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5. – 12.4.2019
PAT PAT PAT. finding comfort in materiality.

  • Ort:

  • Galerie der HFBK und Folgendes-Raum (beides 2. Stockwerk)

Eröffnung mit Performance-Programm: 4. April, 19 Uhr
Öffnungszeiten: 5.-11. April, jeweils 14-18 Uhr

GRUPPENAUSSTELLUNG von Veli Çatıkkaş - Ina Ebenberger - Helena Geisler - Gaia Gionti - Georg Juranek - Marek Kochanowicz - Jakob Kolb - Jung-Min Lee - Yein Lee - Hélène Padoux - Katja Pilipenko - Julia Taschler - Tallal Shammout - Lisa Claire Stolzenberger - Veronika Suschnig | kuratiert von Tonia Andresen und Marlene Mannsfeld

PAT PAT PAT steht lautmalerisch für Berührung – ein verständnisvolles Schulterklopfen, das schwungvolle Abdrücken eines Pinsels oder das Tropfen von Farbe, die sich aus der Begrenzung der Leinwand löst und sich mit ihrer Umgebung verbindet. Die Ausstellung zeigt Perspektiven junger Künstler*innen aus Hamburg und Wien, die sich der Frage stellen: Wie Malerei 2019 denken? Die ausgestellten Arbeiten begreifen Malerei als eine installative und performative Praxis, die das klassische Leinwandgemälde erweitert. Sie befragen das Material an sich: die Farbe, Texturen und Oberflächenstrukturen, die zwischen haptischen und visuellen Qualitäten changieren. Materialität ist nicht mehr als starre, glatte und abgeschlossene Oberfläche zu verstehen, sondern als fließend, zugänglich, veränderbar.

Am Eröffnungsabend sind alle Künstler*innen anwesend, während der Öffnungszeiten immer mindestes eine Person aus der Gruppe. Fragen und Gespräche sind jederzeit willkommen. Der Eintritt ist frei.

Mit freundlicher Unterstützung der Hochschule für bildende Künste Hamburg, der Akademie der bildenden Künste Wien, der Hamburger Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung und der Karl H. Ditze Stiftung.

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Aktuelle Beiträge auf rhizome.hfbk.net

rhizome.hfbk.net ist das soziale Netzwerk der HFBK. Es eröffnet ein digitales Forum für Austausch und Diskussion, in dem Studierende, Lehrende, Gastautor*innen, Kunstkritiker*innen und die interessierte Öffentlichkeit für ein breites Spektrum an Inhalten und Sichtweisen sorgen. Hier finden sich Ausstellungsbesprechungen, eine regelmäßige Kunstpresseschau, literarische Texte sowie Berichte von Vorträgen und Symposien.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Jahresausstellung 2020 an der HFBK Hamburg

Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?