Kunstgeschichte und Visual Culture Studies. Fink: Paderborn 2015. Beyond the Mirror. Seeing in Art History and Visual Culture Studies. transcript: Bielefeld 2020.

  • 12.00 Uhr
    Samo Tomšič (Professor für Philosophie und Ästhetik, Hochschule für Bildende Künste Dresden)
    Vortrag: „Wortspiel als Methode“

    Samo Tomšič ist Professor für Philosophie/Ästhetik an der Hochschule für bildenden Künste Dresden. Zuvor lehrte er an der Hochschule für bildenden Künste Hamburg sowie an der Akademie der bildenden Künste Nürnberg. Er promovierte in Philosophie an der Universität Ljubljana und war mehrere Jahre am Wissenschaftlichen Forschungszentrum der Slowenischen Akademie der Wissenschaften und Künste tätig, anschließend als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er publiziert zur Theorie der Psychoanalyse sowie zu Fragen der politischen Philosophie, der Ästhetik und der Epistemologie. Ausgewählte Publikationen: The Capitalist Unconscious: Marx and Lacan (London: Verso, 2015), The Labour of Enjoyment: Toward a Critique of Libidinal Economy (Berlin: August Verlag, 2019), The Drive of Destruction: Psychoanalysis at the Limits of the Social (in Vorbereitung für 2027).

  • 12.30 Uhr
    Jana Pfort (Assistenzkuratorin Hamburger Kunsthalle)
    Vortrag: „Mysterien des Übergangs“

    Jana Pfort ist Kunstwissenschaftlerin und Kuratorin. Sie studierte im Master Theorie & Geschichte an der HFBK Hamburg bei Hanne Loreck und Michaela Melián. Seit Abschluss ihres Studiums ist sie als freie Autorin und Kuratorin tätig, unter anderem am Museum für Moderne Kunst Frankfurt und an der Hamburger Kunsthalle. Aktuell arbeitet sie als Assistenzkuratorin an der umfangreichen Gruppenausstellung UNSTABLE MEDIA IN THE 21st CENTURY. Highlights from the Centre Pompidou New Media Collection, einer Kooperation zwischen der Hamburger Kunsthalle und dem Centre Pompidou, die im November 2026 eröffnen wird. Ihre Texte erscheinen unter anderem bei Texte zur Kunst, im Lerchenfeld Magazin der HFBK Hamburg und in diversen Ausstellungspublikationen, zuletzt in Monografien von Edi Hila und Hilka Nordhausen, die sie ebenfalls redaktionell betreute.

  • 13.00 Uhr
    Mittagspause

  • 14.00
    Eske Schlüters (Künstlerin, Hamburg)
    Vortrag: „Es sieht so aus wie, es ist ungefähr so, oder so ähnlich.“

    Eske Schlüters ist eine postkonzeptuell und intermedial arbeitende Künstlerin und Filmemacherin, die recherchebasiert und oftmals kollaborativ arbeitet. In essayistischen Erzählweisen arbeitet sie mit einer Verkomplizierung von Perspektiven. Ein wiederkehrendes Motiv ist die Reflektion von Bildern und deren Wahrnehmungs- und Funktionsweisen und die Frage, auf welche Weise sie Gesellschaften prägen. In der Montage ihrer (Found Footage) Filme interessieren sie jene Verknüpfungen und Räume zwischen Bildern, Tönen und Texten, in denen sich neue Denkansätze, gedankliche Bilder und Dissonanzen bilden, die andere – nicht lineare, unvorhersehbare und widersprüchliche – Erzählungen möglich machen. 2021 erschien ihre Dissertation Alles kann ein Bild von allem sein, die von möglichen und unmöglichen Bildern erzählt, die über das Visuelle hinaus gedacht werden. Im Wechselspiel von Lesen und Um-Schreiben, in dem die Sprache ihre eigene Rolle zu spielen beginnt, wird die Montage der Textelemente selbst zum Argument und die Grenzen zwischen Eigenem und Anderem verwischen. Ihre Arbeiten wurden in Gruppenausstellungen in der Bundeskunsthalle Bonn, im Museum für Gegenwartskunst Siegen, im Frankfurter Kunstverein, im VOX Montréal und im MacLyon, sowie in Einzelausstellungen im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf und im Museum für Gegenwartskunst Siegen gezeigt.

  • 14.30 Uhr
    Ulrike Gerhardt (Verwalterin der Professur für Kunstdidaktik und Inklusion, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig) und Vanessa Gravenor (Künstlerin, Berlin)
    Lecture Performance: „Living in the End of Times with a Mask: A Radioactive Image Reel“ (EN)

    Dr. Ulrike Gerhardt ist eine Kunst- und Kulturwissenschaftlerin und Kunstvermittlerin, die sich u.⁠ ⁠a. mit künstlerischer Forschung zu versehrten Ökologien und (nicht-)menschlichen Verletzlichkeiten sowie mit Ansätzen einer inklusiven, geschichtsreflexiven und postdigitalen kulturellen Bildung auseinandersetzt. Sie promovierte zur „Generation Transformation“ – Künstler*innen und Kollektiven, die den Umbruch nach 1989/91 in ihrer Kindheit erlebten (De Gruyter Brill, 2024) und ist seit 2016 Co-Leiterin der Videokunstplattform D’EST (mit S. Husse). Ulrike Gerhardt ist Mitglied des neu gegründeten Forschungsclusters „Futures of Care in Education“ (Arbeitstitel) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Universität Bremen. Ihre Veröffentlichungen umfassen u.⁠ ⁠a. Von der Ko-Konstruktion zur Ko-Kreation. Ko-kreative digitale Bildung und Kunstpädagogik in der Postdigitalität (kopaed, 2026, hrsg. mit M. Kaiser/M. Seiler) sowie Differenz und Inklusion in Kunstpädagogik und Kunstvermittlung (i.E., transcript/UTB, hrsg. mit M. Kaiser/N. Ahokas). Seit dem SoSe 2026 verwaltet sie die Professur Kunstdidaktik und Inklusion an der HBK Braunschweig.

    Dr. Vanessa Gravenor ist eine in Berlin lebende Künstlerin, Autorin und Forscherin. Ihre künstlerische Forschung untersucht die Nachwirkungen geheimer militärischer Operationen und wie diese in Worte, Bilder und Psychen hineinwirken, die die Wahrnehmung von Geschichte verzerren und verschieben. Ausgehend von der intimen Perspektive der Autofiktion nehmen ihre Arbeiten verkörperte Erfahrung zum Ausgangspunkt und verankern Bildschirmkulturen im Affektiven. Zu den künstlerischen Präsentationen ihrer Arbeiten zählen unter anderem: A.I.R. Gallery, Transmediale Studio, 68.⁠ ⁠Internationale Kurzfilmtage Oberhausen, Lichter Art Award, Kim?, neue Gesellschaft für bildende Kunst, Park Avenue Armory, VISIO: Lo Schermo dell’arte und Galeria Miejska Arsenał. Ihre wissenschaftlichen Texte erschienen in Third Text, n. Paradoxa: Feminist Journal und Rosa Mercedes: Harun Farocki Institut. Ein Teil ihrer abgeschlossenen Dissertation keeping secret: Tracing Artistic Strategies Towards Images at War After the Digital wurde als Artikel unter dem Titel „Roaming Pixels: Clipping the Operative Close-up“ im Artl@s Bulletin (2025) in der Sonderausgabe The Same, But Not the Same veröffentlicht.

  • 15.00 Uhr
    Sarah Lehnerer (Künstlerin, Berlin)
    Lesung aus Day Book (2025)

    Sarah Lehnerer ist eine in Berlin lebende Künstlerin. In ihrer medienübergreifenden Praxis verbindet sie Fotografie, Druckgrafik und Text über Verfahren des Journalings, der Recherche sowie einem über Jahre gewachsenen persönlichen Bildarchiv. Ihre Arbeiten experimentieren mit somatischen Erinnerungs- und Übersetzungsprozessen, feministischen Schreibstrategien und Techniken der Polyphonie. Sarah Lehnerer studierte Bildende Kunst an der HFBK Hamburg und der AdBK München sowie im Master in Critical Studies an der AdBK Wien. 2025 schloss sie ihre Dissertation zum Thema „Writing as Artistic Practice“ an der HFBK Hamburg ab, betreut von Hanne Loreck und Maria Muhle. Seit 2017 unterrichtet sie regelmäßig an verschiedenen Kunsthochschulen. Lehnerer wurde unter anderem durch die Studienstiftung des deutschen Volkes, durch das Karl Schmidt-Rottluff Stipendium sowie die Kulturstiftung Bonn gefördert. Ihre Arbeiten wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen unter anderem im Kunstverein München, im Kunstverein Göttingen, im Neuen Essener Kunstverein, im im Cabaret Voltaire, im Rahmen der Manifesta 12, sowie im ZKM | Zentrum für Kunst und Medien präsentiert. Seit August 2023 ist sie Teil des Teams von Texte zum Nachdenken.

  • 15.15 Uhr
    Kaffeepause

  • 16.00 Uhr
    Eran Schaerf (Künstler und Autor, Berlin)
    Lesung: „Kombination mit schaitaan“

    Eran Schaerf lebt in Berlin und Brüssel. Zu seinen jüngeren Projekten zählen „Only Six Can Play this Game“ (gemeinsam mit Eva Meyer), präsentiert beim Droste Festival 2020; „Levantinism: The Anachronic Possibilities of a Concept“ (ebenfalls mit Eva Meyer), erschienen 2021 auf bakonline.org; „Blinded in Remembering the Present? Ask Franz“ in der Publikation Hijacking Memory. The Holocaust and the New Right im Haus der Kulturen der Welt, Berlin, 2022; sowie Ein jüdischer Garten, herausgegeben gemeinsam mit Hila Peleg und Itamar Gov, erschienen 2022 im Carl Hanser Verlag. Weitere Projekte umfassen die „Levantine Line Library“ im institut de carton, Brüssel (2022); „The Clay Song“ im Seoul Museum of Art (2022); „Nomadesque“ im Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía (2023); sowie Gesammeltes Deutsch, erschienen 2023 bei Transversal texts, Wien. 2025 folgten „Student Strike & Amateur Reading“ in Institutional (Self-)Critique. On Art, Teaching and Caring in Times of Urgency, Universität der Künste, Berlin; „Irrtümliche Liebe“ beim Berliner Hörspielfestival sowie „When the Lights Go Out in a West German Talk Show. Ask Max“ in Der grosse Kanton: Rise & Fall of the BRD, Zürich

  • 16.30 Uhr
    Judith Raum (Künstlerin, Berlin)
    Vortrag: „Stoffbesprechung. Künstlerische Recherche an Otti Bergers Stoffen für die Architektur der Moderne“

    Judith Raum, Künstlerin und Autorin, lebt und arbeitet in Berlin. Ihre Malereien, Installationen und Performances stehen im Spannungsfeld zwischen sozial- und wirtschaftsgeschichtlicher Recherche und der Frage nach den Bedingungen und der Verfasstheit künstlerischer Prozesse. Ihre Arbeit ist interdisziplinär verortet, Prozesse im Atelier und detailgenaue Archivrecherche gehen in ihrer Praxis Hand in Hand. Ihre Installationen thematisieren sozial- und wirtschaftsgeschichtlichen Verflechtungen des textilen Mediums (Textile Territories, 2021, Stiftung Bauhaus Dessau), traditionelle Hierarchien zwischen Handwerk und freien Künsten, tradierte Marginalisierungen weiblicher gestalterischer Arbeit (Hedwig Roth, 2025, Zilberman Berlin) und wirtschaftskolonialen Themen, wie ihre Arbeit harmless entrepreneurs für die diesjährige Manifesta 16 Ruhr. Seit 2017 sind zahlreiche Installationen und Performances zu den Funktionsstoffen der Textilwerkstatt am Bauhaus mit Konzentration auf das Werk der Textilgestalterin Otti Berger entstanden, 2024 gab Judith Raum in Kooperation mit dem Bauhaus-Archiv Berlin die erste umfangreiche Monografie zu Bergers Werk, Otti Berger. Weaving for Modernist Architecture (Hatje Cantz, 2024) heraus.

  • 17.00 Uhr
    Vera Tollmann (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Leuphana Universität, Lüneburg)
    Vortrag: „Vom (Un-)Sichtbaren. Dual Use, situierte Ästhetiken und mimetische Verfahren“

    Vera Tollmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kultur und Ästhetik digitaler Medien (ICAM) und Mitglied des Centre for Digital Cultures (CDC) an der Leuphana Universität Lüneburg. Von 20192022 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hildesheim und an der Universität der Künste in Berlin. Als Stipendiatin im Graduiertenkolleg Ästhetiken des Virtuellen an der HFBK Hamburg promovierte sie bei Hanne Loreck zu den Bildpolitiken der Vertikalität in Powers of Ten (1968/77), einem Kurzfilm von Charles und Ray Eames (2020). Eine überarbeitete Fassung erschien 2022 bei Spector Books. Ihre Forschungsinteressen umfassen Theorien der Sichtbarkeit, feministische Technologiekritik, Bildpolitiken der Fernerkundung und AI in digitalen Kulturen.“

Ausstellung

+ Die Dinge (nicht) so lassen wie sie sind.

17:00 Uhr Aula Vorhalle der HFBK

Leo Bleßmann, Yeji Cheon, Dari Danchinova, Hannes Fendrich, Elisa Gonschior, Paula Kraus, Dongseok Lee, Sonya Novichkova, Richard Parmentier, Veronika Pluzhnikova, Katharina Wanke, Paul Werner, Yixue Zhao

10 Briefings, 10 Untersuchungen, 10 visuelle Systeme. Ein aus mehreren Einzelteilen zusammengesetztes visuelles Ganzes erproben und veröffentlichen – mit disziplinierten wie auch undisziplinierten Werkzeugen, Methoden und Formaten des Grafikdesigns. Im Rahmen des von Anja Kaiser betreuten Seminars wurden spezifische Verdauungsprozesse maßgeschneidert konzipiert und Beziehungsgeflechte choreografiert, die auf Kohärenz und Erstarrung hin befragt wurden.

Führung

+ Sprechen über… Franz Wanner. Eingestellte Gegenwarten

18:15 Uhr Lenbachhaus, München

Franz Wanner

Eröffnung Ausstellung

Familia – Im Rahmen der 9. Triennale der Photographie Hamburg

20:00 Uhr Millerntorwache, Hamburg

Oksana Yushko

Freitag 05.06.26

Symposium

+ Representation and Presence. Artistic Research at HFBK Hamburg

10:00 Uhr

In the realm of all PhD programs of HFBK Hamburg we cordially invite to the conference on the topic of „Representation and Presence“.

What is art doing between representation and presence? What are its performativity and agency? Who speaks? Who acts? What counts as history, as art, as society? Which identities and exclusions are constructed in the process — and which counter-positions emerge?

PhD fellowswill reflect on questions of artistic representation (Darstellung), historical representation, and political representation (Stellvertretung). Contributions may address crises of representation and post-representational approaches in the sciences, the arts, and social movements, or a crisis of presence within the ongoing dynamics of neoliberal transformation and claims to immediacy.

The aim of the event is to initiate a discussion about research projects and to facilitate an exchange among doctoral students at the HFBK Hamburg.

Program:

  • 10:0010:15 Welcome!

  • 10:1511:00: Maria Ignatenko: „The Surface of the Cinematic Work as a Form of Presence“, moderated by Richard Magee

  • 11:0011:45: Pablo Torres Gómez: „Vibratile Grammars for Earthbound Becomings“, moderated by Ruxin Liu

  • 11:4512:30: „Ruxin Liu: I have a friend…“, moderated by Pablo Torres Gómez

  • 12:3013:30: Lunch break

  • 13:3014:15: Helene Kummer: „Animal Bodies Carry Stories“, moderated by Nina Bruchhaus

  • 14:1515:00: Richard Magee: „When Jimmie Durham built a Neolithic VideoTotem in 1988 Derry“, moderated by Maria Ignatenko

  • 15:0015:30: Coffee break

  • 15:3016:15: Michal Baror: „GHOSTING. Ethical Reflections and Artistic Interventions in the ethnographic photographic collection“, moderated by Filipe Lippe

  • 16:1517:00: Filipe Lippe: „To Violate Representation to Liberate the Collective Subject: A Critical Reflection in Times of Negative Expectations“, moderated by Michal Baror

  • 17:0017:45: Nina Bruchhaus: „Wer spricht im Bild? Farbe als Erkenntnisform bei Hilma af Klint“, moderiert von Helene Kummer (in German)

  • 18:00: Dinner

Organized by the department of Theory & History and the PhD in Art Practice program.

Eröffnung Ausstellung

Fabrics of Translocality – Im Rahmen der 9. Triennale der Photographie Hamburg

16:00 Uhr FRISE Künstler*innenhaus, Hamburg

Ula Ahmed u.a.

Eröffnung Ausstellung

+ It’s never love, it’s always work

17:00 Uhr HFBK boutique, Hamburg

Omid Arabbay, Carmine Auricchio, Khingwei Bai, Ruth Brauchle, Andy Chen, Florian Gatzweiler, Sergej Hufnagel, Lio Kappel, Pikhān Khu, Leonidas Kosmidis, Qing Lan, Emma Maiwald, Moses Omeogo, Yoav Perry, Vixtoria Salomonsen, Vladislav Sili, Aimilia A. Theofilopoulos, Sude Nur Tosun, Marcela Vetter, Oksana Yushko

Eine Ausstellung von Studierenden der HFBK Hamburg im Rahmen von Triennale Expanded der 9.⁠ ⁠Triennale der Photographie Hamburg 2026

In der Ausstellung It’s Never Love, It’s Always Work fragt die Klasse für Fotografie der HFBK Hamburg, was Liebe von Arbeit unterscheidet – inmitten von anhaltenden sozialen und wirtschaftlichen Konflikten. Wie sind Fürsorge, Unterstützung und Nähe grundlegender Bestandteil der Arbeit, die wir für andere leisten, obwohl sie oft nicht ausdrücklich so benannt werden? Und was bedeutet das für die Art und Weise, wie wir zusammen leben und arbeiten: in Bezug auf Intimität, Beziehungen und Migration?

In unterschiedlichen Medien wie Fotografie, Zeichnung, Skulptur und Installation untersuchen die Teilnehmenden, wie Bilder und Objekte Erzählungen an der Schnittstelle von Persönlichem und Politischem vermitteln können. Die Geschichten, die dabei entstehen, bilden eine Konstellation, die durch die Themen Arbeit und Liebe in Spannung gehalten wird. Sie erzählen von Fürsorge als etwas, das sich nicht nur im Arbeitsalltag manifestiert, sondern auch in den Beziehungen, Abhängigkeiten und Gesten, die unser Leben prägen.

Vor dem Hintergrund Hamburgs als Hafenstadt – geprägt von den Widersprüchen der Arbeiterbewegung, der Wirtschaftsmigration und des internationalen, historisch kolonialen Handels – verwebt die Ausstellung menschliche Beziehungen, wirtschaftliche Strukturen und soziale Realitäten. Begleitet von einem Programm mit Beiträgen eingeladener Referent*innen wird It’s Never Love, It’s Always Work zu einer Plattform des Dialogs: einem offenen Raum für jene Formen von Arbeit, die uns miteinander verbinden.

Von den teilnehmenden Studierenden kollektiv entwickelt, betreut von Özlem Altın.

Rahmenprogramm:

  • 06. Juni, 15 Uhr Between Love, Work and Migration, Führung (auf Deutsch) / Guided Tour (in German) 

  • 06. Juni, 1617 Uhr, trans*port, Live Interview mit Harry Hachmeister

  • 06. Juni, 17 Uhr, Between Love, Work and Migration, Führung (auf Englisch) / Guided Tour (in English) 

  • 12. Juni, 1819 Uhr, One shot on Love, Work and Migration, Artist Conversation mit Tobias Zielony, Enis Maci & Künstler*innen der Ausstellung

HFBK boutique, Mönckebergstr. 1 & Satellit Pop-Up-Space Mönckebergstr. 3

It’s Never Love, It’s Always Work⁠ ⁠–⁠ ⁠Part II eröffnet in der HFBK boutique am 18.⁠ ⁠Juni, 18 Uhr.

Mehr Infos

Filmscreening

+ Screening: Zuneigung - die Filmemacherin Gisela Tuchtenhagen

18:00 Uhr Kino der HFBK

Quinka Stoehr

Auf Einladung von Feministische Filmgruppe HFBK

Eröffnung

Bodies – Varieties of Touch

18:00 Uhr hinterconti, Hamburg

Anna Tautfest, Stefan Mildenberger u.a.

Eröffnung Ausstellung

Fleeting Glance – Im Rahmen der 9. Triennale der Photographie Hamburg

18:00 Uhr Kunstverein Harbuger Bahnhof

Maik Gräf

Eröffnung Ausstellung

+ The Art of Border Sabotage - Echoes from the Edges

18:00 Uhr The Space //, Hamburg

Al Anders u.a.

Teil der Phototriennale Expanded

Artist Talk
Finkenwerder Kunstpreis 2026

+ Artist Talk mit Leyla Yenirce

18:00 Uhr ICAT der HFBK Hamburg

im Gespräch mit Yalda Afsah

Samstag 06.06.26

Eröffnung Ausstellung

+ Fifty Fifty

11:00 Uhr Galerie in der Wassermühle Trittau

Julia Schulze Darup

Objects in Mirror Are Closer Than They Appear

17:00 Uhr Hoheluftchaussee 139, 2. Stock, Hamburg

Ehsan Soheyli Rad

Eröffnung Ausstellung

Solastalgie. Waldbaden mit Plastikdelfin.

17:00 Uhr Neues Kunsthaus Ahrenshoop

Jenny Schäfer u.a.

Sonntag 07.06.26

Ausstellung

SHAPING BERLIN

15:00 Uhr Kochhaus, DRK Kliniken Berlin Westend

Lena Schramm u.a.

Führung

+ Sprechen über… Franz Wanner. Eingestellte Gegenwarten

15:15 Uhr Lenbachhaus, München

Franz Wanner

Montag 08.06.26

Studienberatung

+ Studienberatung im SSP Zeitbezogene Medien

12:00 Uhr Online

Artist Talk

Artist Talk und Konzert: Der Underground findet noch immer im Untergrund statt

19:00 Uhr Locke, Hamburg

Abel Auer u.a.

Dienstag 09.06.26

Vortrag

+ ENTFÄLLT: Übers Schreiben reden #lesen

18:00 Uhr Extended Library, HFBK Hamburg

Michael Taussig, Pablo Torres Gómez, Luise Donschen

Leider muss die Veranstaltung krankheitsbedingt entfallen.

Michael Taussig, born in Australia, studied medicine and sociology and conducted anthropological fieldwork in western Colombia. He was a professor of Performance Studies at NYU, then of Anthropology at Columbia University, where he is now emeritus. Together with friends he runs a seminar called “The Mini aaa” focused on the art of writing. His books include The Devil and Commodity Fetishism in South America (1980); Shamanism, Colonialism, and the Wild Man (1987); Mimesis and Alterity (1993); I Swear I Saw This (2011); Field Notebooks. 100 Notes – 100 Thoughts, dOCUMENTA 13 (2011); The Corn Wolf (2015); And the Garden Is You: Essays on Fieldwork, Writingwork, and Readingwork (2024).

Pablo Torres Gómez, born in Colombia, is a PhD candidate in the postgraduate program Being(s). Artistic Research in Transformative Contexts of Health at the HFBK Hamburg. He works as an artistic researcher, sound artist, and anthropologist. He holds a B.A. in Social & Cultural Anthropology and an M.A. in Design & Computation from the Berlin University of the Arts. He is co-curator of the Listening Biennial and a member of the collective ~pes: laboratory for animal dreams. His work has been activated at documenta fifteen, Ars Electronica, TBA21’s Ocean Archive, and Kunstmuseum Stuttgart, among others.

Luise Donschen is a filmmaker, born in East Berlin. She studied European Ethnology in Hamburg and Belgrade, as well as film at the HFBK Hamburg, where she subsequently taught as an artistic staff member in the narrative film department. Her films Casanova Gene (2018), Entire Days Together (2019), and Elle (2021) have been successfully screened at international festivals (including the Berlinale, New York Film Festival, Viennale, and Oberhausen Short Film Festival) and have received numerous awards. Her latest feature film Patty is currently in post-production.

Eröffnung Ausstellung

+ Die Horizonte der Shapeshifter

18:00 Uhr Dante 9, Ausstellungsraum des Universittätsarchiv, Frankfurt am Main

Jenny Schäfer, Verena Issel u.a.

Begleitausstellung zu den Frankfurter Poetikvorlesungen

Vortrag

+ "Fritz Langs Film Metropolis von 1927 und die Idee des Dritten Reiches"

19:00 Uhr HFBK Hamburg, Lerchenfeld 2, Raum 229 (Hörsaal)

Dr. Jürgen Müller

Vortrag von Prof. Dr. Jürgen Müller (Professor für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte, TU Dresden): „Fritz Langs Film Metropolis von 1927 und die Idee des Dritten Reiches“

Metropolis ist als ein Meilenstein der Filmgeschichte erachtet worden. Eine brillante Tricktechnik, sowie beeindruckende wie stilbildende Studioarchitekturen einer Megapolis und ein Happy End, bei dem die Arbeiterklasse ins Himmlische Jerusalem einziehen darf – was will man mehr? Der aufwändig produzierte Film ist zunächst beim Publikum durchgefallen. Er hat die UFA ruiniert, aber dem Ruf des Wiener Regisseurs nicht geschadet. Thea von Harbous und Langs Werk ist später sogar der Rang des Weltdokumentenerbes zugesprochen worden. Der Vortrag will der politischen Ikonographie des Films nachgehen und seine Nähe zu rassistischen Ideologien aufweisen. Liest man den Wikipedia-Eintrag und schaut in den von der Berliner Kinemathek erstellten Katalog aus dem Jahre 2010 so stechen die unpolitischen Lesarten ins Auge. Im Unterschied dazu soll der programmatische Charakter des Films deutlich werden, der die Idee eines zukünftigen Reichs der Deutschen enthält, wie es Arthur Moeller van den Bruck in seinem Werk Das dritte Reich schon 1923 entworfen hat.

Mittwoch 10.06.26

Studienberatung

+ Studienberatung im SSP Design

10:00 Uhr Lerchenfeld 2, Raum 332

Studienberatung

+ Studienberatung im SSP Malerei/Zeichnen

12:00 Uhr Online

Artist Talk

+ Consumers of the world, unite!

18:00 Uhr HFBK Hamburg, Extended Library

Anna Scalfi Eghenter, Valentina Viviani, Nora Sternfeld

Anna Scalfi Eghenter (Artist) and Valentina Viviani (Assistant Curator, 13.⁠ ⁠Berlin Biennale) in conversation with Nora Sternfeld (Professor of Art Education at HFBK Hamburg) about the project Clearing House / Die Komödie! [The Comedy!]

As part of the 13th Berlin Biennale, artist Anna Scalfi Eghenter realized the installation Clearing House / Die Komödie! [The Comedy!] in 2025 at the former military court building on Lehrter Straße, where Karl Liebknecht was convicted in 1916 for his resistance to the First World War. The title refers to Liebknecht’s exclamation “Die Komödie!” (“The Comedy!”) after the courtroom had been cleared. In the entrance area of the installation, red leaflets swirled through the space — reprints of the pamphlets with which Liebknecht called on workers on May 1, 1916 to refuse the “fratricide” of war.

With Clearing House / Die Komödie! [The Comedy!], Anna Scalfi Eghenter extends this historical and political inquiry into the digital and urban realm. Through a web-based platform, users around the world can enter their own interests, initiatives, needs, and forms of protest. These inputs are translated in real time into cartographic and visual patterns and transmitted back into the Biennale exhibition space. The result is a collective, immaterial cartography of shared concerns that connects local initiatives and experiments with new forms of political and artistic participation.

The event will discuss the relationship between art, activism, and technology, as well as the question of how collective action and solidarity can be organized today beyond the logics of economic exploitation and commodification.

Anna Scalfi Eghenter (*1965) uses artistic practice as a tool for intervening in the laboratory of reality. She holds a PhD in Management Studies from the Essex Business School, an MSc in Sociology from the University of Trento, and MFAs from the National Academy of Dramatic Arts “Silvio d’Amico” and the Academy of Fine Arts of Brera. Her work has been presented internationally, including at the 13th Berlin Biennale, 16th Quadriennale d’arte di Roma, MAMbo – Museo d’Arte Moderna di Bologna, Biennale Democrazia, Kadist, Real Academia de España en Roma, and Palais de la Bourse Brussels.
https://scalfieghenter.com/

The project is supported by the Italian Council Program of the Italian Ministry of Culture.

Filmscreening

+ Meine Frau weint

19:30 Uhr Abaton Kino

Hamburger Premiere des neuen Films von Regisseurin und HFBK-Professorin Angela Schanelec.

Donnerstag 11.06.26

Studienberatung

+ Studienberatung im SSP Film

18:00 Uhr Finkenau 42, Raum 106

Eröffnung Ausstellung

+ ASA Open Studios im Juni 2026

19:00 Uhr ASA Studios, Karolinenstr. 2a, Haus 5

Marija Arakelyan Lucic, Haoyu (Tom) Bian, Michela DiStefano, Jay Ho, Yuwen Huang, Ivan Kizindo, Tomma Köhler, Jan-Niklas Kuhn, Camila Low Tanne, Emma Maiwald, Einav Hana Maler, Charlotte Neidel, Kiek Nieuwint, Ashley Shugart, Kane Tank, Anissa Tavara, Katharina Wanke, Zhenghao Yan, Odille Zexter, Yukuo Zhang, Wenfei Zhao, Ammar Yassir

Die ART SCHOOL ALLIANCE (ASA) ist ein internationales Austauschprogramm für Kunststudierende und Gastkünstler*innen. Ziel ist die Stärkung internationaler künstlerischer Praxis, die Entwicklung künstlerischer Projekte mit vielfältigen Perspektiven und Einflüssen und ein lebendiger Dialog im internationalen Kontext.

Während der Open Studios sind aktuelle künstlerische Arbeiten aller derzeit an der ART SCHOOL ALLIANCE teilnehmenden Künstler*innen im gemeinsam genutzten Atelierhaus zu sehen.

Studierende:
Marija Arakelyan Lucic, Haoyu (Tom) Bian, Michela DiStefano, Jay Ho, Yuwen Huang, Ivan Kizindo, Tomma Köhler, Jan-Niklas Kuhn, Camila Low Tanne, Emma Maiwald, Einav Hana Maler, Charlotte Neidel, Kiek Nieuwint, Ashley Shugart, Kane Tank, Anissa Tavara, Katharina Wanke, Zhenghao Yan, Odille Zexter, Yukuo Zhang, Wenfei Zhao

Artist in Residence:
Ammar Yassir

Eröffnung Ausstellung

+ My eleven your ten my ten your eleven: Opening Performance

20:00 Uhr Kunstverein Harburger Bahnhof

Agnes Eeg-Olofsson, Flora Fee Mayrhofer

Reading: 13.⁠ ⁠Juni, 15 Uhr

Freitag 12.06.26

Vortrag Professionalisierung
HFBK Professionalisierungsprogramm im Sommersemester 2026

+ Einführung in die VG Bild-Kunst

10:00 Uhr Online

Sandra Freischem

Netzwerkangebot

Wer oder was ist die VG Bild-Kunst? Welche Aufgaben hat sie? Wer kann Mitglied werden und kostet die Mitgliedschaft etwas? Warum sollte ich Mitglied werden und wie kann ich von der VG Bild-Kunst profitiere? Diese und andere Fragen rund um die VG Bild-Kunst beantwortet Ihnen der Vortrag. Dozentin ist Sandra Freischem, Inhouse-Juristin der VG Bild-Kunst. Sie hält regelmäßig Seminare und Workshops zur VG Bild-Kunst, Urheberrecht und angrenzenden Themen.

Sandra Freischem ist Rechtsanwältin und seit 2014 als Unternehmensjuristin für die VG Bild-Kunst in Bonn tätig. Daneben hält sie regelmäßig Vorträge zu den Themen Urheberrecht, Urhebervertragsrecht, Fotografie und Persönlichkeitsrecht sowie VG Bild-Kunst.

Anmeldung ab 1.⁠ ⁠April 2026 über careerservice@hfbk-dresden.de bei Denise Ackermann

ZOOM-Einwahldaten nach Anmeldung per Mail

Ein Angebot des Career Service der HfBK Dresden.

Professionalisierung Workshop
HFBK Professionalisierungsprogramm im Sommersemester 2026

+ Welchen Text braucht die Kunst? – Ein Schreib-Workshop für Künstler*innen

14:00 Uhr Lerchenfeld 2, Raum 25

Dagrun Hintze

12./26.⁠ ⁠Juni 2026, 1418 Uhr

Deutschsprachiges Angebot

Viele Kunstwerke und künstlerische Praktiken lassen sich nicht ausschließlich über visuelle Wahrnehmung erfassen, sie benötigen Vermittlung, weitere Informationen, Kontext. Sie benötigen: Text. Dieser sollte Betrachter*innen Zugänge zur Kunst ermöglichen, ihnen aber keinesfalls vorgeben, was sie angesichts eines Werks zu denken oder zu empfinden haben. Ebenso wenig sollte Text, der Kunstwerke flankiert (an der Wand, im Portfolio, in der Pressemitteilung), die Worthülsen eines vermeintlichen Fachjargons reproduzieren – komplexe Inhalte können nach komplexer Sprache verlangen, oft genug sind schwer verständliche Texte aber einfach nur Ausdruck von Bequemlichkeit und unpräzisem Denken.

Künstler*innen tragen Verantwortung für den Text, der ihre Arbeiten begleitet – wenn sie mit denjenigen kommunizieren, die ihn am Ende verschriftlichen, wenn sie ihn selbst formulieren. Im Workshop machen wir uns auf die Suche nach der Sprache, die dem jeweiligen Werk und der jeweiligen Praxis entspricht. Wir präsentieren die eigene Arbeit und gehen in den Austausch miteinander, um die eigene Perspektive zu reflektieren und voneinander zu lernen. Wir analysieren, was einen besonders geglückten „Text zur Kunst“ ausmacht. Wir behalten beim Schreiben und Sprechen verschiedene Zielgruppen im Blick.

Seit Dagrun Hintze Kunstvermittlerin bei der documenta11 war, beschäftigt sie die Frage, welche Sprache einem Kunstwerk angemessen ist. In diesem Zusammenhang experimentiert sie mit verschiedenen Textformaten: Neben Katalogbeiträgen kollaboriert sie auch literarisch mit Künstler*innen – eine Sammlung so entstandener Prosatexte erschien 2019 unter dem Titel „Wer was in welcher Nacht träumte – Erzählungen zu Kunst, Design und Architektur“ im Textem Verlag. Hintze veröffentlicht außerdem Lyrik, Prosa und Theaterstücke und lehrte Interdisziplinäre künstlerische Praxis an der UDK Berlin sowie Creative Writing an der HAW Hamburg.

Anmeldung ab 1.⁠ ⁠Mai 2026 hier.

Sonntag 14.06.26

Führung

+ Sprechen über… Franz Wanner. Eingestellte Gegenwarten

15:15 Uhr Lenbachhaus, München

Franz Wanner

Montag 15.06.26

Infoveranstaltung Professionalisierung
HFBK Professionalisierungsprogramm im Sommersemester 2026

+ Screentour – strategische Festivalplanung für Filmschaffende

11:00 Uhr Online

Chris Xu

Angebot in deutscher und englischer Sprache möglich

Über 12.000 Filmfestivals weltweit – von großen A-Festivals über spezialisierte Genre-Events bis hin zu thematisch oder regional fokussierten Plattformen. Doch welche davon passen wirklich zu meinem Film? Und wie behalte ich den Überblick über Deadlines, Premierenstatus, Gebühren und strategische Prioritäten?

Dieser Workshop stellt Screentour vor – eine App, die Filmschaffende dabei unterstützt, aus der Vielzahl internationaler Festivals eine fundierte Auswahl zu treffen. Auf Basis einer kurzen Filmbeschreibung schlägt Screentour passende Festivalsektionen vor und hilft anschließend dabei, die Auswahl in einen strukturierten und realistischen Einreichungsplan zu überführen und auch die Premierenanforderungen stets im Blick zu halten.

Gemeinsam werfen wir einen praxisnahen Blick auf die Funktionsweise des Tools, diskutieren Auswahlkriterien und sprechen über Festivalstrategien:

  • Welche Rolle spielen Genre, Länge und Produktionskontext?

  • Wie wichtig ist der Premierenstatus?

  • Welche Ziele verfolge ich mit meinem Festivalrun – Sichtbarkeit, Vertrieb, Netzwerk, Preise?

  • Wie lassen sich Einreichungen zeitlich und finanziell sinnvoll planen?

Screentour entstand in Kooperation mit der HFBK Hamburg und der Filmwissenschaftlerin Skadi Loist (Jurymitglied des Berlinale TEDDY Award) und verbindet wissenschaftliche Expertise mit praktischer Anwendung für die Filmbranche.

Wer möchte, bringt ein aktuelles Filmprojekt mit: Eine kurze Beschreibung oder ein Link zur Filmwebseite genügt als Grundlage. Anhand ausgewählter Beispiele probieren wir das Tool direkt aus und entwickeln erste individuelle Festivalstrategien.

Chris Xu ist Filmproduzent sowie Gründer und Entwickler von Screentour, dem weltweit ersten datenbasierten Tool zur strategischen Festivalplanung. Sein koproduzierter Film GUOCHANG (Regie: Nana Xu) feierte seine Premiere im Forum Special der Berlinale.
Aus der praktischen Erfahrung zahlreicher Festivalauswertungen und der intensiven Auseinandersetzung mit internationalen Festivalstrategien entwickelte er Screentour – mit dem Ziel, Filmschaffenden eine fundierte, transparente und effiziente Orientierung im globalen Festivalmarkt zu ermöglichen.

Anmeldung ab 1.⁠ ⁠Mai 2026 hier.
Dieser Workshop richtet sich an Film-Studierende der HFBK und Graduierte bis 5 Jahre nach dem Studium.

Mittwoch 17.06.26

Performance Vortrag
Pluralize and Specify

+ Circassian Beauty

18:00 Uhr Extended Library, HFBK Hamburg

Lecture performance by Elif Satanaya Özbay

Elif Satanaya Özbay (NL/TR) works across performance, installation, and script-based forms. Through montage and unstable narration, she explores horror, beauty, and archival research, investigating how bodies are staged and aestheticized within systems of spectacle and modern visual culture, moving between myth, cinema, and displacement.

Elif Satanaya Özbay, Circassian Beauty, Collage Series, 2024-2025

Donnerstag 18.06.26

Eröffnung Ausstellung

roses

18:00 Uhr kleine gegenwart, Hamburg

Sven Scharfenberg

Führung

+ Sprechen über… Franz Wanner. Eingestellte Gegenwarten

18:00 Uhr Lenbachhaus, München

Franz Wanner

Freitag 19.06.26

Ausstellung

KUGELFANG

19:00 Uhr KUNSTHALLE OST, Leipzig

Lena Schramm

Samstag 20.06.26

Eröffnung Ausstellung

Manifesta 16 Ruhr

19:00 Uhr Verschiedene Veranstaltungsorte im Ruhrgebiet

Merve Kaplan, Özlem Altın, Jason Dodge, Annika Kahrs u.a.

Dienstag 23.06.26

Professionalisierung Vortrag
HFBK Professionalisierungsprogramm im Sommersemester 2026

+ Die Künstlersozialkasse (KSK)

14:00 Uhr Online

Fred Janssen

Deutschsprachiges Angebot

Niemand kommt als Selbständiger so günstig in die Krankenkasse wie freie Künstler und Publizisten: Sie müssen sich nicht freiwillig gesetzlich und überteuert absichern, sondern bekommen die Hälfte der Beiträge als Zuschuss von der Künstlersozialkasse. Und die Rente wird von der KSK auch noch bezuschusst – insgesamt erhält man von der KSK so mehrere tausend Euro pro Jahr. Doch was sind die Voraussetzungen, wer wird überhaupt in die KSK aufgenommen?

Fred Janssen wird darüber berichten. Er ist seit über 35 Jahren Mitarbeiter der Künstlersozialkasse und war in den Bereichen Versichertenrecht, Künstlersozialabgabe, Betriebsprüfung tätig. Sein jetziges Aufgabenfeld liegt im Bereich des Wissensmanagements, Auskunft und Beratung/Öffentlichkeitsarbeit.

Diese Veranstaltung ist geöffnet für Studierende von zahlreichen Kunst- und Musikhochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Anmeldung ab 1.⁠ ⁠Mai 2026 hier.

Mittwoch 24.06.26

Workshop Professionalisierung
HFBK Professionalisierungsprogramm im Sommersemester 2026

+ Egofugal Alliances: The Artist–Curator Relationship between Fugue and Draft, context and rationale

13:00 Uhr Lerchenfeld 2, Raum 213

Nirith Nelson

English language offer

*Microcredential Internationales

This workshop addresses the evolving relationship between artists and curators at a moment when authorship, power, and responsibility in exhibition-making are increasingly shared, contested, and renegotiated. Drawing on Yuko Hasegawa’s concept of the egofugal and Carolyn Christov Bakargiev’s notion of the curator as draftsperson, the workshop proposes a model of the artist–curator liaison as a multi voiced composition and an ongoing draft, rather than a fixed hierarchy or a finished script.

Egofugal combines the idea of a centered ego—each participant arriving with desires, convictions, and a strong standpoint—with a movement of fugere: to move away and forward. It resonates with the musical fugue, where a theme appears in one voice, is taken up and transformed by others, and progresses through repetition, variation, and counterpoint. In this sense, the artist–curator relationship becomes an egofugal choreography: two distinct centers that repeatedly decenter themselves to respond to each other and to the evolving exhibition. Christov Bakargiev’s metaphor of the curator as draftsperson emphasizes process, tentativeness, and revision. The curator generates sketches—conceptual, spatial, discursive—within and around the artist’s work, knowing that these drafts will be reworked, contested, or erased in dialogue.

The curator generates conceptual, spatial and discursive sketches within and around the artist’s work. Yet these drafts are to be reworked, contested or erased in dialogue with the artist. This view resists curatorial over authorship: the exhibition is not a final drawing imposed on the artist but a palimpsest of drafts, traces, and negotiations between artist, curator, institution, and public.

Taken together, egofugal movement and curatorial drafting offer a productive framework for early career artists to understand and navigate their liaisons with curators: not as one sided judgment or service, but as a dynamic, co authored process of composing, revising, and sharing meaning.

The workshop follows a structured yet dialogical format, putting into practice the collaborative model it reflects upon. It begins with an introduction to the curatorial role in exhibition-making, considering its historical development and its shifting understandings of authorship and responsibility. On this basis, we will explore various curatorial approaches and examine how an artwork changes as it moves from the studio into the exhibition space, where context, mediation, and spatial arrangement actively shape its meaning. Participants will take part in focused exercises that address the presentation of their own work and the development of exhibition ideas. They will learn to articulate their positions with clarity, intellectual depth and critical awareness.

Throughout the workshop, a collaborative methodology is emphasized: curators are approached as partners in an ongoing process rather than as external authorities. Participants are encouraged to remain attentive to their central concerns while cultivating critical thinking, mutual trust, openness, and flexibility.

Nirith Nelson is a contemporary art and design curator and art educator. She teaches Curatorial Studies at the Bezalel Academy of Arts and Design and is Curator of Contemporary Art at the Israel Museum in Jerusalem.

Registration from May 1, 2026 here.

This workshop is aimed at HFBK students in their final year and graduates up to 5 years after graduation.

Podiumsdiskussion

+ Thomas Demand im Gespräch mit Nirith Nelson

19:00 Uhr Extended Library, HFBK Hamburg

Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen künstlerische Zusammenarbeit, Ausstellungsprozesse sowie Fragen der Präsentation und Vermittlung zeitgenössischer Kunst. Thomas Demand und Nirith Nelson verbindet eine langjährige Zusammenarbeit, die zuletzt 2023 in einer Einzelausstellung von Thomas Demand im Israel Museum in Jerusalem ihren Ausdruck fand. Gemeinsam werden sie Einblicke in ihre gemeinsame Arbeit geben und über kuratorische und künstlerische Perspektiven auf aktuelle Fragestellungen sprechen.

Das Gespräch findet im Rahmen des Workshops von Nirith Nelson an der HFBK Hamburg statt und ist für alle Interessierten geöffnet.

Donnerstag 09.07.26

Eröffnung Ausstellung

+ Graduate Show 2026

19:00 Uhr Lerchenfeld 2+2a, Finkenau 42, Wartenau 15

Mehr als 200 Absolvent*innen des Jahrgangs 2025/26 zeigen ihre künstlerischen Abschlussarbeiten an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Entdecken Sie die nächste Generation vielversprechender Künstler*innen in einer umfassenden Ausstellung, die sich über die gesamten Atelier- und Seminarräume erstreckt, ergänzt durch ein abwechslungsreiches Performanceprogramm.

Alle Abschlussfilme, die mit Mitteln der MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein entstanden sind, werden im Rahmen des Final Cut-Screenings im Kinosaal des Filmhauses präsentiert.

Eröffnung

Donnerstag, 9.⁠ ⁠Juli 2026, 19 Uhr, Aula
Ausstellung am Eröffnungsabend 1922 Uhr, ab 22 Uhr: Eintritt für HFBK Family&Friends, Einlass für Gäste nur in Begleitung von Hochschulangehörigen

Eröffnung durch Präsident Martin Köttering und Vergabe des Karl H. Ditze Preises für die besten Abschlussarbeiten sowie des HFBK-Filmpreises, gestiftet von JEF⁠ ⁠–⁠ ⁠Not a Foundation. Es sprechen Claudius Schramm, Vorstandsmitglied der Karl H. Ditze Stiftung und Gesa Engelschall von JEF⁠ ⁠–⁠ ⁠Not a Foundation sowie Vertreter*innen der Preisjury.

Ausstellung

Freitag bis Sonntag, 10.-12.⁠ ⁠Juli 2026, 1420 Uhr
Eintritt frei

Führungen

Zum besseren Verständnis und für eine vertiefte Auseinandersetzung mit den präsentierten Abschlussarbeiten bieten wir öffentliche Führungen durch die Graduate Show an.

Die Daten werden in Kürze hier veröffentlicht.

Bewusstes Feiern / Safe Party / Awareness-Team

Am Eröffnungsabend ist ein geschultes Awareness-Team mit 4 Personen im Einsatz. Das Awareness-Konzept richtet sich dezidiert gegen sexistisches, rassistisches, homophobes, transphobes oder vergleichbar übergriffiges Verhalten und tritt diesem aktiv entgegen. Solltest du dich unwohl fühlen oder beobachten, dass jemand sich übergriffig verhält, kannst du dich vertrauensvoll an das Awareness-Team wenden.

Du erkennst das Awareness-Team an pinkfarbenen Westen und rosa Caps.
Mobil zu erreichen 0157 3190 5619

Außerdem steht der Raum K51 im Hauptgebäude, Lerchenfeld 2 als Rückzugsort zur Verfügung.

Information für Besucher*innen mit Mobilitätseinschränkung

Das Hauptgebäude der HFBK am Lerchenfeld 2 ist denkmalgeschützt und daher für Besucher*innen mit eingeschränkter Mobilität zwar überwiegend aber nicht vollständig barrierefrei.

Der barrierefreie Zugang mit stufenloser Verbindung zum Personenfahrstuhl in alle Etagen befindet sich am Seiteneingang Uferstraße 1 – entlang des Gebäudeteils, der sich parallel zum Eilbekkanal befindet.

Das neue Atelierhaus am Lerchenfeld 2a ist barrierefrei zugänglich, die verschiedenen Etagen können über einen Personenfahrstuhl erreicht werden.

Öffentliche WCs für Menschen mit Behinderung befinden sich im Hauptgebäude im EG (stufenfrei und mit Fahrstuhl über Seiteneingang erreichbar) sowie im Atelierhaus im EG (ebenerdig durch Haupteingang von der Straße erreichbar). Beide Toiletten sind mit dem Euroschlüssel zu öffnen.

Die HFBK möchte allen Besucher*innen einen möglichst reibungslosen und barrierearmen Besuch ermöglichen. Daher wird eine Person während der Öffnungszeiten der Ausstellung für Sie vor oder während Ihres Besuchs ansprechbar sein. Die Mobilitätshelfer*in steht Ihnen direkt am Infotisch in der Eingangshalle im EG oder telefonisch unter 0162 952 96 74 zur Verfügung.

Donnerstag 16.07.26

Vortrag Professionalisierung
HFBK Professionalisierungsprogramm im Sommersemester 2026

+ Zeitmanagement für Künstler*innen

18:00 Uhr Online-Vortrag via Zoom

Verena Issel

Angebot in deutscher Sprache

Ja, das klingt öde, oder? Hat auch echt nichts mit der heiligen kreativen Kunst zu tun, nicht?

Najaaa. Wer Erb*in ist und für den Rest seiner Tage diese ohnehin, komme was wolle, wonnig malend cocktailtrinkend verbringen wird, muss hier nicht weiterlesen. Aber alle andern, die vielleicht jetzt schon mehr oder weniger angestrengt jonglieren zwischen Seminaren, Nebenjobs, Ansprüchen von Partner*innen und Freund*innen, Wäsche waschen, Steuererklärung und noch nebenbei ein ganz bisschen Kunst machen: macht euch auf was gefasst. Das wird alles noch viel schlimmer hinterher, wenn der Schutzmantel der Alma Mater mit ihren gratis Ateliers und Werkstätten und damit auch das Bafög und der Studijob entfallen und die Krankenversicherung plötzlich horrende Summen will. Und dann noch Babies kommen. … das Ende der Kunst?! BUH

Muss aber nicht. Keine Angst. Organisation ist alles. Das klingt schei?e, ist aber …leider geil. Im Endeffekt. Und gar nicht so schwer. Darüber wollen wir sprechen und versuchen, gemeinsam Modelle zu finden, Vorgänge zu straffen, komprimieren und optimieren⁠ ⁠–⁠ ⁠damit mehr Zeit für wonniges Malen bleibt. Oder so. Und sonst so. 

Verena Issel hat an der HFBK Hamburg studiert und lebt und arbeitet in Berlin. Sie bewegt sich zwischen Kunstproduktion, Lohnarbeit und dem Versuch, beides dauerhaft miteinander zu vereinbaren. 100 Prozent angestellt und 100 Prozent Kunstaktiv und 0 Prozent burnout (nicht alles stimmt, aber fast) ;) 

Anmeldung:
Unter Angabe der eigenen Hochschulzugehörigkeit per Mail an: stenzel@adbk-nuernberg.de
Ein Angebot der Akademie für Bildende Künste Nürnberg.

Samstag 22.08.26

Eröffnung Ausstellung

+ Most (Un)Important

11:00 Uhr Galerie in der Wassermühle Trittau

Dongchan Kim

Sonntag 04.10.26

Eröffnung Ausstellung

+ Generate & Decouple

16:00 Uhr Galerie im Marstall Ahrensburg

Saskia Senge u.⁠ ⁠a.