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Bildhauerei

Bildhauerei im Bachelor-Studium

Die Bildhauerei bezeichnet im weitesten Sinn ästhetische Formungen im Raum (Skulptur, Plastik, Installation, Objektkunst, Konzeptkunst, Performance). Ziel des Studienschwerpunktes ist die Grundlegung einer eigenständigen künstlerischen Position sowie die Anleitung zur Reflexion praktischer und konzeptuell/theoretischer Auseinandersetzung mit bildhauerischen Fragestellungen in Gegenwart und Geschichte. Gemäß dem interdisziplinär angelegten Studium an der HFBK sind die intensiven Kenntnisse der Nachbardisziplinen »Zeitbezogene Medien« und »Malerei« selbstverständlicher Bestandteil des Studiums und dienen zur spezifischen Verortung der eigenen künstlerischen Bestrebungen in diesem erweiterten Rahmen der Kunst- und Bildproduktion.

Die gegebenen technischen Möglichkeiten sind dabei heute ebenso vielfältig wie die künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten. Die Studierenden sollen die technischen, allgemeinen ästhetischen und theoretischen Voraussetzungen und Grundlagen der Bildhauerei erarbeiten und lernen, sie für die Ausformung eigener Ideen und Konzepte einzusetzen. Künstlerische Leitkategorien sind die klassischen Felder bildnerischen Gestaltens von der Form- über die Farb- bis zur Raumauffassung samt ihren vielfältigen Modulationsebenen. Dabei wird das Lernen und Forschen der Studierenden durch das eigene künstlerische Entwicklungsvorhaben strukturiert und der individuelle künstlerische Ansatz im Wechselspiel zwischen praktischem und konzeptuellem Arbeiten entwickelt. Die intensive Beschäftigung mit Material und Form sowie das Erlernen der gestalterisch-technischen Möglichkeiten zur Umsetzung der künstlerischen Ideen finden zudem in den Werkstätten Gipsformerei, Keramik, Kunststoff, Holz und Metall statt.

Neben der Realisierung künstlerischer Arbeiten geht es darüber hinaus auch um deren Präsentation und Vermittlung im Kontext der diversen institutionell und gesellschaftlich gebotenen Felder des Kunstbetriebs. So bietet neben den Jahresausstellungen auch die hochschuleigene Galerie die Möglichkeit, Fragen der Bild-/Kunstpräsentation und -rezeption zu erproben und zu diskutieren.

Die begleitende wissenschaftliche Ausbildung in Kunstgeschichte, Kunsttheorie, Ästhetik und Gender vertieft die künstlerischen Fragestellungen und Erfahrungen und stellt historisches und theoretisches Wissen sowie methodische Kenntnisse bereit, die dazu beitragen, das künstlerische Selbst- und Geschichtsverständnis zu vertiefen.

Bildhauerei im Master-Studium

Die Bildhauerei umfasst ästhetische Formungen im Raum, wie Skulptur, Plastik, Installation, Objektkunst, Konzeptkunst, Performance. Ziel des Studiums ist, die eigenständige künstlerische Position zu festigen und die Kompetenz zur kritischen Reflexion praktischer wie konzeptueller bildhauerischer Fragestellungen in Gegenwart und Geschichte zu vertiefen.

Die Studierenden arbeiten in den Ateliers und Werkstätten der Hochschule und erweitern dabei ihr ästhetisches, technisches und theoretisches Wissen. Sie lernen, eigenständig künstlerische Entwicklungsvorhaben zu konzipieren und zu realisieren. Das Studium wird durch das künstlerische Entwicklungsvorhaben der Studierenden strukturiert und die individuelle künstlerische Position im Wechselspiel zwischen praktischem und konzeptuellem Arbeiten geschärft. Dabei sind die klassischen Felder bildnerischen Gestaltens von der Konzeption bis zur Realisierung, von der Form über die Farb- bis zur Raumauffassung samt ihrer vielfältigen Modulationsebenen künstlerisch leitend.

Die künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten sind heute ebenso vielfältig wie die gegebenen technischen Möglichkeiten. Eine intensive Beschäftigung mit Material und Form sowie mit technischen Verfahren, künstlerische Ideen umzusetzen, gewähren zudem die Werkstätten Gipsformerei, Keramik, Kunststoff, Holz und Metall.

Neben der Konzeption und Realisierung künstlerischer Arbeiten geht es auch um deren Präsentation und Vermittlung im Kontext der diversen institutionell und gesellschaftlich gebotenen Felder des Kunstbetriebs. Die Studierenden lernen ihre Präsentations- und Publikationstechniken zu optimieren. Neben den Jahresausstellungen und der hochschuleigenen Galerie bieten Kooperationen mit lokalen und überregionalen Ausstellungsinstituten zahlreiche Möglichkeiten, diese zu professionalisieren.

Die begleitende wissenschaftliche Ausbildung in Kunstgeschichte, Kulturwissenschaft, Kunsttheorie, Medientheorie und Ästhetik vertieft die künstlerischen Fragestellungen und Erfahrungen und stellt historisches und theoretisches Wissen sowie methodische Kenntnisse bereit, die dazu beitragen, das künstlerische Selbstverständnis auszuprägen.

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Aktuelle Beiträge auf rhizome.hfbk.net

rhizome.hfbk.net ist das soziale Netzwerk der HFBK. Es eröffnet ein digitales Forum für Austausch und Diskussion, in dem Studierende, Lehrende, Gastautor*innen, Kunstkritiker*innen und die interessierte Öffentlichkeit für ein breites Spektrum an Inhalten und Sichtweisen sorgen. Hier finden sich Ausstellungsbesprechungen, eine regelmäßige Kunstpresseschau, literarische Texte sowie Berichte von Vorträgen und Symposien.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Jahresausstellung 2020 an der HFBK Hamburg

Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?