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Christoph Knoth

Christoph Knoth, Professor für Digitale Grafik

Christoph Knoth (*1985) ist seit dem Sommersemester 2017, gemeinsam mit Konrad Renner, Professor für Digitale Grafik an der HFBK Hamburg im Studienschwerpunkt Grafik / Typografie / Fotografie. Er studierte Grafikdesign an der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam und an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle. Im Jahr 2011 beendete er sein Studium mit einem Master in Art-Direction an der ECAL (L’École cantonale d’art de Lausanne). Im Jahr 2012 war er Designresearcher an der Jan van Eyck Akademie in Maastricht mit seinem Projekt Computed Type. Dieses Projekt untersucht die historischen und zukünftigen Möglichkeiten von parametrischer Schriftgestaltung.

2011 gründete er zusammen mit Konrad Renner das Studio Knoth & Renner. Seitdem entstanden Projekte für Casco Utrecht, Werkleitz Halle, Schauspiel Stuttgart, Kunsthalle Zürich, den neuseeländischen und den deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig 2015, die Künstler !Mediengruppe Bitnik, den Künstler Simon Denny, den Verlag Spector Books und die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine.

Im Wintersemester 2015/16 war Christoph Knoth Gastprofessor für Informationsdesign an der Burg Halle. 2016 lehrte er gemeinsam mit Konrad Renner als Gastwissenschaftler für Typografie an der Bauhaus-Universität in Weimar, wo sie das Projekt Digital Typography starteten. Christoph Knoth hat Workshops an der EKA in Tallinn, dem Sandberg Institute Amsterdam, der ECAL Lausanne, der SDN Junior Research Conference Basel und an der NTU Singapore gegeben.

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Jahresausstellung 2020 an der HFBK Hamburg

Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?