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Anne Femmer (*1984) ist Architektin und lebt in Leipzig.
In ihrer Arbeit lotet sie kontinuierlich die Professionsgrenzen der Architekturdisziplin aus und mischt sich mit alternativen Praktiken des prozesshaften Gestaltens, Herstellens und Nutzens gebauter Umwelten ein. Ihre kollaborativ erarbeiteten Bauten und Entwürfe sind dabei forschende Untersuchungen zu weitgefassten Fragestellungen: Vom Umgang mit Material im Spannungsfeld zwischen Ökologie und Ökonomie, über das experimentelle (Zusammen-)Wohnen, bis hin zu brennenden Fragen von Form, Gestalt und Ausdruck. Dabei interessiert sie vor allem das unmittelbare Tätigwerden: das Machen. Wann immer möglich „verstrickt“ sie sich auf vielerlei Ebenen in den Projekten – baut mit, nutzt mit, unterhält mit – und konfrontiert sich dadurch unmittelbar mit den Konsequenzen ihres Schaffens. Das so entstandene Werk wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kunstpreis Berlin in der Sektion Baukunst sowie dem Preis des Deutschen Architekturmuseums Frankfurt. 2023 co-kuratierte Anne Femmer den Deutschen Pavillon auf der 18. Architekturbiennale in Venedig. Seit mehr als zehn Jahren ist sie in der Lehre tätig, zuletzt als Gastprofessorin an der TU München (2019), TU Graz (2020–2022) und der UdK Berlin (2022–2025).
Seit 2025 ist Anne Femmer Professorin für Sustainable Practices an der HFBK Hamburg.