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Werner Büttner

Werner Büttner, Professor für Malerei

Werner Büttner ist seit 1989 Professor an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Geboren 1954 in Jena, siedelte er kurz vor dem Mauerbau 1961 mit seinen Eltern von der DDR nach München über. 1968 nach Berlin gezogen, studierte er von 1973 bis 1977 in Berlin Rechtswissenschaften. Er war Mitbegründer mehrerer humorvoll titulierter Organisationen wie des »Dum-Dum-Liga-Journal«. 1976 gründete er mit Albert Oehlen die »Liga zur Bekämpfung des widersprüchlichen Verhaltens«. 1979 nahm Büttner an der Gruppenausstellung »Elend« teil, veranstaltet von Martin Kippenberger in Berlin. 1980 richtete er zusammen mit Albert Oehlen und Georg Herold eine Samenbank für DDR-Flüchtlinge ein und gründete 1981 zusammen mit Albert und Markus Oehlen die »Kirche der Ununterschiedlichkeit«. Im selben Jahr hatte er seine erste Einzelausstellung in der Stuttgarter Galerie Max Hetzler.

In den 1980ern wurde Werner Büttner zusammen mit Albert Oehlen und Martin Kippenberger zu den sog. Neuen oder Jungen Wilden in der Malerei gerechnet, die sich von der Konzeptkunst abwendeten und eine Rückkehr der Malerei propagierten.
Büttner arbeitete als Autor bei der Musikzeitschrift Sounds und war 1982 auf der Gruppenausstellung »Zeitgeist« vertreten. In den späten 80er und den 90er Jahren wurden seine Arbeiten wie die der anderen Neuen Wilden auch am Kunstmarkt hoch gehandelt. 1984 war Werner Büttner einer der 64 Künstler bei der Kunstausstellung »Von hier aus – Zwei Monate neue deutsche Kunst« in Düsseldorf.