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Hamburg Open Science

Im Rahmen der Initiative Hamburg Open Science (HOS) entwickeln Hamburger Hochschulen eine Reihe von Projekten, die wissenschaftliche Forschungsergebnisse und -daten für die Öffentlichkeit wie für andere Forscher*innen zugänglich machen wollen. In den einzelnen Projekten werden neue Ansätze für Open-Access-Publikationen entwickelt, Repositorien für Forschungsdaten aufgebaut und der digitale Wandel an den Hochschulen begleitet. Seit 2019 ist auch die HFBK Hamburg Teil von Hamburg Open Science. Zusammen mit der Werkstatt Digitales/Material werden 3-D-Scanverfahren für die Erfassung künstlerischer Objekte und die audiovisuelle Dokumentation von Performances erprobt. Dabei geht es zum einen darum, technische Prozesse zu entwickeln, mit denen die Feingliedrigkeit und Materialität einer künstlerischen Skulptur angemessen abgebildet werden können, zum andern sollen auch Verfahren entwickelt werden, mit denen nicht nur einzelne Objekte, sondern auch Installationen, Ausstellungen oder ephemere Events in ihrer Räumlichkeit und Zeitlichkeit dokumentiert werden können. Ein anderes Teilprojekt widmet sich der Erstellung eines künstlerischen Repositoriums, indem es den Begriff der „Forschungsdaten“ produktiv umdeutet. Ziel dieses Repositoriums ist es nicht nur, ein Archiv für die künstlerische Produktion der Hochschule zu sein, sondern auch diejenigen künstlerischen Praktiken zu dokumentieren, die sonst unsichtbar bleiben: das produktive Scheitern, die irritierenden Inspirationen und unverhofften Begegnungen. Das Repositorium will Künstler*innen und Theoretiker*innen die Möglichkeit geben, ihren Arbeiten durch Querverbindungen und Kontextualisierung eine zusätzliche Dimension zu verleihen. Nicht Präsentation und Selbstpräsentation stehen also im Mittelpunkt, sondern vielmehr Recherche, Kollaboration und eine fluide Form der Wissensgenerierung, ein Mäandern durch das künstlerische Schaffen der HFBK Hamburg.

https://openscience.hamburg.de/