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17. – 20.2.2020, 13:00 Uhr
Texte zu Kunst - Ein Workshop über das Schreiben

  • Ort:

  • HFBK Hamburg, Finkenau 42, Kochwerkstatt

17./19./20.2.2020, jeweils 13 – 17 Uhr

Workshop von Nina Groß und Tilman Walther

Viele Künstler*innen stehen spätestens zu ihrem Abschluss vor der Herausforderung, den Rahmen der informellen Peerreviews, Klassengespräche und performativen Mitteilungen zu verlassen und teilweise zum ersten Mal textlich Stellung zur eigenen Arbeit zu beziehen. Doch wie beschreibt man mit sprachlichen Mitteln die eigene Kunst und wie die der anderen? Wie identifiziert man sprachliche Nebeltexte und Füllbegriffe und wie kann man sie taktisch für sich nutzbar machen? Wann ist Präzision gefragt und wann gezielte Unschärfe?

In einem dreiteiligen Workshop wollen wir uns hierzu den verschiedenen Textformen und Sprechperspektiven widmen, die eine/n Künstler*in und ihre/seine Arbeit begleiten, das kritische Lesen von Texten über Kunst erproben und das eigene und gegenseitige Verfassen kurzer Statements sowie solidarische Kritik üben.

Anmeldung für maximal 15 Teilnehmer*innen (Graduierte und Studierende der HFBK Hamburg im Abschlussjahr) unter: swaantje.benson@hfbk.hamburg.de

Nina Lucia Groß studierte Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst Wien sowie Kunstgeschichte an den Universitäten Wien und Hamburg, derzeit promoviert sie am kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg und ist dort als Dozentin tätig. Sie ist Mitstreiterin im Textem Verlag, Gründungs- und Vorstandsmitglied des feministischen Vereins femrep e.V. und beteiligt sich in unterschiedlichen Zusammenhängen als Kuratorin. Neben ihrer kunstwissenschaftlichen Arbeit ist sie auch als Autorin von Katalogtexten, Ausstellungsrezensionen und der Rhizome-Kolumne „unmodern talking“ tätig.

Tilman Walther ist Autor, Künstler aus Hamburg und Mitglied der kuratorischen Föderation Galerie BRD. Er schloss sein Studium der Bildenden Kunst und Kunsttheorie 2016 an der HFBK Hamburg ab und schreibt über Kunst, Solidarität, Architektur, Computerspiele und die Soziologie der Arbeit u.a. für Kultur und Gespenster, die Hamburger Kunsthalle, die Rhizome-Kolumne "der_tresen" und diverse Künstler*innenpublikationen. Sein neues Buch "Der Mittelstand" erscheint im Dezember 2019. Gemeinsam mit Nina Lucia Groß unterrichtet/e er an der Universität Hamburg und der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien.

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Aktuelle Beiträge auf rhizome.hfbk.net

rhizome.hfbk.net ist das soziale Netzwerk der HFBK. Es eröffnet ein digitales Forum für Austausch und Diskussion, in dem Studierende, Lehrende, Gastautor*innen, Kunstkritiker*innen und die interessierte Öffentlichkeit für ein breites Spektrum an Inhalten und Sichtweisen sorgen. Hier finden sich Ausstellungsbesprechungen, eine regelmäßige Kunstpresseschau, literarische Texte sowie Berichte von Vorträgen und Symposien.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Jahresausstellung 2020 an der HFBK Hamburg

Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?