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Deutschlandstipendium

Mit dem Deutschlandstipendium hat die Bundesregierung erstmals ein bundesweites Stipendienprogramm auf den Weg gebracht, das private Mittelgeber in die Spitzenförderung an deutschen Hochschulen einbezieht. Begabten Studierenden zahlt der Bund 150 Euro pro Monat, wenn die jeweilige Hochschule den gleichen Beitrag von privater Seite einwirbt.


Die Stipendien werden nach Begabung und Leistung vergeben. Neben den bisherigen Leistungen und dem persönlichen Werdegang sollen auch gesellschaftliches Engagement, die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen oder besondere soziale, familiäre oder persönliche Umstände berücksichtigt werden.


An der HFBK Hamburg werden die Bundesmittel ergänzt durch Gelder der Sammelstiftung, der Könk-Grant-Stiftung und des Förderkreises des Rotary Club Hamburg-Altona sowie durch Mittel von privaten Stiftern, wie einem ungenannt bleiben wollenden Ehepaar, und Herrn Dr. Georg A. Wittuhn, so dass derzeit insgesamt dreizehn Studierende mit monatlich 300 Euro unterstützt werden können.


Nächster Bewerbungszeitraum: Oktober 2021


Alle eingeschriebenen Studierenden der HFBK Hamburg können sich im Oktober auf ein Deutschlandstipendium bewerben. Ein Deutschlandstipendium hat die Laufzeit von einem Jahr (Oktober 2020 bis September 2021) und umfasst die Fördersumme von 3.600 Euro pro Jahr bzw. 300 Euro pro Monat.


Für die Bewerbung ist ein Online-Formular auszufüllen, das ab dem 1. Oktober 2021 auf der HFBK-Website steht, und über einen bereitgestellten Upload-Link das digitale Portfolio hochzuladen. Im Online-Formular ist die/der empfehlende Professor/in einzutragen. Im Online-Formular gibt es ein Feld, wo freiwillig Angaben zur persönlichen sozialen Situation und zu besonderem Engagement gemacht werden können.

Stipendiat*innen

2020/21

Moritz Führer
Sam Gora
Luise Hamm
Miriam Humm
Luc Isenschmid
Stephanie Jacobs
Rosa Lüders
Matthew Muir
Marie Pietsch
Anna Regner
Merlin Reichart
Chenxi Zhong
Zacharias Zitouni

2019/2020

Amir Hossein Abootalebi
Elena Bulycheva
Corrie Barclay
Hala Bdier
Yi-Jou Chuang
Nick Guse
Tina Henkel
Conrad Hübbe
Kazunori Kura / Leonie Kellein
Mari Lebanidze
Amy Maga
Chloe-Rose Purcell
Krystsina Savutsina

2018/2019

Raphaela Andrade Cordova (Gisela Könk Grant Stiftung)
Anton von Bredow
Mina Kim
Judith Kisner (Gisela Könk Grant Stiftung)
Stephan Knauss (Sammelstiftung)
Jasmin Luu (Sammelstiftung)
Line Lyhne (Gisela Könk Grant Stiftung)
Katsuhiko Matsubara
Jáno Möckel
David Ronner
Lena Schramm (Gisela Könk Grant Stiftung)
Patrick Will/Caspar Wülfing

2017/2018

Marvin Moises Almaraz Dosal
Almuth Anders (Gisela Könk Grant Stiftung)
Leon Daniel
Lukas Engelhardt (Leinemann-Stiftung für Bildung und Kunst)
Lorenz Goldstein
Timo Grimm
Sarah Hablützel / Anna Ruthenberg (Gisela Könk Grant Stiftung)
Enes Hüsnü Yurdaün
Gvantsa Jiadze (Leinemann-Stiftung für Bildung und Kunst)
Shira Lewis (Gisela Könk Grant Stiftung)
Isamu Marsden
Mara-Madeleine Pieler (Gisela Könk Grant Stiftung)
Yan Yan (Leinemann-Stiftung für Bildung und Kunst)

2016/2017

Nino Svireli (Chkhikvadze)
Fabio Cirillo
Florian Deeg
Steffen Goldkamp
Denis Kudrjasov / Julia Malgut
Nina Kuttler (Gisela Könk Grant Stiftung)
Nils Löfke
Magdalena Los (Gisela Könk Grant Stiftung)
Nele Möller (Gisela Könk Grant Stiftung)
Tanja Nis-Hansen (Gisela Könk Grant Stiftung)

2015/2016

Frieder Bohaumilitzky
Marion Fink (Gisela Könk Grant Stiftung)
Arne Körner
Sarah Ksieska
Clara Langenbach (Gisela Könk Grant Stiftung)
Sarah Mirza (Gisela Könk Grant Stiftung)
David Reiber Otálora
Nils Reinke-Dieker
Jeppe Rohde
Klara Stoyanova (Gisela Könk Grant Stiftung)

2014/2015

Roman Barkow
Ting-Jung Chen
Jakob Engel
André Mulzer
Stella Rossié
Lukas Schneider

2013/2014

Sophie Aigner
Rosanna Graf
Sebastian Kubersky
Carlos León Zambrano
Fion Pellacini
Miryam Pippich
Paul Spengemann
Fabian Wendling

2012/2013

Helge Brumme
Marius Schwarz

2011/2012

Nana Rosenørn Holland Bastrup
Utz Biesemann
Georg Kußmann

Kontakt

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; Foto: Maximilian Schwarzmann

Schule der Folgenlosigkeit

Alle reden über Folgen: Die Folgen des Klimawandels, der Corona-Pandemie oder der Digitalisierung. Friedrich von Borries (Professor für Designtheorie) dagegen widmet sich der Folgenlosigkeit. In der "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg verknüpft er Sammlungsobjekte mit einem eigens für die Ausstellung eingerichteten „Selbstlernraum“ so, dass eine neue Perspektive auf „Nachhaltigkeit“ entsteht und vermeintlich allgemeingültige Vorstellungen eines „richtigen Lebens“ hinterfragt werden.

Jahresausstellung 2021 der HFBK Hamburg

Jahresausstellung einmal anders: Vom 12.-14. Februar 2021 hatten die Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg dafür gemeinsam mit ihren Professor*innen eine Vielzahl von Präsentationsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen erschlossen. Die Formate reichten von gestreamten Live-Performances über Videoprogramme, Radiosendungen, eine Telefonhotline, Online-Konferenzen bis hin zu einem Webshop für Editionen. Darüber hinaus waren vereinzelte Interventionen im Außenraum der HFBK und in der Stadt zu entdecken.

Studieninformationstag 2021

Wie werde ich Kunststudent*in? Wie funktioniert das Bewerbungsverfahren? Kann ich an der HFBK auch auf Lehramt studieren? Diese und weitere Fragen rund um das Kunststudium beantworteten Professor*innen, Studierende und Mitarbeiter*innen der HFBK im Rahmen des Studieninformationstages am 13. Februar 2021. Zusätzlich findet am 23. Februar um 14 Uhr ein Termin speziell für englischsprachige Studieninteressierte statt.

Katja Pilipenko

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

Am Abend des 4. Novembers feierte die HFBK die Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 sowie die Verleihung des Hiscox-Kunstpreises im Livestream – offline mit genug Abstand und dennoch gemeinsam online.

Künstlerin: Iris Hamers "Two pink paintings facing each other"; Foto: Tim Albrecht

Kunst trotz(t) Corona: Graduate Show 2020

Mit einer zweimonatigen Verspätung fand die Graduate Show – ehemals Absolventenausstellung – in diesem Jahr am 19. und 20. September statt. Mehr als 140 Studierende zeigten ihre künstlerischen Abschlussarbeiten.

Ausstellung Transparencies mit Arbeiten von Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Betreut von Prof. Verena Issel und Fabian Hesse; Foto: Screenshot

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Alltagsrealität oder Klischee?; Foto: Tim Albrecht

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; Foto: MKG Hamburg

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?