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Artist in Residence-Space während der Jahresausstellung 2026
Artist in Residence-Space der HFBK, Raum 212, Lerchenfeld 2
Helen Zeru und Taiwo Aiyedogbon sind Gastdozentinnen und Artists in Residence an der HFBK Hamburg im Wintersemester 2025/26.
Helen Zerus Seminar Institutionalisierung des Informellen nahm Edir als primären Bezugspunkt. Edir ist eine indigene lokale Institution in Äthiopien, die die gegenseitige Unterstützung innerhalb von Gemeinschaften fördert. Das Seminar betrachtete die Gruppe als experimentelles und temporäres Kollektiv, in dem die Teilnehmer*innen von Edir inspirierte Organisationsformen und Formen des Zusammenkommens übernehmen und kritisch erproben konnten. Jede Sitzung war thematisch strukturiert und befasste sich mit Themen wie Unterstützungssystemen. Alternative Währungen, Gegenseitigkeit, Arbeitsteilung, Pflegepraktiken und horizontale Organisationsmodelle. Die während des Seminars gesammelten Erfahrungen und Reflexionen wurden systematisch übersetzt und in einer Reihe von handgefertigten Büchern festgehalten.
Mit Karolina B. Kaiser, Milo Dillenschneider, Ava Lafargue, Georgio Cesarini, Luca Coticelli, Schaab Clement, Gunner Donjay, Leonie Maltz, Rosmarin, Jay Ho
Taiwo Aiyedogbons Präsentation mit ihren Studierenden Floating Mask, Retrospect to Communal Rhythm entfaltet sich durch eine verwobene Konstellation aus Performance, Klanginstallation, Kostüm und performativem Zeichnen. Das Werk positioniert Performance und Zeichnung letztlich als miteinander verbundene Formen der kulturellen Vermittlung. Durch die Rekontextualisierung der Gẹ̀lẹ̀dẹ́-Maskerade, einem zeremoniellen System, das Geschlecht, Macht und soziales Gleichgewicht durch performative Verkörperung artikuliert, innerhalb der zeitgenössischen Performance- und Installationspraxis, schlägt das Projekt Floating Mask das Erbe als einen sich entwickelnden Rhythmus vor, der durch Partizipation, Verkörperung und kollektive Urheberschaft geprägt ist. Es lädt das Publikum dazu ein, sich mit den subtilen, vielschichtigen Prozessen auseinanderzusetzen, durch die kulturelle Bedeutung kontinuierlich erzeugt, erinnert und erneuert wird.
Mit Agnes Busen, Giuseppe Dicanio, Ekan Onaiwu, Adriane Sorg, Emmylou Fertschai, Vilma Braun, Oksana Yushko und anderen