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Le Monde Problématique's Public Feed: Willkommen zu meiner Debattenr...

In einem ausführlichen und sehr differenzierten Beitrag für den Deutschlandfunk beschäftigt sich Julia Pelta Feldman mit aktuellen Fragen zur Restitution von illegal und / oder gewaltsam erworbenen Gegenständen in Museumssammlungen, und, darüber hinaus, mit der Frage, wie Sammlungen so umgestaltet werden können, dass sie künstlerische Entwicklungen und Positionen umfassender als bisher abbilden können. Kunstsammlungen seien noch immer zum großen Teil mit Werken weißer, männlicher Künstler bestückt und von einem kolonialen Geist durchdrungen. Um dies zu ändern, schlägt Feldman das sogenannte „Entsammeln“ vor, also die Entfernung bzw. den Verkauf eines Werkes aus einer musealen Sammlung, welche dann um Werke bisher marginalisierter Gruppen ergänzt werden könne. „Entsammeln“ sei häufig eine heikle Angelegenheit: „[T]rotz der relativen Neuheit des Wortes gibt es dessen Idee und Praxis so lange, wie es Museen gibt. Man entsammelt aus ganz unterschiedlichen Gründen, die vom Alltäglichen bis zum Skandalösen reichen. Immer aber ist dieser Prozess geeignet, starke Gefühle hervorzurufen. Einer Öffentlichkeit, die es mit einigem Recht als die Aufgabe eines Museums ansieht, die Objekte seiner Sammlung auf Dauer zu pflegen, mag das Entsammeln widersprüchlich, wenn nicht sogar empörend erscheinen. Eine Museumssammlung ist schließlich viel mehr als nur eine Anhäufung von Wertgegenständen. Vor allem die Sammlungen staatlicher Museen stehen für die Werte einer Kultur selbst, für das, was sie für wesentlich und erhaltenswert hält – was sie buchstäblich zur Schau stellen möchte. Museen wissen, dass das Publikum sich ihren Sammlungen oft tief verbunden fühlt und dass der Ausschluss eines Werkes aus dieser Sammlung in manchen das Gefühl wecken mag, einen Teil von sich selbst zu verlieren.“ Die Autorin plädiert für einen verantwortungsvollen Umgang mit diesem Mechanismus, welchen sie prinzipiell für ein sinnvolles Instrument zur Diversifizierung hält: „Unsere Museen sind ein Teil dessen, was wir sind, und es ergibt Sinn, dass wir sie schützen wollen. Entsammeln zum Aufbau von Sammlungen kann ohne Frage kurzsichtig und unethisch erfolgen. Aber ebenso kann man es auch auf eine umsichtige Weise betreiben und so die Sammlung bereichern und die kunsthistorische Erzählung des Museums erweitern, ohne die Reputation der betroffenen Künstler zu beeinträchtigen oder die Chancen des Publikums zu mindern, ihre Werke zu sehen.“

Die in Schweden aufgewachsene Kuratorin Fatima Hellberg hat kürzlich die Leitung des Bonner Kunstvereins übernommen. Die erste von ihr kuratierte Ausstellung wird im September diesen Jahres eröffnen. Im Interview mit der skandinavischen Website kunstkritikk.com gibt sie ausführlich Auskunft über ihre Ausstellungspläne, ihr Kunstverständnis und kuratorisches Selbstverständnis. Ein Ziel ihrer Arbeit sei es, auch die institutionelle Struktur des Kunstvereins selbst zu hinterfragen, so Hellberg: „[…] A long-running concern is how a subject matter can move deeper, rather than being speech acts or surface structures, how strands from feminist thought and practice for instance can expand into the fabric of the institution. […] I am interested in what happens when a feminist approach is internalised and becomes part of the foundation, so to speak. That is, being a part of the exhibition programme, but also operating as an undercurrent in structures and processes of how you work.“

Ai Weiwei verbrachte die letzten Jahre in Berlin, nach dem er 2015 aus seinem Heimatland China ausreisen durfte. Nun ist er vor einigen Monaten mit seinem Sohn ins englische Cambridge gezogen. Damals schon hatte er von rassistischen Vorfällen berichtet, welche ihn dazu bewogen hätten, Berlin zu verlassen. In einem Interview mit dem Guardian, welches vor knapp zwei Wochen erschien, hat er nun seine Kritik erneuert und sogar noch deutlich verschärft. Ein kleiner Auszug: „‘Germany is a very precise society. Its people love the comfort of being oppressed. In China, too, you see that. Once you’re used to it, it can be very enjoyable. And you can see the efficiency, the show, the sense of their power being extended through the connected-mind condition.‘ [Interviewer Simon Hattenstone:]You mean there is no room for individuality? ‚Yes. They have a different kind of suit: it doesn’t look like what they wore in the 1930s, but it still has the same kind of function. They identify with the cult of that authoritarian mindset.‘“

Als die Basketballlegende Kobe Bryant vor wenigen Tagen bei einem Hubschrauberunglück ums Leben kam, war die allgemeine Betroffenheit groß. Im Zuge der öffentlichen Huldigung fielen problematische Aspekte seiner Persönlichkeit unter den Tisch, wie Nils Minkmar in seinem Essay für Spiegel Online bemerkt. Nach dem eine Reporterin der Washington Post einen Artikel aus dem Jahr 2016 getwittert hatte, welcher sich ausführlich mit den Vergewaltigungsvorwürfen gegen Bryant auseinander gesetzt hatte, habe sie ein gewaltiger Shitstorm getroffen, so Minkmar. Diese Reaktion sei symptomatisch: „[Es] scheint derzeit besonders schwer auszuhalten zu sein: dass auch Helden eine Schwäche haben, dunkle Charakterzüge, seltsame Ansichten oder gar schuldig wurden. Auf den glatten Bildschirmen der digitalen Moderne soll alles makellos erscheinen.“ Der Autor diagnostiziert eine allgemeinen Mangel an Ambiguitätstoleranz im öffentlichen Diskurs und führt dafür vor allem Beispiele aus dem kreativen Bereich ins Feld – Michael Jackson, Kevin Spacy oder die antisemitisch eingestellte Bildhauerin Camille Claudel. Deren moralische Verfehlungen seien nur ein Teil von deren Persönlichkeit. Es sei naiv, an die ganzheitliche Unfehlbarkeit von Menschen zu glauben: „Die Fehlbarkeit und Zerbrechlichkeit des Menschen sind der Stoff, aus dem Dramen und Geschichten sind, aus denen wir lernen und mit denen wir uns einen Reim auf die Welt machen. Perfektion ist keine menschliche Kategorie“, so das Schlusswort des Autors.

Eine Abrechnung mit dem Phänomen des „minimalistischen Lebensstils“ hat Caroline Rosales für das Zeit Magazin verfasst. Unter der schönen Überschrift „Verzicht muss man sich leisten können“ kritisiert sie den Minimalismus als Distinktionsmerkmal einer gesellschaftlichen Schicht von gebildeten Besserverdienern, welche sich vom „Konsumwahn“ weniger gebildeter bzw. vermögender Gruppen abzusetzen versuchten. Sie schreibt: „Diese Pseudoenthaltsamkeit erlaubt es dem modernen westlichen Menschen, seinen Konsum in eine korrekte Nachhaltigkeitsphilosophie zu verpacken und dabei noch in moralische Überlegenheit umzumünzen. Auf Menschen mit vollgepackten Ikea-Regalen blicken die selbst ernannten Hohepriester des Minimalismus derweil herab. Haben die ihr Leben nicht im Griff? Können die sich nicht zügeln in ihrer ewigen Kaufwut? Und sich einmal etwas richtig Gutes kaufen statt was Billiges bei Butlers?“ Bei genauerer Betrachtung würden sich auch viele scheinbar praktische Vorteile eines so verstandenen minimalistischen Lebensstils stark relativieren, so Rosales.

Einen interessanten Einblick in das Ausstellungsmanagement von Kunstmuseen gibt Susanne Schreiber in ihrem Artikel für das Handelsblatt. Sie hat mit Felix Krämer, dem Generaldirektor des Düsseldorfer Kunstpalasts gesprochen, sowie mit Ellen Bierwisch, der Leiterin des Ausstellungsmanagements. Am Beispiel der zwei kommenden Ausstellungen erläutern beide unter anderem, wie diese geplant werden und wie deren Finanzierung kalkuliert wird. Dass dabei alle Beispiele mit konkreten Summen unterlegt werden, macht den Artikel besonders interessant – übers Finanzielle wird im Kunstbereich ja bevorzugt hinter vorgehaltener Hand gesprochen.

Vor 17 Jahren startete die Wanderausstellung „Bunte Götter“, welche erstmals zeigte, dass Skulpturen der griechischen Antike keineswegs weiß, sondern bunt bemalt waren. Nun wird die aktualisierte Ausstellung „Bunter Götter – Golden Edition“ wieder im Frankfurter Liebighaus zu sehen sein, wie der Deutschlandfunk berichtet. Im Interview erläutert Vinzenz Brinkmann, Leiter der Antikensammlung des Hauses, welche Faktoren für den falschen Glauben an den reinen Marmor der Antike verantwortlich waren. „Tatsächlich seien Skulpturen schon immer farbig gewesen – seit den Ägyptern bis zum europäischen Mittelalter. Erst die Renaissance habe dann beim Versuch, das Ideal der antiken Philosophie wiederzubeleben, die Vorstellung von der farblosen antiken Skulptur entwickelt, erläutert Brinkmann: ‚Man gräbt damals sehr viel in Rom die Erde um, es entstehen viele neue Gebäude und man findet natürlich zahlreiche Marmorskulpturen der Antike, die keine Farbe mehr besitzen.‘ Diese Ästhetik habe sich verfestigt, bis dann im 18. Jahrhundert erste wissenschaftliche Grabungen, unter anderem in Pompeji, stattfanden und dabei viele Marmor-Skulpturen mit zahlreichen Farbresten gefunden wurden.“

Düsseldorf wird zum dreißigsten Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung ein Einheitsdenkmal erhalten. Das 30 Meter hohe Kunstwerk der beiden Künstler Ralph Richter und Thomas Schönauer wurde der Stadt als Schenkung angeboten; Ende Dezember wurde es per Ratsbeschluss angenommen. ( Hier findet man ein Video der Autoren, welches den Entwurf vorstellt.) Es soll prominent in Sichtweite des Landesparlaments am Rheinufer aufgestellt werden. Die Arbeit wurde entgegen der Empfehlung der Kommission für Kunst am Bau und im öffentlichen Raum (full disclosure: der Autor ist Kommissionsmitglied) angenommen, deren Mitglieder sich vorher mit großer Mehrheit gegen eine Annahme ausgesprochen hatten. Es folgten öffentliche Angriffe des Oberbürgermeisters auf die Kommission, welcher sich deutlich für die Aufstellung des Denkmals ausgesprochen hatte, wie Arne Lieb in seinem Bericht für die Rheinische Post berichtete. ( Hier die Begründung der Kommission zur Ablehnung im Wortlaut.) So wurde nicht nur ein Einheitsdenkmal angenommenen, welches in vielerlei Hinsicht für die problematischen Aspekte jener Ost/West-Diskussionen steht, welche bisher von einer westdeutschen Deutungshoheit dominiert wurden; es wurde auch eine politische Institution beschädigt, welche eigentlich extra ins Leben gerufen wurde, um mit ihrer Expertise für mehr Qualität und Diversität bezüglich Kunst im öffentlichen Raum zu sorgen.

Franz Josef Wagners Kolumne für die Bild-Zeitung ist legendär. Seine Rhetorik erinnert an Grundschulaufsätze, sein Weltbild ist ähnlich simpel gestrickt. So gelingen ihm immer wieder geradezu wahnwitzige Einordnungen tagesaktueller Ereignisse, welche mehr an Poesie erinnern als an eine Zeitungskolumne. Ein absoluter Höhepunkt: seine Kommentierung der Krawalle in Leipzig von vor etwa einer Woche.

Johannes Bendzulla

Amna Elhassan, Tea Lady, oil on canvas, 100 x 100 cm

Amna Elhassan, Tea Lady, oil on canvas, 100 x 100 cm

Art and war

"Every artist is a human being". This statement by Martin Kippenberger, which is as true as it is existentialist (in an ironic rephrasing of the well-known Beuys quote), gets to the heart of the matter in many ways. On the one hand, it reminds us not to look away, to be (artistically) active and to raise our voices. At the same time, it is an exhortation to help those who are in need. And that is a lot of people at the moment, among them many artists. That is why it is important for art institutions to discuss not only art, but also politics.

Merlin Reichert, Die Alltäglichkeit des Untergangs, Installation in der Galerie der HFBK; photo: Tim Albrecht

Merlin Reichert, Die Alltäglichkeit des Untergangs, Installation in der Galerie der HFBK; photo: Tim Albrecht

Graduate Show 2022: We’ve Only Just Begun

From July 8 to 10, 2022, more than 160 Bachelor’s and Master’s graduates of the class of 2021/22 will present their final projects from all majors. Under the title Final Cut, all graduation films will be shown on a big screen in the auditorium of the HFBK Hamburg. At the same time, the exhibition of the Sudanese guest lecturer Amna Elhassan can be seen in the HFBK gallery in the Atelierhaus.

Grafik: Nele Willert, Dennise Salinas

Grafik: Nele Willert, Dennise Salinas

June is full of art and theory

It has been a long time since there has been so much on offer: a three-day congress on the visuality of the Internet brings together international web designers; the research collective freethought discusses the role of infrastructures; and the symposium marking the farewell of professor Michaela Ott takes up central questions of her research work.

Renée Green. ED/HF, 2017. Film still. Courtesy of the artist, Free Agent Media, Bortolami Gallery, New York, and Galerie Nagel Draxler, Berlin/Cologne/Munich.

Renée Green. ED/HF, 2017. Film still. Courtesy of the artist, Free Agent Media, Bortolami Gallery, New York, and Galerie Nagel Draxler, Berlin/Cologne/Munich.

Finkenwerder Art Prize 2022

The Finkenwerder Art Prize, initiated in 1999 by the Kulturkreis Finkenwerder e.V., has undergone a realignment: As a new partner, the HFBK Hamburg is expanding the prize to include the aspect of promoting young artists and, starting in 2022, will host the exhibition of the award winners in the HFBK Gallery. This year's Finkenwerder Art Prize will be awarded to the US artist Renée Green. HFBK graduate Frieda Toranzo Jaeger receives the Finkenwerder Art Prize for recent graduates.

Amanda F. Koch-Nielsen, Motherslugger; photo: Lukas Engelhardt

Amanda F. Koch-Nielsen, Motherslugger; photo: Lukas Engelhardt

Nachhaltigkeit im Kontext von Kunst und Kunsthochschule

Im Bewusstsein einer ausstehenden fundamentalen gesellschaftlichen Transformation und der nicht unwesentlichen Schrittmacherfunktion, die einem Ort der künstlerischen Forschung und Produktion hierbei womöglich zukommt, hat sich die HFBK Hamburg auf den Weg gemacht, das Thema strategisch wie konkret pragmatisch für die Hochschule zu entwickeln. Denn wer, wenn nicht die Künstler*innen sind in ihrer täglichen Arbeit damit befasst, das Gegebene zu hinterfragen, genau hinzuschauen, neue Möglichkeiten, wie die Welt sein könnte, zu erkennen und durchzuspielen, einem anderen Wissen Gestalt zu geben

New studio in the row of houses at Lerchenfeld

New studio in the row of houses at Lerchenfeld, in the background the building of Fritz Schumacher; photo: Tim Albrecht

Raum für die Kunst

After more than 40 years of intensive effort, a long-cherished dream is becoming reality for the HFBK Hamburg. With the newly opened studio building, the main areas of study Painting/Drawing, Sculpture and Time-Related Media will finally have the urgently needed studio space for Master's students. It simply needs space for their own ideas, for thinking, for art production, exhibitions and as a depot.

Martha Szymkowiak / Emilia Bongilaj, Installation “Mmh”; photo: Tim Albrecht

Martha Szymkowiak / Emilia Bongilaj, Installation “Mmh”; photo: Tim Albrecht

Annual Exhibition 2022 at the HFBK

After last year's digital edition, the 2022 annual exhibition at the HFBK Hamburg will once again take place with an audience. From 11-13 February, students from all departments will present their artistic work in the building at Lerchenfeld, Wartenau 15 and the newly opened Atelierhaus.

Annette Wehrmann, photography from the series Blumensprengungen, 1991-95; photo: Ort des Gegen e.V., VG-Bild Kunst Bonn

Annette Wehrmann, photography from the series Blumensprengungen, 1991-95; photo: Ort des Gegen e.V., VG-Bild Kunst Bonn

Conference: Counter-Monuments and Para-Monuments.

The international conference at HFBK Hamburg on December 2-4, 2021 – jointly conceived by Nora Sternfeld and Michaela Melián –, is dedicated to the history of artistic counter-monuments and forms of protest, discusses aesthetics of memory and historical manifestations in public space, and asks about para-monuments for the present.

23 Fragen des Institutional Questionaire, grafisch umgesetzt von Ran Altamirano auf den Türgläsern der HFBK Hamburg zur Jahresausstellung 2021; photo: Charlotte Spiegelfeld

23 Fragen des Institutional Questionaire, grafisch umgesetzt von Ran Altamirano auf den Türgläsern der HFBK Hamburg zur Jahresausstellung 2021; photo: Charlotte Spiegelfeld

Diversity

Who speaks? Who paints which motif? Who is shown, who is not? Questions of identity politics play an important role in art and thus also at the HFBK Hamburg. In the current issue, the university's own Lerchenfeld magazine highlights university structures as well as student initiatives that deal with diversity and identity.

Grafik: Tim Ballaschke

Grafik: Tim Ballaschke

Start of semester

After three semesters of hybrid teaching under pandemic conditions, we are finally about to start another semester of presence. We welcome all new students and teachers at the HFBK Hamburg and cordially invite you to the opening of the academic year 2020/21, which this year will be accompanied by a guest lecture by ruangrupa.

photo: Klaus Frahm

photo: Klaus Frahm

Summer Break

The HFBK Hamburg is in the lecture-free period, many students and teachers are on summer vacation, art institutions have summer break. This is a good opportunity to read and see a variety of things:

ASA Open Studio 2019, Karolinenstraße 2a, Haus 5; photo: Matthew Muir

ASA Open Studio 2019, Karolinenstraße 2a, Haus 5; photo: Matthew Muir

Live und in Farbe: die ASA Open Studios im Juni 2021

Since 2010, the HFBK has organised the international exchange programme Art School Alliance. It enables HFBK students to spend a semester abroad at renowned partner universities and, vice versa, invites international art students to the HFBK. At the end of their stay in Hamburg, the students exhibit their work in the Open Studios in Karolinenstraße, which are now open again to the art-interested public.

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Unlearning: Wartenau Assemblies

The art education professors Nora Sternfeld and Anja Steidinger initiated the format "Wartenau Assemblies". It oscillates between art, education, research and activism. Complementing this open space for action, there is now a dedicated website that accompanies the discourses, conversations and events.

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; photo: Maximilian Schwarzmann

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; photo: Maximilian Schwarzmann

School of No Consequences

Everyone is talking about consequences: The consequences of climate change, the Corona pandemic or digitalization. Friedrich von Borries (professor of design theory), on the other hand, is dedicated to consequence-free design. In “School of No Consequences. Exercises for a New Life” at the Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, he links collection objects with a "self-learning room" set up especially for the exhibition in such a way that a new perspective on "sustainability" emerges and supposedly universally valid ideas of a "proper life" are questioned.

Annual Exhibition 2021 at the HFBK

Annual exhibition a bit different: From February 12- 14, 2021 students at the Hamburg University of Fine Arts, together with their professors, had developed a variety of presentations on different communication channels. The formats ranged from streamed live performances to video programs, radio broadcasts, a telephone hotline, online conferences, and a web store for editions. In addition, isolated interventions could be discovered in the outdoor space of the HFBK and in the city.

Public Information Day 2021

How do I become an art student? How does the application process work? Can I also study to become a teacher at the HFBK? These and other questions about studying art were answered by professors, students and staff at the HFBK during the Public Information Day on February 13, 2021. In addition, there will be an appointment specifically for English-speaking prospective students on February 23 at 2 pm.

Katja Pilipenko

Katja Pilipenko

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

On the evening of November 4, the HFBK celebrated the opening of the academic year 2020/21 as well as the awarding of the Hiscox Art Prize in a livestream - offline with enough distance and yet together online.

Exhibition Transparencies with works by Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Organized by Prof. Verena Issel and Fabian Hesse; photo: Screenshot

Exhibition Transparencies with works by Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Organized by Prof. Verena Issel and Fabian Hesse; photo: Screenshot

Teaching Art Online at the HFBK

How the university brings together its artistic interdisciplinary study structure with digital formats and their possibilities.

Alltagsrealität oder Klischee?; photo: Tim Albrecht

Alltagsrealität oder Klischee?; photo: Tim Albrecht

HFBK Graduate Survey

Studying art - and what comes next? The clichéd images stand their ground: Those who have studied art either become taxi drivers, work in a bar or marry rich. But only very few people could really live from art – especially in times of global crises. The HFBK Hamburg wanted to know more about this and commissioned the Faculty of Economics and Social Sciences at the University of Hamburg to conduct a broad-based survey of its graduates from the last 15 years.

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; photo: MKG Hamburg

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; photo: MKG Hamburg

How political is Social Design?

Social Design, as its own claim is often formulated, wants to address social grievances and ideally change them. Therefore, it sees itself as critical of society – and at the same time optimizes the existing. So what is the political dimension of Social Design – is it a motor for change or does it contribute to stabilizing and normalizing existing injustices?