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stringfigures@rhizome.hfbk.net: Nautische Horizonte / Oceans + Ghosts

Eines unter vielen Universen beherbergt eine Horizontale, die jeden Tag zuverlässig die Welt in oben und unten teilt. In wahr und falsch, in dort und hier.

Ganz gleichzeitig spaltet sich ein Universum auf.

Ganz gleichzeitig gibt es eine Welt, in welcher der Horizont sich auflöst. In der Zwischenwesen mit Zwischenlösungen ganz gut klar kommen. Eine melancholische Brut.

Ganz gleichzeitig gibt es eine Welt in der ein kleines Kind eine Mermaid wurde und blieb. Ein wundersames Kritterwesen, ein utopisches Wesen in einer Parallelwelt, ein großes Missverständnis zwischen Mensch und Seekuh, als Traum, eine potentielle Wahrheit, ein Politikum.

„6 Meerjungfrauen die auf Kamera festgehalten wurden!“ und Tomék schreibt vor zwei Jahren: „Es bestimmt irgendwas in unsere Welt, von dem wir garnichts wissen. Ich glaube an sowas.“
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KralleHD sagt vor 2 Jahren dazu: „Tominem es soll angeblich unter der erde halt so tief eine geheime Zivilisation sein auch menschen artig aber sie sollen nie hocv kommen weil der krieg sie verschreckt hat 😯“
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Leonie Malfoy sagt vor 1 Jahr:
„die Erde beziehungsweise das Universum hat genug Geheimnisse. die Vllt niemals entdeckt werden.“
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Krasse Frage von SevenZIP vor 2 Jahren (bearbeitet)
„Rein Biologisch gesehen ist das nicht so der Fall aber es ist auf der Welt schon so vieles komische Sachen passiert bzw. entstanden wie z.B die Dinosaurier… Nach den Dinosauriern sind die Menschen gekommen… Kann ja sein das jetzt nach den Menschen die Seemenschen (Meerjungfrauen) entstanden sind :D Klingt absurd aber meine Güte :D Möglich wäre es“

Harrawayfrage von Hələna vor 5 Monaten:
„Können mensch und fisch meerjungfrauen machen 😂😂🤦🏽‍♀️🤦🏽‍♀️🤦🏽‍♀️“

https://www.youtube.com/watch?v=fudiXYu4QE0

Einmal hat

„Professor Dimitrov Bilder von einem Skelett welches ganz offensichtlich eine Meerjungfrau zeigt veröffentlicht. Das Skelett ist sehr groß und hat einen Fischschwanz ausgehend von der Hüfte und endet in einer knöcherne Flosse.

Es wird gesagt, daß der Journalist Petar Genchev das Foto auf seiner Facebook-Pinnwand teilte und es ging um die Welt und sei ein Fake. Darauf hin habe ich versucht diesen auf Facebook zu finden ihn gibt es nicht. Also ist der Journalist Petar Genchev ein Fake :-)
[…]
Alle Regierungen streiten ab jemals Kontakt mit solchen Funden gehabt zu haben außer die Bulgaren (Und
Die Regierung erwartet eine lückenlosen Bericht und die Freigabe der Meerjungfrau zur Übersendung in ein Museum! Ebenso wird die Ausgrabungsstätte militärisch bewacht und gleicht mittlerweile einer Art Area 51.

Anfragen der Amerikanischen Regierung wurden zurück gewiesen, mit der Begründung das sie schon genug Balkan Kriege führen würden und sollten sie sich einmischen hat Bulgarien bereits mit Russland und China ein Abkommen zur Sicherung der gefundenen Artefakte (da gibt es also noch mehr)!

Professor Dimitrov gehört zur Staatsicherheit der Bulgarischen Armee und hat einen Status als Diplomat! Die Regierung ging sogar noch weiter und warnte den Westen vor einer Einmischung in interne Angelegenheiten. Sie würden es sich nicht wie in Syrien gefallen lassen!“
Ok!

Ich liebe Hysterie und Märchen und Internet.

Ich bin oft mehrere Sachen gleichzeitig.

Ich finde Fantasystrukturen hilfreich, wenn man lange über die Apocalypse nachgedacht hat und aktuell denkt: die Apocalypse ist ein ewiger Prozess, den wir aushalten müssen und darum kann gelegentliches Fluchtverhalten nicht schaden.

Ganz gleichzeitig gibt es eine Welt in der wirklich so ein Ozean existiert aus dem wunderschöne, sanfte Delfine springen. Ein Lachen hallt durch die Luft. Harmonische Variationen von Sonnenuntergängen und nautischen Horizonten.

Ganz gleichzeitig gibt es eine Welt voll Angst und Schrecken. (Buh!)

Der Geist der Melancholie ist mein BFF.

A BFF is a term for someone’s best friend and are characterized by trust, and permanence. BFFs are usually in close contact and have shared experiences, such as attending the same school or sharing musical tastes. Relationships described as BFF are common in high school & middle school and often decline when the parties go to college. The term BFF does not necessarily convey exclusivity; depending on a person’s individual interpretation or philosophy of the concept of “BFF”, an individual may not have more than one BFF simultaneously. (https://en.wikipedia.org/wiki/Best_friends_forever Wikipedia, 23.02.2020)

Annette Wehrmann, photography from the series Blumensprengungen, 1991-95; Foto: Ort des Gegen e.V.

Conference: Counter-Monuments and Para-Monuments

The international conference at HFBK Hamburg on December 2-4, 2021 – jointly conceived by Nora Sternfeld and Michaela Melián –, is dedicated to the history of artistic counter-monuments and forms of protest, discusses aesthetics of memory and historical manifestations in public space, and asks about para-monuments for the present.

23 Fragen des Institutional Questionaire, grafisch umgesetzt von Ran Altamirano auf den Türgläsern der HFBK Hamburg zur Jahresausstellung 2021; Foto: Charlotte Spiegelfeld

Diversity

Wer spricht? Wer malt welches Motiv? Wer wird gezeigt, wer nicht? Identitätspolitische Fragen spielen in der Kunst und damit auch an der HFBK Hamburg eine wichtige Rolle. Das hochschuleigene Lerchenfeld-Magazin beleuchtet in der aktuellen Ausgabe Hochschulstrukturen sowie Studierendeninitiativen, die sich mit Diversität und Identität befassen.

Grafik: Tim Ballaschke

Semesterstart

Nach drei Semestern Hybrid-Lehre unter Pandemiebedingungen steht nun endlich wieder ein Präsenz-Semester bevor. Wir begrüßen alle neuen Studierenden und Lehrenden an der HFBK Hamburg und laden herzlich zur Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 ein, die in diesem Jahr von einem Gastvortrag von ruangrupa begleitet wird.

Grafik: Sam Kim, Bild im Hintergrund: Sofia Mascate, Foto: Marie-Theres Böhmker

Graduate Show 2021: All Good Things Come to an End

Vom 24. bis 26. September präsentierten die mehr als 150 Bachelor- und Master-Absolvent*innen des Jahrgangs 2020/21 ihre Abschlussarbeiten im Rahmen der Graduate Show in der HFBK Hamburg. Wir bedanken uns bei allen Besucher*innen und Beteiligten.

Foto: Klaus Frahm

Summer Break

Die HFBK Hamburg befindet sich in der vorlesungsfreien Zeit, viele Studierende und Lehrende sind im Sommerurlaub, Kunstinstitutionen haben Sommerpause. Eine gute Gelegenheit zum vielfältigen Nach-Lesen und -Sehen:

ASA Open Studio 2019, Karolinenstraße 2a, Haus 5; Foto: Matthew Muir

Live und in Farbe: die ASA Open Studios im Juni 2021

Seit 2010 organisiert die HFBK das internationale Austauschprogramm Art School Alliance. Es ermöglicht HFBK-Studierenden ein Auslandssemester an renommierten Partnerhochschulen und lädt vice versa internationale Kunststudierende an die HFBK ein. Zum Ende ihres Hamburg-Aufenthalts stellen die Studierenden in den Open Studios in der Karolinenstraße aus, die nun auch wieder für das kunstinteressierte Publikum geöffnet sind.

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Vermitteln und Verlernen: Wartenau Versammlungen

Die Kunstpädagogik Professorinnen Nora Sternfeld und Anja Steidinger haben das Format „Wartenau Versammlungen“ initiiert. Es oszilliert zwischen Kunst, Bildung, Forschung und Aktivismus. Ergänzend zu diesem offenen Handlungsraum gibt es nun auch eine eigene Website, die die Diskurse, Gespräche und Veranstaltungen begleitet.

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; Foto: Maximilian Schwarzmann

Schule der Folgenlosigkeit

Alle reden über Folgen: Die Folgen des Klimawandels, der Corona-Pandemie oder der Digitalisierung. Friedrich von Borries (Professor für Designtheorie) dagegen widmet sich der Folgenlosigkeit. In der "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg verknüpft er Sammlungsobjekte mit einem eigens für die Ausstellung eingerichteten „Selbstlernraum“ so, dass eine neue Perspektive auf „Nachhaltigkeit“ entsteht und vermeintlich allgemeingültige Vorstellungen eines „richtigen Lebens“ hinterfragt werden.

Jahresausstellung 2021 der HFBK Hamburg

Jahresausstellung einmal anders: Vom 12.-14. Februar 2021 hatten die Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg dafür gemeinsam mit ihren Professor*innen eine Vielzahl von Präsentationsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen erschlossen. Die Formate reichten von gestreamten Live-Performances über Videoprogramme, Radiosendungen, eine Telefonhotline, Online-Konferenzen bis hin zu einem Webshop für Editionen. Darüber hinaus waren vereinzelte Interventionen im Außenraum der HFBK und in der Stadt zu entdecken.

Studieninformationstag 2021

Wie werde ich Kunststudent*in? Wie funktioniert das Bewerbungsverfahren? Kann ich an der HFBK auch auf Lehramt studieren? Diese und weitere Fragen rund um das Kunststudium beantworteten Professor*innen, Studierende und Mitarbeiter*innen der HFBK im Rahmen des Studieninformationstages am 13. Februar 2021. Zusätzlich findet am 23. Februar um 14 Uhr ein Termin speziell für englischsprachige Studieninteressierte statt.

Katja Pilipenko

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

Am Abend des 4. Novembers feierte die HFBK die Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 sowie die Verleihung des Hiscox-Kunstpreises im Livestream – offline mit genug Abstand und dennoch gemeinsam online.

Ausstellung Transparencies mit Arbeiten von Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Betreut von Prof. Verena Issel und Fabian Hesse; Foto: Screenshot

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Alltagsrealität oder Klischee?; Foto: Tim Albrecht

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; Foto: MKG Hamburg

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?