de en

25.1.2019, 12:00 – 18:00 Uhr
Point of no Return: Point of Departure

  • Ort:

  • HFBK Hamburg, Aula

Grafikdesign kommt eine Schlüsselposition in der Kommunikation diversifizierter und transnational agierender Gesellschaften zu. Daraus erwächst eine Verantwortung, die mit einer Logik standardisierter Arbeitsprozesse nicht zu erfassen ist. Vielmehr ist ein verstärktes, (kultur-)kritisches und fächerübergreifendes Engagement und Nachdenken erforderlich. Die Symposiumsreihe »Point of no Return« will impulsgebende und kritische Stimmen aus Gestaltung und Wissenschaft zusammenbringen, um dieses Engagement zuzuspitzen und voranzutreiben, und um ein größeres öffentliches Bewusstsein für diesen Diskurs zu stimulieren.

»Widerspruch ist wahre Freundschaft« sagte William Blake. Kritik üben bedeutet, zu kontextualisieren, Maß zu nehmen, abzuwägen und zu interpretieren. Kritik ist also ein dynamischer und sich gegenseitig bedingender Dialog von Ist und Soll. Um konstruktiven Widerspruch zu entwickeln, stellt das erste Symposium darum zunächst die Frage nach dem was Grafikdesign gegenwärtig kann und tut.

Programm

  • 12.00 Uhr
    Begrüßung durch Ingo Offermanns, Markus Weisbeck und Markus Dreßen
  • 12.15 Uhr
    Einführung
    Ingo Offermanns, Professor, HFBK Hamburg
  • 12.30 — 14.00 Uhr
    Grafikdesign profiliert, reproduziert, fetischisiert
    David Bennewith, Colophon, Amsterdam
    Anna Lena von Helldorff, Grafikdesignerin, Gestalterin, Kollaborateurin, Leipzig
    Christoph Knoth & Konrad Renner, Professoren, HFBK Hamburg
  • Mittagspause
  • 14.30 — 16.00 Uhr
    Grafikdesign ermächtigt, mobilisiert, kolonialisiert
    Karo Akpokiere, Grafikdesigner, Künstler, Lagos/Hamburg
    Matthias Görlich, Professor, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
    Isabel Seiffert, Offshore Studio, Zürich
  • Kaffeepause
  • 16.30 — 18.00 Uhr
    Grafikdesign kritisiert, öffnet, entwirft, konzipiert
    Sandra Doeller, Grafikdesignerin, Frankfurt am Main
    Corinne Gisel & Nina Paim, common interest, Zürich
    Studierende der Klasse Grafik, HFBK Hamburg

Moderation der drei Panels: Anja Neidhardt, Designforscherin, Autorin, Kuratorin und Dozentin, Berlin

Vorträge in deutscher und englischer Sprache.

Symposiumsreihe zur gesellschaftlichen Bedeutung von Grafikdesign, konzipiert von Ingo Offermanns, Professor an der HFBK Hamburg, mit Unterstützung von Markus Weisbeck, Professor an der Bauhaus-Universität Weimar und Markus Dreßen, Professor an der HGB Leipzig.

Folgetermine: Mai und November 2019

Kunst trotz(t) Corona: Graduate Show 2020

Mit einer zweimonatigen Verspätung findet die Graduate Show – ehemals Absolventenausstellung – in diesem Jahr am 19. und 20. September statt. Mehr als 140 Studierende zeigen ihre künstlerischen Abschlussarbeiten. Von 10 - 20 Uhr sind Besucher*innen herzlich eingeladen, sich in der HFBK die zahlreichen Arbeiten anzusehen. Für Ihre Gesundheit an diesem Wochenende sorgt ein extra entwickeltes Corona-Konzept. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Aktuelle Beiträge auf rhizome.hfbk.net

rhizome.hfbk.net ist das soziale Netzwerk der HFBK. Es eröffnet ein digitales Forum für Austausch und Diskussion, in dem Studierende, Lehrende, Gastautor*innen, Kunstkritiker*innen und die interessierte Öffentlichkeit für ein breites Spektrum an Inhalten und Sichtweisen sorgen. Hier finden sich Ausstellungsbesprechungen, eine regelmäßige Kunstpresseschau, literarische Texte sowie Berichte von Vorträgen und Symposien.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?

Jahresausstellung 2020 an der HFBK Hamburg

Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.