de en

2016/04/19: New-Positions-Preis der Art Cologne für Gerrit Frohne-Brinkmann

Der HFBK-Absolvent Gerrit Frohne-Brinkmann ist auf der Kunstmesse Art Cologne mit dem New-Positions-Preis ausgezeichnet worden. Frohne-Brinkmann (Master 2015 bei Andreas Slominski und Ceal Floyer) überzeugte die Jury mit der Installation »Not all mummies are wrapped like in the movies«, eine Ansammlung von Fake-Mumien aus der Filmrequisite, am Stand der Hamburger Galerie Jürgen Becker. Die Jury 2016: Astrid Bardenheuer (Leiterin der artothek – Raum für junge Kunst), Oriane Durand (Künstlerische Leiterin Dortmunder Kunstverein), Yilmaz Dziewior (Direktor Museum Ludwig), Nathalie Hoyos (Kuratorin Art Collection Telekom), Antje Hundhausen (Deutsche Telekom) und Moritz Wesseler (Direktor Kölnischer Kunstverein).

»New Positions« ist ein internationales Förderprogramm der Art Cologne für junge Künstler. Der Preis wird von der Art Cologne, der Deutschen Telekom, dem Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler (BVDG) und der Bundesregierung Deutschland ausgelobt. Eine jährlich wechselnde Jury aus Galeristen, Künstlern, Kuratoren und Kritikern wählt aus allen Bewerbungen zwischen 20 und 25 Künstler und Künstlerinnen aus. Bewerber müssen mit einer Galerie auf der Art Cologne vertreten sein. Alle Nominierten erhalten eine 25 Quadratmeter große Koje, deren Inhalt und Gestaltung den Künstlern selbst überlassen ist. Der Preisträger wird parallel zur nächsten Art Cologne in der Kölner Artothek ausgestellt, eine Ausstellung mit dem Budget von 10.000 Euro. Zu vorherigen Preisträgern gehören heute internationale Größen wie Tracey Emin, Olafur Eliasson, Neo Rauch und Gregor Schneider.

Der Preis wurde am 16. April 2016 in der Talk Lounge der 50. Art Cologne vergeben.
www.artcologne.de

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Jahresausstellung 2020 an der HFBK Hamburg

Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?