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2010/06/07: Hamburger Publikumspreis beim IKFF für »Glebs Film«

»Glebs Film«, 27-minütiger Dokumentarfilm von Christian Hornung (Regie, Buch, Schnitt) und Karsten Krause (Kamera) wurde beim 26. Internationalen KurzFilmFestival Hamburg IKFF mit dem Hamburger Publikumspreis geehrt. Hornung und Krause haben beide an der Hamburger Hochschule für bildende Künste bei Prof. Pepe Danquart und Prof. Wim Wenders studiert. »Glebs Film« ist Hornungs Diplomfilm, mit dem er sein Studium im Sommer 2009 abschloss.

Im Februar zuvor war »Glebs Film« bereits bei den 60. Internationalen Filmfestspielen Berlin 2010 zu sehen. Dort feierte er seine Premiere in der Sektion »Perspektive deutsches Kino«, in deren Rahmen jedes Jahr etwa zwölf neue deutsche Nachwuchs-Produktionen vorgestellt werden.

Über den Film
Der Protagonist Gleb betreibt einen kleinen Friseursalon in Hamburg-Altona. Außerdem hat er eine blühende Phantasie. Er hat sich eine Filmgeschichte ausgedacht, die er seiner zumeist älteren Kundschaft während des Haareschneidens erzählt: Es geht um die Überwindung der Einsamkeit eines unglücklichen Mannes und einer Frau und um einen Friseur, dem natürlich eine ganz besondere Rolle in der Geschichte zufällt. Während Gleb das alles erzählt, schneidet er Haare, macht frische Dauerwellen und färbt Wimpern. Rege beteiligen sich seine Kunden an der Entwicklung der Geschichte und der Figuren, sie kommentieren die Handlung und sorgen für überraschende Wendungen. Und so entsteht in diesem Film nicht nur eine Geschichte, sondern auch ein Portrait von Gleb dem Friseur und leidenschaftlichen Erzähler sowie seiner Kundschaft, welche sich täglich in dem kleinen Salon trifft.