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2012/06/24: Boesner Art Award für Monika Grzymala, Sonderpreis der Jury an Naho Kawabe

Die ehemalige HFBK-Studentin Monika Grzymala erhält den mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis des boesner art award 2012. Die mit insgesamt 17.500 Euro dotierte Auszeichnung wurde 2012 zum ersten Mal vergeben. Der von dem Künstlermaterialien-Handelsunternehmen Boesner ausgelobte Preis soll herausragende Leistungen in der bildenden Kunst würdigen. In diesem Jahr richtete sich die Ausschreibung an Künstler/innen, die durch innovative und experimentelle Kombination klassischer Künstlermaterialien mit modernem Material zu neuen Ausdrucksformen gelangen. Der zweite und der dritte Preis sind mit 5.000 und 2.500 Euro dotiert.

Auch der Sonderpreis der Jury (1.500 Euro) ging an eine an der HFBK Hamburg ausgebildeteKünstlerin: Die Japanerin Naho Kawabe (36) überzeugte die Jury mit ihrer ungewöhnlichen Arbeit »Sealed«, bei der Holzkohlestaub und Licht zum Einsatz kommen.

In den temporären Raumzeichnungen von Monika Grzymala finden Materialien wie handgeschöpfte Washi-Papiere, Klebeband, Blätter und Zweige Verwendung. »Der Moment, wenn Zeichnung in den Raum tritt und die Linie zur Skulptur wird« fasziniert die Künstlerin, die nach ihrer klassischen Berufsausbildung zur Steinbildhauerin und Restauratorin an den Kunsthochschulen Karlsruhe, Kassel und Hamburg Bildende Kunst und Bildhauerei bei Prof. Bogumir Ecker studierte. Aktuell bereitet sich die Künstlerin mit einem neuen ortsspezifischen Projekt auf die Teilnahme an der Sydney Biennale 2012 vor.

Die Preisverleihung findet am 23. November 2012 im Märkischen Museum in Witten statt, im Rahmen der Eröffnung einer Ausstellung mit den Arbeiten der Preisträger/innen. Die Ausstellung wird bis zum 3. Februar 2013 zu sehen sein.

www.boesner-art-award.de

Kunst trotz(t) Corona: Graduate Show 2020

Mit einer zweimonatigen Verspätung findet die Graduate Show – ehemals Absolventenausstellung – in diesem Jahr am 19. und 20. September statt. Mehr als 140 Studierende zeigen ihre künstlerischen Abschlussarbeiten. Von 10 - 20 Uhr sind Besucher*innen herzlich eingeladen, sich in der HFBK die zahlreichen Arbeiten anzusehen. Für Ihre Gesundheit an diesem Wochenende sorgt ein extra entwickeltes Corona-Konzept. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Aktuelle Beiträge auf rhizome.hfbk.net

rhizome.hfbk.net ist das soziale Netzwerk der HFBK. Es eröffnet ein digitales Forum für Austausch und Diskussion, in dem Studierende, Lehrende, Gastautor*innen, Kunstkritiker*innen und die interessierte Öffentlichkeit für ein breites Spektrum an Inhalten und Sichtweisen sorgen. Hier finden sich Ausstellungsbesprechungen, eine regelmäßige Kunstpresseschau, literarische Texte sowie Berichte von Vorträgen und Symposien.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?

Jahresausstellung 2020 an der HFBK Hamburg

Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.