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A group of people sits in an art studio watching a painting demonstration; several easels display canvases with landscape scenes in blue and pink tones, while paints and materials are spread across tables.

Bob Ross–style painting class by Laura Lesser in Prof. Anselm Reyle’s class, December 2025; photo: Tim Albrecht

Zu schön, um wahr zu sein

Ausgehend von einer gemeinsamen Faszination für seine „verboten schönen“ Landschaftsbilder, berichten Malerei-Professor Anselm Reyle und die Künstlerin und Tätowiererin Laura Lesser von den Erfahrungen aus einem Bob-Ross-Kurs an der HFBK Hamburg – zwischen künstlerischer Provokation, pädagogischem Experiment und handwerklicher Auseinandersetzung

Anne Meerpohl: Laura, du hast in der Klasse von Anselm Reyle einen Bob-Ross-Malkurs angeboten. Die Ergebnisse waren zur Jahresausstellung zu sehen. Welchen Hintergrund hast du und wie bist du zu Bob Ross gekommen?

Laura Lesser: Ich bin 1984 geboren und habe an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe studiert. Zuerst in der Klasse von Andreas Slominski. Anselm war damals Gastprofessor, ein sehr guter Gastprofessor. Zum Schluss studierte ich bei Toon Verhoef, bei dem ich auch Meisterschülerin war. Nach meinem Studium habe ich eine Zeit lang versucht, im Kunstbetrieb Fuß zu fassen, hatte Ausstellungen und habe mich für Stipendien beworben. Schon im Studium und auch danach musste ich das querfinanzieren. Ich hatte eher aus Spaß angefangen, zu tätowieren und das lief dann auch ganz gut und irgendwann ist es meine hauptberufliche Tätigkeit geworden. 2019 habe ich überlegt, einen Bob-Ross-Kurs zu besuchen und entschieden, dass gerne als Lehrerin zu machen – vor allem aus einem popkulturellen Interesse heraus. Ich hatte Bob Ross während meines Studiums, bereits im dritten Semester, entdeckt und mir über ihn viele Techniken autodidaktisch beigebracht. Eigentlich hatte ich aus einer Protestbewegung damit begonnen, weil es zum damaligen Zeitpunkt keinen Atelierplatz für mich gab. Während der Corona-Pandemie verstärkte sich dann die Idee, Lehrerin für Bob-Ross-Kurse zu werden. Dafür musste ich in der Schweiz einen dreiwöchigen Kurs bei einer zertifizierten Lehrerin belegen und eine Lizenz erwerben. Seit letztem Jahr unterrichte ich das – neben dem Tätowieren – regelmäßig.

Beate Anspach: Was hat dich denn ursprünglich an Bob Ross fasziniert?

Laura Lesser: Ich habe nachts den Fernseher angemacht, eher zufällig – und dann sitzt da dieser Typ, ganz ruhig, völlig unspektakulär. Und innerhalb von einer halben Stunde haut er ein komplettes Landschaftsbild raus. Man schaut zu und denkt einfach: Wie kann das so schnell gehen und am Ende trotzdem nach etwas aussehen? Das hat mich total gepackt. Nicht nur die Bilder, sondern auch er als Person. Ich bin extrem detailversessen – das ist meine größte Stärke und gleichzeitig meine größte Schwäche. Beim Sehen nehme ich wirklich jedes Detail wahr. Dadurch konnte ich mich in der Akademie wochenlang in Zeichnungen verlieren, an denen ich theoretisch auch nur einen Tag hätte arbeiten können. Wahrscheinlich hätte kaum jemand den Unterschied bemerkt – aber für mich war er riesig.

Anne Meerpohl: Und wie ist dein Blick auf Bob Ross heute?

Laura Lesser: Heute schaue ich ganz anders darauf. Ich bin so tief drin, dass es ein bisschen ist wie bei einem Fußballfan, der ein Spiel analysiert. Ich liebe inzwischen sogar die Momente, in denen ihm Fehler passieren.

Beate Anspach: Fehler? Gerade bei Bob Ross?

Laura Lesser: Ja, er malt jedes Bild im Grunde dreimal: einmal eine perfekte Version als Vorbereitung, dann eine Übungsversion schneller, und im Fernsehen noch einmal richtig schnell. Das Fernsehbild ist natürlich nicht das perfekte Bild.

Beate Anspach: Und genau das findest du interessant?

Laura Lesser: Es ist auf einer fast philosophischen Ebene faszinierend, dass er dann nicht abbricht, sondern einfach weiterarbeitet – am Ende ist es trotzdem ein Bild. Dieses Akzeptieren von Zufall, dass etwas nicht perfekt sein muss und trotzdem funktioniert: Das ist, glaube ich, meine eigentliche Faszination an Bob Ross.

Beate Anspach: Kannst du das teilen, Anselm?

Anselm Reyle: Ich habe Bob Ross noch vor meinem Kunststudium kennengelernt. Wenn ich spät abends nach Hause kam und beim Fernsehen plötzlich bei Bob Ross landete. Das fand ich absolut faszinierend. Aus ganz verschiedenen Gründen. Zum einen: Das, was er da malt, war eigentlich verboten schön. Genau das, was man sofort als Kitsch bezeichnen würde – zu schön, um wahr zu sein. Und wenn man halbwegs reflektiert ist, hat man ja im Kopf: Sowas darf man eigentlich nicht schön finden. Eben deshalb hat es mich so angezogen. Und dann natürlich auch seine Art zu erklären. Dieses Didaktische – er leitet an, zeigt jeden Schritt – aber gleichzeitig in einer fast meditativen Weise, mit dieser unglaublich beruhigenden Stimme. Dieses ganze Gebilde, die Bilder, die Pädagogik, die Atmosphäre: Das fand ich komplett faszinierend. Und ich wollte das unbedingt selbst ausprobieren.

Laura Lesser: Und hast du?

Anselm Reyle: Ja. Als ich 1997 nach dem Studium nach Berlin gezogen bin, habe ich in Mitte einen Bob-Ross-Laden entdeckt. Im Schaufenster hingen diese typischen Landschaftsbilder, und sie boten Kurse an. Also habe ich mich angemeldet. Und alles, was versprochen wurde, wurde auch eingehalten. Die Lehrer waren vermutlich nicht ganz so gut wie du, Laura – aber am Ende hatte ich nach fünf Stunden ein fertiges Bild. Mit Bergen, Wasser, Spiegelung, allem, was dazugehört. Dazu gab es Kaffee und Kekse, und ich war wahnsinnig stolz. Ich habe das sogar direkt in meinen Lebenslauf geschrieben.

Beate Anspach: Steht das immer noch drin?

Anselm Reyle: Es müsste eigentlich noch drinstehen. Für mich war das ein wichtiger Schritt. Ich hatte während meines Studiums ohnehin schon meine Liebe zur Romantik entdeckt – etwa Friedrich Overbeck. Das ist ja im Grunde „Mittelalter auf Airbrush“, und ich finde das wunderbar. Und genau da berührt es sich auch wieder mit Bob Ross: Es sind Dinge, von denen man glaubt zu wissen, dass man sie nicht schön finden darf – und sie trotzdem liebt.

Anne Meerpohl: Warum darf man das nicht schön finden?

Anselm Reyle: Weil sofort der Begriff Kitsch im Kopf auftaucht. Das wurde mir von Anfang an beigebracht: Das ist etwas, das man nicht gut finden soll. Und genau darum kreist meine Kunst.

Anne Meerpohl: Was ist Bob Ross für euch? Kunst, Unterhaltung, Didaktik oder Meditation?

Laura Lesser: Es macht für mich einen Unterschied, ob man ihn passiv anschaut oder selbst danach malt. Beim Zuschauen hat man Unterhaltung, Meditation, fast schon Performance. Beim Selbermachen ist es zunächst Didaktik. Man lernt Schritt für Schritt. Mit wachsender Sicherheit kann daraus eine künstlerische Arbeit entstehen. Und irgendwann, wenn ein Muskelgedächtnis da ist, kann es auch beim Malen meditativ werden. Am Anfang ist es allerdings ziemlich anstrengend.

Anselm Reyle: Ob ein Bob-Ross-Bild Kunst ist, hängt davon ab, wo es hängt.

Beate Anspach: Zum Beispiel in einer Kunsthochschule?

Anselm Reyle: Ein Objekt wird nicht durch sich selbst zur Kunst, sondern durch den Kontext. Hängt ein Bob-Ross-Bild in einer Jahresausstellung, wird es anders gelesen als im Wohnzimmer. Ich habe sogar einmal Originale in einer Berliner Galerie gesehen – und dort waren sie selbstverständlich Kunst.

Anne Meerpohl: Wie ist die Idee entstanden, einen Bob-Ross-Kurs an der HFBK Hamburg anzubieten?

Anselm Reyle: Ich wusste, dass Laura ein ähnliches Interesse daran hat wie ich. Wir hatten schon länger darüber gesprochen, und ich wusste auch, dass sie solche Kurse gibt. Und natürlich steckt da auch ein bisschen Provokation drin: Mit so einer Idee kann man Studierende erst mal verstören – aber genau das kann ja produktiv sein. Also zu zeigen: Auch irritierende Gedanken oder Ansätze darf man weiterverfolgen, vielleicht gerade weil sie irritieren. Gleichzeitig gab es ein ganz praktisches, technisches Anliegen. Einfach die Frage: Was kann man eigentlich in sechs Stunden schaffen? Das war ja Bob Ross’ Grundidee – einfach machen. Viele Studierende haben etwas im Kopf, dann wird es kompliziert, sie verheddern sich. Es gibt großartige Leute, die ein Semester an einem Bild arbeiten. Und ich denke dann oft: Das muss doch nicht sein. Vielleicht würde es der Arbeit sogar guttun, schneller zu arbeiten. Wenn man in derselben Zeit zehn oder zwanzig Bilder macht, entsteht eine Dynamik – nicht nur im Arbeiten, auch im Denken. Deshalb wollten wir mit dem Kurs zeigen, was man mit einer bestimmten Technik und einem festen Zeitrahmen erreichen kann. Und das ist zum Glück sehr gut aufgegangen – dank Laura und auch dank des großen Interesses seitens der Studierenden. Es haben rund zwanzig Studierende mitgemacht, viel mehr als ich erwartet hätte.

Laura Lesser: Und interessant war auch, dass diejenigen, die viel malen, nicht unbedingt die besseren Ergebnisse hatten. Ich hatte sogar den Eindruck, dass es für manche, die noch nie gemalt haben, leichter war. Menschen mit viel Übung haben oft schon ein Muskelgedächtnis und feste Herangehensweisen – und genau die stehen ihnen manchmal im Weg.

Anne Meerpohl: Wie war denn die Dynamik in der Gruppe? Gab es Wettbewerb oder Vergleiche?

Laura Lesser: Über die Schulter geschaut wurde schon. Aber ich hatte nicht das Gefühl, dass sich die Studierenden stark verglichen haben – vielleicht war ich aber auch einfach zu beschäftigt damit, das alles zu bewältigen. Normalerweise habe ich in einem Kurs etwa sieben Personen, von denen die meisten noch nie gemalt haben. Das war hier natürlich anders. Und ich kann bei sieben Teilnehmer*innen jeden viel stärker einzeln begleiten. Im Grunde ist ein Bild malen ein bisschen wie ein IKEA-Regal aufbauen: Ich sage, das ist die Schraube, das ist der Schraubenzieher, jetzt drehst du so – und am Ende setzt sich alles zusammen. Mit sieben Leuten geht das natürlich leichter als mit zwanzig.

Beate Anspach: Geht es bei Bob Ross darum, genauso zu malen wie er – oder eher um Inspiration?

Laura Lesser: Ich glaube, das hängt davon ab, wer den Kurs macht und warum. Am Anfang zeige ich etwas, und die Teilnehmenden malen nach. Aber im Verlauf nehmen sie sich immer mehr Freiheiten, und ich ermutige sie auch ausdrücklich darin. Ich hatte im Vorfeld auch überlegt, ob ich an der Kunsthochschule meinen Kurs anders vorbereiten sollte. Dann dachte ich: Vielleicht konzentriere ich mich genau auf die Dinge, die ich durch Bob Ross gelernt habe – Dinge, die ich im Studium nicht gelernt habe. Es gibt natürlich auch konkrete technische Aspekte: Man versteht, wie Landschaftsbilder aufgebaut sind, wie Komposition funktioniert, damit ein Bild „knallt“. Und man lernt, dass schwierig oder langwierig nicht automatisch besser ist. Was mich auch beschäftigt hat: Ich komme zwar aus dem Kunstmarkt, bin aber inzwischen raus. Und ich merke, die Leute, die in meinen Kurs kommen, haben im Grunde die gleichen Probleme, die ich im Studium hatte. Auf einer sehr menschlichen Ebene stehen wir uns beim künstlerischen Arbeiten oft selbst im Weg. Wir stehen unseren eigenen Bildern viel zu nahe. Man muss lernen, Abstand zu nehmen. Die Landschaft, die man selbst malt, findet man erst mal furchtbar – aber an einer Ausstellungswand sehen die Bilder oft viel besser aus, einfach weil man mehr Distanz hat. Manche überarbeiten ihre Bilder immer wieder, verlieren sich in Details, verzweifeln daran. Dabei hilft es oft, das Bild wegzustellen und zwei Wochen später noch einmal anzuschauen. Dieses Loslassen-Können – das habe ich durch genau diese Art von Malerei gelernt.

Anselm Reyle: Das ist ein ganz zentraler Punkt: nicht im Detail stecken zu bleiben, sondern immer wieder das Ganze zu sehen. Das ist technisch wichtig, aber auch für das Denken insgesamt. Als ich mein erstes Folienbild gemacht habe, habe ich ewig daran herumgezupft, geschoben, verändert – stundenlang, tagelang. Ich hatte damals schon einen Assistenten, und der meinte irgendwann nach mehreren Tagen, er könne sich das nicht mehr ansehen, ich solle jetzt einfach die Folie drauflegen und nach Hause gehen. Ich war erst ziemlich sauer – was bildet der sich ein? Aber ich habe es dann gemacht. Und er hatte recht. Genau diese Distanz war entscheidend.

Beate Anspach: Wir kreisen ja schon um diese schwierige Frage: das Verhältnis von Handwerk und Kunst. Wie viel Handwerk braucht Kunst?

Anselm Reyle: Das lässt sich so allgemein nicht beantworten. Es hängt immer vom einzelnen Vorhaben ab. Manche Ideen brauchen Technik – und wenn man sich die nicht aneignet, kann man sie schlicht nicht umsetzen. Im Moment wird wieder sehr viel gegenständlich, sehr viel figürlich gemalt. Und wenn man figürlich oder gegenständlich arbeiten will, braucht man oft technische Fähigkeiten. Sonst bleibt man schnell im Autodidaktischen stecken und stößt an Grenzen. Für bestimmte Vorhaben ist Technik einfach notwendig. Gerade in der Malerei wird das Handwerk manchmal unterschätzt. Viele haben Hemmungen, sich auf etwas einzulassen, weil es Zeit braucht – und weil es schwer ist, zu zeigen: „Ich kann das noch nicht.“ Genau deshalb war dieser Kurs wichtig. Er hilft, diese Schwelle zu überwinden. Und ich merke deutlich: Das Bedürfnis nach handwerklicher Arbeit ist heute größer als in den 1990ern. Vielleicht auch als Gegenpol zum Digitalen.

Laura Lesser: Ich sehe das ähnlich. Handwerk zu beherrschen kann den Kopf freimachen. Wenn die Hände wissen, was sie tun, bekommt der Kopf Raum zum Denken. Als ich angefangen habe zu studieren, wollte ich eigentlich in Richtung Cartoon gehen, krakelige Zeichnung – das war alles, was ich gemacht habe. Dann bin ich in die Konzeptkunst gerutscht und habe viel fotorealistisch gezeichnet. Heute kann ich „richtig gut schlecht“ zeichnen – weil ich gut zeichnen kann. Jeder Strich sitzt, auch wenn er locker aussieht. Das Cartooneske fällt mir leicht, gerade wegen des handwerklichen Hintergrunds. Während meines Studiums war Handwerk fast verrufen. Aber ich habe es als Zufluchtsort erlebt. Ich hing ständig in den Werkstätten: Radierung, Schweißen, Fresko, alles Mögliche. Das ist vielleicht eher ein Marathon als ein Sprint – aber langfristig habe ich enorm davon profitiert. Wenn es mir nicht gut geht oder ich instabil bin, gehe ich stärker ins Handwerkliche. Dann ist mein Kopf nicht frei genug für große künstlerische Konzepte. Das Handwerk hat etwas Tröstliches. In Egon Friedells „Kulturgeschichte der Neuzeit“ gibt es eine Passage über Tolstoi: Er wollte Künstler werden, um über die Dinge zu herrschen – und dann beginnt die Kunst, ihn zu beherrschen. Und irgendwann sehnt er sich danach, Bauer zu sein. Ich glaube, wenn man diese künstlerische Freude erlebt hat, bleibt sie. Gleichzeitig geht damit auch eine künstlerische Verzweiflung einher – beides gehört zusammen. Und im Handwerk hat man einen Ort, an dem man beides üben, scheitern und wachsen kann. Aber ich muss aufpassen, dass ich nicht alles sofort monetarisiere, das brennt mich am Ende aus. Ich spiele seit einigen Jahren wieder Klavier. Das werde ich nicht monetarisieren. Das ist meine Oase.

Anselm Reyle: Aber auch beim Klavier ist es ähnlich wie in der Malerei: Man kann sich dransetzen, ein bisschen herumspielen – das ist zehn Minuten interessant. Wenn man aber wirklich etwas erreichen will, vielleicht Bach spielen oder etwas Eigenes komponieren will, braucht man Technik. Sonst geht es nicht. Und das ist eine schöne Parallele zur Malerei. Zum handwerklichen Lernen gehört auch, bereit zu sein, Fehler zu machen. Wenn man ein monochromes Bild malt – schwarz oder rot –, kann man wenig falsch machen. Aber man macht vielleicht auch wenig neue Erfahrungen. Der Bob-Ross-Kurs sollte genau dazu ermutigen: sich offen auf etwas einzulassen, Fehler sichtbar zu machen und sie auszuhalten. Denn nur so entsteht Entwicklung. Wir haben überlegt, den Kurs nun regelmäßig anzubieten – nicht obligatorisch, einfach als ein weiteres Angebot. Ich finde es immer schwierig, wenn man zu etwas gezwungen wird. In meinem ersten Kunststudium in Stuttgart musste ich Naturstudien machen. Dieses Machen-Müssen hat mich abgeschreckt, deshalb habe ich es auch abgebrochen und bin an die Kunstakademie nach Karlsruhe gewechselt. Mir ist deshalb wichtig, dass man im Kunststudium nichts verpflichtend tun muss. Gleichzeitig finde ich es sehr entscheidend, dass es Möglichkeiten gibt etwas zu tun, wenn man es möchte.

Laura Lesser studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe und arbeitet heute als Tätowiererin (Instagram: @bowsertattoos) und Certified Ross Instructor in ihrem Studio The Rose of the Airport Shop in Berlin.

Anselm Reyle ist seit 2008 Professor für Malerei an der HFBK Hamburg.

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