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Ask the Gallerist

Im Rahmen des Veranstaltungsformat "Ask the Gallerist" geben je ein Galerist oder eine Galeristin einen zweiteiligen, hochschul-öffentlich Workshop.

Zweiteiliger Workshop mit Tanja Wagner (Galerie Tanja Wagner, Berlin) und Prof. Martin Köttering

Mittwoch, 22. Mai 2019

  • Teil I – Vorstellung Galerie Tanja Wagner
    14 Uhr, Raum 213
    Als Tanja Wagner 2010 ihre Galerie in der Pohlstraße in Berlin eröffnete waren zwei Aspekte besonders auffällig: Sie vertrat ausschließlich Künstlerinnen und war mit Abstand die jüngste Galeristin in Berlin. Zuvor hatte sie sich bei Max Hetzler, dem Centre Pompidou, dem P.S.1 und der Gagosian Gallery eine professionelle Expertise erarbeitet. Nach wie vor ist ihr Programm geprägt von weiblichen Positionen, die gleichermaßen politische Haltung und Sensibilität miteinander verbinden. Mit Grit Richter vertritt sie auch eine Absolventin der HFBK Hamburg. „Eine Generation von jungen Künstlern, denen das inhaltliche Arbeiten genauso wichtig ist wie das Material mit dem sie arbeiten. Die sich von kalten, aseptischen Arbeitsweisen entfernen und mit ihrem Werk berühren wollen. Mehr noch, den Betrachter in einen Dialog verwickeln möchten. […] Genau diese Richtung möchte ich mit meiner Galerie aufzeigen und diskutieren.“
    Tanja Wagner stellt im ersten Teil des Workshops ihre Tätigkeit und ihr Selbstverständnis als Galeristin vor und ist offen für viele Fragen.

  • Teil II – Werkbesprechung
    15:15 – 17 Uhr, Galerie der HFBK
    Ausgewählte Studierende der HFBK präsentieren ihre Positionen in einer Ausstellung in der Galerie der HFBK. Gemeinsam mit ihnen und allen Workshopteilnehmer*innen wird Tanja Wagner die gezeigten Werke besprechen. Moderiert und begleitet wird das Gespräch von Prof. Martin Köttering.

    Alle HFBK-Studierenden sind zur Teilnahme eingeladen.

Zweiteiliger Workshop mit Christian Siekmeier (EXILE Gallery, Wien) und Prof. Martin Köttering

Donnerstag, 22. November 2018

  • Teil I – Vorstellung EXILE Gallery
    12 Uhr, Raum 213 a/b
    Christian Siekmeier stellt seinen Werdegang als Galerist sowie das Programm seiner Galerie vor und ist offen für viele Fragen.
    Nachdem er im Juli 2018 sein 10-jähriges Bestehen der Galerie EXILE in Berlin feierte, kündigte Christian Siekmeier den Umzug der Galerie nach Wien an, wo er Mitte September wiedereröffnete. „Per Definition hat sich EXILE schon immer durch eine notwendige Mobilität ausgezeichnet. Seit Gründung 2008 in Berlin, ist EXILE innerhalb Berlins viermal umgezogen und hat auch Projekte unter anderem in New York oder vor kurzem in Palermo für die Manifesta 12 verwirklicht. Bei jedem Umzug handelte es sich dann um das Ergebnis einer kritischen Hinterfragung der eigenen Situation. Der jeweils neugewählte Ort wird zum expliziten Bestandteil der Galerie und verlangt, sich in und mit diesem zurechtzufinden, egal ob dieser eine Garage, eine leerstehendes Büro oder eine Wohnung ist“, so Siekmeier kürzlich im Interview mit dem Parnass Kunstmagazin. Mit Paul Sochacki vertritt Christian Siekmeier auch einen Absolventen der HFBK Hamburg in seinem Programm, das sowohl junge, aufstrebende als auch etablierte, ältere Positionen umfasst.

  • Teil II – Werkbesprechung
    13:30 Uhr, Galerie der HFBK
    Zuvor ausgewählte Studierende der HFBK präsentieren in der Galerie der HFBK ihre Arbeiten, die Christian Siekmeier gemeinsam mit ihnen und allen Workshopteilnehmer*innen besprechen wird. Moderiert und begleitet wird das Gespräch von Prof. Martin Köttering.

    Alle HFBK-Studierenden sind zur Teilnahme eingeladen.

Zweiteiliger Workshop mit Philipp Haverkampf (Haverkampf Gallery, Berlin) und Prof. Martin Köttering

Dienstag, 19. Juni 2018

  • Teil I – Vorstellung Haverkampf Gallery
    14 Uhr, Raum 213 a/b
    Philipp Haverkampf stellt seinen Werdegang als Galerist sowie das Programm seiner Galerie vor. Haverkampf, bis 2017 langjähriger Partner bei Contemporary Fine Arts, hat sich im vergangenen Jahr mit seiner eigenen Galerie in Berlin-Charlottenburg selbständig gemacht, in deren Programm er vornehmlich junge Künstler*innen zeigt. Er verfügt somit nicht nur über einen großen Erfahrungshorizont als international agierender Galerist, sondern berichtet auch aus der Perspektive eines Galeristen, der noch unbekanntere Künstler*innen sucht und fördert. Mit Anna Grath, Daniel Hauptmann und Robert Vellekoop vertritt er auch drei ehemalige HFBK-Studierende.

  • Teil II – Philipp Haverkampf in der Galerie der HFBK
    15:30 Uhr, Galerie der HFBK
    Fünf vorab ausgewählte HFBK-Studierende präsentieren ihre Positionen in der Galerie der HFBK. Der Galerist wird die ausgestellten Arbeiten mit den Künstler*innen und allen anderen teilnehmenden Studierenden besprechen. Moderiert und begleitet wird das Gespräch von Prof. Martin Köttering.

    Alle HFBK-Studierenden sind zur Teilnahme eingeladen.

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Unlearning: Wartenau Assemblies

The art education professors Nora Sternfeld and Anja Steidinger initiated the format "Wartenau Assemblies". It oscillates between art, education, research and activism. Complementing this open space for action, there is now a dedicated website that accompanies the discourses, conversations and events.

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; photo: Maximilian Schwarzmann

School of No Consequences

Everyone is talking about consequences: The consequences of climate change, the Corona pandemic or digitalization. Friedrich von Borries (professor of design theory), on the other hand, is dedicated to consequence-free design. In “School of No Consequences. Exercises for a New Life” at the Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, he links collection objects with a "self-learning room" set up especially for the exhibition in such a way that a new perspective on "sustainability" emerges and supposedly universally valid ideas of a "proper life" are questioned.

Annual Exhibition 2021 at the HFBK

Annual exhibition a bit different: From February 12- 14, 2021 students at the Hamburg University of Fine Arts, together with their professors, had developed a variety of presentations on different communication channels. The formats ranged from streamed live performances to video programs, radio broadcasts, a telephone hotline, online conferences, and a web store for editions. In addition, isolated interventions could be discovered in the outdoor space of the HFBK and in the city.

Public Information Day 2021

How do I become an art student? How does the application process work? Can I also study to become a teacher at the HFBK? These and other questions about studying art were answered by professors, students and staff at the HFBK during the Public Information Day on February 13, 2021. In addition, there will be an appointment specifically for English-speaking prospective students on February 23 at 2 pm.

Katja Pilipenko

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

On the evening of November 4, the HFBK celebrated the opening of the academic year 2020/21 as well as the awarding of the Hiscox Art Prize in a livestream - offline with enough distance and yet together online.

photo: Tim Albrecht

Art defies Corona: Graduate Show 2020

With a two-month delay, the Graduate Show took place this year on the 19 and 20 September. More than 140 students showed their artistic graduation projects, from painting to sound installation.

Exhibition Transparencies with works by Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Organized by Prof. Verena Issel and Fabian Hesse; photo: Screenshot

Teaching Art Online at the HFBK

How the university brings together its artistic interdisciplinary study structure with digital formats and their possibilities.

Alltagsrealität oder Klischee?; photo: Tim Albrecht

HFBK Graduate Survey

Studying art - and what comes next? The clichéd images stand their ground: Those who have studied art either become taxi drivers, work in a bar or marry rich. But only very few people could really live from art – especially in times of global crises. The HFBK Hamburg wanted to know more about this and commissioned the Faculty of Economics and Social Sciences at the University of Hamburg to conduct a broad-based survey of its graduates from the last 15 years.

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; photo: MKG Hamburg

How political is Social Design?

Social Design, as its own claim is often formulated, wants to address social grievances and ideally change them. Therefore, it sees itself as critical of society – and at the same time optimizes the existing. So what is the political dimension of Social Design – is it a motor for change or does it contribute to stabilizing and normalizing existing injustices?