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unmodern talking über das Podiumsgespräch zum Thema „Schwarz & Aufgewachsen in Hamburg“

For A Lifetime

Das Hamburger Organisationsteam des Black History Month bespielt vom 5. bis zum 24. Februar 2020 den neu eingerichteten sogenannten „Open Space“ des Altonaer Museums mit der Ausstellung „Re:Präsentationen“. Als Rahmenprogramm zur Ausstellung fand am Sonntagnachmittag, 9.2., ein Podiumsgespräch zum Thema „Schwarz & Aufgewachsen in Hamburg“ statt, bei dem Wondibel Opuko, Kodjo Valentin und Tatjana Jenkins über ihre Erfahrungen als Schwarze Person in Hamburg berichteten.

Die jüngste Rednerin Wondibel Opuko bringt gleich zu Beginn die Ambivalenz des Repräsentations-Paradigmas zum Ausdruck – denn obwohl die Sichtbarkeit von Schwarzen Menschen und BIPOC in allen erdenklichen Positionen unverzichtbar ist, meldet sie zurecht Bedenken im Hinblick auf einen sogenannten „Tokenismus“ an. Menschen werden dabei aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer Minderheit als Individuum zum Sprachrohr für eine gesamte, heterogene Community gemacht – im schlimmsten Fall von Instanzen, die selbst aktiv eine rassistische Agenda verfolgen. Damit werden einzelne Individuen gerade aufgrund ihrer Hautfarbe instrumentalisiert, zum Aushängeschild und Feigenblatt gemacht, während diskriminierende Strukturen weiterhin verschleiert fortgeführt werden. Tokenismus bezeichnet also eine Form von strukturellem Alltagsrassismus, gegen den sich die Jurastudierende – nicht zuletzt aufgrund eigener Erfahrungen – ausspricht. Die Kritik an einem solchen Tokenismus widerspricht dabei nicht den Forderungen nach mehr Diversity, die ja auch die Initiative Black History Month unterstützt, und in denen es maßgeblich darum geht, anzuerkennen, dass Schwarze Menschen und Vertreter*innen von weiteren Minderheiten eben eigene Perspektiven, Geschichten und Anliegen haben, die nicht mit derjenigen der weißen Mehrheitsgesellschaft zusammenfallen; und diese Perspektiven auch für sich stehen zu lassen und nicht an Weißen Maßstäben zu messen.

Der Black History Month und seine Akteur_innen vollziehen selbst die dringend notwendige Intervention in hegemoniale Geschichtsschreibung; ihre Veranstaltungen, Bilder, Texte, Vorträge, Ausstellungen und Publikationen unterbrechen und irritieren das Selbstverständnis einer eindimensionalen, selektiven Narration, die sich als „Wahrheit“ tarnt – und als solche rezipiert, zitiert, verwissenschaftlicht und festgeschrieben wird. Der Black History Month setzt dieser „Wahrheit“ eine Vielzahl an Erzählungen, Erinnerungen und Erkenntnisse entgegen und markiert die Unzulänglichkeit, Ignoranz und kalkulierte Fehlbarkeit der durchmachteten Narrative einer hegemonialen Geschichtsschreibung. „Eure Geschichte ist nicht unsere Geschichte“, wird auch an diesem Nachmittag mehrmals hervorgehoben. Und: „Eure Institutionen sind nicht unsere Institutionen“. Gerade die Bildungs- und Forschungseinrichtungen sind nach wie vor einer weiß-männlich-bürgerlichen Geschichte verschrieben. Über Kolonialismus wird an Schulen vielfach nur marginal und wenn, in einer imperialen Entdecker-Rhetorik gesprochen – dass Kolonialismus in erster Linie Genozid und Menschenhandel bedeutet, ist im kollektiven Gedächtnis der deutschen Mehrheitsgesellschaft somit auch noch lange nicht angekommen; und erst recht nicht, dass neokoloniale Strukturen bis heute asymmetrische Machtverhältnisse perpetuieren. Nicht nur die Schulen, auch insbesondere die Universitäten stehen hier in der Kritik: auch sie verpassen in Lehre und Forschung oftmals ihre Chance, den ersten Schritt zu einer dekolonisierten Wissenschaftspraxis zu tun und das Problem des Eurozentrismus zumindest anzuerkennen. Bestimmt, es gibt Ausnahmen (zu nennen sind hier insbesondere die Forschungsstelle Hamburgs (post-)koloniales Erbe) aber dennoch wird beispielsweise mit der Feier des 100-jährigen Uni-Jubiläums im vergangenen Jahr die Kolonialgeschichte der UHH unsichtbar gemacht, worauf die Moderatorin des Abends, Josephine Akinyosoye, zurecht aufmerksam macht. Denn bis die Institution 1919 zur Universität wurde, war sie Kolonialinstitut und das für diese Zwecke errichtete repräsentative Hauptgebäude am Dammtor ist bis heute –nahezu- unkommentiert in Verwendung. Ist es nicht langsam Zeit für eine unübersehbare Kontextualisierung dieser zweifelhaften Geschichte des Gebäudes? Wie wird auf die Stimmen derer, die sich an der Geschichte der UHH nicht nur inhaltlich stoßen, sondern die davon zudem verletzt und gedemütigt werden, geantwortet? Da ist es wieder, das Anliegen des Black History Month und die Frage nach Repräsentation: Wie wäre das Unijubiläum wohl abgelaufen, wenn die Entscheidungsträger_innen zu einem signifikanten Anteil BIPOC gewesen wären? Wir lehnen uns wohl nicht zu weit aus dem Fenster, wenn wir vermuten, dass dieses Jubiläum dann schon vor 10 Jahren begangen worden wäre und es anstatt Festreden und Selbstbeweihräucherung auch verstärkt eine kritische Untersuchung der eigenen Geschichte gegeben hätte sowie ein Gedenken derer, auf dessen Rücken sie ausgetragen wurde.

Und dabei steht die UHH repräsentativ für die gesamte Stadt Hamburg. Gerade in der euphemistisch „Tor zur Welt“ genannten Hafenstadt basiert Reichtum, politischer Einfluss und wissenschaftliche Souveränität zu großen Teilen auf kolonialer Ausbeutung; und das positive Städtemarketing wiederum auf der Verharmlosung bis Glorifizierung der kolonialen Täter_innenschaft.

Das Podiumsgespräch in dem bis auf den letzten Stehplatz gefüllten „Gallionsfigurenraum“ des Altonaer Museums vermittelt vor Allem, wie schmerzhaft und frustrierend ein Alltag inmitten einer hegemonialen Geschichts- und Gegenwartsbeschreibung, einer rassistischen Stadt- und Lebensarchitektur erlebt wird. Und wie notwendig und überfällig es ist, den Bismarck-Statuen und Museumsbauten, den bescheuerten Fragen im Geschichtsunterricht und lückenhaften Bibliotheken etwas entgegenzusetzen.

Weiteres Programm des Black History Month in Hamburg:
https://www.facebook.com/bhmhamburg
http://isdonline.de/hamburg-black-history-month-programm-ab-heute/

#blackhistorymonth #hamburg #altonaermuseum

Amna Elhassan, Tea Lady, Öl auf Leinwand, 100 x 100 cm

Amna Elhassan, Tea Lady, Öl auf Leinwand, 100 x 100 cm

Kunst und Krieg

„Jeder Künstler ist ein Mensch“. Diese so zutreffende wie existenzialistische Feststellung von Martin Kippenberger (in ironischer Umformulierung des bekannten Beuys Zitats) bringt es in vielerlei Hinsicht auf den Punkt. Zum einen erinnert sie uns daran, nicht wegzusehen, (künstlerisch) aktiv zu handeln und unsere Stimmen zu erheben. Gleichzeitig ist sie eine Ermahnung, denen zu helfen, die in Not sind. Und das sind im Moment sehr viele Menschen, unter ihnen zahlreiche Künstler*innen. Deshalb ist es für Kunstinstitutionen wichtig, nicht nur über Kunst, sondern auch über Politik zu diskutieren.

Merlin Reichert, Die Alltäglichkeit des Untergangs, Installation in der Galerie der HFBK; Foto: Tim Albrecht

Merlin Reichert, Die Alltäglichkeit des Untergangs, Installation in der Galerie der HFBK; Foto: Tim Albrecht

Graduate Show 2022: We’ve Only Just Begun

Vom 8. bis 10. Juli 2022 präsentieren mehr als 160 Bachelor- und Master-Absolvent*innen des Jahrgangs 2021/22 ihre Abschlussarbeiten aus allen Studienschwerpunkten. Unter dem Titel Final Cut laufen zudem alle Abschlussfilme auf großer Leinwand in der Aula der HFBK Hamburg. Parallel ist in der Galerie der HFBK im Atelierhaus die Ausstellung der sudanesischen Gastlektorin Amna Elhassan zu sehen.

Grafik: Nele Willert, Dennise Salinas

Grafik: Nele Willert, Dennise Salinas

Der Juni lockt mit Kunst und Theorie

So viel Programm war schon lange nicht mehr: Ein dreitägiger Kongress zur Visualität des Internets bringt internationale Webdesigner*innen zusammen; das Forscher*innenkollektiv freethought diskutiert über die Rolle von Infrastrukturen und das Symposium zum Abschied der Professorin Michaela Ott greift zentrale Fragen ihrer Forschungstätigkeit auf.

Renée Green. ED/HF, 2017. Film still. Courtesy of the artist, Free Agent Media, Bortolami Gallery, New York, and Galerie Nagel Draxler, Berlin/Cologne/Munich.

Renée Green. ED/HF, 2017. Film still. Courtesy of the artist, Free Agent Media, Bortolami Gallery, New York, and Galerie Nagel Draxler, Berlin/Cologne/Munich.

Finkenwerder Kunstpreis 2022

Der 1999 vom Kulturkreis Finkenwerder e.V. initiierte Finkenwerder Kunstpreis hat eine Neuausrichtung erfahren: Als neuer Partner erweitert die HFBK Hamburg den Preis um den Aspekt der künstlerischen Nachwuchsförderung und richtet ab 2022 die Ausstellung der Prämierten in der HFBK Galerie aus. Mit dem diesjährigen Finkenwerder Kunstpreis wird die US-amerikanische Künstlein Renée Green ausgezeichnet. Die HFBK-Absolventin Frieda Toranzo Jaeger erhält den Finkenwerder Förderpreis der HFBK Hamburg.

Amanda F. Koch-Nielsen, Motherslugger; Foto: Lukas Engelhardt

Amanda F. Koch-Nielsen, Motherslugger; Foto: Lukas Engelhardt

Nachhaltigkeit im Kontext von Kunst und Kunsthochschule

Im Bewusstsein einer ausstehenden fundamentalen gesellschaftlichen Transformation und der nicht unwesentlichen Schrittmacherfunktion, die einem Ort der künstlerischen Forschung und Produktion hierbei womöglich zukommt, hat sich die HFBK Hamburg auf den Weg gemacht, das Thema strategisch wie konkret pragmatisch für die Hochschule zu entwickeln. Denn wer, wenn nicht die Künstler*innen sind in ihrer täglichen Arbeit damit befasst, das Gegebene zu hinterfragen, genau hinzuschauen, neue Möglichkeiten, wie die Welt sein könnte, zu erkennen und durchzuspielen, einem anderen Wissen Gestalt zu geben

Atelier-Neubau in der Häuserflucht am Lerchenfeld

Atelier-Neubau in der Häuserflucht am Lerchenfeld, im Hintergrund der Bau von Fritz Schumacher; Foto: Tim Albrecht

Raum für die Kunst

Nach mehr als 40 Jahren intensiven Bemühens wird für die HFBK Hamburg ein lang gehegter Traum Wirklichkeit. Mit dem neu eröffneten Ateliergebäude erhalten die Studienschwerpunkte Malerei/Zeichnen, Bildhauerei und Zeitbezogene Medien endlich die dringend benötigten Atelierräume für Master-Studierende. Es braucht einfach Raum für eigene Ideen, zum Denken, für Kunstproduktion, Ausstellungen und als Depot.

Martha Szymkowiak / Emilia Bongilaj, Installation “Mmh”; Foto: Tim Albrecht

Martha Szymkowiak / Emilia Bongilaj, Installation “Mmh”; Foto: Tim Albrecht

Jahresausstellung 2022 an der HFBK Hamburg

Nach der digitalen Ausgabe im letzten Jahr, findet die Jahresausstellung 2022 an der HFBK Hamburg wieder mit Publikum statt. Vom 11.-13. Februar präsentieren die Studierenden aus allen Studienschwerpunkten ihre künstlerischen Arbeiten im Gebäude am Lerchenfeld, in der Wartenau 15 und im neu eröffneten Atelierhaus.

Annette Wehrmann, photography from the series Blumensprengungen, 1991-95; Foto: Ort des Gegen e.V., VG-Bild Kunst Bonn

Annette Wehrmann, photography from the series Blumensprengungen, 1991-95; Foto: Ort des Gegen e.V., VG-Bild Kunst Bonn

Conference: Counter-Monuments and Para-Monuments

The international conference at HFBK Hamburg on December 2-4, 2021 – jointly conceived by Nora Sternfeld and Michaela Melián –, is dedicated to the history of artistic counter-monuments and forms of protest, discusses aesthetics of memory and historical manifestations in public space, and asks about para-monuments for the present.

23 Fragen des Institutional Questionaire, grafisch umgesetzt von Ran Altamirano auf den Türgläsern der HFBK Hamburg zur Jahresausstellung 2021; Foto: Charlotte Spiegelfeld

23 Fragen des Institutional Questionaire, grafisch umgesetzt von Ran Altamirano auf den Türgläsern der HFBK Hamburg zur Jahresausstellung 2021; Foto: Charlotte Spiegelfeld

Diversity

Wer spricht? Wer malt welches Motiv? Wer wird gezeigt, wer nicht? Identitätspolitische Fragen spielen in der Kunst und damit auch an der HFBK Hamburg eine wichtige Rolle. Das hochschuleigene Lerchenfeld-Magazin beleuchtet in der aktuellen Ausgabe Hochschulstrukturen sowie Studierendeninitiativen, die sich mit Diversität und Identität befassen.

Grafik: Tim Ballaschke

Grafik: Tim Ballaschke

Semesterstart

Nach drei Semestern Hybrid-Lehre unter Pandemiebedingungen steht nun endlich wieder ein Präsenz-Semester bevor. Wir begrüßen alle neuen Studierenden und Lehrenden an der HFBK Hamburg und laden herzlich zur Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 ein, die in diesem Jahr von einem Gastvortrag von ruangrupa begleitet wird.

Foto: Klaus Frahm

Foto: Klaus Frahm

Summer Break

Die HFBK Hamburg befindet sich in der vorlesungsfreien Zeit, viele Studierende und Lehrende sind im Sommerurlaub, Kunstinstitutionen haben Sommerpause. Eine gute Gelegenheit zum vielfältigen Nach-Lesen und -Sehen:

ASA Open Studio 2019, Karolinenstraße 2a, Haus 5; Foto: Matthew Muir

ASA Open Studio 2019, Karolinenstraße 2a, Haus 5; Foto: Matthew Muir

Live und in Farbe: die ASA Open Studios im Juni 2021

Seit 2010 organisiert die HFBK das internationale Austauschprogramm Art School Alliance. Es ermöglicht HFBK-Studierenden ein Auslandssemester an renommierten Partnerhochschulen und lädt vice versa internationale Kunststudierende an die HFBK ein. Zum Ende ihres Hamburg-Aufenthalts stellen die Studierenden in den Open Studios in der Karolinenstraße aus, die nun auch wieder für das kunstinteressierte Publikum geöffnet sind.

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Vermitteln und Verlernen: Wartenau Versammlungen

Die Kunstpädagogik Professorinnen Nora Sternfeld und Anja Steidinger haben das Format „Wartenau Versammlungen“ initiiert. Es oszilliert zwischen Kunst, Bildung, Forschung und Aktivismus. Ergänzend zu diesem offenen Handlungsraum gibt es nun auch eine eigene Website, die die Diskurse, Gespräche und Veranstaltungen begleitet.

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; Foto: Maximilian Schwarzmann

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; Foto: Maximilian Schwarzmann

Schule der Folgenlosigkeit

Alle reden über Folgen: Die Folgen des Klimawandels, der Corona-Pandemie oder der Digitalisierung. Friedrich von Borries (Professor für Designtheorie) dagegen widmet sich der Folgenlosigkeit. In der "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg verknüpft er Sammlungsobjekte mit einem eigens für die Ausstellung eingerichteten „Selbstlernraum“ so, dass eine neue Perspektive auf „Nachhaltigkeit“ entsteht und vermeintlich allgemeingültige Vorstellungen eines „richtigen Lebens“ hinterfragt werden.

Jahresausstellung 2021 der HFBK Hamburg

Jahresausstellung einmal anders: Vom 12.-14. Februar 2021 hatten die Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg dafür gemeinsam mit ihren Professor*innen eine Vielzahl von Präsentationsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen erschlossen. Die Formate reichten von gestreamten Live-Performances über Videoprogramme, Radiosendungen, eine Telefonhotline, Online-Konferenzen bis hin zu einem Webshop für Editionen. Darüber hinaus waren vereinzelte Interventionen im Außenraum der HFBK und in der Stadt zu entdecken.

Studieninformationstag 2021

Wie werde ich Kunststudent*in? Wie funktioniert das Bewerbungsverfahren? Kann ich an der HFBK auch auf Lehramt studieren? Diese und weitere Fragen rund um das Kunststudium beantworteten Professor*innen, Studierende und Mitarbeiter*innen der HFBK im Rahmen des Studieninformationstages am 13. Februar 2021. Zusätzlich findet am 23. Februar um 14 Uhr ein Termin speziell für englischsprachige Studieninteressierte statt.

Katja Pilipenko

Katja Pilipenko

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

Am Abend des 4. Novembers feierte die HFBK die Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 sowie die Verleihung des Hiscox-Kunstpreises im Livestream – offline mit genug Abstand und dennoch gemeinsam online.

Ausstellung Transparencies mit Arbeiten von Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Betreut von Prof. Verena Issel und Fabian Hesse; Foto: Screenshot

Ausstellung Transparencies mit Arbeiten von Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Betreut von Prof. Verena Issel und Fabian Hesse; Foto: Screenshot

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Alltagsrealität oder Klischee?; Foto: Tim Albrecht

Alltagsrealität oder Klischee?; Foto: Tim Albrecht

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; Foto: MKG Hamburg

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; Foto: MKG Hamburg

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?