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Im Rahmen einer Feierstunde hat Hamburgs Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt den Hamburger Lehrpreis 2011 verliehen. Ausgezeichnet wurden innovative Lehrleistungen oder Lehrvorträge von Professoren, Dozenten und wissenschaftlichen Mitarbeitern der sechs staatlichen Hamburger Hochschulen.

Obwohl eine Fakultät auf die Nominierung von Kandidaten verzichtet hatte, wurden dennoch alle 14 Einzelpreise über jeweils 10.000 Euro vergeben: Die Jury war von beiden nominierten Kandidaten der Hochschule für bildende Künste so begeistert, dass sie einstimmig entscheiden hat, an die Kunsthochschule in diesem Jahr zwei Preise zu vergeben.

Sie gehen an Prof. Dr. Hanne Loreck und Prof. Dr. Michaela Ott. In den begründenden Unterlagen heißt es mit Blick auf die Lehrveranstaltungen von Hanne Loreck: »In allen ihren Veranstaltungen sind Kunst und Wissenschaft nicht als voneinander getrennte Disziplinen zu betrachten. Indem das Prozessuale zwischen Kunst und Wissenschaft den Diskursen und Materialien, der Lehre und dem Lernenden ebenso wie zwischen den Studierenden untereinander im Zentrum ihrer Lehre steht, geht der Lerneffekt weit über vermittelbares Wissen hinaus und verweist bereits auf übergreifende Fragestellungen ästhetisch-politischen Handelns, die für die bildnerische Praxis angehender Künstler und Künstlerinnen ebenso notwendig wie wertvoll sind.«

Über Michaela Ott heißt es in dem Votum einer Studierenden: »Neben ihrer hohen fachlichen und didaktischen Kompetenz zeichnet sie sich vor allem durch ihre menschlichen Qualitäten als Lehrende aus. Sie ist mit uns Studierenden per Du, in keinem oberflächlichen Sinn, in dem sich ein verflachtes Hierarchiedenken als unverbindliche Kumpelhaftigkeit darstellt. Sie nimmt uns als eigenständige Denker ernst, von deren Gedanken sie sich gleichermaßen inspirieren lässt. (…)

Manches Mal kommen mir meine Vorstellungen neben ihr verengt vor, da sie es immer wieder schafft, uns mit neuen Blickwinkeln zu überraschen.«