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+ – Eröffnung: I Forgot The Color Where I Came From
Coco Schütte
14.2.-14.3.26
Coco Schütte
14.2.-14.3.26
Helen Zeru und Taiwo Aiyedogbon sind Gastdozentinnen und Artists in Residence an der HFBK Hamburg im Wintersemester 2025/26.
Helen Zerus Seminar Institutionalisierung des Informellen nahm Edir als primären Bezugspunkt. Edir ist eine indigene lokale Institution in Äthiopien, die die gegenseitige Unterstützung innerhalb von Gemeinschaften fördert. Das Seminar betrachtete die Gruppe als experimentelles und temporäres Kollektiv, in dem die Teilnehmer*innen von Edir inspirierte Organisationsformen und Formen des Zusammenkommens übernehmen und kritisch erproben konnten. Jede Sitzung war thematisch strukturiert und befasste sich mit Themen wie Unterstützungssystemen. Alternative Währungen, Gegenseitigkeit, Arbeitsteilung, Pflegepraktiken und horizontale Organisationsmodelle. Die während des Seminars gesammelten Erfahrungen und Reflexionen wurden systematisch übersetzt und in einer Reihe von handgefertigten Büchern festgehalten.
Mit Karolina B. Kaiser, Milo Dillenschneider, Ava Lafargue, Georgio Cesarini, Luca Coticelli, Schaab Clement, Gunner Donjay, Leonie Maltz, Rosmarin, Jay Ho
Taiwo Aiyedogbons Präsentation mit ihren Studierenden Floating Mask, Retrospect to Communal Rhythm entfaltet sich durch eine verwobene Konstellation aus Performance, Klanginstallation, Kostüm und performativem Zeichnen. Das Werk positioniert Performance und Zeichnung letztlich als miteinander verbundene Formen der kulturellen Vermittlung. Durch die Rekontextualisierung der Gẹ̀lẹ̀dẹ́-Maskerade, einem zeremoniellen System, das Geschlecht, Macht und soziales Gleichgewicht durch performative Verkörperung artikuliert, innerhalb der zeitgenössischen Performance- und Installationspraxis, schlägt das Projekt Floating Mask das Erbe als einen sich entwickelnden Rhythmus vor, der durch Partizipation, Verkörperung und kollektive Urheberschaft geprägt ist. Es lädt das Publikum dazu ein, sich mit den subtilen, vielschichtigen Prozessen auseinanderzusetzen, durch die kulturelle Bedeutung kontinuierlich erzeugt, erinnert und erneuert wird.
Mit Agnes Busen, Giuseppe Dicanio, Ekan Onaiwu, Adriane Sorg, Emmylou Fertschai, Vilma Braun, Oksana Yushko und anderen
Im Rahmen der Jahresausstellung 2026 zeigen 10 Austauschstudierende des Goldsmiths, University of London ihre Arbeiten.
Studierende des Goldsmiths: Brodie Bunker, Xi Chen, Iona Diggins, Earl Gibson, Rozee Lee, Annie Liu, Cushla Luxton, Morgan Passmore-Barry, Grace Robinson, Sam Stewart
Im Rahmen des jährlich stattfindenden Ausstellungsaustausches mit dem Art Department des Goldsmiths, University of London, hat die HFBK zu dieser Jahresausstellung zusätzlich jeweils fünf Studierende des California Institute of the Arts, Los Angeles sowie der HFBK Hamburg eingeladen, künstlerische Arbeiten zum Thema Peripherien und Zentren im ICAT zu präsentieren.
Teilnehmende Studierende: Alejandro Berkowitz (CalArts), Gail Foley (CalArts), Yaela Gottlieb (HFBK Hamburg), Amal Gupta (CalArts), Angie Joseph (CalArts), Luīze Rukšāne (HFBK Hamburg), Alexander von Holtum (HFBK Hamburg), Molly Wurland (CalArts), Sudabe Yunesi (HFBK Hamburg), Oksana Yushko (HFBK Hamburg)
Gisoo Kim, Gesa Lange, Daniela Wesenberg u. a. | Eröffnung: 24. Januar, 16 Uhr
Maria Hemmleb u. a.
Raphaela Andrade Cordova
Eröffnung: 6. Februar, 19 Uhr
Haiyti, Tintin Patrone u. a.
Deutschsprachiges Angebot
Im Vorfeld der Jahresausstellung widmet sich dieser Vortrag der Preisgestaltung im zeitgenössischen Kunsthandel und vermittelt Anhaltspunkte, mithilfe derer junge Künstler*innen am Beginn ihrer Karriere auch ohne externe Hilfe einen realistischen Preis für ihre Arbeiten ermitteln können. Wir besprechen die Faktorisierung als Methode der Preisermittlung in Korrelation zum persönlichen Werdegang und gehen dabei auf die Unterschiede von Malerei, Fotografie, Skulpturen und zeitbezogenen Medien ein. Worauf müssen Künstler*innen beim Direktverkauf außerdem achten? Wie werden Verkaufserlöse üblicherweise zwischen Künstler*in und Galerie aufgeteilt und wer trägt anfallende Zusatzkosten etwa für Rahmung, Transport und Zölle?
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, individuelle Fragen beantwortet zu bekommen.
Kai Erdmann führt seit 15 Jahren eine Galerie für zeitgenössische Kunst mit Standorten in Hamburg und Berlin.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht notwendig.
Johannes Büttner u. a.
Christoph Schäfer, Lisa Zander u. a.
Mit Anna Pavliuk, Noah Settele, Sua Choi, Frederikke-Agnete Svarre, Greta Windfuhr, Rosa Thiemer, Henry Giggenbach, Lena Kunz, Jule Susanna Heinrich, Nastja Belousova, Lola Bott, Marlene Petrowski, Amalie Jasper Gammicchia, Momo Sachs, Anna Lorbeer, Mimi Hope, Jo-Hendrik Hamann, Claudia Taratufolo, Bjørg Elttør, Sijia Yang, Yuan Xue, Lyn van Gent, Rita Barbro Wilcke, Siri Hammarén, Quirin Kasenbacher, Ko Sin Tung, Hyunjin Choi, Hyemin Yang, Bardia Sauerland, Josefine Flora Green, Leo Zhang, Ethan Tate, tong liu, Ijae, Bardia, Zakarias Gauguin, Kea Lisanne Hinsch, Martin Hornshøj
Carolina Lehan
6.2.-3.5.26
Filmscreening by students class Dane Komljen
Eske Schlüters im Rahmenprogramm der Gruppenausstellung Behind Eyes
Dagmar Rauwald, Kyle Egret u. a.
Laufzeit: 6.-13.2.26
Link BigBlueBotton: https://bbb.hfbk.net/rooms/lau-sfd-i3c-jec/join
Rescheduled:
Tuesday, February 3, 3–5 p.m.
Tuesday, February 17, 3–5 p.m.
English language offer
This two-part workshop offers a practical introduction to self-employment for creatives in the fields of art and culture. Whether you’re starting as a solo entrepreneur or planning to work within a collective, the sessions will guide you through the legal, financial, and organizational aspects of founding your professional activity in Germany.
Part 1 focuses on foundational topics such as choosing the right legal form (freelancer vs. trade, individual vs. collective), understanding your status within the social security system (including KSK (artistic social fund), health insurance, pension, and unemployment insurance), and clarifying general legal requirements (residency, tax status, work permits, etc). We’ll also discuss whether self-employment works best as a full-time or side activity.
Part 2 takes a closer look at administrative steps: how to officially register your work, an overview of the tax system (income tax, VAT, communication with tax offices, digital tools), and basic bookkeeping practices. We’ll cover correct invoicing, document requirements, deadlines, and legal obligations. The session also includes guidance on further advisory services available in Hamburg and across Germany.
The workshop is led by Alicja Möltner, co-CEO and co-founder of Smart Germany (smartde.coop), a cooperative supporting freelancers in the cultural and creative industries. With extensive experience in advising artists and self-employed professionals, Alicja brings deep insights into the challenges and opportunities of creative entrepreneurship in Germany.
Registration from December 1, 2025 here.
This workshop is aimed at HFBK students in their final year and graduates up to 5 years after graduation.
Asana Fujikawa studierte Europäische Kunst an der Nagoya Zokei University in Aichi, Japan, und Freie Kunst an der Hochschule für bildende Künste Hamburg bei Matt Mullican. In ihren Installationen verbindet sie Texte, Bildgeschichten und Keramiken zu einer Narration. Ihre Werke waren beim Rundgang 50 Hertz im Hamburger Bahnhof Berlin, im Georg Kolbe Museum Berlin, in der Kunsthalle Tübingen sowie im Lentos Kunstmuseum Linz zu sehen. Aktuell zeigt die Hamburger Kunsthalle ihre Installation Eine Frau, ihr Freund und ein kleiner Gott (2022).
Yōko Tawada ist Schriftstellerin. 1982 kam sie von Tokio nach Hamburg und studierte Germanistik, anschließend promovierte sie in Zürich. Sie schreibt ihre literarischen Texte auf Deutsch und Japanisch und gewann zahlreiche Preise wie den Akutagawa-Preis, den Tanizaki-Preis, den Kleist-Preis und den National Book Award for Translated Literature sowie den Nelly-Sachs-Preis. Zuletzt erschienen von ihr der Essay Eine Zungengymnastik für die Gender-Debatte (2023) und der Roman Eine Affäre ohne Menschen (2025).
Esther Kilchmann ist promovierte Literaturwissenschaftlerin an der Universität Hamburg. Sie forscht und lehrt zu experimenteller Literatur, Visualität und Ästhetik von Schrift sowie zu Transkulturalität, literarischer Mehrsprachigkeit und Übersetzung. Publikationen unter anderem zu Yoko Tawada, zur Gegenwartslyrik und zu DADA sowie zu Poetologie und Geschichte literarischer Mehrsprachigkeit. Deutschsprachige Literatur in translingualen Bewegungen (2024).
Eva Wochner, Carolin Kühn, Kurt Röll, Lisa Afken u. a.
Eröffnung: 16. Januar, 19 Uhr
Achim Hoops
Finissage und Book-Release: 31. Januar, 18–21 Uhr
Esther Naused, Hannah Rath u. a.
Screening curated by Lesia Hudz
Screening curated by Lesia Hudz
Rajkamal Kahlon u. a.
Laufzeit: 29.1. – 1.3.26
Jule von Hertell
17:30 Uhr: Geboren in Ravensbrück, DE 2021, 45 Min 17:30
19 Uhr: entrelazado / verflochten, DE/ES 2025, 52 Min.
jeweils mit Filmgespräch
Schreiben als Teil künstlerischer Praxis steht an Kunsthochschulen, im Kunstbetrieb und in der Kunstkritik aktuell hoch im Kurs. Sowohl in der Konzeption als auch in der Umsetzung von künstlerischen Arbeiten spielt Schreiben eine wichtige Rolle und wird auf der Bühne, im Film, bei Performances oder als Teil von Installationen und Bildwerken kenntlich.
Das öffentliche Symposium und die korrespondierende Ausstellung widmen sich unterschiedlichen Formen des Umgangs mit Texten und Praktiken des Schreibens im Kunstkontext. Im Austausch zwischen Künstler*innen und Autor*innen werden Übergänge wie auch Interferenzen im Verfassen und Inszenieren eines Textes sichtbar. Neben dem Verhältnis von bildender Kunst und Literatur rücken in fünf Panel-Diskussionen weitere Beziehungen in den Blick: etwa institutionelle, technologische oder poet(olog)ische, die allesamt auf mögliche Zukünfte des Schreibens ausstrahlen.
Mit Beiträgen von: Bernhard Cella, CAConrad, Anja Dietmann, Jason Dodge / Fivehundred Places, Asana Fujikawa, Jutta Koether, Lila-Zoé Krauß, Mitko Mitkov, Matt Mullican, Artur Neufeld, Joana Atemengue Owona, Gerhard Rühm, Cemile Sahin, Kinga Tóth, Annette Wehrmann
Kuratiert von: Anne Meerpohl
18:00 Uhr
Workshop-Präsentationen mit Enis Maci und Kinga Tóth
Jutta Koether und Astrid Mania im Gespräch
Screening Road Runner von Cemile Sahin
Kenneth Lin
Sophia Schachtner, Rike, D 2026, 11 Min.
Premiere 21.01.2026, 18 Uhr, CineStar 11
Angebot in deutscher und englischer Sprache möglich
*Microcredential Nachhaltigkeit
Wie nachhaltig ist eine Ausstellung, deren Ausstellungsarchitektur, Informationsmaterialien, die Durchführung von Veranstaltungen oder anschließende Renovierung nur wenige Wochen überdauert? Gerade bei kurzen Laufzeiten stehen Aufwand und Nutzen oft in keinem schlüssigen Verhältnis – die Folge ist ein hoher Ressourcenverbrauch.
Der Workshop „Nachhaltige Ausstellungspraxis“ fragt deshalb: Wie lässt sich Nachhaltigkeit schon in Konzeption und Planung berücksichtigen? Wie können vorhandene Räume und Materialien sinnvoll genutzt, Prozesse ressourcenschonend gestaltet und zugleich neue künstlerische Perspektiven eröffnet werden?
Eingeladen sind Studierende, Postgraduierte und Interessierte, die Einblicke in Ausstellungsproduktion gewinnen, ihre Praxis kritisch reflektieren und anhand von Nachhaltigkeitsaspekten weiterentwickeln möchten – sei es beim Betrieb eines Kunstraums, bei der Organisation von Ausstellungen oder bei der Realisierung eigener Arbeiten.
Der zweitägige Workshop kombiniert Theorie und Praxis: Zunächst werden Grundlagen und Beispiele nachhaltiger Ausstellungspraxis vorgestellt und diskutiert. Anschließend erproben die Teilnehmenden das erworbene Wissen, entwickeln eigene Konzepte und testen improvisatorische Methoden. Ziel ist es, Reflexion und Handlung zu verbinden und Strategien für eine zukunftsfähige Ausstellungskultur zu entwickeln.
Malene Saalmann ist diplomierte Systemdesignerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Kunsthochschule Kassel – dort promoviert sie zu nachhaltigen Konsumpraktiken. Zuvor arbeitete sie für die documenta fifteen sowie für FREITAG mit den Schwerpunkten Produktion und Materialkreisläufe. Neben diversen Lehraufträgen ist sie als Autorin tätig und engagiert sich in mehreren Kultur-Kollektiven.
Katja Lonzeck ist künstlerische Werkstattleiterin der Werkstatt Nachhaltigkeit an der HFBK Hamburg und diplomierte Systemdesignerin. Als Freiberuflerin konzipiert sie textile Kunstobjekte, unter anderem im Rahmen der documenta fifteen, wo sie zudem als Projektkoordinatorin tätig war. 2020–2025 engagierte sie sich im Autohaus Autohaus e.V. und initiierte dort zahlreiche Ausstellungen und Events.
Anmeldung ab 1. Dezember 2025 hier.
Gisoo Kim, Gesa Lange, Daniela Wesenberg u. a.
Laufzeit: 25.1. – 8.2.26
Artist Talk mit den Künstler*innen der Ausstellung Keep Them Guessing, moderiert von Anna Bochkova
Simone Kessler, Nicholas Mboya, Katja Pilipenko, Mohammad Poori, Anna Stuedeli
Mette Bjørndal & Faun Vium
20 Uhr: Performance von Faun Vium
Laufzeit: 24.1. – 8.3.26
Omid Arabbay, Luzie Ana Catalina Katzorke
Laufzeit: 23.1. – 1.3.2026
Gürsoy Doğtaş u. a.
Sophia Schachtner, Rike, D 2026, 11 Min.
Festivallaufzeit: 20.-24.01.26
Dokumentation von The Yearbook Committee
mit Q&A mit Taylor Ervin (Direktor) und Stephanie Kim (Produzentin)
Lecture by Prof. Dr. André Frank Zimpel, psychologist, University of Hamburg, and Prof. Dr. Tanja Kubes, sociologist, FU Berlin
The lecture series “Can AI think (artistically)” opens up a joint testing ground for the question of whether and how AI works artistically. We invite guests from the arts and sciences to discuss the artistic potential of AI in concrete projects and theories. The focus is on the (historical) conditions and processes under which a poetics can be asserted, as well as the political and material foundations of artistic practice through statistical renderings. The lectures combine insights into work processes with critical analysis of infrastructure and responsibility, and frame the work in the accompanying seminars.
Accompanying the lecture series is a theoretical seminar (Elisa Linseisen) and a practical seminar (Friedrich von Borries, Alexander Doudkin) in which students will use, test, hack, and reinterpret the AI platform https://art-of-x.com
Clara Palmberger-Süße