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11.6.2020, 11:00 Uhr
Autonomie statt Prekariat – Lebensmodelle in künstlerischen Berufen

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  • Online-Vortrag

Online-Vortrag

Mehrgleisige Karriereverläufe haben schon immer die Laufbahnen Kreativer geprägt. Der Vortrag möchte den vollen Entscheidungsraum beleuchten, der Künstler*innen zur Gestaltung ihres Lebens zur Verfügung steht und stellt verschiedene Lebensmodelle innerhalb des Kunstfeldes vor. Eine berufliche Laufbahn als Künstler*in enthält Privilegien, die unter dem Druck der Existenzsicherung manchmal in Vergessenheit geraten. Wer sich darauf besinnt, macht sich die Übertragbarkeit von künstlerischen Strategien auf Lohnarbeit bewusst und begibt sich zurück auf gewohntes Terrain: ein freies Feld, das unter Einsatz typischer Künstler-Kompetenzen wie Phantasie, Flexibilität, Kreativität, Eigeninitiative, Begeisterungsfähigkeit, Frustrationstoleranz, Disziplin und Ambiguitätstoleranz gestaltet werden kann. Und schafft damit das, worum es geht: mehr Raum für Kunst.

Alina Gause wurde in Tanz, Gesang und Schauspiel ausgebildet. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit schloss sie ein Psychologiestudium ab und spezialisierte sich auf die Begleitung kreativer Persönlichkeiten und Prozesse.

Link zur Teilnahme: https://bbb.hfbk.net/b/ali-ay6-nw3

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Aktuelle Beiträge auf rhizome.hfbk.net

rhizome.hfbk.net ist das soziale Netzwerk der HFBK. Es eröffnet ein digitales Forum für Austausch und Diskussion, in dem Studierende, Lehrende, Gastautor*innen, Kunstkritiker*innen und die interessierte Öffentlichkeit für ein breites Spektrum an Inhalten und Sichtweisen sorgen. Hier finden sich Ausstellungsbesprechungen, eine regelmäßige Kunstpresseschau, literarische Texte sowie Berichte von Vorträgen und Symposien.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Jahresausstellung 2020 an der HFBK Hamburg

Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?