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Mentoring-Programm

Kommende Termine

Bewerbungsschluss für HFBK-Absolvent*innen des Jahres 2020:
18. März 2021

Kontakt

Seit 2020 richtet sich das Mentoring-Programm der HFBK Hamburg an Absolvent*innen, die im zurückliegenden Jahr ihren Abschluss gemacht haben und nun am Beginn ihrer Arbeit als freischaffende Künstler*innen stehen.

Im Rahmen eines sechsmonatigen Tandems treffen sie auf ausgewählte Mentor*innen – ebenfalls HFBK-Alumni –, die bereits erfolgreich im Kunstfeld tätig sind und die ihre Erfahrungen und ihr Wissen gezielt zur Förderung der Mentees einsetzen. Gemeinsam arbeiten sie daran, die künstlerischen Positionen der Mentees wie auch ihre berufsfeldbezogenen Kenntnisse und Kompetenzen zu erweitern, Strategien der Karriereplanung zu reflektierten und bestehende Netzwerke um neue Kontakte zu erweitern. Auf der anderen Seite vertiefen die Mentor*innen ihre Beratungskompetenzen und erweitern ihre Kontakte zur aktuellen Kunst-, Kultur- und Wissenschaftsszene.

Im Jahr 2021 bieten wir 10 Mentoring-Plätze an. Wenn Sie Interesse am Mentoring-Programm haben, melden Sie sich gern bei Swaantje Benson.


Erfahrungsberichte von Mentees des Programms 2020:

  • Linda Lebeck: „Die vordergründigste Erfahrung im Mentoring-Programm war für mich die Konfrontation mit den eigenen Überzeugungen und Unsicherheiten."

  • Jil Lahr: „Die Hilfestellung des Mentors jederzeit in Anspruch nehmen zu können, sei es für Arbeitsgespräche, Portfoliosichtung oder Projektbesprechungen, war für mich eine große Hilfe nach dem Studium, auch um die anfänglichen Zweifel angesichts der künstlerischen Selbstständigkeit zu überwinden."

  • Amanda Trygg: "We talked about different artists that we liked, about our process in the studio while making art, periods of self doubt and how to work through them, we talked about the art industry. (…) Talking with Stefan also changed the way I work. I need bigger reasons or motivations to make a painting, I have higher demands of it. I sketch more and read more before I start working. (…) I also visited him in Bremen at an opening for a group show he was in at Bremen Kunsthalle. There was a dinner organized by the Kunsthalle for all the participants and other people from the art world. This was a really nice experience to be a part of. Then we drove to Hamburg and visited one of his friend’s exhibition. (…) I think this experience gave me more confidence as an artist and I see more clearly what I want with my art, my identity as an artist."

  • Sarah Hablützel: „Ich bin sehr dankbar, dass ich Teil des Programms sein durfte, für mich kam dieses zum perfekten Zeitpunkt - es hat mich nach dem Studium in der ersten Phase der Verunsicherung aufgegriffen und hindurch getragen und mir am Beispiel der vielen tollen Mentor*Innen gezeigt, dass es Wege gibt und dass man diese gehen kann, dass es auch Widerstände gibt und diese auch dazu gehören. Das Tandem mit Annika hat mich also auf mentaler und praktischer Ebene gestärkt."

  • Clara Palmberger-Süße: „Ich beende das Mentoring in der Annahme, einen Kontakt gewonnen zu haben, auf den ich noch längere Zeit zurückkommen kann."



Mentoring-Tandems 2020:

Katja Aufleger – Clara Palmberger-Süße

Anna Grath – Jil Lahr

Philip Gaißer – Linda Lebeck

Annika Kahrs – Sarah Hablützel

Stefan Vogel – Amanda Trygg

Mentor*innen 2021:

Katja Aufleger (Bildhauerei, MA, 2013)

Katja Auflegers (*1983) Videoarbeiten, Skulpturen und Installationen vereinen ästhetische Präzision, feinsinnigen Humor und kritische Beobachtungen von (gesellschaftlichen) Zusammenhängen und Systemen. Der springende Punkt ihrer Werke befindet sich in der Regel jenseits des Dargestellten und realisiert sich in einer Vorahnung oder einer sich im Zuge der Wahrnehmung entfaltenden Vorstellung. Angestoßen wird sie oftmals vom Werktitel, wie z.B. „BANG!“ für Glasflakons, deren Kammern Flüssigkeiten enthalten, die bei ihrem Zusammentreffen eine Explosion auslösen würden… (Text: Annette Hans)

Sprache: Deutsch, Englisch
www.katjaaufleger.com

Than Hussein Clark (Zeitbezogene Medien, MA, 2019)

Than Hussein Clark (*1981) is a visual artist based in London and Glasgow. Clark is Editor at Large for Montez Press and the Artistic Director of The Directors Theatre Writers Theatre, and was a founding member of Villa Design Group. His work exploring the queer present has been shown in institutions across Europe, The United Kingdom, and The United States, and has been featured in Frieze, Artforum, Mousse, FlashArt, The New York Times, La Republica, The Economist, amongst other publications. Upcoming projects include the October Salon at the Belgrade Biennale and the British Art Show 9 touring the UK. He is represented by VI, VII in Oslo, Galerie Crèvecoeur in Paris/ Marseille and Galerie Karin Guenther, Hamburg.

Sprache: Englisch
https://galerie-karin-guenther.de/artists/than-hussein-clark/images.html

Anna Grath (Bildhauerei, Diplom, 2014)

Anna Grath (*1983) studierte Freie Kunst an der HFBK Hamburg. Ein Fokus ihrer Arbeiten liegt in der offensiven Montage und Verbindung von Funktionsgegenständen und Alltagsmaterialien. Anna Grath kombiniert wie eine Gärtnerin, die neue Kreuzungen und Sorten außergewöhnlicher Pflanzen züchtet, diese Objekte zu raumgreifenden Wand- und Raumarbeiten. Prinzipien der Zucht, des Wachstums sowie Erziehung, Restriktion und Diktat bilden sich in ihren konstruktiven und minimalistischen Arbeiten ab.

Sprache: Deutsch, Englisch
www.annagrath.de

Philip Gaißer (Fotografie, Diplom, 2007)

Die meist fotografischen Arbeiten von Philip Gaisser (*1980) haben etwas Unergründliches, weil ihre visuellen Oberflächen niemals direkte Wege zu den inhaltlichen Dimensionen der Bilder offerieren. Bild und Thema haben bei ihm ein Verhältnis zueinander, das so lose und unbeschwert und doch so eng ist wie das eines guten Handschuhs mit einer Hand. Die Bilder häuten sich fortlaufend und zeigen vielmehr auf ihre Gegenstände, anstatt sie abzubilden. Man kann schnell fertig damit sein, oder man gräbt hinter den Hinweisen, die in den Bildern anlegt sind. Es ist diese Einbettung in ein Ökosystem aus Zeichen, die unergründlich sind; nicht hermetisch, sondern einfach nur nie zu Ende. (Text: Moritz Scheper)

Sprache: Deutsch, Englisch
www.philipgaisser.de

Annika Kahrs (Zeitbezogene Medien, Diplom, 2012)

In Videos, Installationen und Performances forscht Annika Kahrs (*1984) an den Rändern dessen, was wir allgemein als Musik bezeichnen, fragt nach der kulturellen und sozialen Funktion von Musik, nach ihren kommunikativen Aspekten und ihrer formalen Beschaffenheit. Klang als Vehikel der Kommunikation – entweder instrumental oder vokal, zwischen Mensch und Tier, zwischen Akteuren auf einer Bühne oder mit dem Publikum befinden sich demnach hier oft im Zentrum der Arbeiten. Gewohnte Wege der Verständigung, Hörgewohnheiten und Verhaltensmuster werden unterbrochen und müssen neu gefunden werden. In den resultierenden Verschiebungen, Brüchen oder Missverständnissen werden die Wechselwirkungen zwischen Erwartung und Erfüllung, Routine und Scheitern in den veränderlichen – sozialen, kulturellen, politischen – Strukturen der Koexistenz untersucht. Musik als Sprache fungiert dabei als Ventil und Metapher zugleich.

Sprache: Deutsch, Englisch
www.annikakahrs.com

FORT - Alberta Niemann (Bildhauerei, Diplom, 2013)

Alberta Niemann (*1982) ist Teil des Künstlerinnenduos FORT, das 2008 mit Jenny Kropp gegründet wurde. FORT entwickelt raumbezogene Arbeiten im Bereich Installation, Video und Performance. Dabei arbeiten sie mit alltäglichen Dingen, die nachgebaut, neu arrangiert oder verfremdet werden. Viele geschaffenen Szenerien erinnern an verlassene Filmsets, von denen nur noch Versatzstücke übriggeblieben sind. In ihren Installationen spielen sie mit der Wahrnehmung des scheinbar Bekannten, schaffen Momente der Irritation und lassen so Brüche in unserer Alltagswelt sichtbar werden. Sie spüren Sehnsüchten und Ängsten nach, die sich über verschiedene Objekte, ihre Zusammenstellung sowie Inszenierung vermitteln und erzeugen so eine zwischen unheimlich und humorvoll changierende Atmosphäre. Häufig verhandeln sie das Verhältnis von An- und Abwesenheit, wobei dem Verborgenen stets eine zentrale Rolle zukommt. (Textauszug: Dr. Nadia Ismail)

Sprache: Deutsch, Englisch
https://www.sieshoeke.com/de/artists/fort

Lawrence Power (Malerei/Zeichnen, Diplom, 2011)

Ausgehend von Ansichten urbaner Architektur oder geometrischen Alltagsobjekten, wie z. Bsp. Tischen, Stromkästen oder Lampen im eigenen Atelier, entwickelt Lawrence Power (*1982) seine Malerei. In einer stark reduzierten Bildsprache entsteht Bildraum nicht illusionistisch, sondern im Gegeneinander zurücktretender, teilweise transparenter Hintergründe und erhabener Impasto-Farbflächen, aus der Tube gedrückter Linien und aufgeklebter Leinwandreste. Collagenartig bindet er unterschiedliche Kompositionselemente als plastische Oberflächenerweiterung in seine Malerei ein, die dadurch eine materialhafte Direktheit erhält. Mittels subtiler Eingriffe und modulartiger Erweiterungen vervielfältigen und kommentieren Powers Gemälde in seinen Rauminstallationen die Oberflächen der vorfindbaren Elemente und erklären den Raum selbst zur Leinwand, wodurch ein ständiges Wechselspiel mit der Zweidimensionalität der Malerei und der Dreidimensionalität der auf sie Bezug nehmenden Räumlichkeiten entsteht.

Sprache: Deutsch, Englisch, Französisch
www.lawrencepower.com

Sung Tieu (Bildhauerei, BA, 2013)

Die künstlerische Praxis von Sung Tieu (*1987) umfasst eine Vielzahl von Medien, darunter Installation, Sound, Video, Skulptur, Fotografie, Performance und öffentliche Interventionen. Häufig von historisch-politischen Studien ausgehend setzt sie sich in ihren Arbeiten sowohl mit Fragen der nationalen, als auch der transnationalen Geschichtsschreibung auseinander. Dabei analysiert sie die politischen, bürokratischen und gesellschaftlichen Machtverhältnisse sowie deren geschichtliche Voraussetzungen, welche sie oftmals in skulpturalen und Klanginstallationen umsetzt. Nicht zuletzt befasst sie sich in ihrem Werk mit dem Leben in der Diaspora und den damit einhergehenden psychologischen Auswirkungen.

Sprache: Deutsch, Englisch

www.sungtieu.com

Frieda Toranzo Jaeger (Malerei/Zeichnen, MA, 2019)

Frieda Toranzo Jaeger (Mexiko *1988) setzt Malerei ein, um Ideen von Hybridität, queerer Sexualität und Autonomie zu erforschen. Bedenken hinsichtlich Technik und Virtuosität ablehnend, ist Toranzo Jaegers Interesse an Malerei sowohl konzeptuell als auch politisch. Ihre jüngsten Arbeiten stützen sich auf die technologischen Fortschritte des Automobils, ein, aus historischer Sicht, Symbol für alltägliche Entfremdung, Geschwindigkeit und Gewalt. In ihrer Malerei bricht Toranzo Jaeger häufig das isolierte Tafelbild auf, und führt queer-weiblich konnotierte Techniken und Motive in eine patriarchal geprägte Sphäre ein.

Sprache: Deutsch, Englisch, Spanisch
www.galeriebarbaraweiss.de/artists/friede-torenzo-jaeger/

Stefan Vogel (Malerei, Diplom, 2012)

Stefan Vogel (*1981) führt Zeichnen, Schreiben und Formen zu einer dichten Einheit. In oft mehrteiligen Wandarbeiten und raumfüllenden Installationen verwebt er Organisches und Künstliches zu fragilen Beziehungsgeflechten. Etwas liegt still – doch im Inneren kristallisiert sich Unruhe. Chaos und Ordnung, so wie Leid und Gedeihen, entspringen der gleichen Möglichkeit. Nur Zeit und Logik ändern sich, immer wieder und aufs Neue. Die spezifische Material- und Farbästhetik der Werke Vogels basiert auf der Verwendung von Alltagsobjekten, Naturmaterialien und Baustoffen. Unter rhythmischer Wiederholung wesentlicher Elemente von Form, Farbe und Substanz beflügeln Zerfall und Zufall die Anarchie der Dinge und Worte. Auf der einen Seite Wuchern, auf der anderen Seite Struktur, Konzentration und Reduktion. Mithilfe dieses komplementären Prinzips arbeitet Vogel an einem visuellen Äquivalent komplexer Verhältnisse. (Text: Anka Ziefer)

Sprache: Deutsch, Englisch

www.jahnundjahn.com/de/artists/stefan-vogel/work

Annette Wehrmann, photography from the series Blumensprengungen, 1991-95; Foto: Ort des Gegen e.V.

Conference: Counter-Monuments and Para-Monuments

The international conference at HFBK Hamburg on December 2-4, 2021 – jointly conceived by Nora Sternfeld and Michaela Melián –, is dedicated to the history of artistic counter-monuments and forms of protest, discusses aesthetics of memory and historical manifestations in public space, and asks about para-monuments for the present.

23 Fragen des Institutional Questionaire, grafisch umgesetzt von Ran Altamirano auf den Türgläsern der HFBK Hamburg zur Jahresausstellung 2021; Foto: Charlotte Spiegelfeld

Diversity

Wer spricht? Wer malt welches Motiv? Wer wird gezeigt, wer nicht? Identitätspolitische Fragen spielen in der Kunst und damit auch an der HFBK Hamburg eine wichtige Rolle. Das hochschuleigene Lerchenfeld-Magazin beleuchtet in der aktuellen Ausgabe Hochschulstrukturen sowie Studierendeninitiativen, die sich mit Diversität und Identität befassen.

Grafik: Tim Ballaschke

Semesterstart

Nach drei Semestern Hybrid-Lehre unter Pandemiebedingungen steht nun endlich wieder ein Präsenz-Semester bevor. Wir begrüßen alle neuen Studierenden und Lehrenden an der HFBK Hamburg und laden herzlich zur Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 ein, die in diesem Jahr von einem Gastvortrag von ruangrupa begleitet wird.

Grafik: Sam Kim, Bild im Hintergrund: Sofia Mascate, Foto: Marie-Theres Böhmker

Graduate Show 2021: All Good Things Come to an End

Vom 24. bis 26. September präsentierten die mehr als 150 Bachelor- und Master-Absolvent*innen des Jahrgangs 2020/21 ihre Abschlussarbeiten im Rahmen der Graduate Show in der HFBK Hamburg. Wir bedanken uns bei allen Besucher*innen und Beteiligten.

Foto: Klaus Frahm

Summer Break

Die HFBK Hamburg befindet sich in der vorlesungsfreien Zeit, viele Studierende und Lehrende sind im Sommerurlaub, Kunstinstitutionen haben Sommerpause. Eine gute Gelegenheit zum vielfältigen Nach-Lesen und -Sehen:

ASA Open Studio 2019, Karolinenstraße 2a, Haus 5; Foto: Matthew Muir

Live und in Farbe: die ASA Open Studios im Juni 2021

Seit 2010 organisiert die HFBK das internationale Austauschprogramm Art School Alliance. Es ermöglicht HFBK-Studierenden ein Auslandssemester an renommierten Partnerhochschulen und lädt vice versa internationale Kunststudierende an die HFBK ein. Zum Ende ihres Hamburg-Aufenthalts stellen die Studierenden in den Open Studios in der Karolinenstraße aus, die nun auch wieder für das kunstinteressierte Publikum geöffnet sind.

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Vermitteln und Verlernen: Wartenau Versammlungen

Die Kunstpädagogik Professorinnen Nora Sternfeld und Anja Steidinger haben das Format „Wartenau Versammlungen“ initiiert. Es oszilliert zwischen Kunst, Bildung, Forschung und Aktivismus. Ergänzend zu diesem offenen Handlungsraum gibt es nun auch eine eigene Website, die die Diskurse, Gespräche und Veranstaltungen begleitet.

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; Foto: Maximilian Schwarzmann

Schule der Folgenlosigkeit

Alle reden über Folgen: Die Folgen des Klimawandels, der Corona-Pandemie oder der Digitalisierung. Friedrich von Borries (Professor für Designtheorie) dagegen widmet sich der Folgenlosigkeit. In der "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg verknüpft er Sammlungsobjekte mit einem eigens für die Ausstellung eingerichteten „Selbstlernraum“ so, dass eine neue Perspektive auf „Nachhaltigkeit“ entsteht und vermeintlich allgemeingültige Vorstellungen eines „richtigen Lebens“ hinterfragt werden.

Jahresausstellung 2021 der HFBK Hamburg

Jahresausstellung einmal anders: Vom 12.-14. Februar 2021 hatten die Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg dafür gemeinsam mit ihren Professor*innen eine Vielzahl von Präsentationsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen erschlossen. Die Formate reichten von gestreamten Live-Performances über Videoprogramme, Radiosendungen, eine Telefonhotline, Online-Konferenzen bis hin zu einem Webshop für Editionen. Darüber hinaus waren vereinzelte Interventionen im Außenraum der HFBK und in der Stadt zu entdecken.

Studieninformationstag 2021

Wie werde ich Kunststudent*in? Wie funktioniert das Bewerbungsverfahren? Kann ich an der HFBK auch auf Lehramt studieren? Diese und weitere Fragen rund um das Kunststudium beantworteten Professor*innen, Studierende und Mitarbeiter*innen der HFBK im Rahmen des Studieninformationstages am 13. Februar 2021. Zusätzlich findet am 23. Februar um 14 Uhr ein Termin speziell für englischsprachige Studieninteressierte statt.

Katja Pilipenko

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

Am Abend des 4. Novembers feierte die HFBK die Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 sowie die Verleihung des Hiscox-Kunstpreises im Livestream – offline mit genug Abstand und dennoch gemeinsam online.

Ausstellung Transparencies mit Arbeiten von Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Betreut von Prof. Verena Issel und Fabian Hesse; Foto: Screenshot

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Alltagsrealität oder Klischee?; Foto: Tim Albrecht

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; Foto: MKG Hamburg

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?