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Am Freitag, den 11.⁠ ⁠Februar 2022, 12 Uhr ist es soweit: Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank übergibt das neu errichtete, von Winking · Froh Architekten entworfene Atelierhaus an die Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK). Mit seinen 3.800 Quadratmetern für die Kunstproduktion und -präsentation sendet es ein wichtiges gesellschaftspolitisches Signal: Die Forschungsarbeit junger Künstlerinnen und Künstler ist überlebensnotwendig in unserer Wissensgesellschaft und dafür muss Raum geschaffen werden.

Bereits am Eröffnungstag erwartet ein komplett von der Kunst okkupiertes Atelierhaus das Publikum: Während in den oberen drei Etagen die Arbeiten der Masterstudierenden aus den Bereichen Malerei, Zeitbezogene Medien und Bildhauerei verteilt auf zwölf Atelierräume zu sehen sind, werden die Ga­lerieräume im Erdgeschoss als Schaufenster für die junge Kunst mit den Präsentationen zum HISCOX Kunstpreis und der Austauschstudierenden von dem Art Department des Goldsmiths, University of London eingeweiht. Zeitgleich eröffnet die Jahresausstellung der HFBK, so dass es die ganze Vielfalt an künstlerischen Ausdrucksformen von 850 Kunststudierenden zu entdecken und zu feiern gilt.

Die gestalterische Konzeption und städtebauliche Erscheinung des neuen Atelierhauses verdankt sich dem in einem europaweiten Wettbewerb ausgelobten Entwurf des Architekturbüros Winking · Froh und stellt eine gelungene architektonische Setzung in dezent asymmetrischer Flucht zum denkmalgeschützten HFBK-Hauptgebäude von Fritz Schumacher am Lerchenfeld dar. Die Realisierung erfolgte für rund 10,3 Millionen Euro durch die Sprinkenhof GmbH als die gewerbliche Immobiliengesellschaft der Freien und Hansestadt Hamburg und wird im sogenannten Mieter-Vermieter-Modell umgesetzt, das mittlerweile für alle Wissenschafts- und Hochschulbauten gilt.

(03.02.2022)