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3 Notizen zu "I'm not here to make friends"

3 Notizen zu: I'm not here to make friends 

1 Die Vereinzelung im Spätkapitalismus - eine ständige Wettbewerbsituation, in der man sich keine Schwäche erlauben darf. Freunde? Wozu? Nur einer kann gewinnen. Solidarität? Fehlanzeige. 


2 Lediglich Videos und Sitzsäcke (in Fels-Optik) dienen den Mitgliedern der Galerie BRD nun als Requisiten zur Bearbeitung dieses Problems. Von seiner kleinen Festung aus kann der oder die geneigte Besucher_in da Robowars, Computerspiel-Figuren-Performances, vereinsamte Computerspieler oder Kindergeburtstage im Found-Footage-Look anschauen. 


3 Die im etwas abgenutzten Post-Internet-Ambiente gezeigten zusammengesetzten Filme und Privat-Videos wirken dabei aber nicht viel mehr als ein relativ einfaches zur Schau stellen der als Problem empfundenen Verhältnisse. Und der unkommentierte und ungebrochene "Blick auf die Anderen" aus der privilegierten Situation des Ausstellungsraumes birgt am Ende kaum mehr Erkenntnisgewinn als im Wohnzimmer RTL2 zu gucken. Ja, die Galerie BRD macht sich damit keine Freunde. Schade eigentlich. 


 3 Notizen zu: Galerie BRD, I'm not here to make friends, Kunstverein Harburger Bahnhof

https://rhizome.hfbk.net/p/47408


Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Aktuelle Beiträge auf rhizome.hfbk.net

rhizome.hfbk.net ist das soziale Netzwerk der HFBK. Es eröffnet ein digitales Forum für Austausch und Diskussion, in dem Studierende, Lehrende, Gastautor*innen, Kunstkritiker*innen und die interessierte Öffentlichkeit für ein breites Spektrum an Inhalten und Sichtweisen sorgen. Hier finden sich Ausstellungsbesprechungen, eine regelmäßige Kunstpresseschau, literarische Texte sowie Berichte von Vorträgen und Symposien.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Jahresausstellung 2020 an der HFBK Hamburg

Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?