Die in Hamburg geborene Künstlerin und HFBK-Professorin für Malerei / Zeichnen Kerstin Brätsch ist die 20.⁠ ⁠Preisträgerin des mit insgesamt 130.000 Schweizer Franken dotierten Zurich Art Prize. Die Auszeichnung wird jährlich vom Museum Haus Konstruktiv und der Zurich Insurance Company Ltd. vergeben.

Die Jury zeigte sich von Brätschs Fähigkeit beeindruckt, Malerei, Handwerk und konzeptuelle Kunst miteinander zu verbinden. „Kerstin Brätschs Werk ist so vielfältig wie tiefgründig, so verschachtelt wie flirrend“, heißt es in der Begründung. „Grossformatige Werkreihen treffen bei ihr auf Installation, Skulptur und Performance; Bildträger wie Leinwand, Papier oder Glas existieren gleichberechtigt nebeneinander, und selbst die Art der Präsentation wird zu einem integralen Bestandteil des Werks.“

Kerstin Brätschs Arbeiten waren in Einzelausstellungen in internationalen Museen zu sehen, unter anderem im Kunstmuseum Bonn (2026), dem Munchmuseet Oslo (2025), im Ludwig Forum Aachen (2022) und dem Museum Brandhorst, München (2017). Jüngst hat Brätsch öffentliche Orte gestaltet, die benutzt und bewohnt werden, unter anderem den Spielplatz „Baubau“ im Gropius Bau Berlin.

Zu den bisherigen Preisträgern des Zurich Art Prize zählen unter anderem Tino Sehgal, Leonor Antunes, Kapwani Kiwanga und zuletzt Artur Lescher und Rosa Barba.

Weitere Informationen finden sich hier.

(31.8.2026)