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Juliane Rebentisch wird für ein Publikationsvorhaben im Bereich einer „Ästhetik des Anthropozäns“ durch die renommierte Opus Magnum Förderung der VolkswagenStiftung unterstützt. Laut der Stiftung soll die Förderung „Professor:innen aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, die sich durch herausragende Arbeiten ausgewiesen haben, den Freiraum verschaffen, sich intensiv der Abfassung eines größeren wissenschaftlichen Werkes – eines Opus Magnum mit Ausstrahlungskraft über die eigene Fachcommunity hinaus – widmen zu können“. Das Förderangebot umfasst die Finanzierung einer Vertretungsprofessur für die Dauer von bis zu 18 Monaten. In der Zeit vom 1. April 2026 bis zum 30. September 2027 wird Juliane Rebentisch von Eva von Redeckervertreten.
Das Kolloquium von Juliane Rebentisch findet einmal pro Semester im Block statt. Termine entnehmen Sie bitte dem Vorlesungsverzeichnis.
Juliane Rebentisch studierte Philosophie und Germanistik an der Freien Universität Berlin, Promotion 2002 an der Universität Potsdam, Habilitation 2010 an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Von 2015–2018 war sie Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik. Von Oktober 2011 bis September 2024 war sie Professorin für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach; von 2014 bis 2024 war sie Mitglied des Kollegiums am Frankfurter Institut für Sozialforschung, dem sie nun als Permanent Fellow assoziiert ist. Seit 2019 ist sie überdies Regular Visiting Professor am German Department der Princeton University. 2017 wurde sie mit dem Lessing-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg ausgezeichnet. Im Oktober 2024 hat sie ihre Professur an der HFBK Hamburg angetreten.
Juliane Rebentisch ist Autorin von u. a. Ästhetik der Installation, Die Kunst der Freiheit, Theorien der Gegenwartskunst zur Einführung und Der Streit um Pluralität. Das thematische Spektrum ihrer sonstigen Publikationen reicht von den Spielarten der Negativität bis hin zum Problem des Fortschritts in der zeitgenössischen Kunst, von der Freiheit im gegenwärtigen Kapitalismus bis hin zu den Paradoxien politischer Gleichheit, von der Sprachphilosophie bis hin zur Epistemologie der Irrationalität, von der Frage nach der (Anti-)Disziplin der Ästhetik bis hin zur Geschichte queerer Subkulturen.
In ihrer Forschung und Lehre ist sie besonders an den Schnittmengen zwischen Ästhetik, Ethik und politischer Philosophie interessiert.