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Adina Pintilie ist Filmemacherin, bildende Künstlerin und Kuratorin. An der fließenden Grenze zwischen Realität, Fiktion und bildender Kunst entstehen Pintilies Werke aus jahrzehntelangen, innovativen künstlerischen Forschungsprozessen, die sich um Intimität, zeitgenössische Körperpolitik und partizipative Praktiken mit tiefgreifender Wirkung auf die Gemeinschaft drehen. Ihre Arbeiten, die Kino, Installation, Performance und virtuelle Realität umfassen und von transdisziplinären Untersuchungen genährt werden, zeichnen sich durch eine innovative Ästhetik, eine kühne, kompromisslose Erforschung der menschlichen Psyche und eine ständige Hinterfragung der Konventionen der Filmsprache aus. Ihr Spielfilm Touch Me Not gewann den Goldenen Bären auf der Berlinale 2018, wurde für den Europäischen Filmpreis nominiert und erhielt Kritikerlob in Publikationen wie The New York Times, Hollywood Reporter, Die Welt, Die Zeit, Sight & Sound, Télérama, Les Inrockuptibles, Indiewire und vielen anderen. Er wurde international in über 40 Ländern in Kinos, auf zahlereichen Festivals und in Kultureinrichtungen wie dem Museum of Modern Art, New York; dem Toronto Film Festival; dem British Film Institute, London; dem Institute of Contemporary Art, London; dem BOZAR, Brüssel; der Viennale, Wien gezeigt.
Pintilies visuelles Kunstprojekt You Are Another Me – A Cathedral of the Body war im Rumänischen Pavillon der Biennale von Venedig 2022 zu sehen. Ihr Film Don’t Get Me Wrong wurde im Wettbewerb von Locarno 2007 uraufgeführt und gewann die Goldene Taube für den besten Dokumentarfilm bei Dok Leipzig 2007. Sie ist Mitglied der Europäischen Filmakademie.
Pintilie hielt Meisterklassen und Vorlesungen an Institutionen wie der Kunsthochschule für Medien, Köln; der Kunsthochschule Stockholm; der York University, Toronto und der National University of Drama and Film, Bukarest. Außerdem war sie Jurymitglied bei zahlreichen internationalen Festivals, wie u. a. der Berlinale, in Locarno, bei der IDFA Amsterdam, in Karlovy Vary und in Göteborg.