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2021/03/05: Künstlerhäuser Worpswede - Stipendienstätte der Zukunft

Die Künstlerhäuser Worpswede schreiben für 2021 vier Quartal-Stipendien zum Thema Stipendienstätte der Zukunft aus. An dem traditionsreichen Ort Worpswede wollen wir einen Prozess anstoßen, bei dem es darum gehen soll, Zukunftsfragen zur Kunstproduktion zu stellen: Erkundet werden sollen Bedingungen für eine zukunftweisende, nachhaltige Stipendienstätte. Dabei soll insbesondere berücksichtigt werden, wo und wie Kunst entstehen kann, welche Förderbedingungen es dazu braucht und welche gesellschaftliche Relevanz Schutzräume für das künstlerische Schaffen haben und benötigen.

Gewünscht werden Arbeitsvorhaben mit hybriden Ansätzen in der Herangehensweise. Wir legen Wert auf experimentelle Ausdrucksweisen und Formate, welche die herkömmlichen Disziplingrenzen überschreiten. Künstlerduos und Arbeitskollektive sind willkommen; Lebenspartner*innen sowie gemeinsame Kinder (bei Zuzahlung von Nebenkosten) ebenfalls.

Bewerbungsvoraussetzungen:

- welchen Bedingungen unterliegt die Produktion von Kunst?

- wie sieht der ideale Ort aus, an dem Kunst entstehen kann?

- welche Rolle spielt die Umgebung (Stadt vs. Land etc.)?

- wie müssen zeitgemäße Förderstrukturen aussehen?

Bewerbungsunterlagen (deutsch oder englisch):

Bewerbungsprozess: Die Vergabe der Stipendien wird durch eine fachkundige und unabhängige Jury vorgenommen, die nach Ende der Bewerbungsfrist bekannt gegeben wird. Einsendeschluss der elektronischen Unterlagen ist der 5. März 2021 an griem@kh-worpswede.de.

Die Bekanntgabe der Kandidati*innen erfolgt Mitte/ Ende März 2021.

Mehr Informationen: www.kh-worpswede.de/de/88-open-call-quartal-stipendium.html

Jahresausstellung 2021 der HFBK Hamburg

Jahresausstellung einmal anders: Vom 12.-14. Februar 2021 hatten die Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg dafür gemeinsam mit ihren Professor*innen eine Vielzahl von Präsentationsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen erschlossen. Die Formate reichten von gestreamten Live-Performances über Videoprogramme, Radiosendungen, eine Telefonhotline, Online-Konferenzen bis hin zu einem Webshop für Editionen. Darüber hinaus waren vereinzelte Interventionen im Außenraum der HFBK und in der Stadt zu entdecken.

Studieninformationstag 2021

Wie werde ich Kunststudent*in? Wie funktioniert das Bewerbungsverfahren? Kann ich an der HFBK auch auf Lehramt studieren? Diese und weitere Fragen rund um das Kunststudium beantworteten Professor*innen, Studierende und Mitarbeiter*innen der HFBK im Rahmen des Studieninformationstages am 13. Februar 2021. Zusätzlich findet am 23. Februar um 14 Uhr ein Termin speziell für englischsprachige Studieninteressierte statt.

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

Am Abend des 4. Novembers feierte die HFBK die Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 sowie die Verleihung des Hiscox-Kunstpreises im Livestream – offline mit genug Abstand und dennoch gemeinsam online.

Kunst trotz(t) Corona: Graduate Show 2020

Mit einer zweimonatigen Verspätung fand die Graduate Show – ehemals Absolventenausstellung – in diesem Jahr am 19. und 20. September statt. Mehr als 140 Studierende zeigten ihre künstlerischen Abschlussarbeiten.

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?