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Kapwani Kiwanga (geb. in Hamilton, Kanada) ist eine französische und kanadische Künstlerin.
Kiwangas Werk beleuchtet die allgegenwärtigen Auswirkungen von Machtasymmetrien, indem es historische Erzählungen in einen Dialog mit zeitgenössischen Realitäten, dem Archiv und den Möglichkeiten von morgen bringt.
Ihre Arbeit ist forschungsorientiert, wird von marginalisierten oder vergessenen Geschichten angeregt und kommt in einer Vielzahl von Materialien und Medien zum Ausdruck, darunter Skulptur, Installation, Fotografie, Video und Performance.
Kiwanga macht sich den Kanon zu eigen; sie kehrt Machtsysteme gegen sich selbst, sowohl in der Kunst als auch bei der Auseinandersetzung mit umfassenderen Geschichtsverläufen. Auf diese Weise hat Kiwanga ein ästhetisches Vokabular entwickelt, das sie als „Exit-Strategien“ bezeichnet – Werke, die dazu einladen, aus vielfältigen Perspektiven zu blicken, um bestehende Strukturen neu zu betrachten und Wege zu erdenken, wie man die Zukunft anders gestalten kann.