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Le Monde Problématique's Public Feed: Willkommen zu meiner Debattenr...

Die zahlreichen Versammlungsbeschränkungen der vergangenen Monate zwangen Galerien, Museen und Ausstellungsräume, sich darüber Gedanken zu machen, wie ihre Shows online zugänglich gemacht werden könnten. In seinem Beitrag für rhizome.org beleuchtet Michael Connor das Format der Online-Ausstellung aus historischer Perspektive und analysiert dessen Möglichkeiten und Potentiale. Die meisten der gegenwärtigen Online-Ausstellungen seien Versuche, einen IRL-Besuch ins Internet herüberzuretten, was häufig zu einer phantomschmerzartigen Erfahrung führe – die Abwesenheit der besonderen Qualitäten eines echten Ausstellungsbesuchs trete nur um so deutlicher hervor, so Connor. Es komme darauf an, die spezifischen Qualitäten einer Online-Show zu verstehen und entsprechend mit ihnen zu arbeiten. Der Autor nennt drei wichtige Charakteristika, welche sie von einer Offline-Ausstellung unterscheiden würden. Erstens: „Digital artworks that appear to be coherent objects are rather the performance of objecthood. Digital culture is “more about practices than objects.”” Zweitens: “Online exhibitions do not take place in a unified, coherent space. For example, every user has a differently sized screen, so the literal screen space in which the exhibition is accessed is highly variable.” Und Drittens: “Specific sets of relations that serve a larger curatorial aim may be often refracted, online, through works that change over time, the input of audiences, the reshuffling of algorithms. Exhibitions as a whole are social processes, and online exhibitions are social processes that play out via computer networks.” Unbedingt lesenswert!

Dazu passend: Nate Freemans Bericht über die zahlreichen großen Online-Aktionen wichtiger Kunstmarktplayer auf news.artnet.com. Auch er (und zahlreiche von ihm befragte ProtagonistInnen) berichten vor allem über all das, was sie aktuell vermissen würden.

Texte Zur Kunst veröffentlicht seit März regelmäßig sogenannte “Notes from Quarantine”. Mitte Mai war nun die Mitbegründerin und Herausgeberin von TZK, Isabelle Graw, an der Reihe. Ihre Einleitung zum Text verrät folgendes: “Der krisenbedingte ‚Lockdown‘ verstärkt nicht nur soziale Ungleichheiten wie etwa die strukturelle Benachteiligung von Frauen. Auch droht der Kunstmarkt sich unter dem Eindruck von ‘private viewings’ und ‘private sales’ in eine umso exklusivere und intransparentere Zone zu verwandeln. Damit steht nichts Geringeres als der Wert der Kunst selbst infrage […] Dort, wo sozialer Austausch angesichts von Galerienschließungen und Abstandsregelungen massiv erschwert ist, entfällt auch die institutionelle Rahmung von Kunst im modernen Sinne.”

Wie drastisch die Corona-Pandemie der zum großen Teil privatwirtschaftlich finanzeirten Kunst- und Kulturszene in den USA zusetzt, beschreibt Verena Harzer in ihrem Bericht für die TAZ am Beispiel von New York. Zur allgemeinen Lage der Künste bemerkt sie: “[Die Organisation] ‚Americans for the Arts‘ schätzt, dass allein die US-Kulturinstitutionen mindestens vier Milliarden Dollar bräuchten, um die Krise so gerade überleben zu können. Eine Summe, die aus staatlichen Töpfen kommen müsste. Am Ende aber hat der US-Kongress gerade mal 75 Millionen Dollar für den ‚National Endowment for the Arts‘, die US-amerikanische Bundesbehörde für Kunst und Kultur, bereitgestellt, um mit dem Geld Institutionen und Künstlern, die unter der Coronakrise leiden, zu helfen.”

Nathan Jurgenson veröffentlichte im vergangenen Jahr seine fototheoretisches Buch “The Social Photo - On Photography and Social Media”, in welchem er die fotografischen Bilder unserer Gegenwart vor allem als Bestandteile sozialer Praktiken definiert. Im Interview mit Taylor Dafoe, welches auf news.artnet.com veröffentlicht wurde, spricht er über die fotografische Vermittlung der Corona-Pandemie in den sozialen Netzwerken und versucht zu analysieren, welches “Image” von der Krise so in unserem kollektiven Gedächtnis verbleiben könnte.

Vor einigen Woche hatte sich der ehemalige Intendant der Berliner Volksbühne, Frank Castorf, in einem Spiegel-Interview über die Beschränkungen zur Eindämmung der Corona Pandemie beschwert, wie üblich mit ziemlich polemischen Worten (hier geht’s zur DPA-Kurzzusammenfassung auf Zeit Online ). Im deutschen Kulturbetrieb steht er damit bisher ziemlich alleine da – es herrscht der überwältigende Konsens, dass die Freiheitsbeschränkungen auszuhalten seien, um die Gesundheit und das Leben der Menschen zu schützen. Dies scheint wenig verwunderlich, haben doch Werte wie Verantwortungsbewusstsein und Konsensualität in der kulturellen Produktion der letzten Jahren immer stärker an Gewicht gewonnen. Transgression, also die ästhetische Strategie der Grenzüberschreitung, hat hingegen deutlich an Stellenwert verloren. Castorfs Äußerungen haben eben jenen Wandel für mich besonders plastisch werden lassen.

In einem Essay für Spiegel Online befasst sich der Ideengeschichtler und Rechtsphilosoph Johannes Thumfart mit den Prioritäten, welche der Staat während der Pandemie gesetzt habe. Er habe den Schutz des Lebens über das Wohlergehen der Wirtschaft und die Freiheitsrechte des/der Einzelnen gestellt, so der Autor. Er weist hier auf einen paradoxen Umstand hin: “Als Legitimation staatlicher Eingriffe war das Recht auf Leben eigentlich nicht vorgesehen. In der Regel wird es als ein individuelles Recht verstanden, das staatliche Eingriffe gerade beschränken soll.” In Anbetracht der umfangreichen Einschränkungen der Freiheitsrechte fragt Thumfart: “Warum rechtfertigt ausgerechnet die Wahrscheinlichkeit, durch Corona zu sterben, derart weitgehende staatliche Eingriffe - und andere Risiken rechtfertigen diese nicht? […] Ist der Tod durch Corona etwa schlimmer als der Tod durch Raser? Den Opfern der täglichen Gewalt im Straßenverkehr und ihren Angehörigen mag es nun wie Hohn vorkommen, dass ein Verkehrsminister gerade jetzt für eine Senkung der Sanktionen für Geschwindigkeitsübertretungen plädiert. Wo doch der Schutz des Lebens über Freiheitsrechte und wirtschaftliches Wohlergehen gestellt wurde.” Es folgen zahlreiche weitere Beispiele ähnlicher Art, mit denen der Autor die Inkonsistenz staatlichen Handelns in Bezug auf den Lebensschutz zu belegen versucht. Er schließt seinen Essay mit folgenden Worten: “Vielmehr als die getroffenen Maßnahmen infrage zu stellen, geht es diesen Überlegungen darum, die innere Schlüssigkeit staatlichen Handelns einzufordern - und damit die Grundlage des Rechtsstaats. Die Coronakrise zwingt uns dazu, das Verhältnis von Staat und Gesundheit neu zu justieren. Sie bietet Potenzial für beides: die Gefahr der Schaffung eines Präzedenzfalls weitreichender staatlicher Eingriffe aufgrund der willkürlichen Auswahl eines spezifischen Risikobereichs unter vielen. Oder eine Politik, die sich wirklich nachhaltig dem Schutz des Lebens zuwendet.”

Die Stadt Düsseldorf hat Ende 2018 den Nachlass der Foto-Galerie Kicken für rund 8 Millionen Euro erworben, welcher nun vom Museum Kunstpalast verwahrt wird. Teil des Deals war ebenfalls eine größere Schenkung. In letzter Zeit wurde vermehrt Kritik laut – der Kaufpreis sei deutlich zu hoch gewesen, der Marktpreis des gesamten Konvoluts läge deutlich unter der gezahlten Summe. Wer sich für den auch kulturpolitisch sehr interessanten Fall interessiert, der/die sei auf die Analyse von Olga Kronsteiner verwiesen, welche sie für den Standard aus Wien verfasst hat. Ebenfalls sehr aufschlussreich sind Christiane Frickes Recherchen zum Ankauf, welche im Handelsblatt veröffentlicht wurden.

Florian Schneider-Esleben, Gründungsmitglied der Band Kraftwerk, verstarb Ende April diesen Jahres. Es folgten zahlreiche Nachrufe, welche, unter anderem, die besonderen Verdienste der Band vor allem für die Entwicklung der elektronischen Musik im Allgemeinen und Techno im Besonderen hervorhoben (Hier ein schöner von Jan Kedves für die Süddeutsche Zeitung ). Dass dieses Narrativ zu einfach gestrickt sei, versucht Uli Krug in seinem Beitrag für jungle.world zu belegen.

Ich HASSE Motorradlärm. Ein Interview mit dem Sounddesigner Thomas Görne, welches Emil Nefzger für Spiegel Online geführt hat, hat deshalb mein besonderes Interesse geweckt. Er fasst mein Problem sehr schön mit folgenden Sätzen zusammen: “Während eine Person den Lärm als positiv empfindet, kann er für eine andere belastend sein. Hier kommt ein Faktor hinzu: Der Fahrer, dem der Lärm das positive Gefühl des Beherrschens seiner Maschine gibt, kontrolliert die Lärmquelle. Die Passanten und Anwohner sind ihm dagegen ausgeliefert.” Darüber hinaus gibt es viele weitere interessante Einblicke zum Thema Sounddesign und Klangpsychologie.

Altersdiskriminierung sei schon vor der Corona-Epedemie ein großes Problem gewesen, nun habe sie sich noch weiter verschärft, warnt Marcus Latton in seinem Beitrag für jungle.world. Interessanterweise gehe diese gerade von liberal-progressiven Kräften aus.

Sarah Waterfeld, Sprecherin des KünstlerInnen-Kollektivs „Staub zu Glitzer“, welches durch die Besetzung der Volksbühne zum Amtsantritt Chris Dercons im September 2017 größere Bekanntheit erlangte, beschreibt in ihrem Gastbeitrag für den Freitag ihre Sicht auf die aktuellen “Hygiene-Demonstrationen” vor der Volksbühne.

Saskia Trebing fordert in ihrem Essay für Monopol, die gerade coronabedingt brachliegende Kultur des Händeschüttelns nicht mehr wiederzubeleben.

brand eins hat ein schönes Interview mit dem Zukunftsforscher und Unternehmensberater Johannes Kleske veröffentlicht. Kurze Kostprobe: “[brand eins:] Ist es auf Dauer nicht eher desillusionierend, wenn man sieht, dass sich die Zukunft einfach nie an das Bild halten will, das man sich im Workshop ausmalt? [Kleske:] Jetzt sind wir bei der spannenden Frage, wie Zukunft entsteht. Schon in den Fünfzigerjahren hat der niederländische Soziologe Frederik Polak die These vertreten, dass kollektive Zukunftserwartungen dabei eine große Rolle spielen. Die Gegenwart werde nicht durch in der Vergangenheit angestoßene Entwicklungen in die Zukunft geschoben, sondern vielmehr von der Zukunft angezogen, genauer gesagt: von dem, wie wir uns die Zukunft vorstellen. Das Silicon Valley prägt durch seine Erzählung unsere Vorstellungen von der Welt von morgen, Elon Musk ebenfalls. Warum sollten deutsche Unternehmen nicht ihre eigenen Geschichten erzählen?”

Johannes Bendzulla

Amna Elhassan, Tea Lady, oil on canvas, 100 x 100 cm

Amna Elhassan, Tea Lady, oil on canvas, 100 x 100 cm

Art and war

"Every artist is a human being". This statement by Martin Kippenberger, which is as true as it is existentialist (in an ironic rephrasing of the well-known Beuys quote), gets to the heart of the matter in many ways. On the one hand, it reminds us not to look away, to be (artistically) active and to raise our voices. At the same time, it is an exhortation to help those who are in need. And that is a lot of people at the moment, among them many artists. That is why it is important for art institutions to discuss not only art, but also politics.

Merlin Reichert, Die Alltäglichkeit des Untergangs, Installation in der Galerie der HFBK; photo: Tim Albrecht

Merlin Reichert, Die Alltäglichkeit des Untergangs, Installation in der Galerie der HFBK; photo: Tim Albrecht

Graduate Show 2022: We’ve Only Just Begun

From July 8 to 10, 2022, more than 160 Bachelor’s and Master’s graduates of the class of 2021/22 will present their final projects from all majors. Under the title Final Cut, all graduation films will be shown on a big screen in the auditorium of the HFBK Hamburg. At the same time, the exhibition of the Sudanese guest lecturer Amna Elhassan can be seen in the HFBK gallery in the Atelierhaus.

Grafik: Nele Willert, Dennise Salinas

Grafik: Nele Willert, Dennise Salinas

June is full of art and theory

It has been a long time since there has been so much on offer: a three-day congress on the visuality of the Internet brings together international web designers; the research collective freethought discusses the role of infrastructures; and the symposium marking the farewell of professor Michaela Ott takes up central questions of her research work.

Renée Green. ED/HF, 2017. Film still. Courtesy of the artist, Free Agent Media, Bortolami Gallery, New York, and Galerie Nagel Draxler, Berlin/Cologne/Munich.

Renée Green. ED/HF, 2017. Film still. Courtesy of the artist, Free Agent Media, Bortolami Gallery, New York, and Galerie Nagel Draxler, Berlin/Cologne/Munich.

Finkenwerder Art Prize 2022

The Finkenwerder Art Prize, initiated in 1999 by the Kulturkreis Finkenwerder e.V., has undergone a realignment: As a new partner, the HFBK Hamburg is expanding the prize to include the aspect of promoting young artists and, starting in 2022, will host the exhibition of the award winners in the HFBK Gallery. This year's Finkenwerder Art Prize will be awarded to the US artist Renée Green. HFBK graduate Frieda Toranzo Jaeger receives the Finkenwerder Art Prize for recent graduates.

Amanda F. Koch-Nielsen, Motherslugger; photo: Lukas Engelhardt

Amanda F. Koch-Nielsen, Motherslugger; photo: Lukas Engelhardt

Nachhaltigkeit im Kontext von Kunst und Kunsthochschule

Im Bewusstsein einer ausstehenden fundamentalen gesellschaftlichen Transformation und der nicht unwesentlichen Schrittmacherfunktion, die einem Ort der künstlerischen Forschung und Produktion hierbei womöglich zukommt, hat sich die HFBK Hamburg auf den Weg gemacht, das Thema strategisch wie konkret pragmatisch für die Hochschule zu entwickeln. Denn wer, wenn nicht die Künstler*innen sind in ihrer täglichen Arbeit damit befasst, das Gegebene zu hinterfragen, genau hinzuschauen, neue Möglichkeiten, wie die Welt sein könnte, zu erkennen und durchzuspielen, einem anderen Wissen Gestalt zu geben

New studio in the row of houses at Lerchenfeld

New studio in the row of houses at Lerchenfeld, in the background the building of Fritz Schumacher; photo: Tim Albrecht

Raum für die Kunst

After more than 40 years of intensive effort, a long-cherished dream is becoming reality for the HFBK Hamburg. With the newly opened studio building, the main areas of study Painting/Drawing, Sculpture and Time-Related Media will finally have the urgently needed studio space for Master's students. It simply needs space for their own ideas, for thinking, for art production, exhibitions and as a depot.

Martha Szymkowiak / Emilia Bongilaj, Installation “Mmh”; photo: Tim Albrecht

Martha Szymkowiak / Emilia Bongilaj, Installation “Mmh”; photo: Tim Albrecht

Annual Exhibition 2022 at the HFBK

After last year's digital edition, the 2022 annual exhibition at the HFBK Hamburg will once again take place with an audience. From 11-13 February, students from all departments will present their artistic work in the building at Lerchenfeld, Wartenau 15 and the newly opened Atelierhaus.

Annette Wehrmann, photography from the series Blumensprengungen, 1991-95; photo: Ort des Gegen e.V., VG-Bild Kunst Bonn

Annette Wehrmann, photography from the series Blumensprengungen, 1991-95; photo: Ort des Gegen e.V., VG-Bild Kunst Bonn

Conference: Counter-Monuments and Para-Monuments.

The international conference at HFBK Hamburg on December 2-4, 2021 – jointly conceived by Nora Sternfeld and Michaela Melián –, is dedicated to the history of artistic counter-monuments and forms of protest, discusses aesthetics of memory and historical manifestations in public space, and asks about para-monuments for the present.

23 Fragen des Institutional Questionaire, grafisch umgesetzt von Ran Altamirano auf den Türgläsern der HFBK Hamburg zur Jahresausstellung 2021; photo: Charlotte Spiegelfeld

23 Fragen des Institutional Questionaire, grafisch umgesetzt von Ran Altamirano auf den Türgläsern der HFBK Hamburg zur Jahresausstellung 2021; photo: Charlotte Spiegelfeld

Diversity

Who speaks? Who paints which motif? Who is shown, who is not? Questions of identity politics play an important role in art and thus also at the HFBK Hamburg. In the current issue, the university's own Lerchenfeld magazine highlights university structures as well as student initiatives that deal with diversity and identity.

Grafik: Tim Ballaschke

Grafik: Tim Ballaschke

Start of semester

After three semesters of hybrid teaching under pandemic conditions, we are finally about to start another semester of presence. We welcome all new students and teachers at the HFBK Hamburg and cordially invite you to the opening of the academic year 2020/21, which this year will be accompanied by a guest lecture by ruangrupa.

photo: Klaus Frahm

photo: Klaus Frahm

Summer Break

The HFBK Hamburg is in the lecture-free period, many students and teachers are on summer vacation, art institutions have summer break. This is a good opportunity to read and see a variety of things:

ASA Open Studio 2019, Karolinenstraße 2a, Haus 5; photo: Matthew Muir

ASA Open Studio 2019, Karolinenstraße 2a, Haus 5; photo: Matthew Muir

Live und in Farbe: die ASA Open Studios im Juni 2021

Since 2010, the HFBK has organised the international exchange programme Art School Alliance. It enables HFBK students to spend a semester abroad at renowned partner universities and, vice versa, invites international art students to the HFBK. At the end of their stay in Hamburg, the students exhibit their work in the Open Studios in Karolinenstraße, which are now open again to the art-interested public.

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Unlearning: Wartenau Assemblies

The art education professors Nora Sternfeld and Anja Steidinger initiated the format "Wartenau Assemblies". It oscillates between art, education, research and activism. Complementing this open space for action, there is now a dedicated website that accompanies the discourses, conversations and events.

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; photo: Maximilian Schwarzmann

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; photo: Maximilian Schwarzmann

School of No Consequences

Everyone is talking about consequences: The consequences of climate change, the Corona pandemic or digitalization. Friedrich von Borries (professor of design theory), on the other hand, is dedicated to consequence-free design. In “School of No Consequences. Exercises for a New Life” at the Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, he links collection objects with a "self-learning room" set up especially for the exhibition in such a way that a new perspective on "sustainability" emerges and supposedly universally valid ideas of a "proper life" are questioned.

Annual Exhibition 2021 at the HFBK

Annual exhibition a bit different: From February 12- 14, 2021 students at the Hamburg University of Fine Arts, together with their professors, had developed a variety of presentations on different communication channels. The formats ranged from streamed live performances to video programs, radio broadcasts, a telephone hotline, online conferences, and a web store for editions. In addition, isolated interventions could be discovered in the outdoor space of the HFBK and in the city.

Public Information Day 2021

How do I become an art student? How does the application process work? Can I also study to become a teacher at the HFBK? These and other questions about studying art were answered by professors, students and staff at the HFBK during the Public Information Day on February 13, 2021. In addition, there will be an appointment specifically for English-speaking prospective students on February 23 at 2 pm.

Katja Pilipenko

Katja Pilipenko

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

On the evening of November 4, the HFBK celebrated the opening of the academic year 2020/21 as well as the awarding of the Hiscox Art Prize in a livestream - offline with enough distance and yet together online.

Exhibition Transparencies with works by Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Organized by Prof. Verena Issel and Fabian Hesse; photo: Screenshot

Exhibition Transparencies with works by Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Organized by Prof. Verena Issel and Fabian Hesse; photo: Screenshot

Teaching Art Online at the HFBK

How the university brings together its artistic interdisciplinary study structure with digital formats and their possibilities.

Alltagsrealität oder Klischee?; photo: Tim Albrecht

Alltagsrealität oder Klischee?; photo: Tim Albrecht

HFBK Graduate Survey

Studying art - and what comes next? The clichéd images stand their ground: Those who have studied art either become taxi drivers, work in a bar or marry rich. But only very few people could really live from art – especially in times of global crises. The HFBK Hamburg wanted to know more about this and commissioned the Faculty of Economics and Social Sciences at the University of Hamburg to conduct a broad-based survey of its graduates from the last 15 years.

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; photo: MKG Hamburg

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; photo: MKG Hamburg

How political is Social Design?

Social Design, as its own claim is often formulated, wants to address social grievances and ideally change them. Therefore, it sees itself as critical of society – and at the same time optimizes the existing. So what is the political dimension of Social Design – is it a motor for change or does it contribute to stabilizing and normalizing existing injustices?