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Berenberg-Filmpreis der HFBK

Der Filmpreis der HFBK in Höhe von 5.000 Euro wurde 2012 zum erstenmal vergeben.


Der Nachwuchsförderpreis – von 2012 bis 2015 von der Hamburgischen Kulturstiftung bereitgestellt, seit 2016 von Berenberg – soll jungen Filmemacher*innen nach Abschluss ihres Studiums an der HFBK Hamburg den Übergang in die Selbstständigkeit erleichtern, die Planung des nächsten Filmprojekts ermöglichen und die Aufmerksamkeit der Filmbranche auf den Nachwuchs lenken.


Die Preisverleihung findet jährlich im Rahmen des Filmscreenings »Final Cut« der Hochschule für bildende Künste Hamburg statt. Über die Vergabe entscheidet eine externe Fachjury.

Preisträger*innen

2020

Ferdi Ortaeri

Jury

  • Irene von Alberti, Regisseurin und Produzentin
  • Jens Balkenborg, Filmkritiker
  • Linda Söffker, Leiterin der Sektion Perspektive Deutsches Kino der Berlinale

2019

Faezeh Nikoozad

Jury

  • Katharina Duve (Absolventin der HFBK Hamburg, Filmemacherin und Mitbegründerin des Filmkollektivs AUGE ALTONA)
  • Anja Ellenberger (Freie Kuratorin mit Schwerpunkt Film)
  • Julia Teichmann (Freie Filmjournalistin, Programmkuratorin bei verschiedenen Filmfestivals)

2018

Mariam Mekiwi

Jury

  • Esther Buss (Kritikerin)
  • Jens Geiger (Filmfest Hamburg)
  • Jules Herrmann (Filmemacherin)

2017

Rosana Cuellar, Willy Hans

Jury

  • Alejandro Bachmann (Kurator, Autor, Österreichisches Filmmuseum)
  • Hermine Huntgeburth (Drehbuchautorin, Regisseurin)
  • Peter Zorn (Produzent, Kurator, Medienwissenschaftler, Werkleitz)

2016

Maya Connors, Benjamin Wölfing

Jury

  • Michael Baute (Autor, Dozent, Kurator)
  • Maike Mia Höhne (Filmemacherin, Kuratorin der Berlinale Shorts)
  • Florian Krautkrämer (Medientheoretiker)

2015

Hana Kim

Jury

  • Alexandra Gramatke (Geschäftsführung KurzFilmAgentur)
  • Monika Treut (Regisseurin, Produzentin, Autorin)
  • Florian Wüst (Künstler, Filmkurator)

2014

Heiko Volkmer, Helena Wittmann

Jury

  • Jenni Zylka (Autorin)
  • Olaf Möller (Autor, European Editor Film Comment New York)
  • Werner Ružička (Leiter der Duisburger Filmwoche)

2013

Il Kang, Bernhard Hetzenauer

Jury

  • Marieanne Bergmann (Freie Beraterin für Filmprojekte, bis 2012 Filmförderung Hamburg Schleswig‐Holstein)
  • Sarah Khan (Autorin)
  • Dietrich Kuhlbrodt (Filmkritiker / Schauspieler)
  • Timo Schierhorn (Filmemacher)

2012

Victor Orozco Ramirez

Jury

  • Michael Girke (Buchautor, Filmkritiker und Kurator, Herford)
  • Birgit Glombitza (Leitung Internationales KurzFilmFestival Hamburg)
  • Reinhard Hinrichs (bis Okt 2011 Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein)
  • Jana Schulz (Schauspielerin u.a. Schauspielhaus Hamburg)

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Vermitteln und Verlernen: Wartenau Versammlungen

Die Kunstpädagogik Professorinnen Nora Sternfeld und Anja Steidinger haben das Format „Wartenau Versammlungen“ initiiert. Es oszilliert zwischen Kunst, Bildung, Forschung und Aktivismus. Ergänzend zu diesem offenen Handlungsraum gibt es nun auch eine eigene Website, die die Diskurse, Gespräche und Veranstaltungen begleitet.

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; Foto: Maximilian Schwarzmann

Schule der Folgenlosigkeit

Alle reden über Folgen: Die Folgen des Klimawandels, der Corona-Pandemie oder der Digitalisierung. Friedrich von Borries (Professor für Designtheorie) dagegen widmet sich der Folgenlosigkeit. In der "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg verknüpft er Sammlungsobjekte mit einem eigens für die Ausstellung eingerichteten „Selbstlernraum“ so, dass eine neue Perspektive auf „Nachhaltigkeit“ entsteht und vermeintlich allgemeingültige Vorstellungen eines „richtigen Lebens“ hinterfragt werden.

Jahresausstellung 2021 der HFBK Hamburg

Jahresausstellung einmal anders: Vom 12.-14. Februar 2021 hatten die Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg dafür gemeinsam mit ihren Professor*innen eine Vielzahl von Präsentationsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen erschlossen. Die Formate reichten von gestreamten Live-Performances über Videoprogramme, Radiosendungen, eine Telefonhotline, Online-Konferenzen bis hin zu einem Webshop für Editionen. Darüber hinaus waren vereinzelte Interventionen im Außenraum der HFBK und in der Stadt zu entdecken.

Studieninformationstag 2021

Wie werde ich Kunststudent*in? Wie funktioniert das Bewerbungsverfahren? Kann ich an der HFBK auch auf Lehramt studieren? Diese und weitere Fragen rund um das Kunststudium beantworteten Professor*innen, Studierende und Mitarbeiter*innen der HFBK im Rahmen des Studieninformationstages am 13. Februar 2021. Zusätzlich findet am 23. Februar um 14 Uhr ein Termin speziell für englischsprachige Studieninteressierte statt.

Katja Pilipenko

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

Am Abend des 4. Novembers feierte die HFBK die Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 sowie die Verleihung des Hiscox-Kunstpreises im Livestream – offline mit genug Abstand und dennoch gemeinsam online.

Künstlerin: Iris Hamers "Two pink paintings facing each other"; Foto: Tim Albrecht

Kunst trotz(t) Corona: Graduate Show 2020

Mit einer zweimonatigen Verspätung fand die Graduate Show – ehemals Absolventenausstellung – in diesem Jahr am 19. und 20. September statt. Mehr als 140 Studierende zeigten ihre künstlerischen Abschlussarbeiten.

Ausstellung Transparencies mit Arbeiten von Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Betreut von Prof. Verena Issel und Fabian Hesse; Foto: Screenshot

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Alltagsrealität oder Klischee?; Foto: Tim Albrecht

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; Foto: MKG Hamburg

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?