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HeuteMi, 13.05.26

Studienberatung

+ Studienberatung im SSP Malerei/Zeichnen

10:00 Uhr Lerchenfeld 2, Raum 113

Vortrag Performance
Pluralize and Specify

+ Hairpin Beneath 钗之后

18:00 Uhr Extended Library

Lecture performance by Zishi Han and Wei Yang

Emerging from their shared interests in the power dynamics inherent in desire and intimacy, Zishi Han and Wei Yang’s collaborative practice departs from historical Chinese homoerotic literature, intertwining multiple narratives to explore queer existences in China and of the Chinese diaspora. Their collaborative project has been presented at Politikens Forhal (DK), SculptureCenter (US), Asia Art Archive in America (US), Kunstraum MEMPHIS (AT), West Den Haag (NL), Pickle Bar (DE), among others.

Freitag15.05.26

Eröffnung Ausstellung

+ DEADLIFT, IF GRAVITY WERE TO DISAPPEAR

19:00 Uhr Galerie Oel-Früh, Hamburg

Jaewon Kim u.a.

Samstag16.05.26

Eröffnung Ausstellung

+ mit klang

16:00 Uhr Kunstraum Tosterglope

Marvin Fassmann, Sophia Leitenmayer, Jorin Kehn, Heiko Wommelsdorf

Eröffnung Ausstellung

Malwut

20:00 Uhr Feinkunst Krüger, Hamburg

Monika Michalko, Helen Hu, Anna Steinert u.a.

Sonntag17.05.26

Eröffnung Ausstellung

+ Claus Wallner zum 100.Geburtstag: Glasfenster und Malerei

11:30 Uhr Blankeneser Kirche am Markt und Gemeindehaus

Dienstag19.05.26

Studienberatung

+ Studienberatung im SSP Zeitbezogene Medien

10:00 Uhr Lerchenfeld 2, Raum 125

Workshop Professionalisierung
HFBK Professionalisierungsprogramm im Sommersemester 2026

+ Antragswerkstatt

10:00 Uhr Online

Rosita Kuerbis

19./26.⁠ ⁠Mai 2026, jeweils 1013 Uhr

Deutschsprachiges Angebot

Ziel des Workshops ist es, die Teilnehmer*innen zu ermächtigen, eigenständig passende Förderprogramme zu identifizieren und erfolgreich zu beantragen.

Im Fokus des ersten Workshop-Teils stehen Ziele, Förderkriterien und Antragsverfahren. Wir verschaffen uns zunächst einen Überblick über ausgewählte Förderprogramme sowie die gängigen Finanzierungsarten und sprechen darüber, was notwendig ist, um einen Antrag erfolgreich aufzusetzen. Da mit der Förderzusage auch immer eine Dokumentationspflicht gegenüber dem Geldgeber einhergeht (Verwendungsnachweis mit Sachbericht und zahlenmäßigem Nachweis), wollen wir einüben, den Arbeitsaufwand vor, während und nach dem Projekt richtig einzuschätzen.

Im Fokus des zweiten Workshop-Teils stehen Ziele, Förderfähigkeit, Zielgruppe, Zeitplan, Schlüsselwörter und Fehlerquellen. Wir sprechen über das rechte Maß an Inhaltstiefe und Umfang bei der Anlage von Konzepten und der Entwicklung förderfähiger Projekte. Außerdem lernen wir, die Anforderungen des Förderers bereits bei der Konzeptentwicklung mitzudenken. Praxisnahe Hinweise und Tipps aus der langjährigen Beratungstätigkeit und Berufspraxis von Rosita Kuerbis sowie Förderbeispiele veranschaulichen die Kursinhalte.

Seit 2016 berät Rosita Kuerbis Unternehmen, Kulturschaffende und Institutionen in Förderangelegenheiten und begleitet geförderte Projekte auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene. Ihre Berufspraxis (seit 2004) umfasst die Identifikation und Beantragung von Fördermitteln, die Betreuung und Abrechnung von Projektmitteln von Bund und Land, die Projektbegleitung auf internationaler Ebene, ebenso wie die Entwicklung von EU-Förderprogrammen.

Anmeldung ab 1.⁠ ⁠Mai 2026 hier.

Mittwoch20.05.26

Studienberatung

+ Studienberatung im SSP Bühnenraum

15:00 Uhr Online

Donnerstag21.05.26

Eröffnung Ausstellung

Overshoot

18:00 Uhr Produzentengalerie, Hamburg

Tobias Zielony

Eröffnung Ausstellung

+ Finkenwerder Kunstpreis 2026

19:00 Uhr ICAT der HFBK

Otobong Nkanga, Leyla Yenirce

Die Hochschule für bildende Künste Hamburg lädt Sie herzlich ein zur Verleihung des Finkenwerder Kunstpreises 2026 an Otobong Nkanga und des Finkenwerder Förderpreises der HFBK Hamburg an Leyla Yenirce mit anschließender Ausstellungseröffnung. Es begrüßen Nawina Walker (Standortleiterin, Airbus Operations GmbH), Adolf Fick (Kulturkreis Finkenwerder e.V.) und Martin Köttering (Präsident, HFBK Hamburg).

Zu den Prämierten:
Mit Einzelausstellungen im MoMA New York, der Tate Modern London oder im Musée d’Art Moderne de Paris zählt Otobong Nkanga (geboren 1974 in Kano, Nigeria) zweifelsohne zu den renommierten Künstler*innen unserer Zeit. Ihre internationale Bedeutung wird nicht zuletzt durch ihre Teilnahme an der aktuellen 61.⁠ ⁠Kunstbiennale von Venedig unterstrichen.

In ihrer ersten Einzelausstellung in Hamburg konzentriert sich Otobong Nkanga auf zwei forschungsbasierte Schlüsselwerke. Contained Measures of a Kolanut ist eine multimediale Installation zur Kulturgeschichte der Nigerianischen Kolanuss und ihrem globalen Einfluss. Mit der modularen Rauminstallation Tsumeb Fragments erzählt Nkanga facettenreich von der Mine The Green Hill in Tsumeb, Namibia und wie sich der Hügel unwiderruflich verändert, nachdem die nachhaltige Gewinnung verschiedener Mineralien im Boden durch die Ovambo für deren Eigenbedarf von dem industriellen Abbau unter deutscher Kolonialherrschaft verdrängt wurde. Ergänzt mit ihren beeindruckenden Wandteppichen, dokumentarischen Fotografien und Videos, öffnet Otobong Nkanga mit dieser Ausstellung einen Reflexionsraum über Landschaften, Erinnerungen, individuelles Konsumverhalten und Verschiebung von Machtstrukturen während und nach der Kolonialisierung des afrikanischen Kontinents.

Leyla Yenirce (geboren 1992 in Qubînê, Kurdistan) hat 2022 bei Jutta Koether an der Hochschule für bildende Künste Hamburg ihren Masterabschluss gemacht. Aktuell zieht sie große Aufmerksamkeit in deutschen und internationalen Kunstinstitutionen auf sich, u.⁠ ⁠a. Landesmuseum Oldenburg, Museum Brandhorst München oder Mudam Luxemburg, und gehört zu den markanten Stimmen ihrer Künstler*innengeneration.

Leyla Yenirce präsentiert großformatig ihre Video- und Soundinstallation Being Strong Is Hard. Das Video zeigt gefundenes Bildmaterial von kurdischen Freiheitskämpferinnen, Aktivistinnen und Journalistinnen abwechselnd mit verpixelten Landschaftsaufnahmen in rasanter Abfolge und ist begleitet von einem harten elektronischen Beat. Damit stößt einen die Künstlerin unerbittlich auf die schwierige Frage: Wie kann man Widerstand leisten gegen militärische und mediale Dominanz und die Freiheit verteidigen? Die Frauen, die Leyla Yenirce hier zeigt, haben ihre Entscheidung getroffen. Dass diese eine harte ist mit all ihren Implikationen, ist unmittelbar zu spüren.

Freitag05.06.26

Artist Talk

+ Artist Talk mit Leyla Yenirce

18:00 Uhr ICAT der HFBK Hamburg

im Gespräch mit Yalda Afsah

Eröffnung Ausstellung

+ Scarecrow Tactics

19:00 Uhr Viborg Kunsthal

Jasmin Werner

Eröffnung Ausstellung

The Fences

19:00 Uhr Galerie 21 - Künstler*innenhaus Vorwerkstift, Hamburg

Kastania Waldmüller, Adrien Lagrange, Sudabe Yunesi

Freitag22.05.26

Studienberatung

+ Studienberatung im SSP Bildhauerei

11:00 Uhr Online

mit Martin Boyce

Bitte vorab bei Martin Boyce anmelden, Treffen findet online statt. Link wird bei Anmeldung bekannt gegeben.

Workshop Professionalisierung
HFBK Professionalisierungsprogramm im Sommersemester 2026

+ Finding Your Voice: A Writing Workshop for Artists

11:00 Uhr Lerchenfeld 2, Raum 113

Chloe Stead

English language offer

Many artists wish their work could „speak for itself“ and often feel uneasy about writing or speaking about their practice. However, in today’s art world, there are countless moments when artists must put their thoughts into words—whether for grant applications, residencies, exhibitions, or public talks. These tasks can feel overwhelming: What to emphasize? How to find the right tone?

This is where the workshop led by HFBK graduate and frieze associate editor Chloe Stead comes in. Designed to demystify the process, the workshop equips participants with practical skills to approach writing with confidence and clarity. Through exploring various text types, such as artist statements, bios, and applications, participants will learn to critically assess what works well and what doesn’t. Beyond the external demands of writing, this workshop will highlight how writing can serve as a tool for deeper self-reflection, helping artists better understand their own practice. Writing, too, can be an act of generosity, offering essential context to audiences unfamiliar with contemporary art. By developing their own voice in writing, participants will gain control over how their work is presented and understood, ensuring that their vision reaches both specialist and non-specialist audiences alike.

On request, Chloe will allocate individual time slots following the successful completion of the workshop in which online feedback can be given on the written texts revised on the basis of the newly acquired knowledge.

Chloe Stead graduated from HFBK in 2014 and now works as a Berlin-based art critic and associate editor of frieze. Her writing has appeared in publications such as Artnet, frieze, Mousse and Spike Art Magazine. She also regularly contributes to artist monographs and has taken part in or moderated talks at Damien & the Love Guru, Brussels; Vienna Contemporary; Hamburger Bahnhof, Berlin; Kunstverein Hamburger Bahnhof, Hamburg; and Migros Museum, Zurich.

Registration from May 1, 2026 here.

Dienstag26.05.26

Podiumsdiskussion

+ Krieg und Unfrieden – Ein Verständigungsversuch über politische Spaltungs- und Zerstörungslogiken in der Gegenwart

18:00 Uhr Aula, HFBK Hamburg

Prof. Dr. Teresa Koloma Beck, Kateryna Mishchenko, Prof. em. Natan Sznaider, Dr. Eva von Redecker

Eva von Redecker im Gespräch mit Teresa Koloma Beck, Kateryna Mishchenko und Natan Sznaider

Kann man im Krieg noch denken? Auch wo Frieden herrscht, blockiert die kriegerische Parteilichkeit die Abwägung und spaltet Diskurse. Aber wie soll man nicht Partei ergreifen, wo es um das Überleben geht? Für die im Krieg Lebenden stellt sich die Frage ganz anders. Ihr Denken muss permanent mit Tod, Gewalt und Zerstörung rechnen. Ist es möglich, dennoch Frieden vorstellbar zu halten? Oder läuft der Gedanke an Frieden angesichts der realen Umstände Gefahr, eine ausgehöhlte Ruhe ohne jede Gerechtigkeit zu fordern? Auf dem Podium diskutieren disziplinär, geografisch und politisch unterschiedlich verortete Intellektuelle darüber, wie sich dem Recht des Stärkeren auf verschiedenen Stufen der Auseinandersetzung die Stirn bieten ließe.

Öffentliche Veranstaltung, Eintritt frei

 

Prof. Dr. Teresa Koloma Beck ist Soziologin und hat in Angola, Mosambik, Afghanistan und Deutschland geforscht. 2021 wurde sie als Professorin für Soziologie mit Schwerpunkt Gesellschaftsanalyse und sozialer Wandel an die Helmut-Schmidt-Universität Hamburg berufen. Zuvor war sie Professorin für Soziologie der Globalisierung an der Universität der Bundeswehr München und Senior Fellow am Hamburger Institut für Sozialforschung. In einem aktuellen Forschungsprojekt befasst sie sich mit (Un-)Sicherheitserfahrungen im Kontext Hochschule nach dem 7.⁠ ⁠Oktober 2023 (UNEASE) an der Schnittstelle von (Un-)Sicherheitssoziologie, Critical Security Studies und Alltagssoziologie der Globalisierung.

Kateryna Mishchenko ist Essayistin, Übersetzerin und Kuratorin sowie Fachreferentin bei der Bundeszentrale für politische Bildung für die Ukraine. Sie ist Mitbegründerin der Zeitschrift für Literatur, Kunst und Gesellschaftskritik Prostory und Herausgeberin beim unabhängigen Verlag Medusa. 2015 erschien ihr Buch Ukrainische Nacht / Ukrainian Night / Ukrajinska nitsch. Sie publiziert Essays in internationalen Zeitschriften und Anthologien. Im Jahr 2022/23 war sie Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Bei Suhrkamp erschien 2023 Aus dem Nebel des Krieges. Die Gegenwart der Ukraine und 2025 Geteilter Horizont. Die Zukunft der Ukraine – beide von ihr gemeinsam mit Katharina Raabe herausgegeben.

Prof. em. Dr. Natan Sznaider ist Soziologe und lehrte von 1994 bis 2022 als Professor an der Akademischen Hochschule in Tel Aviv, seit 1996 als Lehrstuhlinhaber. Er unterrichtete an der Columbia University, an der Hebräischen Universität in Jerusalem und der Ludwig- Maximilians-Universität München. Seine zentralen Forschungsthemen sind Wissenssoziologie, Politische Theorie, Kosmopolitismus, Antisemitismus und Shoah. Zuletzt erschienen bei Hanser Die jüdische Wunde. Leben zwischen Anpassung und Autonomie (2024) und Fluchtpunkte der Erinnerung. Über die Gegenwart von Holocaust und Kolonialismus (2022). Er erhielt 2024 den Friedenspreis der Geschwister Korn und Gerstenmann-Stiftung und war im Frühjahr Fellow am Hamburg Institute für Advanced Studies (HIAS).

Prof. Dr. Eva von Redecker ist Philosophin und freie Autorin. Von 2009 bis 2019 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt- Universität zu Berlin und als Gastwissenschaftlerin an der Cambridge University sowie der New School for Social Research in New York tätig. 2020/2021 hatte sie eine Marie-Sklodowska-Curie-Fellowship an der Universität von Verona inne, wo sie zur Geschichte des Eigentums forschte. Sie beschäftigt sich mit Kritischer Theorie, Feminismus, Kapitalismuskritik und Autoritarismus. Im März erschien ihr aktuelles Buch Dieser Drang nach Härte. Über den neuen Faschismus, 2023 der Band Bleibefreiheit (beide im S. Fischer Verlag). Seit dem Sommersemester 2026 ist sie Gastprofessorin für Philosophie an der HFBK Hamburg.

Mittwoch27.05.26

Professionalisierung Vortrag
HFBK Professionalisierungsprogramm im Sommersemester 2026

+ Förderprogramme der Stadt Hamburg

13:00 Uhr Online

Anna Gröger

Deutschsprachiges Angebot

Die Behörde für Kultur und Medien Hamburg unterstützt bildende Künstler*innen durch ein umfangreiches Förderportfolio: So können etwa Kataloge, Ausstellungen und Veranstaltungen von professionellen Künstler*innen sowie Jahresprogramme von nicht-kommerziellen Ausstellungsräumen gefördert werden. Außerdem werden jährlich Hamburger Arbeitsstipendien für bildende Kunst, projektbezogene Kunststipendien der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius sowie Atelier- und Auslandsstipendien vergeben. Auch der Ausbau von Ateliers wird unterstützt. Darüber hinaus können Projekte im Rahmen des Programms „Kunst im öffentlichen Raum“ bezuschusst werden. Nicht zuletzt lobt die Behörde den Edwin Scharff-Preis und den Lichtwark-Preis aus.

Im Fokus des Online-Vortrags stehen die Vorstellung der einzelnen Fördermöglichkeiten sowie Tipps für die Antragstellung.

Anna Gröger studierte an der AdBK Nürnberg, der HFBK Hamburg und an der Burg Giebichenstein und arbeitet als Referentin für Kunst im öffentlichen Raum an der Behörde für Kultur und Medien Hamburg.

Anmeldung ab 1.⁠ ⁠Mai 2026 hier.

Donnerstag28.05.26

Eröffnung Kolloqium

+ Tagung: Imagination und Pflicht. Zur normativen Dimension der Zukunft, mit einem Vortrag von Juliane Rebentisch: „Das Ende der Dystopie“

14:00 Uhr Edmund‐Siemers‐Allee 1, Flügelbau West, Raum 221

Vortrag Professionalisierung
HFBK Professionalisierungsprogramm im Sommersemester 2026

+ Zweites Standbein Kuration

18:00 Uhr Online-Vortrag via Zoom

Julie Legouez

Angebot in deutscher Sprache

Der Vortrag vermittelt Einblicke in kuratorische Arbeitsweisen und zeigt, welche Möglichkeiten sich daraus für die eigene Praxis ergeben. Dazu gehört auch, dass kuratorische Projekte im Rahmen erfolgreicher Förderungen eine wichtige zusätzliche Einnahmequelle darstellen können.

Anhand konkreter Projekte wird veranschaulicht, wie Ausstellungen als eigenständige Situationen funktionieren und wie Präsentation, Raum und Kontext die Wahrnehmung von Arbeiten beeinflussen. Im Fokus stehen dabei die Ausstellungsreihe fight or flight sowie der Kunstverein Gruppe Gorgone e. V., die aus dem Aufbau eigener Strukturen heraus entstanden sind.

Julie Legouez (*1988 in Viersen) ist Künstlerin und Kuratorin und lebt in Berlin. Sie studierte Bildende Kunst an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und war Meisterschülerin von Prof. Werner Liebmann. In ihrer medienübergreifenden Praxis beschäftigt sie sich mit Fragen von Macht, Kontrolle und gesellschaftlichen Strukturen. Neben ihrer künstlerischen Arbeit entwickelt sie eigene kuratorische Projekte und Ausstellungsformate.

Anmeldung:
Unter Angabe der eigenen Hochschulzugehörigkeit per Mail an: stenzel@adbk-nuernberg.de
Ein Angebot der Akademie für Bildende Künste Nürnberg.

Freitag29.05.26

Workshop Professionalisierung
HFBK Professionalisierungsprogramm im Sommersemester 2026

+ Exhibition Management

11:00 Uhr Lerchenfeld 2, Raum 213 a/b

Dr. Kerstin Flasche

Angebot in Deutscher und englischer Sprache möglich

In einem von Künstlern betriebenen Raum ausstellen? Leerstehende Räume für Pop-up-Ausstellungen nutzen? Werbeflächen als temporäre Ausstellungsfläche anfragen? Beim Studium der Kunst geht es um das Schaffen, aber auch um das Ausstellen – und Ausstellungen können genauso experimentell sein wie die Kunst selbst. Aber wie fängt man an? Was muss man beachten? Welche Möglichkeiten gibt es?

Der Kurs vermittelt die Grundlagen des Ausstellungsmanagements – einschließlich kreativer, technischer, finanzieller und logistischer Aspekte. Es werden Einblicke in PR und Öffentlichkeitsarbeit gegeben und Kernthemen der Kuratierung vorgestellt.

Nach Abschluss dieses Kurses verfügen die Teilnehmer über grundlegende Kenntnisse im Ausstellungsmanagement. Sie sind in der Lage, selbstständig kreative und unkonventionelle Ausstellungsorte zu identifizieren und für ihre Kunstprojekte zu nutzen. Sie haben ein Verständnis für die technischen, finanziellen und logistischen Herausforderungen bei der Planung und Realisierung von Ausstellungen und können diese zielgerichtet bewältigen. Außerdem erhalten sie erste Einblicke in die Bereiche PR und Kunstvermittlung, um ihre Projekte einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Grundlegende Kenntnisse im Bereich Kuratieren ermöglichen es ihnen, experimentelle Ausstellungskonzepte zu entwickeln und umzusetzen.

Dr. Kerstin Flasche war Kuratorin am Kunsthaus Dresden – Städtische Galerie für zeitgenössische Kunst und in der Stephanie Kelly Gallery, einem gemeinnützigen Ausstellungsraum für junge Künstler*innen in Dresden. Ihre Doktorarbeit „Minerals that Matter. Crystals and Minerals in the Art of the 21st Century” (Titel übersetzt, Edition Metzel München, 2025) wurde im Sommer 2021 an der Hochschule der Künste Dresden abgeschlossen. Sie ist spezialisiert auf zeitgenössische Kunst, transdisziplinäre Methoden, queere und posthumane Theorien sowie kuratorische Praxis.

Anmeldung ab 1.⁠ ⁠Mai 2026 hier.

Samstag30.05.26

Vortrag

+ Juliane Rebentisch: „Das Ende der Dystopie“ Interdisziplinäre Tagung: „Imagination und Pflicht. Zur normativen Dimension der Zukunft“

11:30 Uhr Universität Hamburg. ESA W 221 (Hauptgebäude Westflügel)

Eröffnung Ausstellung

salondergegenwart

16:00 Uhr Kunstraum Potsdam

Franz Ackermann, Lilia Kovka, Werner Büttner, Daniel Richter, Simin Jalilian, Monika Michalko, Tjorg Douglas Beer, Anselm Reyle, Jorinde Voigt, Xiyao Wang, Thorsten Brinkmann u.a.

+ Night Shifts 3

21:30 Uhr St.Pauli, Hamburg

Jemima Rose Dean, Simone Karl, Jil Lahr und Janis von Rohden

Ein Projekt von Rosanna Graf, Lisa Klosterkötter und Gesa Troch

Treffpunkt: Sexy Angel, Hans-Albers-Platz
(ab 18 Jahren)

Sonntag31.05.26

Performance

Krawall im All

18:00 Uhr PARABEL. Zentrum für Kunst in Hamburg

INGLAM (Nora Sternfeld, Anja Steidinger, Julia Stolba)

Dienstag02.06.26

Studienberatung

+ Studienberatung im SSP Malerei/Zeichnen

10:30 Uhr Lerchenfeld 2, Raum 225

Studienberatung

+ Studienberatung im SSP Grafik/Fotografie

14:00 Uhr Online

Mittwoch03.06.26

Vortrag Professionalisierung
HFBK Professionalisierungsprogramm im Sommersemester 2026

+ Visa und Aufenthalt, Aufenthalts-Optionen nach dem Studium für Internationale Studierende, Sebastian Hoffmann

10:00 Uhr Online

Deutschsprachiges Angebot
The workshop will be held in German, but you can ask questions in English.

Was sind die Optionen für die Zeit nach dem Studium, um weiterhin in Deutschland zu bleiben und als Künstler*in zu arbeiten? In diesem Workshop wird Sebastian Hoffmann von der Informations- und Beratungsstelle touring artists (https://www.touring-artists.info/) einen Input zu den aufenthaltsrechtlichen Möglichkeiten geben, mit einem Fokus auf den Aufenthalt für freiberufliche Künstler*innen. Zusätzliche Themen werden die Wege zur Niederlassungserlaubnis und Einbürgerung sowie die Mobilität innerhalb der EU sein.

Sebastian Hoffmann koordiniert das touring artists-Beratungsangebot zu den administrativen Regelungen des grenzüberschreitenden Arbeitens im Kulturbereich (alle Sparten) sowie zu Fragen von Visa und Aufenthaltsstatus für Künstler*innen aus Nicht-EU-Ländern. touring artists ist ein Gemeinschaftsprojekt der Internationalen Gesellschaft für Bildende Künste/IGBK, des Internationalen Theaterinstituts/ITI – Zentrum Deutschland und des Dachverbands Tanz.

Anmeldung: Bitte bis 28.⁠ ⁠Mai 2026 unter Angabe der Hochschule an anna.bernlochner@hmt-rostock.de 

Ein Angebot des Career Service der hmt Rostock.

Studienberatung

+ Studienberatung im SSP Bildhauerei

14:00 Uhr Wartenau 15, Raum 311

Studienberatung

+ Studienberatung im SSP Lehramt/Kunstpädagogik

14:30 Uhr Online

mit Nora Sternfeld und Franz Wanner

Online, Link wird nach der Anmeldung über tutorinkupaed@hfbk-hamburg.de zugeschickt

Donnerstag04.06.26

Symposium

+ Texturen – Symposium aus Anlass der Verabschiedung von Hanne Loreck

11:00 Uhr Extended Library, HFBK Hamburg

Susanne von Falkenhausen, Samo Tomšič, Jana Pfort, Eske Schlüters, Ulrike Gerhardt, Sarah Lehnerer, Eran Schaerf, Judith Raum, Vera Tollmann, Astrid Mania, Bettina Uppenkamp

Symposium anlässlich des Abschieds von Hanne Loreck, Professorin für Kunst- und Kulturwissenschaften, HFBK Hamburg

Programm:

  • 11.00 Uhr
    Begrüßung durch Martin Köttering (Präsident der HFBK Hamburg)

    Im Anschluss
    Willkommen und Einführung: Astrid Mania und Bettina Uppenkamp (Professorinnen im Studienschwerpunkt Theorie und Geschichte, HFBK Hamburg)

  • 11.30 Uhr
    Susanne von Falkenhausen (Professorin em. für Neuere Kunstgeschichte, Humboldt-Universität zu Berlin)
    Vortrag: „Zur Kunst des Metaphernflechtens“

  • 12.00 Uhr
    Samo Tomšič (Professor für Philosophie und Ästhetik, Hochschule für Bildende Künste Dresden)
    Vortrag: „Wortspiel als Methode“

  • 12.30 Uhr
    Jana Pfort (Assistenzkuratorin Hamburger Kunsthalle)
    Vortrag: „Mysterien des Übergangs“

  • 13.00 Uhr
    Mittagspause

  • 14.00
    Eske Schlüters (Künstlerin, Hamburg)
    Vortrag: „Es sieht so aus wie, es ist ungefähr so, oder so ähnlich.“

  • 14.30 Uhr
    Ulrike Gerhardt (Professorin für Kunstdidaktik und Inklusion, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig) und Vanessa Gravenor (Künstlerin, Berlin)
    Lecture Performance: „Living in the End of Times with a Mask: A Radioactive Image Reel“ (EN)

  • 15.00 Uhr
    Sarah Lehnerer (Künstlerin, Berlin)
    Lesung aus Day Book (2025)

  • 15.15 Uhr
    Kaffeepause

  • 16.00 Uhr
    Eran Schaerf (Künstler und Autor, Berlin)
    Lesung: „Kombination mit schaitaan“

  • 16.30 Uhr
    Judith Raum (Künstlerin, Berlin)
    Vortrag: „Stoffbesprechung. Künstlerische Recherche an Otti Bergers Stoffen für die Architektur der Moderne“

  • 17.00 Uhr
    Vera Tollmann (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Leuphana Universität, Lüneburg)
    Vortrag: „Vom (Un-)Sichtbaren. Dual Use, situierte Ästhetiken und mimetische Verfahren“

Freitag05.06.26

Eröffnung Ausstellung

+ It’s never love, it’s always work

17:00 Uhr HFBK boutique, Hamburg

Aimilia A. Theofilopoulos, Andy Chen, Carmine Auricchio, Emma Maiwald, Florian Gatzweiler, Khingwei Bai, Leonidas Kosmidis, Lio Kappel, Marcela Vetter, Moses Omeogo, Oksana Yushko, Omid Arabbay, Pikhān Khu, Qing Lan, Ruth Brauchle, Sergej Hufnagel, Sude Nur Tosun, Vixtoria Salomonsen, Vladislav Sili, Yoav Perry

Eine Ausstellung von Studierenden der HFBK Hamburg

It’s never love, it’s always work ist eine Gruppenausstellung von Studierenden, aus der Fotoklasse der HFBK, die das Spannungsfeld von Arbeit, Liebe und Migration erkundet. Vor dem Hintergrund Hamburgs als Hafenstadt – geprägt von den Widersprüchen der Arbeiterbewegung, der Wirtschaftsmigration und des internationalen, historisch kolonialen Handels – verwebt die Ausstellung menschliche Beziehungen, wirtschaftliche Strukturen und soziale Realitäten. Daraus entsteht ein Geflecht von Erzählungen, das in der Spannung zwischen seinen beiden wiederkehrenden Themen steht: Arbeit und Liebe. Vor dem Hintergrund einer von sozialen und wirtschaftlichen Konflikten zersplitterten Gegenwart stellt die Ausstellung damit die zentrale Frage: Lassen sich die beiden voneinander trennen? Und wie wirkt sich die Antwort auf diese Frage auf unsere persönlichen und kollektiven Realitäten aus, wie wirkt sie sich auf Intimität, Beziehungen, Migration, Care-Arbeit und das künstlerische Schaffen selbst aus?

Von den teilnehmenden Studierenden kollektiv entwickelt, in Begleitung von Özlem Altin.

Rahmenprogramm:

  • 06. Juni, 1617 Uhr, trans*port, Live Interview mit Harry Hachmeister

  • 12. Juni, 1819 Uhr, One shot on Love, Work and Migration, Artist Conversation mit Tobias Zielony, Enis Maci & Künstler*innen der Ausstellung

Mehr Infos

Artist Talk
Finkenwerder Kunstpreis 2026

+ Artist Talk mit Leyla Yenirce

18:00 Uhr ICAT der HFBK Hamburg

im Gespräch mit Yalda Afsah

Samstag06.06.26

Eröffnung Ausstellung

+ Fifty Fifty

11:00 Uhr Galerie in der Wassermühle Trittau

Julia Schulze Darup

Montag08.06.26

Studienberatung

+ Studienberatung im SSP Zeitbezogene Medien

12:00 Uhr Online

Dienstag09.06.26

Vortrag

+ Übers Schreiben reden #lesen

18:00 Uhr Extended Library, HFBK Hamburg

Michael Taussig, Pablo Torres Gómez, Luise Donschen

Michael Taussig, born in Australia, studied medicine and sociology and conducted anthropological fieldwork in western Colombia. He was a professor of Performance Studies at NYU, then of Anthropology at Columbia University, where he is now emeritus. Together with friends he runs a seminar called “The Mini aaa” focused on the art of writing. His books include The Devil and Commodity Fetishism in South America (1980); Shamanism, Colonialism, and the Wild Man (1987); Mimesis and Alterity (1993); I Swear I Saw This (2011); Field Notebooks. 100 Notes – 100 Thoughts, dOCUMENTA 13 (2011); The Corn Wolf (2015); And the Garden Is You: Essays on Fieldwork, Writingwork, and Readingwork (2024).

Pablo Torres Gómez, born in Colombia, is a PhD candidate in the postgraduate program Being(s). Artistic Research in Transformative Contexts of Health at the HFBK Hamburg. He works as an artistic researcher, sound artist, and anthropologist. He holds a B.A. in Social & Cultural Anthropology and an M.A. in Design & Computation from the Berlin University of the Arts. He is co-curator of the Listening Biennial and a member of the collective ~pes: laboratory for animal dreams. His work has been activated at documenta fifteen, Ars Electronica, TBA21’s Ocean Archive, and Kunstmuseum Stuttgart, among others.

Luise Donschen is a filmmaker, born in East Berlin. She studied European Ethnology in Hamburg and Belgrade, as well as film at the HFBK Hamburg, where she subsequently taught as an artistic staff member in the narrative film department. Her films Casanova Gene (2018), Entire Days Together (2019), and Elle (2021) have been successfully screened at international festivals (including the Berlinale, New York Film Festival, Viennale, and Oberhausen Short Film Festival) and have received numerous awards. Her latest feature film Patty is currently in post-production.

Eröffnung Ausstellung

+ Die Horizonte der Shapeshifter

18:00 Uhr Dante 9, Ausstellungsraum des Universittätsarchiv, Frankfurt am Main

Jenny Schäfer, Verena Issel u.a.

Begleitausstellung zu den Frankfurter Poetikvorlesungen

Mittwoch10.06.26

Studienberatung

+ Studienberatung im SSP Design

10:00 Uhr Lerchenfeld 2, Raum 332

Studienberatung

+ Studienberatung im SSP Malerei/Zeichnen

12:00 Uhr Online

Donnerstag11.06.26

Studienberatung

+ Studienberatung im SSP Film

18:00 Uhr Finkenau 42, Raum 106

Eröffnung Ausstellung

+ ASA Open Studios im Juni 2026

19:00 Uhr ASA Studios, Karolinenstr. 2a, Haus 5

Marija Arakelyan Lucic, Haoyou (Tom) Bian, Michela DiStefano, Caine Förster, Jay Ho, Yuwen Huang, Ivan Kizindo, Tomma Köhler, Jan-Niklas Kuhn, Camila Low Tanne, Emma Maiwald, Einav Hana Maler, Charlotte Neidel, Kiek Nieuwint, Ashley Shugart, Anissa Tavara, Katharina Wanke, Zhenghao Yan, Odille Zexter, Yukuo Zhang, Wenfei Zhao, Ammar Yassir

Die ART SCHOOL ALLIANCE (ASA) ist ein internationales Austauschprogramm für Kunststudierende und Gastkünstler*innen. Ziel ist die Stärkung internationaler künstlerischer Praxis, die Entwicklung künstlerischer Projekte mit vielfältigen Perspektiven und Einflüssen und ein lebendiger Dialog im internationalen Kontext.

Während der Open Studios sind aktuelle künstlerische Arbeiten aller derzeit an der ART SCHOOL ALLIANCE teilnehmenden Künstler*innen im gemeinsam genutzten Atelierhaus zu sehen.

Studierende:
Marija Arakelyan Lucic, Haoyou (Tom) Bian, Michela DiStefano, Caine Förster, Jay Ho, Yuwen Huang, Ivan Kizindo, Tomma Köhler, Jan-Niklas Kuhn, Camila Low Tanne, Emma Maiwald, Einav Hana Maler, Charlotte Neidel, Kiek Nieuwint, Ashley Shugart, Anissa Tavara, Katharina Wanke, Zhenghao Yan, Odille Zexter, Yukuo Zhang, Wenfei Zhao

Artist in Residence:
Ammar Yassir

Freitag12.06.26

Vortrag Professionalisierung
HFBK Professionalisierungsprogramm im Sommersemester 2026

+ Einführung in die VG Bild-Kunst

10:00 Uhr Online

Sandra Freischem

Netzwerkangebot

Wer oder was ist die VG Bild-Kunst? Welche Aufgaben hat sie? Wer kann Mitglied werden und kostet die Mitgliedschaft etwas? Warum sollte ich Mitglied werden und wie kann ich von der VG Bild-Kunst profitiere? Diese und andere Fragen rund um die VG Bild-Kunst beantwortet Ihnen der Vortrag. Dozentin ist Sandra Freischem, Inhouse-Juristin der VG Bild-Kunst. Sie hält regelmäßig Seminare und Workshops zur VG Bild-Kunst, Urheberrecht und angrenzenden Themen.

Sandra Freischem ist Rechtsanwältin und seit 2014 als Unternehmensjuristin für die VG Bild-Kunst in Bonn tätig. Daneben hält sie regelmäßig Vorträge zu den Themen Urheberrecht, Urhebervertragsrecht, Fotografie und Persönlichkeitsrecht sowie VG Bild-Kunst.

Anmeldung ab 1.⁠ ⁠April 2026 über careerservice@hfbk-dresden.de bei Denise Ackermann

ZOOM-Einwahldaten nach Anmeldung per Mail

Ein Angebot des Career Service der HfBK Dresden.

Professionalisierung Workshop
HFBK Professionalisierungsprogramm im Sommersemester 2026

+ Welchen Text braucht die Kunst? – Ein Schreib-Workshop für Künstler*innen

14:00 Uhr Lerchenfeld 2, Raum 25

Dagrun Hintze

12./26.⁠ ⁠Juni 2026, 1418 Uhr

Deutschsprachiges Angebot

Viele Kunstwerke und künstlerische Praktiken lassen sich nicht ausschließlich über visuelle Wahrnehmung erfassen, sie benötigen Vermittlung, weitere Informationen, Kontext. Sie benötigen: Text. Dieser sollte Betrachter*innen Zugänge zur Kunst ermöglichen, ihnen aber keinesfalls vorgeben, was sie angesichts eines Werks zu denken oder zu empfinden haben. Ebenso wenig sollte Text, der Kunstwerke flankiert (an der Wand, im Portfolio, in der Pressemitteilung), die Worthülsen eines vermeintlichen Fachjargons reproduzieren – komplexe Inhalte können nach komplexer Sprache verlangen, oft genug sind schwer verständliche Texte aber einfach nur Ausdruck von Bequemlichkeit und unpräzisem Denken.

Künstler*innen tragen Verantwortung für den Text, der ihre Arbeiten begleitet – wenn sie mit denjenigen kommunizieren, die ihn am Ende verschriftlichen, wenn sie ihn selbst formulieren. Im Workshop machen wir uns auf die Suche nach der Sprache, die dem jeweiligen Werk und der jeweiligen Praxis entspricht. Wir präsentieren die eigene Arbeit und gehen in den Austausch miteinander, um die eigene Perspektive zu reflektieren und voneinander zu lernen. Wir analysieren, was einen besonders geglückten „Text zur Kunst“ ausmacht. Wir behalten beim Schreiben und Sprechen verschiedene Zielgruppen im Blick.

Seit Dagrun Hintze Kunstvermittlerin bei der documenta11 war, beschäftigt sie die Frage, welche Sprache einem Kunstwerk angemessen ist. In diesem Zusammenhang experimentiert sie mit verschiedenen Textformaten: Neben Katalogbeiträgen kollaboriert sie auch literarisch mit Künstler*innen – eine Sammlung so entstandener Prosatexte erschien 2019 unter dem Titel „Wer was in welcher Nacht träumte – Erzählungen zu Kunst, Design und Architektur“ im Textem Verlag. Hintze veröffentlicht außerdem Lyrik, Prosa und Theaterstücke und lehrte Interdisziplinäre künstlerische Praxis an der UDK Berlin sowie Creative Writing an der HAW Hamburg.

Anmeldung ab 1.⁠ ⁠Mai 2026 hier.

Montag15.06.26

Infoveranstaltung Professionalisierung
HFBK Professionalisierungsprogramm im Sommersemester 2026

+ Screentour – strategische Festivalplanung für Filmschaffende

11:00 Uhr Online

Chris Xu

Angebot in deutscher und englischer Sprache möglich

Über 12.000 Filmfestivals weltweit – von großen A-Festivals über spezialisierte Genre-Events bis hin zu thematisch oder regional fokussierten Plattformen. Doch welche davon passen wirklich zu meinem Film? Und wie behalte ich den Überblick über Deadlines, Premierenstatus, Gebühren und strategische Prioritäten?

Dieser Workshop stellt Screentour vor – eine App, die Filmschaffende dabei unterstützt, aus der Vielzahl internationaler Festivals eine fundierte Auswahl zu treffen. Auf Basis einer kurzen Filmbeschreibung schlägt Screentour passende Festivalsektionen vor und hilft anschließend dabei, die Auswahl in einen strukturierten und realistischen Einreichungsplan zu überführen und auch die Premierenanforderungen stets im Blick zu halten.

Gemeinsam werfen wir einen praxisnahen Blick auf die Funktionsweise des Tools, diskutieren Auswahlkriterien und sprechen über Festivalstrategien:

  • Welche Rolle spielen Genre, Länge und Produktionskontext?

  • Wie wichtig ist der Premierenstatus?

  • Welche Ziele verfolge ich mit meinem Festivalrun – Sichtbarkeit, Vertrieb, Netzwerk, Preise?

  • Wie lassen sich Einreichungen zeitlich und finanziell sinnvoll planen?

Screentour entstand in Kooperation mit der HFBK Hamburg und der Filmwissenschaftlerin Skadi Loist (Jurymitglied des Berlinale TEDDY Award) und verbindet wissenschaftliche Expertise mit praktischer Anwendung für die Filmbranche.

Wer möchte, bringt ein aktuelles Filmprojekt mit: Eine kurze Beschreibung oder ein Link zur Filmwebseite genügt als Grundlage. Anhand ausgewählter Beispiele probieren wir das Tool direkt aus und entwickeln erste individuelle Festivalstrategien.

Chris Xu ist Filmproduzent sowie Gründer und Entwickler von Screentour, dem weltweit ersten datenbasierten Tool zur strategischen Festivalplanung. Sein koproduzierter Film GUOCHANG (Regie: Nana Xu) feierte seine Premiere im Forum Special der Berlinale.
Aus der praktischen Erfahrung zahlreicher Festivalauswertungen und der intensiven Auseinandersetzung mit internationalen Festivalstrategien entwickelte er Screentour – mit dem Ziel, Filmschaffenden eine fundierte, transparente und effiziente Orientierung im globalen Festivalmarkt zu ermöglichen.

Anmeldung ab 1.⁠ ⁠Mai 2026 hier.
Dieser Workshop richtet sich an Film-Studierende der HFBK und Graduierte bis 5 Jahre nach dem Studium.

Mittwoch17.06.26

Performance Vortrag
Pluralize and Specify

+ Circassian Beauty

18:00 Uhr Extended Library, HFBK Hamburg

Lecture performance by Elif Satanaya Özbay

Elif Satanaya Özbay (NL/TR) works across performance, installation, and script-based forms. Through montage and unstable narration, she explores horror, beauty, and archival research, investigating how bodies are staged and aestheticized within systems of spectacle and modern visual culture, moving between myth, cinema, and displacement.

Elif Satanaya Özbay, Circassian Beauty, Collage Series, 2024-2025

Samstag20.06.26

Eröffnung Ausstellung

Manifesta 16 Ruhr

19:00 Uhr Verschiedene Veranstaltungsorte im Ruhrgebiet

Merve Kaplan, Özlem Altın, Jason Dodge, Annika Kahrs u.a.

Dienstag23.06.26

Professionalisierung Vortrag
HFBK Professionalisierungsprogramm im Sommersemester 2026

+ Die Künstlersozialkasse (KSK)

14:00 Uhr Online

Fred Janssen

Deutschsprachiges Angebot

Niemand kommt als Selbständiger so günstig in die Krankenkasse wie freie Künstler und Publizisten: Sie müssen sich nicht freiwillig gesetzlich und überteuert absichern, sondern bekommen die Hälfte der Beiträge als Zuschuss von der Künstlersozialkasse. Und die Rente wird von der KSK auch noch bezuschusst – insgesamt erhält man von der KSK so mehrere tausend Euro pro Jahr. Doch was sind die Voraussetzungen, wer wird überhaupt in die KSK aufgenommen?

Fred Janssen wird darüber berichten. Er ist seit über 35 Jahren Mitarbeiter der Künstlersozialkasse und war in den Bereichen Versichertenrecht, Künstlersozialabgabe, Betriebsprüfung tätig. Sein jetziges Aufgabenfeld liegt im Bereich des Wissensmanagements, Auskunft und Beratung/Öffentlichkeitsarbeit.

Diese Veranstaltung ist geöffnet für Studierende von zahlreichen Kunst- und Musikhochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Anmeldung ab 1.⁠ ⁠Mai 2026 hier.

Mittwoch24.06.26

Workshop Professionalisierung
HFBK Professionalisierungsprogramm im Sommersemester 2026

+ Egofugal Alliances: The Artist–Curator Relationship between Fugue and Draft, context and rationale

13:00 Uhr Lerchenfeld 2, Raum 213

Nirith Nelson

English language offer

*Microcredential Internationales

This workshop addresses the evolving relationship between artists and curators at a moment when authorship, power, and responsibility in exhibition-making are increasingly shared, contested, and renegotiated. Drawing on Yuko Hasegawa’s concept of the egofugal and Carolyn Christov Bakargiev’s notion of the curator as draftsperson, the workshop proposes a model of the artist–curator liaison as a multi voiced composition and an ongoing draft, rather than a fixed hierarchy or a finished script.

Egofugal combines the idea of a centered ego—each participant arriving with desires, convictions, and a strong standpoint—with a movement of fugere: to move away and forward. It resonates with the musical fugue, where a theme appears in one voice, is taken up and transformed by others, and progresses through repetition, variation, and counterpoint. In this sense, the artist–curator relationship becomes an egofugal choreography: two distinct centers that repeatedly decenter themselves to respond to each other and to the evolving exhibition. Christov Bakargiev’s metaphor of the curator as draftsperson emphasizes process, tentativeness, and revision. The curator generates sketches—conceptual, spatial, discursive—within and around the artist’s work, knowing that these drafts will be reworked, contested, or erased in dialogue.

The curator generates conceptual, spatial and discursive sketches within and around the artist’s work. Yet these drafts are to be reworked, contested or erased in dialogue with the artist. This view resists curatorial over authorship: the exhibition is not a final drawing imposed on the artist but a palimpsest of drafts, traces, and negotiations between artist, curator, institution, and public.

Taken together, egofugal movement and curatorial drafting offer a productive framework for early career artists to understand and navigate their liaisons with curators: not as one sided judgment or service, but as a dynamic, co authored process of composing, revising, and sharing meaning.

The workshop follows a structured yet dialogical format, putting into practice the collaborative model it reflects upon. It begins with an introduction to the curatorial role in exhibition-making, considering its historical development and its shifting understandings of authorship and responsibility. On this basis, we will explore various curatorial approaches and examine how an artwork changes as it moves from the studio into the exhibition space, where context, mediation, and spatial arrangement actively shape its meaning. Participants will take part in focused exercises that address the presentation of their own work and the development of exhibition ideas. They will learn to articulate their positions with clarity, intellectual depth and critical awareness.

Throughout the workshop, a collaborative methodology is emphasized: curators are approached as partners in an ongoing process rather than as external authorities. Participants are encouraged to remain attentive to their central concerns while cultivating critical thinking, mutual trust, openness, and flexibility.

Nirith Nelson is a contemporary art and design curator and art educator. She teaches Curatorial Studies at the Bezalel Academy of Arts and Design and is Curator of Contemporary Art at the Israel Museum in Jerusalem.

Registration from May 1, 2026 here.

This workshop is aimed at HFBK students in their final year and graduates up to 5 years after graduation.

Donnerstag16.07.26

Vortrag Professionalisierung
HFBK Professionalisierungsprogramm im Sommersemester 2026

+ Zeitmanagement für Künstler*innen

18:00 Uhr Online-Vortrag via Zoom

Verena Issel

Angebot in deutscher Sprache

Ja, das klingt öde, oder? Hat auch echt nichts mit der heiligen kreativen Kunst zu tun, nicht?

Najaaa. Wer Erb*in ist und für den Rest seiner Tage diese ohnehin, komme was wolle, wonnig malend cocktailtrinkend verbringen wird, muss hier nicht weiterlesen. Aber alle andern, die vielleicht jetzt schon mehr oder weniger angestrengt jonglieren zwischen Seminaren, Nebenjobs, Ansprüchen von Partner*innen und Freund*innen, Wäsche waschen, Steuererklärung und noch nebenbei ein ganz bisschen Kunst machen: macht euch auf was gefasst. Das wird alles noch viel schlimmer hinterher, wenn der Schutzmantel der Alma Mater mit ihren gratis Ateliers und Werkstätten und damit auch das Bafög und der Studijob entfallen und die Krankenversicherung plötzlich horrende Summen will. Und dann noch Babies kommen. … das Ende der Kunst?! BUH

Muss aber nicht. Keine Angst. Organisation ist alles. Das klingt schei?e, ist aber …leider geil. Im Endeffekt. Und gar nicht so schwer. Darüber wollen wir sprechen und versuchen, gemeinsam Modelle zu finden, Vorgänge zu straffen, komprimieren und optimieren⁠ ⁠–⁠ ⁠damit mehr Zeit für wonniges Malen bleibt. Oder so. Und sonst so. 

Verena Issel hat an der HFBK Hamburg studiert und lebt und arbeitet in Berlin. Sie bewegt sich zwischen Kunstproduktion, Lohnarbeit und dem Versuch, beides dauerhaft miteinander zu vereinbaren. 100 Prozent angestellt und 100 Prozent Kunstaktiv und 0 Prozent burnout (nicht alles stimmt, aber fast) ;) 

Anmeldung:
Unter Angabe der eigenen Hochschulzugehörigkeit per Mail an: stenzel@adbk-nuernberg.de
Ein Angebot der Akademie für Bildende Künste Nürnberg.

Samstag22.08.26

Eröffnung Ausstellung

+ Most (Un)Important

11:00 Uhr Galerie in der Wassermühle Trittau

Dongchan Kim

Sonntag04.10.26

Eröffnung Ausstellung

+ Generate & Decouple

16:00 Uhr Galerie im Marstall Ahrensburg

Saskia Senge u.⁠ ⁠a.