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_stringfigures@rhizome.hfbk.net's Public Feed: Was ewig währt am längsten. “...

Was ewig währt am längsten.

“Was gibt es da zu lachen?” fragt Atreju in der unendlichen Geschichte Gmork, diesen bösen Wolf, der den Krieger eigentlich gerne zerfleischen würde, bevor er stirbt, jedoch verstricken sie sich in ein Gespräch und Atreju wird natürlich nicht gefressen. Was es da zu lachen gäbe ist eine hervorragende Frage angesichts der Problematik, dass das NICHTS drauf und dran ist alles zu zerstören, also ganz Phantasien (aber Phantasien hat keine Grenzen sagt Gmork weshalb es da eine kleine Unklarheit gibt - alles zerstören aber gibt kein Ende von Phantasien, also kann alles gar nicht zerstört werden, weil: gibt ja kein alles weil grenzenlos).

Naja auf seinem Wege muss der Krieger noch durch die beiden Sphinx - ein Ort in einer Wüste an dem sich zwei Sphinxen gegenüberstehen. Knochen, verweste Körper, ein Ritter liegen dort herum - Atreju bekommt Angst.

„Durch die hoch aufgerichteten Leiber, vor allem aber durch die menschenähnlichen Gesichter liefen und zuckten Ströme einer furchtbaren, unbekannten Kraft – so, als wären sie nicht einfach da, wie Marmorstein eben vorhanden ist, sondern so, als wären sie jeden Augenblick im Begriff zu verschwinden und würden gleichzeitig aus sich selbst heraus neu erschaffen.“ schreibt Michael Ende in „Die unendliche Geschichte“ Engywuck erklärt Atréju zuvor, dass die Vernünftigen nicht durch das Tor kommen. Es scheint ihm, dass eher die Schwachköpfe es irgendwie durch das Tor schafften. Atrjeu rennt dann also doch noch, nach ewigen Minuten, zweifellos und voll Panik durch dieses Gate of Fearlessness and Truth oder so. Ich mag das, denn hinter ihm schlagen die Blitze aus den Augen der Sphinx im Boden ein. Es gibt eine heftige Explosion und der Krieger stolpert nach vorne. Atrjeu hat es geschafft - er hat gezweifelt, an sich, an diesem ganzen Ding, er hatte auch Angst, aber egal - just go! „Denn in der Kunst wie in der Philosophie gebe es ein Moment der Selbstentsicherung, eben der proflexiven Blindheit“ (S. 28, Risiko und Idiotie, Monika Rinck) - Risiko.

„Vielleicht liegt gerade in dem Risiko, unverständlich zu sein, eine ganz eigene idiotische Form der Rettung […]“ (S. 32, ebd.) vielleicht vielleicht vielleicht.

I DON’T KNOW

Diese Sphinx haben sich verfestigt. Ich bin dann mit den mythisch aufgeladenen Sphinx in meinem Gedächtnis zwei Mal mit meinen Eltern in Ägypten gewesen. Da war nichts. Und alles.

Erinnerung.
Tourismus.

Was ewig währt am längsten.

Im „Wörterbuch der Mythologie aller Völker“ (Dritte Auflage. Hoffmann’sche Verlagsbuchhandlung. 1874.) von Dr. Vollmers findet man über die Sphinx den Hinweis, dass man sie „im Allgemeinen für mystische Hüter und Schutzgeister der Tempel und Todtenwohnungen“ hält. Sie seien enorm und fanden sich „vor den Tempeln in eigentlichen, oft halbe Stunden langen Alleen zu vielen Hunderten aneinander gereiht, …“.

Ich habe zu Hause beim Ausmisten der Garage ein paar komische Erinnerungsstücke aus meinen Urlauben in Ägypten gefunden. Und aus der fetischisierten Zeit davor und danach. Ein Sphynxgemälde aus Papyrus. Eine ägyptische Fantasyfigur aus dem Überraschungsei und ein Plastikbeutel mit dem Hieroglyphenalphabet drauf. Ich kann mich gut an das Gefühl erinnern, was diese Souvenirs bei mir hervorriefen. Projektion: Fernweh, Sehnsucht nach anderen Welten, andere Wege, Hitze und ja, Urlaub. Heute frage ich mich, inwieweit hier kulturelle Aneignung eine Rolle spielt. Wie sehr darf ich mich mit dem hiesigen konventionellen Erscheinungsbild eines touristischen Ägyptens und seinen Auswüchsen befassen und ab wann ist es nicht mehr machbar?

Ich habe alte Fotos bekommen von unserer Reise vor 15 Jahren. Sie sind mir unangenehm. Ich schäme mich, dass sie den E-Mail-Kanal passiert haben. Mein Vater hat sie mir gescannt. Ich habe die Menschen raus retuschiert. Jetzt - ohne Menschen sind sie wieder sehr schön.

Meine Vorstellung von Welt ist irgendwie nicht kompatibel mit der Realität.

Jahresausstellung 2021: Studio Konzeptionelles Design (Prof. Ralph Sommer)

Jahresausstellung 2021: Studio Konzeptionelles Design (Prof. Ralph Sommer)

Annual Exhibition 2022 at the HFBK

After last year's digital edition, the 2022 annual exhibition at the HFBK Hamburg will once again take place with an audience. From 11-13 February, students from all departments will present their artistic work in the building at Lerchenfeld, Wartenau 15 and the newly opened Atelierhaus.

Annette Wehrmann, photography from the series Blumensprengungen, 1991-95; photo: Ort des Gegen e.V., VG-Bild Kunst Bonn

Annette Wehrmann, photography from the series Blumensprengungen, 1991-95; photo: Ort des Gegen e.V., VG-Bild Kunst Bonn

Conference: Counter-Monuments and Para-Monuments.

The international conference at HFBK Hamburg on December 2-4, 2021 – jointly conceived by Nora Sternfeld and Michaela Melián –, is dedicated to the history of artistic counter-monuments and forms of protest, discusses aesthetics of memory and historical manifestations in public space, and asks about para-monuments for the present.

23 Fragen des Institutional Questionaire, grafisch umgesetzt von Ran Altamirano auf den Türgläsern der HFBK Hamburg zur Jahresausstellung 2021; photo: Charlotte Spiegelfeld

23 Fragen des Institutional Questionaire, grafisch umgesetzt von Ran Altamirano auf den Türgläsern der HFBK Hamburg zur Jahresausstellung 2021; photo: Charlotte Spiegelfeld

Diversity

Who speaks? Who paints which motif? Who is shown, who is not? Questions of identity politics play an important role in art and thus also at the HFBK Hamburg. In the current issue, the university's own Lerchenfeld magazine highlights university structures as well as student initiatives that deal with diversity and identity.

Grafik: Tim Ballaschke

Grafik: Tim Ballaschke

Start of semester

After three semesters of hybrid teaching under pandemic conditions, we are finally about to start another semester of presence. We welcome all new students and teachers at the HFBK Hamburg and cordially invite you to the opening of the academic year 2020/21, which this year will be accompanied by a guest lecture by ruangrupa.

Graphic design: Sam Kim, picture in the background: Sofia Mascate, photo: Marie-Theres Böhmker

Graphic design: Sam Kim, picture in the background: Sofia Mascate, photo: Marie-Theres Böhmker

Graduate Show 2021: All Good Things Come to an End

From September 24 to 26, the more than 150 Bachelor's and Master's graduates of the class of 2020/21 will present their final projects as part of the Graduate Show at the HFBK Hamburg. We would like to thank all visitors and participants.

photo: Klaus Frahm

photo: Klaus Frahm

Summer Break

The HFBK Hamburg is in the lecture-free period, many students and teachers are on summer vacation, art institutions have summer break. This is a good opportunity to read and see a variety of things:

ASA Open Studio 2019, Karolinenstraße 2a, Haus 5; photo: Matthew Muir

ASA Open Studio 2019, Karolinenstraße 2a, Haus 5; photo: Matthew Muir

Live und in Farbe: die ASA Open Studios im Juni 2021

Since 2010, the HFBK has organised the international exchange programme Art School Alliance. It enables HFBK students to spend a semester abroad at renowned partner universities and, vice versa, invites international art students to the HFBK. At the end of their stay in Hamburg, the students exhibit their work in the Open Studios in Karolinenstraße, which are now open again to the art-interested public.

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Unlearning: Wartenau Assemblies

The art education professors Nora Sternfeld and Anja Steidinger initiated the format "Wartenau Assemblies". It oscillates between art, education, research and activism. Complementing this open space for action, there is now a dedicated website that accompanies the discourses, conversations and events.

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; photo: Maximilian Schwarzmann

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; photo: Maximilian Schwarzmann

School of No Consequences

Everyone is talking about consequences: The consequences of climate change, the Corona pandemic or digitalization. Friedrich von Borries (professor of design theory), on the other hand, is dedicated to consequence-free design. In “School of No Consequences. Exercises for a New Life” at the Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, he links collection objects with a "self-learning room" set up especially for the exhibition in such a way that a new perspective on "sustainability" emerges and supposedly universally valid ideas of a "proper life" are questioned.

Annual Exhibition 2021 at the HFBK

Annual exhibition a bit different: From February 12- 14, 2021 students at the Hamburg University of Fine Arts, together with their professors, had developed a variety of presentations on different communication channels. The formats ranged from streamed live performances to video programs, radio broadcasts, a telephone hotline, online conferences, and a web store for editions. In addition, isolated interventions could be discovered in the outdoor space of the HFBK and in the city.

Public Information Day 2021

How do I become an art student? How does the application process work? Can I also study to become a teacher at the HFBK? These and other questions about studying art were answered by professors, students and staff at the HFBK during the Public Information Day on February 13, 2021. In addition, there will be an appointment specifically for English-speaking prospective students on February 23 at 2 pm.

Katja Pilipenko

Katja Pilipenko

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

On the evening of November 4, the HFBK celebrated the opening of the academic year 2020/21 as well as the awarding of the Hiscox Art Prize in a livestream - offline with enough distance and yet together online.

Exhibition Transparencies with works by Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Organized by Prof. Verena Issel and Fabian Hesse; photo: Screenshot

Exhibition Transparencies with works by Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Organized by Prof. Verena Issel and Fabian Hesse; photo: Screenshot

Teaching Art Online at the HFBK

How the university brings together its artistic interdisciplinary study structure with digital formats and their possibilities.

Alltagsrealität oder Klischee?; photo: Tim Albrecht

Alltagsrealität oder Klischee?; photo: Tim Albrecht

HFBK Graduate Survey

Studying art - and what comes next? The clichéd images stand their ground: Those who have studied art either become taxi drivers, work in a bar or marry rich. But only very few people could really live from art – especially in times of global crises. The HFBK Hamburg wanted to know more about this and commissioned the Faculty of Economics and Social Sciences at the University of Hamburg to conduct a broad-based survey of its graduates from the last 15 years.

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; photo: MKG Hamburg

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; photo: MKG Hamburg

How political is Social Design?

Social Design, as its own claim is often formulated, wants to address social grievances and ideally change them. Therefore, it sees itself as critical of society – and at the same time optimizes the existing. So what is the political dimension of Social Design – is it a motor for change or does it contribute to stabilizing and normalizing existing injustices?