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Jenna Sutela lebt und arbeitet in Berlin. Ihre „lebenden Skulpturen“ sowie ihre Bild- und Klangarbeiten setzen sich mit offenen Systemen auseinander – von der Biologie über die Informatik bis hin zur Sprache.
Auf der Suche nach Mustern, Zeichen und Bedeutungen in dem, was gemeinhin als zufällig oder chaotisch angesehen wird, untersucht Sutela die Beziehung zwischen Bewusstsein und der materiellen Welt. Durch kollaborative Arbeitsweisen verfolgt sie dezentrale Organisationsformen und Wechselbeziehungen auf verschiedenen Ebenen – von der mikrobiellen bis zur kosmischen.
Sutelas Arbeiten wurden international präsentiert, zuletzt im finnischen Pavillon auf der 61. Biennale von Venedig (2026); in der Nicoletta Fiorucci Foundation, London (2026); im New Museum, New York (2026); im Castello di Rivoli, Turin (2025); und im Centre d’Art Contemporain Genève (2024). Sie war 2025 Stipendiatin des La Becque-Residenzprogramms und ist von 2025 bis 2027 Jane-Lombard-Stipendiatin an der New School.