de en

The place to be

Warum ist das Atelier immer noch ein Ort, mit dem sich Künstler*innen identifizieren? Welchen Einfluss hat es auf die jeweilige künstlerische Praxis und wie sieht das ideale Atelier aus? Lerchenfeld befragte Lehrende, Absolvent*innen und Studierende.

Pia Stadtbäumer (Professorin für Bildhauerei): „Das Atelier ist ein besonderer Ort. Es ist Denk- und Proberaum und es ist der Ort, an dem meine künstlerischen Arbeiten entstehen. Es ist ein Raum der Privatheit, der auf seine Art intimer als meine Wohnung ist. Hier nehme ich Abstand zur Öffentlichkeit und überlasse mich der eigenen Zeitökonomie, den Experimenten und dem Scheitern. Ein Ort der Hingabe und der Konzentration. Ich bin eine klassische studio-based artist. Deshalb ist der Raum, in dem ich meine Skulpturen und Vorhaben plane, elementar. Er ist lichtdurchflutet und hat die Größe, die ich für meine Arbeiten brauche. Schreibtische, Bücher, Rechner et cetera in einem Teil, Werkstatt, Lager und einen großen Hof. Sehr wichtig sind eine gute Atmosphäre und eine gute Organisation. Das gelingt nicht immer und manchmal versinkt das Atelier im Chaos. Es gibt Phasen der Ideen und Recherche, Phasen des Experiments und Phasen der Realisierung. Das ist ein ständiges und fragiles Ineinandergreifen, nicht voneinander zu trennen und erlaubt nicht jederzeit Öffentlichkeit. Für meine Arbeit brauche ich diesen Ort jenseits von Öffentlichkeit und Verwertungslogik, um frei denken und unabhängig handeln zu können. Studio Visits als Möglichkeit von Austausch, Gespräch, Fragen und Kennenlernen, sind beidseitig wichtig und können interessant und eine Freude sein. Mein Atelier ist aber kein Marketingelement, das Atelier als analoge oder digitale Verlängerung des Instagram-Accounts interessiert mich nicht. Ich plädiere eindeutig für Konzentration.“

Mirjam Walther (Klasse Prof. Jutta Koether): „In meinem Freundeskreis erlebe ich es nicht so, dass der Trend zu einem eigenen Atelier geht. Vielleicht besteht bei einigen der Wunsch, aber meist ist es finanziell unmöglich. Oft muss sich erstmal zusammengetan werden, um für Immobilien mit bezahlbaren Mietpreisen, wie zum Beispiel Zwischennutzungen zu kämpfen. Daniel Buren nennt in seinem Text das Risiko der Manipulation des Kunstwerks durch die Installation in Museum oder Galerie und den Verlust der „Wahrheit“ eines Kunstwerks, das einmal seinem Entstehungskontext enthoben ist. Ich glaube nicht an ein autonomes und authentisches Kunstwerk, das seinen Ort aus sich selbst heraus bestimmt. Die Institutionskritik hat Ausstellungsräume ihrer vermeintlichen Neutralität enthoben und die Installationskunst hat den objektivistischen Werkbegriff entgrenzt. Den Wunsch nach einer präzisen, ortspezifischen Bestimmung der Arbeiten kann ich trotzdem oder gerade deshalb gut verstehen, weil künstlerische Arbeiten und Betrachtungspositionen in verschiedenen Kontexten verschiedene Bedeutungen annehmen. Dementsprechend ist es mir sehr wichtig, diverse Präsentationsformen, die sich an unterschiedliche räumliche Gegebenheiten anpassen, bereits im Studio zu erproben. Das ideale Studio besteht für mich aus einem möglichst leeren, neutralen Raum für diese Experimente, neben meinem Arbeitsplatz, der auch mal chaotisch werden kann. Ich schätze ungezwungene, spontane Arbeitsbesprechungen, wie sie unter Freund*innen in Gemeinschaftsateliers auftreten, sehr. Da ich vorzugsweise großformatig arbeite und mir dabei der Blick aus der Entfernung wichtig ist, wünsche ich mir einen möglichst großen Raum, den ich mir realistisch nur geteilt leisten kann.“

Angela Bulloch (Professor of Time-based Media): “The main reason to have a studio at all is for the storage of works, to keep them for the future and to preserve an archive, although the studio does also give me a present tense place to meet with all the different people that help me to manufacture, photograph, plan, program, organize, administrate and pack my works. I also need a private space for testing out ideas and to make final decisions about works. Having a studio gives an artist time to look at, live with, present to others and to think about the works they are making. I think this is what attracts people to visit artist’s studios–a chance to see the ‘thinking’ of the artist, to witness the process in action. Much of the organizing, planning, researching and administrative side of studio life happens on digital platforms these days, which makes it possible to conduct this kind of work anywhere there is a good internet connection. We are not bound to the same 9-5 daily work rhythm either. The collapsing boundaries between the private and public life of an artist can be very complicated to negotiate. Having a physical studio space helps with that.”

Annika Larsson (Professor of Time-based Media): “My Berlin studio is connected to my apartment, and with the years it has become quite difficult to draw an exact dividing border between them. Daytime my studio serves as an office, research- and playground, in the evenings often as a social space for events, concerts and dinners, and at night as an editing room. I rarely shoot my films or videos in that space. 20 years ago, I used to think that my computer and the internet were the only studio spaces I needed. I remember even saying something in the style of “the outside [of the computer] is too slow”. Well…, I value slowness more today. And although I still work mostly in front of the screen I have more and more an urge to get offline–to that different spacetime of the physical world. There is also a very attractive disorderly order of all the stuff lying around in the studio that I don’t want to be without. So, I am working towards bringing some of that unruliness to the digital realm too. But when it comes to meetings with people I will try to continue to keep my computer off, as they are always better in the physical world, always.”

Jessica Leinen (HFBK-Absolventin):

Ich komme ins Atelier und es ist eine Müllkippe.

Ich komme ins Atelier und es ist ein Büro.

Ich komme ins Atelier und es ist eine Robbenaufzuchtstation.

Ich komme ins Atelier und es ist eine Kneipe von gestern.

Ich komme ins Atelier und alles summt und ist ein bisschen dumm.

Ich komme ins Atelier und es ist eine Bibliothek.

Ich komme ins Atelier und es ist ein Orchestergraben.

Ich komme ins Atelier und muss erstmal frühstücken. Dann neues Spülmittel kaufen.

Ich komme ins Atelier und es ist ein schrulliges Operettenhaus. Die Entführung aus dem Figaro, nachgestellt von Knetkugeln, Bleistiften und Gummimatten. Ich will wieder gehen.

Ich komme ins Atelier und es ist eine geheime Grabkammer.

Ich komme ins Atelier und die Dinge befehlen sofortige Maßnahmen; sonst Remmidemmi.

Ich komme ins Atelier und es ist eine Baustelle, auf der nur noch drei Tage Zeit sind.

Ich komme ins Atelier und es ist eine Anstalt für Materialerprobung.

Ich komme ins Atelier und alles hat recht.

Ich komme ins Atelier und es ist ein Shoppingparadies. Gleich kommen die Gäste.

Ich komme ins Atelier und bin auf Arbeit.

Gerrit Frohne-Brinkmann (HFBK-Absolvent): „Die gemeinschaftlichen Atelierräume der HFBK Hamburg waren für mich während des Studiums eine Bereicherung. Das Teilen der Studios wurde allerdings nie hinterfragt – was wäre auch die Alternative gewesen? Erst rückblickend denke ich, dass die schützende Hülle der Institution dieses produktive Nebeneinander ermöglichte. Die Ausstellungspraxis nach dem Studium fordert eine andere Form von Öffentlichkeit, man ist ungefragt oder unerwartet mit Fragen und Kritik konfrontiert. Das eigene Studio ist für mich – beziehungsweise den Entwicklungsprozess neuer Werke und Ausstellungen – der notwendige Ort der Ungestörtheit.“

Michael Beutler (Professor für Bildhauerei): „Je nachdem, wie sich die künstlerische Praxis gestaltet, sind wir ja nicht ganz allein mit der konzeptionellen und prozessualen Entwicklung von Ideen und Werken. Wir brauchen oft ein beständiges Umfeld aus Dingen und Menschen, um aktiv zu werden. Das Atelier bietet dafür den Rahmen und ist aufgrund der sehr individuellen Inhalte natürlich auch ein sehr persönlicher Ort. Ich kenne keine Künstler*innen, die ohne diesen Ort auskommen. Ich habe ein Atelier. Dennoch passiert der größte Teil der Arbeit von einer Idee bis zur Realisation an anderen Orten. Ideen sind diesbezüglich sehr frei und entstehen oft auch gerne während eines Gesprächs mit anderen Menschen. Die Produktion einer Installation wird dann vor Ort in dem Ausstellungsraum selbst realisiert. Eigentlich bräuchte ich also kein Atelier und hatte tatsächlich einige Jahre keines. Dennoch bestand immer die Sehnsucht nach einem unabhängigen Ort zum Experimentieren. Seit es diesen Ort gibt, wurden hier Ausstellungen vorbereitet und verwaltet, neue Techniken erprobt, Arbeitsprozesse vertieft, Materialien gesammelt und es wurde stets auch an dem Atelier selbst gebaut. Dennoch sehe ich diesen Ort eher als einen Nebenschauplatz an, als ein Refugium oder organisatorisches Organ. Meine künstlerische Praxis ist weiterhin eng mit der Auseinandersetzung mit Situationen außerhalb des Ateliers verwoben. Das Ideale an einem beliebigen Atelier spiegelt sich in der Zeit, die ich darin verbringen kann. Das meint hier sowohl das private Atelier als auch die Ausstellungshäuser und -orte, die ich nicht selten wie Ateliers nutze, um hier in situ Arbeiten zu realisieren. Die festgelegte Zeit, die ich an einem solchen Ort verbringen kann, definiert das Möglichkeitsspektrum, welches das Wesen des Werkes betrifft und schafft somit eine Konzentration, die ich in meinem eigenen Atelier nicht habe. Die Arbeit in meinem Atelier ist entsprechend offen, ungenau und unfertig, während die Atelierarbeit in den Ausstellungskontexten sehr viel klarer, fokussierter und dann mit dem Beginn einer Ausstellung auch abgeschlossen ist. Neben der räumlich-zeitlichen Ausgewogenheit ist es natürlich ein großer Vorteil, wenn der Raum in architektonischer Hinsicht auch qualitativ ertragbar nutzbar ist. Hat der Raum selbst eine Identität, so lässt sich sehr viel freier damit umgehen und darin arbeiten. Da habe ich gewiss einen bestimmten Anspruch an das Licht, den Fußboden, die Deckenhöhe, die Öffnung zu einem Außen. Werkstätten, zum Beispiel, sind Orte, in denen ich mich grundsätzlich gerne aufhalte, alles ist bereits da, was ich brauchen könnte und ich kann direkt mit dem Werk beginnen, ohne erst noch Rahmenbedingungen schaffen zu müssen. Andererseits sind Ateliers von Reisestipendien oft schöne Räume, die aber keine Ausstattung haben. So braucht es auch hier einfach Zeit, um einzuziehen und den Raum künstlerisch nutzbar zu machen.“

Dieser Text erschien zuerst im Lerchenfeld Nr. 60.

Renée Green. ED/HF, 2017. Film still. Courtesy of the artist, Free Agent Media, Bortolami Gallery, New York, and Galerie Nagel Draxler, Berlin/Cologne/Munich.

Renée Green. ED/HF, 2017. Film still. Courtesy of the artist, Free Agent Media, Bortolami Gallery, New York, and Galerie Nagel Draxler, Berlin/Cologne/Munich.

Finkenwerder Art Prize 2022

The Finkenwerder Art Prize, initiated in 1999 by the Kulturkreis Finkenwerder e.V., has undergone a realignment: As a new partner, the HFBK Hamburg is expanding the prize to include the aspect of promoting young artists and, starting in 2022, will host the exhibition of the award winners in the HFBK Gallery. This year's Finkenwerder Art Prize will be awarded to the US artist Renée Green. HFBK graduate Frieda Toranzo Jaeger receives the Finkenwerder Art Prize for recent graduates.

Amanda F. Koch-Nielsen, Motherslugger; photo: Lukas Engelhardt

Amanda F. Koch-Nielsen, Motherslugger; photo: Lukas Engelhardt

Nachhaltigkeit im Kontext von Kunst und Kunsthochschule

Im Bewusstsein einer ausstehenden fundamentalen gesellschaftlichen Transformation und der nicht unwesentlichen Schrittmacherfunktion, die einem Ort der künstlerischen Forschung und Produktion hierbei womöglich zukommt, hat sich die HFBK Hamburg auf den Weg gemacht, das Thema strategisch wie konkret pragmatisch für die Hochschule zu entwickeln. Denn wer, wenn nicht die Künstler*innen sind in ihrer täglichen Arbeit damit befasst, das Gegebene zu hinterfragen, genau hinzuschauen, neue Möglichkeiten, wie die Welt sein könnte, zu erkennen und durchzuspielen, einem anderen Wissen Gestalt zu geben

New studio in the row of houses at Lerchenfeld

New studio in the row of houses at Lerchenfeld, in the background the building of Fritz Schumacher; photo: Tim Albrecht

Raum für die Kunst

After more than 40 years of intensive effort, a long-cherished dream is becoming reality for the HFBK Hamburg. With the newly opened studio building, the main areas of study Painting/Drawing, Sculpture and Time-Related Media will finally have the urgently needed studio space for Master's students. It simply needs space for their own ideas, for thinking, for art production, exhibitions and as a depot.

Martha Szymkowiak / Emilia Bongilaj, Installation “Mmh”; photo: Tim Albrecht

Martha Szymkowiak / Emilia Bongilaj, Installation “Mmh”; photo: Tim Albrecht

Annual Exhibition 2022 at the HFBK

After last year's digital edition, the 2022 annual exhibition at the HFBK Hamburg will once again take place with an audience. From 11-13 February, students from all departments will present their artistic work in the building at Lerchenfeld, Wartenau 15 and the newly opened Atelierhaus.

Annette Wehrmann, photography from the series Blumensprengungen, 1991-95; photo: Ort des Gegen e.V., VG-Bild Kunst Bonn

Annette Wehrmann, photography from the series Blumensprengungen, 1991-95; photo: Ort des Gegen e.V., VG-Bild Kunst Bonn

Conference: Counter-Monuments and Para-Monuments.

The international conference at HFBK Hamburg on December 2-4, 2021 – jointly conceived by Nora Sternfeld and Michaela Melián –, is dedicated to the history of artistic counter-monuments and forms of protest, discusses aesthetics of memory and historical manifestations in public space, and asks about para-monuments for the present.

23 Fragen des Institutional Questionaire, grafisch umgesetzt von Ran Altamirano auf den Türgläsern der HFBK Hamburg zur Jahresausstellung 2021; photo: Charlotte Spiegelfeld

23 Fragen des Institutional Questionaire, grafisch umgesetzt von Ran Altamirano auf den Türgläsern der HFBK Hamburg zur Jahresausstellung 2021; photo: Charlotte Spiegelfeld

Diversity

Who speaks? Who paints which motif? Who is shown, who is not? Questions of identity politics play an important role in art and thus also at the HFBK Hamburg. In the current issue, the university's own Lerchenfeld magazine highlights university structures as well as student initiatives that deal with diversity and identity.

Grafik: Tim Ballaschke

Grafik: Tim Ballaschke

Start of semester

After three semesters of hybrid teaching under pandemic conditions, we are finally about to start another semester of presence. We welcome all new students and teachers at the HFBK Hamburg and cordially invite you to the opening of the academic year 2020/21, which this year will be accompanied by a guest lecture by ruangrupa.

Graphic design: Sam Kim, picture in the background: Sofia Mascate, photo: Marie-Theres Böhmker

Graphic design: Sam Kim, picture in the background: Sofia Mascate, photo: Marie-Theres Böhmker

Graduate Show 2021: All Good Things Come to an End

From September 24 to 26, the more than 150 Bachelor's and Master's graduates of the class of 2020/21 will present their final projects as part of the Graduate Show at the HFBK Hamburg. We would like to thank all visitors and participants.

photo: Klaus Frahm

photo: Klaus Frahm

Summer Break

The HFBK Hamburg is in the lecture-free period, many students and teachers are on summer vacation, art institutions have summer break. This is a good opportunity to read and see a variety of things:

ASA Open Studio 2019, Karolinenstraße 2a, Haus 5; photo: Matthew Muir

ASA Open Studio 2019, Karolinenstraße 2a, Haus 5; photo: Matthew Muir

Live und in Farbe: die ASA Open Studios im Juni 2021

Since 2010, the HFBK has organised the international exchange programme Art School Alliance. It enables HFBK students to spend a semester abroad at renowned partner universities and, vice versa, invites international art students to the HFBK. At the end of their stay in Hamburg, the students exhibit their work in the Open Studios in Karolinenstraße, which are now open again to the art-interested public.

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Unlearning: Wartenau Assemblies

The art education professors Nora Sternfeld and Anja Steidinger initiated the format "Wartenau Assemblies". It oscillates between art, education, research and activism. Complementing this open space for action, there is now a dedicated website that accompanies the discourses, conversations and events.

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; photo: Maximilian Schwarzmann

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; photo: Maximilian Schwarzmann

School of No Consequences

Everyone is talking about consequences: The consequences of climate change, the Corona pandemic or digitalization. Friedrich von Borries (professor of design theory), on the other hand, is dedicated to consequence-free design. In “School of No Consequences. Exercises for a New Life” at the Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, he links collection objects with a "self-learning room" set up especially for the exhibition in such a way that a new perspective on "sustainability" emerges and supposedly universally valid ideas of a "proper life" are questioned.

Annual Exhibition 2021 at the HFBK

Annual exhibition a bit different: From February 12- 14, 2021 students at the Hamburg University of Fine Arts, together with their professors, had developed a variety of presentations on different communication channels. The formats ranged from streamed live performances to video programs, radio broadcasts, a telephone hotline, online conferences, and a web store for editions. In addition, isolated interventions could be discovered in the outdoor space of the HFBK and in the city.

Public Information Day 2021

How do I become an art student? How does the application process work? Can I also study to become a teacher at the HFBK? These and other questions about studying art were answered by professors, students and staff at the HFBK during the Public Information Day on February 13, 2021. In addition, there will be an appointment specifically for English-speaking prospective students on February 23 at 2 pm.

Katja Pilipenko

Katja Pilipenko

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

On the evening of November 4, the HFBK celebrated the opening of the academic year 2020/21 as well as the awarding of the Hiscox Art Prize in a livestream - offline with enough distance and yet together online.

Exhibition Transparencies with works by Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Organized by Prof. Verena Issel and Fabian Hesse; photo: Screenshot

Exhibition Transparencies with works by Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Organized by Prof. Verena Issel and Fabian Hesse; photo: Screenshot

Teaching Art Online at the HFBK

How the university brings together its artistic interdisciplinary study structure with digital formats and their possibilities.

Alltagsrealität oder Klischee?; photo: Tim Albrecht

Alltagsrealität oder Klischee?; photo: Tim Albrecht

HFBK Graduate Survey

Studying art - and what comes next? The clichéd images stand their ground: Those who have studied art either become taxi drivers, work in a bar or marry rich. But only very few people could really live from art – especially in times of global crises. The HFBK Hamburg wanted to know more about this and commissioned the Faculty of Economics and Social Sciences at the University of Hamburg to conduct a broad-based survey of its graduates from the last 15 years.

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; photo: MKG Hamburg

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; photo: MKG Hamburg

How political is Social Design?

Social Design, as its own claim is often formulated, wants to address social grievances and ideally change them. Therefore, it sees itself as critical of society – and at the same time optimizes the existing. So what is the political dimension of Social Design – is it a motor for change or does it contribute to stabilizing and normalizing existing injustices?