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2011/11/07: Johannes Post bei »gute aussichten 2011/12« prämiert

Der HFBK-Absolvent Johannes Post ist einer von sieben Preisträgern von »gute aussichten – Junge deutsche Fotografie 2011/12«. Für den aktuellen Wettbewerb gab es 95 Einreichungen aus 36 Hochschulen, Akademien und anderen Institutionen, unter denen die Fachjury ihre Entscheidung treffen musste. Diese trat in Hamburg zusammen und bestand in diesem Jahr aus Wibke von Bonin (Kunsthistorikerin), Josefine Raab (Kunstwissenschaftlerin und Gründerin von »gute aussichten«), Luminita Sabau (ehemalige Leiterin der Kunstsammlung der DZ Bank), Dr. Ludger Derenthal (Leiter des Museums für Fotografie Berlin), Carsten Hermann (Art Director), Jürgen Klauke (Künstler und Fotograf), Mario Lombardo, (Art Director) sowie Ingo Taubhorn (Kurator am Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg).

Post überzeigte die Jury mit seiner Diplomarbeit »Inform« (2011) für die er kurzerhand und konsequent seine Kleidung zerschnitten hat. 36 Bild-Querschnitte, angeordnet in zwei großformatigen Tableaus mit je 18 Abbildungen, zeigen die »zweite Haut« fein säuberlich in Scheiben zerlegt. Eine humorvoll-pseudowissenschaftliche Sezierung, die die Kleidung als »Uniform« des Menschen in ganz neuem Licht erscheinen lässt.

Die private Initiative »gute aussichten« kürte in diesem Jahr zum achten Mal herausragende junge FotografInnen und gehört zu den renommiertesten Foto-Wettbewerben, auch wenn er nicht mit Preisgeldern verbunden ist. Die Ausstellung der Preisträger startet am 9. November im Museum für Fotografie und wandert anschließend nach Innsbruck, Washington und gastiert im kommenden Frühjahr in den Deichtorhallen in Hamburg.

10. November 2011 bis 29. Januar 2012: Gute Aussichten – Junge deutsche Fotografie
Museum für Fotografie, Berlin
www.guteaussichten.org

Kunst trotz(t) Corona: Graduate Show 2020

Mit einer zweimonatigen Verspätung findet die Graduate Show – ehemals Absolventenausstellung – in diesem Jahr am 19. und 20. September statt. Mehr als 140 Studierende zeigen ihre künstlerischen Abschlussarbeiten. Von 10 - 20 Uhr sind Besucher*innen herzlich eingeladen, sich in der HFBK die zahlreichen Arbeiten anzusehen. Für Ihre Gesundheit an diesem Wochenende sorgt ein extra entwickeltes Corona-Konzept. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Aktuelle Beiträge auf rhizome.hfbk.net

rhizome.hfbk.net ist das soziale Netzwerk der HFBK. Es eröffnet ein digitales Forum für Austausch und Diskussion, in dem Studierende, Lehrende, Gastautor*innen, Kunstkritiker*innen und die interessierte Öffentlichkeit für ein breites Spektrum an Inhalten und Sichtweisen sorgen. Hier finden sich Ausstellungsbesprechungen, eine regelmäßige Kunstpresseschau, literarische Texte sowie Berichte von Vorträgen und Symposien.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?

Jahresausstellung 2020 an der HFBK Hamburg

Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.