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All I Have Am 22. März 2020 veröffentlicht Madonna eine Videonachricht auf ihrem Instagram-Profil, in dem sie sich zur aktuellen Corona-Krise äußert. Aus einer marmornen Badewanne samt Kerzenlicht und Rosenblüten wendet sich die scheinbar splitternackte Pop-Ikone an ihre Follower: „Thats the thing about covid 19, it doesnt care about how rich you are, how famous you are, how funny you are, how smart you are, where you live, how old you are, what amazing stories you can tell. It’s the great equalizer.“ Oops. Madonna, wir lieben dich wirklich sehr, aber das ging leider daneben. Der shitstorm lässt nicht lange auf sich warten und einige Stunden später war der Post gelöscht. Aber glücklicherweise für uns verschwindet ja nie was aus dem Internet. Das Video ist hier zu finden. Die Sozialwissenschaftlerin Katharina Hoppe äußert sich in ihrem Videobeitrag zum „Glossar zur Corona Krise“ des Frankfurter Arbeitskreises für Kritische Theorie zu dem Phänomen, dass neben Madonna auch viele andere Akteur:innen bei der Berichterstattung um Corona oftmals eben diesen Topos des „Gleichmachens“ bedienen. „Ganz falsch ist diese Aussage nicht, in der Tat weist eine Erfahrung wie die gegenwärtige Krise auf eine global geteilte Verwundbarkeit hin“, so Hoppe. Der Fehlschluss besteht darin, die „Gleichmachende Kraft“ auf die „Natürlichkeit“ des Virus zurückzuführen. Dabei lautet die Argumentation verschiedener Medien: das Corona-Virus ist ein „natürliches“ Phänomen und deshalb sitzen alle Menschen „im gleichen Boot.“ – Der Zynismus dieser Metapher wird bei einem Blick in die Geflüchtetenlager vor den Grenzen Europas allzu greifbar. Denn, was bei dieser Argumentation verkannt wird, ist, dass zwar möglicherweise das Virus alle Menschen gleich behandelt – wir tun das allerdings nicht. Zugang zu medizinischer Infrastruktur ist selbst in den reichsten Ländern der Welt nicht für alle Teile der Gesellschaft gegeben. Je nach Klasse, „Race“, Geschlecht und anderen Identitätsmarkern kann die Verteilung dieses Privilegs sehr unterschiedlich ausfallen und damit auch die Möglichkeit, im Ernstfall adäquat betreut zu werden. Es beginnt aber schon lange vor dem potenziellen Ärzt:innenbesuch: Regelmäßige und gesunde Ernährung, körperliche Aktivität, Vorsorgeuntersuchungen, Zeit für Regeneration – all das sind Privilegien, die nicht für alle gleichermaßen zugänglich sind und die letztlich darüber mitentscheiden, ob Covid 19 ein leichtes Kratzen im Hals oder eine lebensbedrohliche Krankheit ist. Es wird Katharina Hoppe nicht verwundern, dass einige Wochen nach ihrem Vortrag durch die Presse gehen wird, dass etwa die große Mehrzahl der durch Corona verursachten Todesfälle in den USA Afro-Amerikaner:innen sind: „To use just a few, relevant examples, black Americans are more likely to work in service sector jobs, least likely to own a car and least likely to own their homes. They are therefore more likely to be in close contact with other people, from the ways they travel to the kinds of work they do to the conditions in which they live.“ Diese Unterschiede werden mit dem von Madonna & Co bedienten Narrativ verschleiert. Und wir möchten ergänzen: genauso schrecklich und schaurig wie die Mär vom „great equalizer“ (eine heilsversprechende Zuschreibung, die übrigens auch immer wieder „das Internet“ erfährt) ist aber auch die nicht weniger romantisierte Idee, der „Mensch“ sei das eigentliche „Virus“ und die „Erde“ würde sich gerade von ihm „reinigen“. CoVid 19 als Planeten-Detox, allright. „Wir sind das Virus, Corona die Rettung“ geistert als Tweet, Meme oder „Bild mit nachdenklichem Spruch“ durch das Netz, gern auch unterstützt von Aufnahmen der glasklaren Kanäle in Venedig und freudig hüpfenden Delfinen vor Bibione. Okay. Klar, wie in vielen Bereichen fungieren die Maßnahmen gegen die Verbreitung des Virus (eben die Maßnahmen, nicht das Virus selbst) – also eingeschränkter Reise- und Exportverkehr, reduzierte oder gestoppte Produktion, veränderte Routen und Bewegungsprofile im Individualverkehr – auch im Bereich der Umweltbelastung als eine Art Negativ-Kontrastmittel, in der nun ganz schamlos sichtbar wird, was sonst das Problem ist. Auch Deutschland kann 2020 vielleicht wirklich mal seine Klimaziele erreichen, ein Grund zum Feiern ist das aber nun wirklich nicht. Der daraus entstehende Umkehrschluss in seiner ganzen esoterisch-ideologischen Aufladung „We are the Virus“, klingt aber vor Allem, wie Peter Bierl ausführt, schon verdammt nach rassenhygienisch-sozialdarwinistischen Parolen a lá Konrad Lorenz, der 1988 noch sagte, „man könne angesichts der Überbevölkerung eine gewisse Sympathie für AIDS bekommen.“ Alles also ziemlich cringy, was im Moment so über die „Natur“ gesagt wird. Wie kommen wir da wieder raus, Katharina Hoppe? Die mensch- und Kapitalgemachten Strukturen erkennen, betonen und kritisieren, sagt Hoppe und warnt dabei aber auch davor, dass hierbei nicht im Umkehrschluss von einem „übermächtigen Sozialen“ ausgegangen werden darf, das einem passiv konstruierten „Natürlichen“ gegenübersteht. Der ausgeprägte Eigensinn des Corona-Virus ist wohl kaum zu leugnen. Es bleibt entscheidend, die „konstitutive Verwiesenheit von Natur und Sozialem“ in den Vordergrund zu stellen und gar nicht erst Begriffe zu bemühen, die Dualismen wie „Natur“ und „Kultur“ oder „Natur“ und „Soziales“ aufrufen. Denn diese Begriffspaare definieren sich gegenseitig nach dem Ausschlussprinzip („Natur ist, was nicht Kultur ist und umgekehrt“) und verhalten sich machtförmig zueinander. Eines der beiden Elemente wird als dem anderen überlegen gedacht: männlich und weiblich, menschliches und nicht-menschliches Wesen, Geist und Körper, Vernunft und Emotion etc. Der Einsatz dieser und ähnlicher Zuschreibungen transportiert unweigerlich eine Hierarchie (so wissen wir auch, dass historisch jede Erkenntnis von einer eigenständig handelnden Natur immer zu Beherrschungsfantasien führt) deshalb versuchen feministische Denker:innen seit geraumer Zeit über diese Dualismen hinauszugehen und in „gewobenen Zusammenhängen“ zu denken. Gesellschaft kann so als „Bio- und Ökosoziale Prozesse“ verstanden werden, „die sich historisch spezifisch artikulieren und materialisieren.“ Eine derartige biosoziale Auffassung von Gesellschaft macht es möglich, Phänomene wie das Corona-Virus in verschiedenen Facetten, Dimensionen und Ungleichheiten (etwa in der Verbreitungsdynamik) wahrzunehmen, ohne es beispielsweise als „the great equalizer“ zu romantisieren oder als Befreier der unschuldigen Natur religiös zu überhöhen. Eine solche biosoziale Auffassung von Gesellschaft würde sich nach Hoppe in drei Konsequenzen niederschlagen. Epistemisch würde eine solche Auffassung die Verabschiedung von der Fiktion einer souveränen, fixierten Wahrheit und eine Hinwendung zu einer sozialen Wahrheit bedeuten, eine Erkenntnis- und Wissensproduktion als situierte Praxis, die ihre eigene Vorläufigkeit und Fehlbarkeit mitreflektiert. Ethisch wiederum würde ein bio-und ökoziale Gesellschaft lernen müssen, speziesübergreifende Verwundbarkeit anzuerkennen, das „Andere“ in der Depedenz mit dem „Eigenen“ zu begreifen – Ethik wäre nicht länger ein Set an moralistischen Grundsätzen, sondern eine fragende und sorgende Ordnung. Und auch politisch müssten Gegenwartsgesellschaften Wege finden, mit Dependenz und Vergänglichkeit umzugehen und sich den eigenen Beherrschungs- und Normierungsautomatismen bewusstwerden. Wenn nun überall um die Rückkehr der Normalität gebeten wird, bleibt die Frage: „Wessen Normalität?“. Gerade die Anomalie der aktuellen Situation zeigt Missstände auf, die schlagartig unsichtbar gemacht werden, wenn in der Verteidigung gegen das Fremde, Unbeherrschte und Bedrohliche in scheinbarer Einigkeit (the great equalizer) Menschen- und Persönlichkeitsrechte fast widerspruchlos eingeschränkt werden. 1986 sang Madonna noch: „Papa don’t preach, I’m in trouble deep.“ 2020 wollen wir ihr mit den Worten Donna Haraways raten: Girl, stay with the Trouble. Unruhig bleiben, Widersprüche aushalten, Ungleichheiten erkennen – alles sehr viel empfehlenswerter als ein Wannenbad in zynischen Heilsversprechen.

Solo exhibition by Konstantin Grcic

From September 29 to October 23, 2022, Konstantin Grcic (Professor of Industrial Design) will be showing a room-sized installation at ICAT - Institute for Contemporary Art & Transfer at the HFBK Hamburg consisting of objects designed by him and existing, newly assembled objects. At the same time, the space he designed for workshops, seminars and office workstations in the AtelierHaus will be put into operation.

Amna Elhassan, Tea Lady, oil on canvas, 100 x 100 cm

Amna Elhassan, Tea Lady, oil on canvas, 100 x 100 cm

Art and war

"Every artist is a human being". This statement by Martin Kippenberger, which is as true as it is existentialist (in an ironic rephrasing of the well-known Beuys quote), gets to the heart of the matter in many ways. On the one hand, it reminds us not to look away, to be (artistically) active and to raise our voices. At the same time, it is an exhortation to help those who are in need. And that is a lot of people at the moment, among them many artists. That is why it is important for art institutions to discuss not only art, but also politics.

Merlin Reichert, Die Alltäglichkeit des Untergangs, Installation in der Galerie der HFBK; photo: Tim Albrecht

Merlin Reichert, Die Alltäglichkeit des Untergangs, Installation in der Galerie der HFBK; photo: Tim Albrecht

Graduate Show 2022: We’ve Only Just Begun

From July 8 to 10, 2022, more than 160 Bachelor’s and Master’s graduates of the class of 2021/22 will present their final projects from all majors. Under the title Final Cut, all graduation films will be shown on a big screen in the auditorium of the HFBK Hamburg. At the same time, the exhibition of the Sudanese guest lecturer Amna Elhassan can be seen in the HFBK gallery in the Atelierhaus.

Grafik: Nele Willert, Dennise Salinas

Grafik: Nele Willert, Dennise Salinas

June is full of art and theory

It has been a long time since there has been so much on offer: a three-day congress on the visuality of the Internet brings together international web designers; the research collective freethought discusses the role of infrastructures; and the symposium marking the farewell of professor Michaela Ott takes up central questions of her research work.

Renée Green. ED/HF, 2017. Film still. Courtesy of the artist, Free Agent Media, Bortolami Gallery, New York, and Galerie Nagel Draxler, Berlin/Cologne/Munich.

Renée Green. ED/HF, 2017. Film still. Courtesy of the artist, Free Agent Media, Bortolami Gallery, New York, and Galerie Nagel Draxler, Berlin/Cologne/Munich.

Finkenwerder Art Prize 2022

The Finkenwerder Art Prize, initiated in 1999 by the Kulturkreis Finkenwerder e.V., has undergone a realignment: As a new partner, the HFBK Hamburg is expanding the prize to include the aspect of promoting young artists and, starting in 2022, will host the exhibition of the award winners in the HFBK Gallery. This year's Finkenwerder Art Prize will be awarded to the US artist Renée Green. HFBK graduate Frieda Toranzo Jaeger receives the Finkenwerder Art Prize for recent graduates.

Amanda F. Koch-Nielsen, Motherslugger; photo: Lukas Engelhardt

Amanda F. Koch-Nielsen, Motherslugger; photo: Lukas Engelhardt

Nachhaltigkeit im Kontext von Kunst und Kunsthochschule

Im Bewusstsein einer ausstehenden fundamentalen gesellschaftlichen Transformation und der nicht unwesentlichen Schrittmacherfunktion, die einem Ort der künstlerischen Forschung und Produktion hierbei womöglich zukommt, hat sich die HFBK Hamburg auf den Weg gemacht, das Thema strategisch wie konkret pragmatisch für die Hochschule zu entwickeln. Denn wer, wenn nicht die Künstler*innen sind in ihrer täglichen Arbeit damit befasst, das Gegebene zu hinterfragen, genau hinzuschauen, neue Möglichkeiten, wie die Welt sein könnte, zu erkennen und durchzuspielen, einem anderen Wissen Gestalt zu geben

New studio in the row of houses at Lerchenfeld

New studio in the row of houses at Lerchenfeld, in the background the building of Fritz Schumacher; photo: Tim Albrecht

Raum für die Kunst

After more than 40 years of intensive effort, a long-cherished dream is becoming reality for the HFBK Hamburg. With the newly opened studio building, the main areas of study Painting/Drawing, Sculpture and Time-Related Media will finally have the urgently needed studio space for Master's students. It simply needs space for their own ideas, for thinking, for art production, exhibitions and as a depot.

Martha Szymkowiak / Emilia Bongilaj, Installation “Mmh”; photo: Tim Albrecht

Martha Szymkowiak / Emilia Bongilaj, Installation “Mmh”; photo: Tim Albrecht

Annual Exhibition 2022 at the HFBK

After last year's digital edition, the 2022 annual exhibition at the HFBK Hamburg will once again take place with an audience. From 11-13 February, students from all departments will present their artistic work in the building at Lerchenfeld, Wartenau 15 and the newly opened Atelierhaus.

Annette Wehrmann, photography from the series Blumensprengungen, 1991-95; photo: Ort des Gegen e.V., VG-Bild Kunst Bonn

Annette Wehrmann, photography from the series Blumensprengungen, 1991-95; photo: Ort des Gegen e.V., VG-Bild Kunst Bonn

Conference: Counter-Monuments and Para-Monuments.

The international conference at HFBK Hamburg on December 2-4, 2021 – jointly conceived by Nora Sternfeld and Michaela Melián –, is dedicated to the history of artistic counter-monuments and forms of protest, discusses aesthetics of memory and historical manifestations in public space, and asks about para-monuments for the present.

23 Fragen des Institutional Questionaire, grafisch umgesetzt von Ran Altamirano auf den Türgläsern der HFBK Hamburg zur Jahresausstellung 2021; photo: Charlotte Spiegelfeld

23 Fragen des Institutional Questionaire, grafisch umgesetzt von Ran Altamirano auf den Türgläsern der HFBK Hamburg zur Jahresausstellung 2021; photo: Charlotte Spiegelfeld

Diversity

Who speaks? Who paints which motif? Who is shown, who is not? Questions of identity politics play an important role in art and thus also at the HFBK Hamburg. In the current issue, the university's own Lerchenfeld magazine highlights university structures as well as student initiatives that deal with diversity and identity.

Grafik: Tim Ballaschke

Grafik: Tim Ballaschke

Start of semester

After three semesters of hybrid teaching under pandemic conditions, we are finally about to start another semester of presence. We welcome all new students and teachers at the HFBK Hamburg and cordially invite you to the opening of the academic year 2020/21, which this year will be accompanied by a guest lecture by ruangrupa.

photo: Klaus Frahm

photo: Klaus Frahm

Summer Break

The HFBK Hamburg is in the lecture-free period, many students and teachers are on summer vacation, art institutions have summer break. This is a good opportunity to read and see a variety of things:

ASA Open Studio 2019, Karolinenstraße 2a, Haus 5; photo: Matthew Muir

ASA Open Studio 2019, Karolinenstraße 2a, Haus 5; photo: Matthew Muir

Live und in Farbe: die ASA Open Studios im Juni 2021

Since 2010, the HFBK has organised the international exchange programme Art School Alliance. It enables HFBK students to spend a semester abroad at renowned partner universities and, vice versa, invites international art students to the HFBK. At the end of their stay in Hamburg, the students exhibit their work in the Open Studios in Karolinenstraße, which are now open again to the art-interested public.

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Unlearning: Wartenau Assemblies

The art education professors Nora Sternfeld and Anja Steidinger initiated the format "Wartenau Assemblies". It oscillates between art, education, research and activism. Complementing this open space for action, there is now a dedicated website that accompanies the discourses, conversations and events.

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; photo: Maximilian Schwarzmann

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; photo: Maximilian Schwarzmann

School of No Consequences

Everyone is talking about consequences: The consequences of climate change, the Corona pandemic or digitalization. Friedrich von Borries (professor of design theory), on the other hand, is dedicated to consequence-free design. In “School of No Consequences. Exercises for a New Life” at the Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, he links collection objects with a "self-learning room" set up especially for the exhibition in such a way that a new perspective on "sustainability" emerges and supposedly universally valid ideas of a "proper life" are questioned.

Annual Exhibition 2021 at the HFBK

Annual exhibition a bit different: From February 12- 14, 2021 students at the Hamburg University of Fine Arts, together with their professors, had developed a variety of presentations on different communication channels. The formats ranged from streamed live performances to video programs, radio broadcasts, a telephone hotline, online conferences, and a web store for editions. In addition, isolated interventions could be discovered in the outdoor space of the HFBK and in the city.

Public Information Day 2021

How do I become an art student? How does the application process work? Can I also study to become a teacher at the HFBK? These and other questions about studying art were answered by professors, students and staff at the HFBK during the Public Information Day on February 13, 2021. In addition, there will be an appointment specifically for English-speaking prospective students on February 23 at 2 pm.

Katja Pilipenko

Katja Pilipenko

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

On the evening of November 4, the HFBK celebrated the opening of the academic year 2020/21 as well as the awarding of the Hiscox Art Prize in a livestream - offline with enough distance and yet together online.

Exhibition Transparencies with works by Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Organized by Prof. Verena Issel and Fabian Hesse; photo: Screenshot

Exhibition Transparencies with works by Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Organized by Prof. Verena Issel and Fabian Hesse; photo: Screenshot

Teaching Art Online at the HFBK

How the university brings together its artistic interdisciplinary study structure with digital formats and their possibilities.

Alltagsrealität oder Klischee?; photo: Tim Albrecht

Alltagsrealität oder Klischee?; photo: Tim Albrecht

HFBK Graduate Survey

Studying art - and what comes next? The clichéd images stand their ground: Those who have studied art either become taxi drivers, work in a bar or marry rich. But only very few people could really live from art – especially in times of global crises. The HFBK Hamburg wanted to know more about this and commissioned the Faculty of Economics and Social Sciences at the University of Hamburg to conduct a broad-based survey of its graduates from the last 15 years.

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; photo: MKG Hamburg

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; photo: MKG Hamburg

How political is Social Design?

Social Design, as its own claim is often formulated, wants to address social grievances and ideally change them. Therefore, it sees itself as critical of society – and at the same time optimizes the existing. So what is the political dimension of Social Design – is it a motor for change or does it contribute to stabilizing and normalizing existing injustices?