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22.8.2018, 22:00 Uhr
Internationales Sommerfestival 2018: Doppelkonzert

Die Künstlerin und Musikerin Michaela Melián ist mit Einzelausstellungen in Museen und Kunstvereinen präsent und spielt seit 1980 im Diskurs-Pop-Kollektiv F.S.K. In ihren Arbeiten verknüpft sie elektronisch programmierte und analoge Sounds zu fragilen Kompositionen zwischen Pop, Soundcollage und Clubmusik. Musik bezeichnet sie als „Denk- und Produktionsraum zu Geschlecht, Körper, Begehren, technischen Geräten, wo die Tasten Rewind, Play und Forward gleichzeitig gedrückt werden können”. Auf dem Sommerfestival re-inszeniert sie gemeinsam mit Elen Harutyuyan und Ruth May kammermusikalische Versionen von Stücken aus ihren Solo-Alben, die auf dem Berliner Label Monika Enterprise erschienen sind.

Aus dem künstlerischen Umfeld von Monika Enterprise kommt auch die musikalische Autodidaktin Barbara Morgenstern. Neben ihrer Tätigkeit als Produzentin für Theatermusik, z.B. für das Sommerfestival-Stück von Rimini Protokoll, ist Morgenstern durch Solo-Alben, Remixe und unzählige musikalischen Kollaborationen seit über 20 Jahren eine feste Größe in der Berliner Elektronikszene. Ende 2018 erscheint ihr neues Album „Live Fast, Die Young”, das sich mit der musikalischen Vielfalt von Harmonium, Piano, Xylophon und Zither auseinandersetzt und als exklusives Pre-Release-Konzert zum ersten Mal live auf dem Sommerfestival zu hören sein wird.

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Aktuelle Beiträge auf rhizome.hfbk.net

rhizome.hfbk.net ist das soziale Netzwerk der HFBK. Es eröffnet ein digitales Forum für Austausch und Diskussion, in dem Studierende, Lehrende, Gastautor*innen, Kunstkritiker*innen und die interessierte Öffentlichkeit für ein breites Spektrum an Inhalten und Sichtweisen sorgen. Hier finden sich Ausstellungsbesprechungen, eine regelmäßige Kunstpresseschau, literarische Texte sowie Berichte von Vorträgen und Symposien.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Jahresausstellung 2020 an der HFBK Hamburg

Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?