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2012/04/16: Edwin-Scharff-Preis an Peter Piller

Der HFBK-Absolvent Peter Piller wird mit dem Edwin-Scharff-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg ausgezeichnet.Der seit 1955, dem Todesjahr des Namensgebers Edwin Scharff, jährlich für das zurückliegende Jahr vergebene Preis ist mit 7.500 Euro dotiert.Die Preisverleihung findet im Herbst 2012 statt.

Piller, 1968 in Fritzlar geboren und heute Professor für Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) Leipzig, zeichnet, fotografiert, sammelt und archiviert. Er studierte von 1993 bis 2000 an der HFBK Hamburg. Ausgangspunkt für seine künstlerischen Arbeiten und seine Sammlung bildet Pillers Tätigkeit für eine Hamburger Medienagentur, bei der er für die Archivierung von 150 Regionalzeitungen verantwortlich war. Über 7000 Fotos aus Lokalpresse, Internet und Nachlässen hat der Künstler bisweilen in das »Peter Piller-Archiv« überführt. Aus ihrem Kontext herausgelöst und nach subjektiven, teils absurd-komischen Motivgruppen à la »In Löcher blicken« oder »Einweihungsbänder« geordnet, umfasst das Ganze inzwischen über 80 Rubriken.

»Sein origineller Umgang mit den Medien Fotografie und Zeichnung beruht auf eigens ersonnenen Weisen des Dokumentierens, Archivierens und Kartographierens. Dabei geht Piller nicht zuletzt der Frage nach, wie sich „Wirklichkeit“ in unterschiedlichen Medien und auf Darstellungsebenen zeigt, beziehungsweise überhaupt hergestellt wird. Zum Vorschein kommen erstaunlich präzise und kohärente Bildikonografien, denen gewöhnlich kaum Beachtung geschenkt wird, die sich aber – und offenbar jenseits der Intentionen der Urheber – weitgehend unbewusst allgemein durchgesetzt haben«, so die siebenköpfige Fachjury in ihrer Begründung.

Der Edwin-Scharff-Preis zählt zu den traditionsreichen Auszeichnungen des Hamburger Senats und ist seit mehr als 55 Jahren ein unentbehrliches Instrument zur Förderung von Bildenden Künstlern. Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderem Ulrich Rückriem, Franz Erhard Walther, Anna und Bernhard Blume und Daniel Richter.

Kunst trotz(t) Corona: Graduate Show 2020

Mit einer zweimonatigen Verspätung findet die Graduate Show – ehemals Absolventenausstellung – in diesem Jahr am 19. und 20. September statt. Mehr als 140 Studierende zeigen ihre künstlerischen Abschlussarbeiten. Von 10 - 20 Uhr sind Besucher*innen herzlich eingeladen, sich in der HFBK die zahlreichen Arbeiten anzusehen. Für Ihre Gesundheit an diesem Wochenende sorgt ein extra entwickeltes Corona-Konzept. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Aktuelle Beiträge auf rhizome.hfbk.net

rhizome.hfbk.net ist das soziale Netzwerk der HFBK. Es eröffnet ein digitales Forum für Austausch und Diskussion, in dem Studierende, Lehrende, Gastautor*innen, Kunstkritiker*innen und die interessierte Öffentlichkeit für ein breites Spektrum an Inhalten und Sichtweisen sorgen. Hier finden sich Ausstellungsbesprechungen, eine regelmäßige Kunstpresseschau, literarische Texte sowie Berichte von Vorträgen und Symposien.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?

Jahresausstellung 2020 an der HFBK Hamburg

Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.