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Martin Boyce

Martin Boyce, Professor für Bildhauerei

Martin Boyce is an artist whose sculptural works recall and reference the materials, textures and forms of the built urban environment. Using the iconography of both the everyday and the history of modern architecture and design, his sculptural installations form immersive environments and poetic landscapes.

Martin Boyce was born in Hamilton, Scotland in 1967. He studied at Glasgow School of Art 1986-1990 (BFA) and 1995-1997 (MFA) and California Institute of the Arts 1996 (MFA exchange program).

Boyce represented Scotland at the Venice Biennale 2009 with the exhibition ‘No Reflections’ and was the winner of the 2011 Turner Prize.

His solo exhibitions include ‘Hanging Gardens,’ A4 Museum in Chengdu, China (2018); ‘Light Years’, The Modern Institute, Glasgow (2017); ‘Sleeping Chimneys. Dead Stars,’ Tanya Bonakdar Gallery, New York (2017); ‘Spotlight - 'Do Words Have Voices'’, Tate Britain, London (2016); ‘Spook School’, CAPRI, Düsseldorf (2016); ‘Martin Boyce: When Now is Night’, RISD Museum, Providence (2015); ‘Inside rooms drift in and out of sleep / While on the roof / An alphabet of aerials / Search for a language’, Eva Presenhuber, Zurich (2015); Museum für Gegenwartskunst, Basel (2015); ‘Stellar Remnants’, Johnen Galerie, Berlin (2014); ‘No Reflections’, Venice Biennale, Venice (Scotland + Venice. Touring to DCA, Dundee) (2009); ‘This Place is Close and Unfolded’, Westfälischer Kunstverein, Munster (2008); ‘Out Of This Sun, Into This Shadow’, Ikon Gallery, Birmingham (2008); ‘We Are Shipwrecked and Landlocked’, RMIT University Alumni Courtyard, Melbourne (with Kaldor Art Projects) (2008); ‘We Burn, We Shiver’, Sculpture Center, New York (With Ugo Rondinone) (2008); ‘A Lost Cat and Alleyways, Back Gardens, Pools and Parkways’, Centre d'Art Contemporain, Geneva (2007); ‘Electric Trees and Telephone Booth Conversations’, FRAC des Pays de la Loire, Carquefou, France (2007); ‘Broken Fall’, Kabinett fur Aktuelle Kunst, Bremerhaven (2005); ‘Dark Reflections’, Adolf Luther Prize, Krefeld Museum, Krefeld (2004); ‘Our Love is Like the Earth, the Sun the Trees and the Birth’, Contemporary Art Gallery, Vancouver (2003); ’For 1959 Capital Avenue’, Museum für Moderne Kunst, Frankfurt (2002); ’Our Love is Like the Flowers, the Rain, the Sea and the Hours’, Tramway, Glasgow (2002); ‘When Now Is Night’, Fruitmarket Gallery, Edinburgh (Part of Visions for the Future) (1999).

Boyce recently unveiled a major new commission ‘Remembered Skies’ at the Tate Britain (2017) as part of the Clore Galleries and currently lives and works in Glasgow.

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Vermitteln und Verlernen: Wartenau Versammlungen

Die Kunstpädagogik Professorinnen Nora Sternfeld und Anja Steidinger haben das Format „Wartenau Versammlungen“ initiiert. Es oszilliert zwischen Kunst, Bildung, Forschung und Aktivismus. Ergänzend zu diesem offenen Handlungsraum gibt es nun auch eine eigene Website, die die Diskurse, Gespräche und Veranstaltungen begleitet.

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; Foto: Maximilian Schwarzmann

Schule der Folgenlosigkeit

Alle reden über Folgen: Die Folgen des Klimawandels, der Corona-Pandemie oder der Digitalisierung. Friedrich von Borries (Professor für Designtheorie) dagegen widmet sich der Folgenlosigkeit. In der "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg verknüpft er Sammlungsobjekte mit einem eigens für die Ausstellung eingerichteten „Selbstlernraum“ so, dass eine neue Perspektive auf „Nachhaltigkeit“ entsteht und vermeintlich allgemeingültige Vorstellungen eines „richtigen Lebens“ hinterfragt werden.

Jahresausstellung 2021 der HFBK Hamburg

Jahresausstellung einmal anders: Vom 12.-14. Februar 2021 hatten die Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg dafür gemeinsam mit ihren Professor*innen eine Vielzahl von Präsentationsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen erschlossen. Die Formate reichten von gestreamten Live-Performances über Videoprogramme, Radiosendungen, eine Telefonhotline, Online-Konferenzen bis hin zu einem Webshop für Editionen. Darüber hinaus waren vereinzelte Interventionen im Außenraum der HFBK und in der Stadt zu entdecken.

Studieninformationstag 2021

Wie werde ich Kunststudent*in? Wie funktioniert das Bewerbungsverfahren? Kann ich an der HFBK auch auf Lehramt studieren? Diese und weitere Fragen rund um das Kunststudium beantworteten Professor*innen, Studierende und Mitarbeiter*innen der HFBK im Rahmen des Studieninformationstages am 13. Februar 2021. Zusätzlich findet am 23. Februar um 14 Uhr ein Termin speziell für englischsprachige Studieninteressierte statt.

Katja Pilipenko

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

Am Abend des 4. Novembers feierte die HFBK die Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 sowie die Verleihung des Hiscox-Kunstpreises im Livestream – offline mit genug Abstand und dennoch gemeinsam online.

Künstlerin: Iris Hamers "Two pink paintings facing each other"; Foto: Tim Albrecht

Kunst trotz(t) Corona: Graduate Show 2020

Mit einer zweimonatigen Verspätung fand die Graduate Show – ehemals Absolventenausstellung – in diesem Jahr am 19. und 20. September statt. Mehr als 140 Studierende zeigten ihre künstlerischen Abschlussarbeiten.

Ausstellung Transparencies mit Arbeiten von Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Betreut von Prof. Verena Issel und Fabian Hesse; Foto: Screenshot

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Alltagsrealität oder Klischee?; Foto: Tim Albrecht

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; Foto: MKG Hamburg

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?