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Die Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK) ist zum Sommersemester 2025 mit dem bundesweit einmaligen wie innovativen Promotionsprogramm PhD in Art Practice gestartet: Zum Auftakt am 17.⁠ ⁠April 2025 hat die Hamburger Staatsrätin für Wissenschaft und Forschung, Frau Dr. Eva Gümbel, die neun ausgewählten Künstler*innen für das Promotionsstudium mit dem Abschluss PhD in Art Practice in der Aula der Hochschule begrüßt.

In diesem rein künstlerisch-praktischen PhD-Programm entstehen Arbeiten, die aus unterschiedlichen Perspektiven zur inter- und transdisziplinären Forschung in den Künsten, ihren Methoden, Kontexten und Werkzeugen beitragen werden. Das Hauptaugenmerk liegt im Unterschied zur künstlerisch-wissenschaftlichen Promotion, die an der HFBK seit 2008 möglich ist, auf der Weiterentwicklung und Stärkung der ästhetischen Wissensproduktion in den Künsten und durch die Künste. Betreut werden die PhD-Studierenden von den HFBK-Professor*innen Kader Attia, Angela Bulloch, Simon Denny, Jeanne Faust, Omer Fast, Jesko Fezer, Rajkamal Kahlon, Adina Pintilie und Angela Schanelec.

Gefördert mit Mitteln der Landesforschungsförderung startet das PhD-Programm unter dem Titel Being(s): Artistic Research in Transformative Contexts of Health mit einem Themenfokus auf Gesundheit. Die neun ausgewählten PhD-Projekte untersuchen mit den Methoden der Künste, wie die tiefgreifenden gesellschaftlichen, politischen und technologischen Dynamiken der Gegenwart Begriffe und Vorstellungen von Gesundheit, Körper und Leben auf planetarer Ebene umgestalten. Die Ergebnisse des auf drei Jahre angelegten Forschungsprojekts werden in Ausstellungen, Symposien und Filmvorführungen für die Öffentlichkeit erfahrbar.

HFBK-Präsident Prof. Martin Köttering:
»Gemeinsam mit der Wissenschaftsbehörde Hamburg ist es uns gelungen, als erste Kunsthochschule in Deutschland einen künstlerischen PhD-Abschluss zu etablieren und damit Anschluss an internationale Forschungsstandards in den bildenden Künsten zu finden – ein bedeutender künstlerischer und politischer Schritt. Ich freue mich sehr darauf, eine global ausgerichtete künstlerische Forschungspraxis zu etablieren, die das Renommee der HFBK Hamburg als forschungsorientierte Kunstuniversität beflügelt. Das zeigt sich bereits jetzt an den vielen internationalen Bewerbungen für einen Studienplatz an der HFBK Hamburg.«

Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank:
»Heute feiert Hamburg eine echte Pionierleistung: Bundesweit erstmalig bietet die HFBK eine rein künstlerische Promotion an. Der PhD in Art Practice bündelt dabei die zentralen Stärken dieser Kunsthochschule: Interdisziplinarität, Praxisnähe und internationale Vernetzung. Das vielseitige Curriculum bietet mit seinen praxisorientierten Formaten genau das, was junge Künstlerinnen und Künstler für eine erfolgreiche Zukunft brauchen. Für den Wissenschaftsstandort Hamburg ist das ein großer Gewinn! Ich danke allen, die zur Verwirklichung dieses einmaligen Programms beigetragen haben. An alle neuen Promovierenden: Herzlich Willkommen und viel Erfolg!«

(22.04.2025)