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Professionalisierung
HFBK Professionalisierungsprogramm im Wintersemester 2026/27
HFBK Hamburg und Online
Das Professionalisierungsprogramm der HFBK zielt darauf ab, Studierende und Graduierte mit Kenntnissen und Fähigkeiten ausstatten, die ihnen eine selbstsichere berufliche Positionierung im Kunstfeld erleichtern. Die Gestaltung des Programms richtet sich dabei insbesondere an freie Künstler*innen und sieht die Vermittlung von berufsfeldbezogenen Kenntnissen vor, die für die komplexen Erfordernisse einer selbständigen künstlerischen Tätigkeit notwendig sind. Ziel ist es, informiert und selbstbewusst im Kunstfeld agieren zu können und so den Übergang vom Studium in die Berufstätigkeit reibungsloser zu gestalten. Die Professionalisierung ist an das ICAT angeschlossen, das die Forschungsaktivitäten der HFBK bündelt und künstlerische Fragestellungen nachhaltig in die aktuellen gesellschaftlichen Diskurse einbringt.
Das kostenfreie Angebot, das sich an Studierende sowie an Graduierte der HFBK bis fünf Jahre nach dem Studium richtet, beinhaltet Informationsveranstaltungen, Vorträge und Workshops zu den Themenfeldern künstlerische Positionierung, Präsentation, Finanzierung, Networking, Management, Recht und Verträge, Marketing, soziale Absicherung und Steuern. Wir beraten Sie außerdem gerne zu individuellen Fragen innerhalb dieser Themenfelder; sichten gemeinsam Ihr Portfolio und beantworten Fragen zu Ihren Bewerbungsunterlagen.
Bestandteile des Programmes sind darüber hinaus regelmäßig Veranstaltungen aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Diversität und Internationales. Gekennzeichnete Veranstaltungen aus dem Programm (*Microcredential) können für Graduierte mit Microcredentials zertifiziert werden. Die Veranstaltungen sind ein konsistenter Baustein des hochschulischen Angebotes im Kontext des „Lebenslangen Lernens“. Sie ermöglichen den Teilnehmer*innen ein flexibles und effektives Vertiefen von individuell wichtigen Lernbausteinen.
Montag 02.11.26
Professionalisierung Workshop
+ – No-Procrastination Club – eine Peer-Coaching Reihe
Dr. Lima Sayed
2. November 2026 bis 1. Februar 2027, 12 Termine montags 10:00–11:30 Uhr
Deutschsprachiges Angebot
*Microcredential Diversität
Künstlerisches Arbeiten braucht Freiheit – und Struktur. Zwischen Projektideen, Studium, Atelierarbeit, Abgaben und eigenen Ansprüchen kann es herausfordernd sein, den Überblick zu behalten, ins Tun zu kommen und Vorhaben konsequent weiterzuverfolgen. Wie gelingt es, eigene Projekte nachhaltig voranzubringen, hilfreiche Arbeitsroutinen zu entwickeln und auch bei Zeitdruck, Selbstzweifeln oder Perfektionismus im Prozess zu bleiben?
In diesem fortlaufenden Peer-Coaching-Format geht es darum, Isolation zu durchbrechen und eine Kultur der konstruktiven Kooperation zu stärken. Wir wollen voneinander und miteinander lernen, uns gegenseitig unterstützen und gleichzeitig an unseren individuellen Zielen arbeiten. Mithilfe verschiedener Impulse und Reflexionsübungen erkunden wir den eigenen Status quo, machen uns unsere Stärken, Potentiale und Werte bewusst, entwickeln individuelle Strategien und bringen eigene Projekte Schritt für Schritt voran.
Im Mittelpunkt stehen Selbstorganisation, Arbeitsstruktur und Routinen ebenso wie der Umgang mit Motivationsproblemen und Prokrastination. Ziel ist es, die eigene künstlerische Praxis bewusster zu gestalten, mehr Sicherheit im Umgang mit Hindernissen zu gewinnen und Arbeitsprozesse bewusster und kollaborativer zu gestalten.
Dr. Lima Sayed ist als Beraterin für psychosoziale Unterstützung und Diversität an der HFBK tätig. Als systemischer Coach mit Expertise in den Bereichen Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion verfügt sie über langjährige Erfahrung in der Hochschulberatung. Neben ihrer institutionellen Tätigkeit arbeitet sie freiberuflich als Diversity-Trainerin und Karriereberaterin. In dieser Funktion konzipiert und leitet sie Workshops, die Studierende dabei unterstützen, ihren beruflichen Weg zielgerichtet und authentisch zu gestalten.
Anmeldung ab 1. Oktober 2026 hier.
Mittwoch 04.11.26
Vortrag Professionalisierung
+ – Die Künstlersozialkasse (KSK)
Fred Janssen
Deutschsprachiges Angebot
Niemand kommt als Selbständiger so günstig in die Krankenkasse wie freie Künstler*innen und Publizist*innen: Sie müssen sich nicht freiwillig gesetzlich und überteuert absichern, sondern bekommen die Hälfte der Beiträge als Zuschuss von der Künstlersozialkasse. Und die Rente wird von der KSK auch noch bezuschusst – insgesamt erhält man von der KSK so mehrere tausend Euro pro Jahr. Doch was sind die Voraussetzungen, wer wird überhaupt in die KSK aufgenommen?
Fred Janssen wird darüber berichten. Er ist seit über 35 Jahren Mitarbeiter der Künstlersozialkasse und war in den Bereichen Versichertenrecht, Künstlersozialabgabe, Betriebsprüfung tätig. Sein jetziges Aufgabenfeld liegt im Bereich des Wissensmanagements, Auskunft und Beratung/Öffentlichkeitsarbeit.
Diese Veranstaltung ist geöffnet für Studierende von zahlreichen Kunst- und Musikhochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Anmeldung ab 1. Oktober 2026 hier.
Freitag 06.11.26
Workshop Professionalisierung
+ – Kunst als kommunikatives Handeln
Martin Karcher
6./27. November 2026, jeweils 10–14 Uhr
Deutschsprachiges Angebot
Der zweitägige Workshop beschäftigt sich mit der Frage, wie sich die eigene künstlerische Praxis in unterschiedlichen professionellen Kontexten versprachlichen und vermitteln lässt. Im Mittelpunkt stehen verschiedene Formen des Sprechens und Schreibens über die eigene Arbeit sowie die unterschiedlichen Situationen, Adressierungen und Erwartungen, die damit verbunden sind. Anhand konkreter Formate – darunter Artist Statement, Werkbeschreibung und Ausstellungstext – werden unterschiedliche Modi künstlerischer Kommunikation erprobt und reflektiert. Ein offener Teil zu Beginn des Workshops dient dazu, konkrete Fragen und Bedürfnisse der Teilnehmer*innen aufzunehmen.
Anmeldung ab 1. Oktober 2026 hier.
Freitag 20.11.26
Workshop Professionalisierung
+ – Finanzkompass: Finanzen verstehen, Spielräume schaffen
Jean-Marie Schwarzkopf
20./27. November 2026, 14:30–17:30 Uhr
Deutschsprachiges Angebot
*Microcredential Professionalisierung
Dieser Online-Workshop richtet sich an angehende Künstler*innen, die ihre finanzielle Situation bewusster gestalten möchten, auch wenn die Mittel begrenzt sind. Im Fokus steht ein realistischer Umgang mit Geld: Wie kann ich mit dem, was da ist, besser auskommen, und wo lassen sich kleine Spielräume schaffen? Zentrale Bestandteile sind dabei alltagstaugliche Strategien für den Umgang mit Einnahmen und Ausgaben und die Frage, was das Leben eigentlich kostet: von Miete über Strom bis hin zu laufenden Ausgaben. Darauf aufbauend werden einfache Wege vermittelt, um Fixkosten zu überblicken und den eigenen finanziellen Alltag besser zu strukturieren. Dabei wird auch auf die besonderen Herausforderungen unregelmäßiger oder projektbasierter Einkommen eingegangen.
Darüber hinaus werden zentrale Begriffe und Mechanismen aus dem Finanzsystem verständlich erklärt und kritisch eingeordnet. Themen wie Sparen, Investieren und Vorsorge werden dabei als Optionen vermittelt, die je nach Lebenssituation unterschiedlich sinnvoll sein können. In diesem Zusammenhang werden erste Einblicke in Anlageformen wie ETFs und Sparpläne gegeben, um eine Orientierung zu eröffnen, wie Geld langfristig eingesetzt werden kann, um die drohende Rentenlücke zu schließen.
Interaktive Methoden unterstützen den Lernprozess und schaffen Raum für Austausch, Fragen und unterschiedliche Perspektiven auf Geld. Ein kurzes Quiz dient der spielerischen Reflexion des eigenen Finanzwissens, während eine Simulation dazu einlädt, finanzielle Entscheidungen im Alltag durchzuspielen und gemeinsam auszuwerten.
Der Workshop zielt darauf ab, die Teilnehmenden in ihrer finanziellen Selbstbestimmung zu stärken und ihnen einen realistischen, alltagstauglichen Umgang mit Geld zu ermöglichen. Sie lernen, ihre eigene finanzielle Situation auch bei unregelmäßigem Einkommen besser einzuschätzen und daraus praktische Entscheidungen für ihren Alltag abzuleiten. Insgesamt stärkt der Workshop die eigene Urteilsfähigkeit in finanziellen Angelegenheiten und befähigt dazu, finanzielle Entscheidungen informiert und selbstbestimmt zu treffen sowie die eigene Situation auch im größeren gesellschaftlichen Zusammenhang zu verstehen.
Dr. Jean-Marie Schwarzkopf ist Experte für Finanzbildung und Preisträger des Deutschen Lehrkräftepreises. Mit über 25 Jahren Erfahrung verbindet er fundiertes Finanz-Know-how mit moderner Pädagogik. Als Lehrer am Gymnasium Eppendorf, Autor des Buchs Dein Finanzkompass und Dozent vermittelt er komplexe Wirtschaftsthemen praxisnah und verständlich. Sein Ziel ist es, Menschen zu befähigen, ihre finanziellen Entscheidungen selbstbestimmt zu treffen.
Anmeldung ab 1. Oktober 2026 hier.
Montag 23.11.26
Vortrag Professionalisierung
+ – Vitamin B - A supplement you need to build a career
Lulu MacDonald
English language offer
This lecture is a patchwork of everything I wish I knew when I started my career as a fine artist. I’ve made the mistakes so you don’t have to.
Networking? For me? No thanks. Surely, you just have to be talented, make good work and then one day someone will present you opportunities on a silver platter, right? Wrong.
Networking always seemed to me like a slimy concept. I thought networking was all about elbowing other people out of the way to get to the top, but I was wrong. In fact, it’s much more about building support structures, collaborating and supporting your peers to become a creative people want to work with.
During the course of this lecture, Lulu MacDonald interconnects and weaves anecdotes, stories she’s heard, moments of success, moments of accidents, coincidences and planned manipulations to show you that, in the creative sector, everything really does happen for a reason. She will present you with the tools and understanding you need to build yourself a network without feeling gross. And explains how everyone does it, they just keep it a secret!
Vitamin B is a lecture which presents insider knowledge on the art world and will openly and vulnerably explain how to build a loving support system for yourself. Prepare to feel empowered and more in control of your professional development. But also to learn that we aren’t on our own, even though it sometimes feels like it.
Lulu MacDonald completed her MA studies in 2017 at the HFBK Hamburg (class of Pia Stadtbäumer). Since then she has been working as a freelance artist and has presented her work at Å+ Gallery Berlin, Kunsthaus Hamburg, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Westfälischer Kunstverein Münster, MOM Art Space Hamburg, Hinterconti Hamburg, Galerie Wassermühle Trittau and Gastgarten Kunstverein Hamburg, among others.
Registration opens October 1, 2026, here.
Montag 30.11.26
Workshop Professionalisierung
+ – Toolbox für Portfolio & Präsenz im Kunstfeld
Birgit Effinger
30. November und 7. Dezember 2026, 10–15 Uhr
Auf Deutsch und Englisch verfügbar
Du fragst dich:
Wie spreche ich authentisch über meine Kunst, ohne mich zu verbiegen?
Wie vermittele ich meine künstlerische Arbeit persönlich, professionell und ohne gängige Floskeln?
Wie bewerbe ich mich erfolgreich für Stipendien, Ausstellungen oder Residenzen?
Wie gestalte ich den Übergang nach dem Studium und finde die passenden Netzwerke?
In diesem zweitägigen Workshop entwickelst du praxisnahe Methoden, um deine künstlerische Praxis präzise, souverän und zielgerichtet zu vermitteln – mündlich wie schriftlich. Anhand deiner aktuellen Projekte erproben wir verschiedene Formen der Präsentation und des Schreibens:
Pointierte Kurzvorstellungen: Wie bringst du deine Arbeit mündlich auf den Punkt?
Portfolio-Check: Individuelles Feedback zu deinem Portfolio & Einblicke in Sichtungssituationen aus Jury-Perspektive.
Konkrete Textentwicklung: Erarbeitung flexibler Textbausteine für Artist Statements, Bewerbungen, Anträge, Webseiten und Publikationen.
Feedback & Reflexion: Professioneller Austausch auf Augenhöhe in einer geschützten Runde.
Bitte bereithalten: Aktuelles Portfolio, Fotos und vorhandene Kurztexte (Work in Progress ist ausdrücklich willkommen!).
Birgit Effinger ist Kunstwissenschaftlerin und Expertin für Laufbahnentwicklung im Kunst- und Designbereich. Sie unterstützt Künstler*innen, Gestalter*innen und Filmemacher*innen durch Coaching und Lehre an europäischen Kunsthochschulen bei der aktiven Gestaltung ihrer Karriere – mit praxiserprobten Methoden, individueller Beratung und Empowerment. Als langjährige Projektleiterin (u. a. Goldrausch Künstlerinnenprojekt, see up an der weißensee kunsthochschule berlin, Designfarm Berlin) vermittelt sie professionelle Standards im Kunstfeld – stets mit Blick auf künstlerische Integrität und individuelle Entwicklung.
Anmeldung ab 1. Oktober 2026 hier.
Freitag 04.12.26
Professionalisierung Workshop
+ – Founding Your Business: A Two-Part Workshop on Self-Employment for Artists and Cultural Workers
Alicja Möltner
December 4 and 11, 2026, 9–11 a.m.
English language offer
*Microcredential Professionalisierung
This two-part workshop offers a practical introduction to self-employment for creatives in the fields of art and culture. Whether you’re starting as a solo entrepreneur or planning to work within a collective, the sessions will guide you through the legal, financial, and organizational aspects of founding your professional activity in Germany.
Part 1 focuses on foundational topics such as choosing the right legal form (freelancer vs. trade, individual vs. collective), understanding your status within the social security system (including KSK (artistic social fund), health insurance, pension, and unemployment insurance), and clarifying general legal requirements (residency, tax status, work permits, etc). We’ll also discuss whether self-employment works best as a full-time or side activity.
Part 2 takes a closer look at administrative steps: how to officially register your work, an overview of the tax system (income tax, VAT, communication with tax offices, digital tools), and basic bookkeeping practices. We’ll cover correct invoicing, document requirements, deadlines, and legal obligations. The session also includes guidance on further advisory services available in Hamburg and across Germany.
The workshop is led by Alicja Möltner, co-CEO and co-founder of Smart Germany (smartde.coop), a cooperative supporting freelancers in the cultural and creative industries. With extensive experience in advising artists and self-employed professionals, Alicja brings deep insights into the challenges and opportunities of creative entrepreneurship in Germany.
Registration opens November 2, 2026, here.
Dienstag 08.12.26
+ – Fotografische Dokumentation von Kunst
Edward Greiner
8./9. Dezember 2026, 11–14 Uhr
Auf Deutsch und Englisch verfügbar
Nach der Finissage ist die Ausstellung vorbei? Nicht ganz, denn jede Ausstellung kann durch gute Fotodokumentation weit über den Ausstellungszeitraum hinaus erfahrbar sein. Und selbst die kleinste und unbedeutendste Ausstellung kann anschließend mit guten Ausstellungsfotos einen bedeutenden Stellenwert im Portfolio einnehmen.
In diesem Workshop wollen wir anhand von Beispielen die Bedeutung und den Zweck der fotografischen Ausstellungsdokumentation näher beleuchten sowie deren technische Möglichkeiten aufzeigen. Ziel des Workshops ist es, den Teilnehmer*innen wichtige Eckpunkte guter Ausstellungsfotografie zu vermitteln und Kriterien zu benennen, die benötigt werden, um im Einzelfall entscheiden zu können, ob die fotografische Dokumentation einer Ausstellung mit eigenen Mitteln erfolgen kann oder ob nicht doch besser ein Profi mit entsprechender Ausstattung und Kenntnis engagiert werden sollte. Als Ausgangspunkt der Diskussion sind alle Teilnehmer*innen aufgerufen, Portfolios oder Fotos ihrer Arbeiten mitzubringen.
Im zweiten Teil des Workshops bekommen die Teilnehmer*innen die Möglichkeit anhand ihrer eigenen Bilder grundlegende Bearbeitungstechniken in Photoshop zu erlernen, mit denen auch nicht optimale Fotos nutzbar gemacht werden können.
Diese Termine werden nach Bedarf am Ende des ersten Workshopteils vereinbart.
Die Möglichkeit, Photoshop-Kenntnisse zu vertiefen gibt es in der Werkstatt für digitalen Satz und Grafik der HFBK.
Edward Greiner hat Fotografie an der HFBK Hamburg studiert. Neben eigenen künstlerischen Arbeiten und Aufträgen als Architekturfotograf übernimmt er seit Jahren auch die fotografische Ausstellungsdokumentation für Künstler*Innen, Galerien und Museen.
Anmeldung ab 2. November 2026 hier.
Mittwoch 09.12.26
Professionalisierung Workshop
+ – Portfoliosichtung in Einzelsitzungen
Liberty Adrien
9./10. Dezember 2026
Auf Deutsch und Englisch verfügbar
Das Portfolio ist ein zentrales Instrument, um die eigene künstlerische Praxis sichtbar zu machen – sei es für Ausstellungen, Förderprogramme, Residenzen oder Bewerbungen. Es vermittelt einen ersten Eindruck der eigenen Arbeit und sollte die künstlerische Position präzise, nachvollziehbar und überzeugend präsentieren.
In halbstündigen Einzelgesprächen bietet Liberty Adrien individuelles Feedback zu eingereichten Portfolios. Gemeinsam werden Auswahl, Dramaturgie, Bildfolge, Textmaterial und Gestaltung besprochen sowie Möglichkeiten entwickelt, das Portfolio gezielt auf unterschiedliche Kontexte und Adressat*innen auszurichten.
Liberty Adrien ist Head Curator am KW Institute for Contemporary Art in Berlin. Zuvor war sie Kuratorin am Portikus in Frankfurt am Main.
Anmeldung ab 2. November 2026 hier.
Montag 14.12.26
Professionalisierung Vortrag
+ – Welche Altersvorsorge und Versicherung sollte ich mir leisten?
Kerstin Hußmann-Funk
Deutschsprachiges Angebot
Auf welche Versicherung kommt es wirklich an? Worauf muss man beim Thema Altersvorsorge achten? Was sind die ersten Schritte? Anbieter und Produkte gibt es genug, aber was brauche ich wirklich? In dieser Veranstaltung vermittelt Kerstin Hußmann-Funk, Juristin bei der Verbraucherzentrale Hamburg, Informationen rund um die Themen Versicherung, Altersvorsorge und Geldanlage.
Anmeldung ab 2. November 2026 hier.
Freitag 15.01.27
Professionalisierung Vortrag
+ – Einführung in die VG Bild-Kunst
Sandra Feischem
Wer oder was ist die VG Bild-Kunst? Welche Aufgaben hat sie? Wer kann Mitglied werden und kostet die Mitgliedschaft etwas? Warum sollte ich Mitglied werden und wie kann ich von der VG Bild-Kunst profitiere?
Diese und andere Fragen rund um die VG Bild-Kunst beantwortet Ihnen der Vortrag. Dozentin ist Sandra Freischem, Inhouse-Juristin der VG Bild-Kunst. Sie hält regelmäßig Seminare und Workshops zur VG Bild-Kunst, Urheberrecht und angrenzenden Themen.
Sandra Freischem ist Rechtsanwältin und seit 2014 als Unternehmensjuristin für die VG Bild-Kunst in Bonn tätig. Daneben hält sie regelmäßig Vorträge zu den Themen Urheberrecht, Urhebervertragsrecht, Fotografie und Persönlichkeitsrecht sowie VG Bild-Kunst.
Anmeldung über careerservice@hfbk-dresden.de bei Denise Ackermann.
Ein Netzwerkangebot des Career Service der HfBK Dresden
Workshop Professionalisierung
+ – Getting things done – Strategie, Finanzen & Selbstorganisation für Künstler*innen
Birgit Effinger
15./22. Januar 2027, 10–15 Uhr
Auf Deutsch und Englisch verfügbar
Vom Kunstmachen zum Beruf:
Viele Künstler*innen wünschen sich, langfristig von ihrer künstlerischen Arbeit zu leben. Doch neben Talent und Kreativität braucht es dafür strategische Planung, Selbstorganisation und ein klares Verständnis der Spielregeln im Kunstfeld. Der Workshop unterstützt dich dabei, dein künstlerisches Schaffen ganzheitlich zu denken – als Zusammenspiel von kreativer Praxis, realistischer Finanz- und Zeitplanung sowie gezielter Positionierung.
Du erhältst konkrete Orientierung für den Schritt in die Freiberuflichkeit.
Das lernst du im Workshop:
Arbeitsalltag & Struktur: Wie gestaltest du deinen Alltag als Freiberufler*in nachhaltig?
Finanzen & Bürokratie: Anmeldung beim Finanzamt, Künstlersozialkasse (KSK) und Kleinunternehmerregelung einfach erklärt.
Preise & Honorare: Wie kalkulierst du deine Kunst angemessen und bestimmst dein Honorar? Rechnungsstellung: Worauf musst du bei Angeboten und Rechnungen konkret achten?
Austausch: Raum für deine individuellen Fragen und Praxiserfahrungen.
Halte relevante Unterlagen (Portfolio, Arbeitsbeispiele, Kurzbiografie/Vita) für praktische Übungen bereit.
Birgit Effinger ist Kunstwissenschaftlerin und Expertin für Laufbahnentwicklung im Kunst- und Designbereich. Sie unterstützt Künstler*innen, Gestalter*innen und Filmemacher*innen durch Coaching und Lehre an europäischen Kunsthochschulen bei der aktiven Gestaltung ihrer Karriere – mit praxiserprobten Methoden, individueller Beratung und Empowerment. Als langjährige Projektleiterin (u. a. Goldrausch Künstlerinnenprojekt, see up an der weißensee kunsthochschule berlin, Designfarm Berlin) vermittelt sie professionelle Standards im Kunstfeld – stets mit Blick auf künstlerische Integrität und individuelle Entwicklung.
Anmeldung ab 1. Dezember 2026 hier.
Donnerstag 21.01.27
Professionalisierung Vortrag
+ – Die Künstlersozialkasse (KSK)
Fred Janssen
Deutschsprachiges Angebot
Niemand kommt als Selbständiger so günstig in die Krankenkasse wie freie Künstler*innen und Publizist*innen: Sie müssen sich nicht freiwillig gesetzlich und überteuert absichern, sondern bekommen die Hälfte der Beiträge als Zuschuss von der Künstlersozialkasse. Und die Rente wird von der KSK auch noch bezuschusst – insgesamt erhält man von der KSK so mehrere tausend Euro pro Jahr. Doch was sind die Voraussetzungen, wer wird überhaupt in die KSK aufgenommen?
Fred Janssen wird darüber berichten. Er ist seit über 35 Jahren Mitarbeiter der Künstlersozialkasse und war in den Bereichen Versichertenrecht, Künstlersozialabgabe, Betriebsprüfung tätig. Sein jetziges Aufgabenfeld liegt im Bereich des Wissensmanagements, Auskunft und Beratung/Öffentlichkeitsarbeit.
Diese Veranstaltung ist geöffnet für Studierende von zahlreichen Kunst- und Musikhochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Anmeldung ab 1. Dezember 2026 hier.
Donnerstag 28.01.27
Professionalisierung Vortrag
+ – Was kostet das?
Kai Erdmann
Deutschsprachiges Angebot
Im Vorfeld der Jahresausstellung widmet sich dieser Vortrag der Preisgestaltung im zeitgenössischen Kunsthandel und vermittelt Anhaltspunkte, mithilfe derer junge Künstler*innen am Beginn ihrer Karriere auch ohne externe Hilfe einen realistischen Preis für ihre Arbeiten ermitteln können. Wir besprechen die Faktorisierung als Methode der Preisermittlung in Korrelation zum persönlichen Werdegang und gehen dabei auf die Unterschiede von Malerei, Fotografie, Skulpturen und zeitbezogenen Medien ein. Worauf müssen Künstler*innen beim Direktverkauf außerdem achten? Wie werden Verkaufserlöse üblicherweise zwischen Künstler*in und Galerie aufgeteilt und wer trägt anfallende Zusatzkosten etwa für Rahmung, Transport und Zölle?
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, individuelle Fragen beantwortet zu bekommen.
Kai Erdmann ist seit 2008 als Galerist tätig. Seine Galerie, die zunächst in Hamburg beheimatet war, hat heute ihren Sitz in Berlin.
Anmeldung ab 1. Dezember 2026 hier.