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2021/02/28: Neustart Kultur

Im Rahmen des Bundesprogramms NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien setzen der BBK-Bundesverband und der Deutsche Künstlerbund das Teilprogramm "NEUSTART für Bildende Künstlerinnen und Künstler" um.

Vom 1. bis zum 28. Februar 2021 findet die 2. Ausschreibung der Module A und B des Förderprogramms statt.

Antragsberechtigt sind professionell arbeitende Bildende Künstlerinnen und Künstler mit Wohnsitz in Deutschland. Immatrikulierte an einer Hoch- oder Fachhochschule sind von der Antragstellung ausgeschlossen.
Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online. Sie finden das Antragsformular sowie alle Informationen auf unserem Internet-Portal https://www.bbk-bundesverband.de/projekte/neustart-kultur

Modul A: DIGITAL-GUTSCHEIN (BBK)

Gefördert wird eine nachhaltige Stärkung der digitalen Kompetenz und der Webpräsenz professioneller Bildender Künstler*innen. Die Corona-Krise hat verdeutlicht, welch große Bedeutung die digitale Kompetenz Bildender Künstler*innen für ihre Teilhabe am – auch zunehmend digitaler gewordenen – Kunstgeschehen und Kunstmarkt spielt. Diese Kompetenz gilt es zu fördern und zu stärken. Zu diesem Zweck können Bildende Künstler*innen mit einer überzeugenden Begründung einen „Digital-Gutschein“ beantragen, der ihnen einen Zuschuss von maximal 1.000 € für digitale Fortbildungs- oder Modernisierungsmaßnahmen hinsichtlich ihres digitalen Auftritts ermöglicht.

Dazu gehören beispielsweise:

- Fortbildungen bei anerkannten Bildungsträgern (bis maximal 3 Kurse)

- individuelle Beratung durch ein anerkanntes Unternehmen/Soloselbstständigen

- Einrichtung/Modernisierung der eigenen Webseite durch einen professionellen Webdesigner

- einmalige Ausgaben für die Anschaffung von Software

- Ausgaben für die Anschaffung von Hardware bis zu einem Betrag von 500€ brutto

Mehr Informationen gibt es hier: https://www.bbk-bundesverband.de/projekte/modul-a

Modul B: MENTORING (BBK)

Bildende Künstlerinnen und Künstler mit einer mindestens 5-jährigen professionellen künstlerischen Praxis können sich als Mentor*in bewerben.

Ziel des Moduls ist eine auf den Eintritt in den künstlerischen Berufsalltag bezogene strategische Beratung von Absolventinnen und Absolventen der Kunsthochschulen (nicht von Studenten) oder Berufsanfängerinnen und Berufsanfängern. Mentor*innen unterstützen praxisbezogen Mentees dabei, sich im Kunstgeschehen zu verorten und in Netzwerke einzuführen. So profitieren die Mentees vom Erfahrungsschatz profilierter Berufskolleginnen und -kollegen. Zugleich spiegeln die jüngeren den profilierten Künstler*innen ihre Perspektive auf die Bildende Kunst.

Mentor*innen, die im Rahmen dieses Moduls Fördermittel beantragen, bieten z.B. an Einrichtungen, die die Zielgruppe niedrigschwellig erreicht, Informationsveranstaltungen an, die Einstieg und Orientierung im Kunstbetrieb, das Netzwerken und die wirtschaftliche und soziale Sicherung zum Gegenstand haben. Veranstaltungen können – z. B. in Kooperation mit Kunsthochschulen bzw. Career Centern an den Hochschulen oder an anderen Kulturorten analog oder digital (z. B. in einem Online-Seminar) stattfinden. Die Umsetzung erfolgt in Abhängigkeit der jeweils aktuellen Corona-Bestimmungen. Die Mentor*innen bieten darüber hinaus die direkte Kontaktnahme für hieran Interessierte z. B. zu Sprechzeiten oder z. B. für einen Atelier- oder Galeriebesuch an. Daraus sollen sich auch Tandems entwickeln können.

Für das Beratungsprogramm können Mentor*innen eine Förderung bis zu 1.700 € beantragen.

Mehr Informationen gibt es hier: https://www.bbk-bundesverband.de/projekte/modul-a-1

Jahresausstellung 2021 der HFBK Hamburg

Jahresausstellung einmal anders: Vom 12.-14. Februar 2021 hatten die Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg dafür gemeinsam mit ihren Professor*innen eine Vielzahl von Präsentationsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen erschlossen. Die Formate reichten von gestreamten Live-Performances über Videoprogramme, Radiosendungen, eine Telefonhotline, Online-Konferenzen bis hin zu einem Webshop für Editionen. Darüber hinaus waren vereinzelte Interventionen im Außenraum der HFBK und in der Stadt zu entdecken.

Studieninformationstag 2021

Wie werde ich Kunststudent*in? Wie funktioniert das Bewerbungsverfahren? Kann ich an der HFBK auch auf Lehramt studieren? Diese und weitere Fragen rund um das Kunststudium beantworteten Professor*innen, Studierende und Mitarbeiter*innen der HFBK im Rahmen des Studieninformationstages am 13. Februar 2021. Zusätzlich findet am 23. Februar um 14 Uhr ein Termin speziell für englischsprachige Studieninteressierte statt.

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

Am Abend des 4. Novembers feierte die HFBK die Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 sowie die Verleihung des Hiscox-Kunstpreises im Livestream – offline mit genug Abstand und dennoch gemeinsam online.

Kunst trotz(t) Corona: Graduate Show 2020

Mit einer zweimonatigen Verspätung fand die Graduate Show – ehemals Absolventenausstellung – in diesem Jahr am 19. und 20. September statt. Mehr als 140 Studierende zeigten ihre künstlerischen Abschlussarbeiten.

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?