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Mentoring-Programm

Kommende Termine

Bewerbungsschluss für HFBK-Absolvent*innen des Jahres 2023 oder früher:
11. Februar 2024

Kontakt

Kaum dass man seinen Abschluss bewältigt hat und der Kunsthochschule den Rücken kehrt, ist man konfrontiert mit einer Vielzahl von Fragen und Hürden: Wie finde ich ein Atelier? Wie komme ich in die KSK? Wie komme ich in Kontakt mit Ausstellungsmacher*innen? Welche Preise sind für meine Kunst angemessen? Auch bei technischen und inhaltlichen Fragen sind viele erst einmal auf sich selbst zurückgeworfen.

An der Stelle bietet das Mentoring-Programm der HFBK Hamburg Unterstützung:
Das Mentoring-Programm richtet sich an exmatrikulierte HFBK Absolvent*innen, die im zurückliegenden Jahr oder früher ihren Abschluss gemacht haben und nun am Beginn ihrer Arbeit als freischaffende Künstler*innen stehen.

Im Rahmen eines neunmonatigen Tandems treffen sie auf ausgewählte Mentor*innen – ebenfalls HFBK-Alumni/-Alumnae –, die bereits erfolgreich im Kunstfeld tätig sind und die ihre Erfahrungen und ihr Wissen gezielt zur Förderung der Mentees einsetzen. Gemeinsam arbeiten sie daran, die künstlerischen Positionen der Mentees wie auch ihre berufsfeldbezogenen Kenntnisse und Kompetenzen zu erweitern, Strategien der Karriereplanung zu reflektierten und bestehende Netzwerke um neue Kontakte zu erweitern. Auf der anderen Seite vertiefen die Mentor*innen ihre Beratungskompetenzen und erweitern ihre Kontakte zur aktuellen Kunst-, Kultur- und Wissenschaftsszene.

Im Jahr 2024 bieten wir 5 Mentoring-Plätze an. Wenn Sie Interesse am Mentoring-Programm haben, bewerben Sie sich bis zum 18. Februar 2024. Den Bewerbungsbogen fordern Sie bitte bei Swaantje Benson an.

Mentor*innen 2024:

Gerrit Frohne-Brinkmann (Bildhauerei, MA, 2015)
Gerrit Frohne-Brinkmann (*1990) studierte an der Hochschule für bildende Künste, Hamburg. In seinen Werken, die eine Vielzahl von Medien wie Installation, Skulptur, Fotografie und Performance umfassen, sucht er die Schnittmenge zwischen frühzeitlichen Kulturformen und aktuellen populären Aufführungsformaten im Vergnügungsbereich. Sein besonderes Interesse gilt dabei den Randbereichen der Natur- und Kulturwissenschaften. Aus einer fiktionalisierten historischen Distanz beschreibt er die Gegenwart und unser Verhältnis zu ihr und lässt scheinbar selbstverständlichste Gewissheiten brüchig werden.
Das Mentoring ist in folgenden Sprachen möglich: Deutsch, Englisch.
www.frohne-brinkmann.com

Ting-Jung Chen (Bildhauerei, BA 2015 HFBK/MA 2018 Akademie der bildenden Künste Wien)
Ting-Jung Chen (geb. 1985 in Taipeh, Taiwan) lebt und arbeitet in Wien und Taipeh.
Ihre künstlerische Praxis, die sich auf Geschichtsschreibung und kulturelle und politische Zemiotik bezieht, konzentriert sich auf kollektive Erinnerungen, Aneignung und Prozesse der Ermächtigung. Durch die Reproduktion von Artefakten der Kulturindustrie, der Repräsentation von Ideologie und deren Beziehung zu den Menschen erforscht die Künstlerin Transformationen von Identität und zeichnet die sich überschneidende kulturelle Vermischung in einen räumlichen Atlas.
Das Mentoring ist in folgenden Sprachen möglich: Deutsch, Englisch, Mandarin.
https://www.info-tingjungchen.com/

Rosanna Graf (Zeitbezogene Medien, MA 2017)
Rosanna Graf (*1988) studierte an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und als Art School Alliance-Stipendiatin am Goldsmiths, University of London. Ihre künstlerische Praxis umfasst Videos, Performances, Installationen und die Arbeit mit Text. In langer Recherche wird vielfältiges Material – geschichtlich, mythologisch, ethnologisch oder popkulturell – nach Impulsen und Querverbindungen untersucht und wechselseitig verschränkt. Kollektive Fantasien, sowie alte und neue Mythen werden in ihren Arbeiten zu spekulativen Fiktionen verknüpft, in denen feministische, nicht-menschliche und groteske Charaktere als Projektionsfiguren ins Zentrum gerückt werden. Die in den Figuren eingeschriebenen gesellschaftlichen Ängste und Sehnsüchte kreieren ein Spannungsfeld zwischen Humor und Unbehagen. So erschafft sie surreale, aus dem Raum-Zeit-Kontinuum gelöste Zwischenwelten, in denen diese Randgestalten gegen ihre Stereotypisierung ankämpfen.
Das Mentoring ist in folgenden Sprachen möglich: Deutsch, Englisch
https://rosannagraf.com/

Simon Hehemann (Malerei/Zeichnen, Diplom 2012)

Simon Hehemann (*1982) studierte an der Muthesius Kunsthochschule Kiel und an der HFBK Hamburg.
In seinen Rauminstallationen und skulptural anmutenden Bildern arbeitet Hehemann häufig mit überraschenden Materialeinsätzen und -kombinationen und schafft dadurch neuartige Verbindungen und Gegensätzlichkeiten. Er baut Erlebnisräume, die dem Betrachter das Gefühl geben, in eine andere Welt einzutauchen, wobei sich das Moment des Transitorischen durch sein ganzes Werk zieht. Assoziationen von naturwissenschaftlichen Modellen werden wachgerufen, wenn immer wieder geometrische Grundformen, wie Punkt, Linie, Viereck und Kreis zu Protagonisten werden. Gleichzeitig konterkariert Hehemann die verlässliche Wahrheit der Geometrie in seinen Arbeiten durch fragile Mechanik aus zarten Seilzügen, wackeligen Gestellen und fragilen Befestigungen, die das Drehen, Kreisen und Bahnenziehen der an ihnen befestigten Elemente von vorneherein destabilisieren und damit infrage stellen. Das Mentoring ist in folgenden Sprachen möglich: Deutsch, Englisch.
www.simonhehemann.de

Lisa Alice Klosterkötter (Bildhauerei, MA 2017)

Lisa Klosterkötter (sie/ihr, *1990) studierte bildende Kunst an der HFBK Hamburg und dem Royal Institute of Art Stockholm, sowie Germanistik und Erziehungswissenschaften an der Universität Hamburg. Sie lebt in Köln und ist Künstlerin und Kuratorin, Unterstützerin und Mitgestalterin soziokultureller Räume. Interventionen im öffentlichen Raum, in verschiedenen Stadtbezirken ebenso wie an peripheren Orten sind der Schwerpunkt ihrer Arbeit. In Zusammenarbeit mit Künstler*innen, Kurator*innen, Kollektiven, Expert*innen verschiedener Arbeitsfelder wie der urbanen Praxis und Soziokultur und mit Personen lokaler Communities, arbeitet sie an Ausstellungen, Performanceprogrammen und partizipativen Formaten, die oftmals das unmittelbare, gegenwärtige Erleben in den Fokus rücken und künstlerische Arbeiten in eine übergreifende Erzählung oder thematische Klammer einbetten. Der ortsspezifischen Arbeit liegen stets eine sensible Recherche und soziale Annäherungsprozesse zugrunde, die eine lokale Verankerung, gegenwärtige Teilhabe und historische Bezugnahme und Einordnung zum Ziel hat. Sie sieht Ausstellungsräume und Kunstevents als lebendigen, sozialen Raum der eine starke Gemeinschaft und Netzwerke erzeugen kann.
Das Mentoring ist in folgenden Sprachen möglich: Deutsch, Englisch.
Art Initiatives Cologne | AIC ON 2023; www.temporarygallery.org; Gegenwart: Doing Youth; Über Brücken – Bridging; Gegenwartskunst – Kunstmuseum Bochum; PUBLIC FICTIONS; Strizzi

Erfahrungsberichte von Mentees des Programms 2022:

  • Despoina Pagiota: „Ich war sehr froh, am Mentoring-Programm teilgenommen zu haben, weil es mir sehr geholfen hat, die Situation, in der man sich nach dem Ende des Studiums befindet, zu bewältigen und zu analysieren.
  • Jasmin Hantl: „Die Betreuung als Alumni über das HFBK-Professionalisierungsprogramm empfinde ich als etwas total bereicherndes unterstützendes und absolut sinnvolles Format auf dem künstlerischen Weg. Dafür bin ich sehr dankbar.“
  • Siri Wirtensohn: „Themen unserer Treffen waren vor allem die Organisation des Alltags als Künstler*in, wie man sich eine Struktur schafft, inwiefern eine Online-Präsenz notwendig oder hilfreich ist und wie man die Balance zwischen künstlerischem Schaffen und Organisation hält. Auch ging es um Bewerbungen für Artist-Residencies, Stipendien und Förderungen. Dabei hat mich meine Mentorin immer ermutigt und mir wertvolle Ratschläge gegeben.“
  • Chloe-Rose Purcell: „What helped me the most was just having a direct contact with someone I could trust. This year was the first year I had worked together with a gallery and there was therefore things I felt I should know but didn’t or felt unsure about how to navigate, so it was a great advantage to be able to contact my mentor to ask his perspective.
    It is a programme that I defiantly recommend it to recent graduates that are looking for some support.”
  • Yi-Jou Chuang: „Meine Mentorin hat meine aktuellen Sorgen und Fragen sofort verstanden, weil sie sich nach ihrem Abschluss in einer ähnlichen Situation befand. Das war für mich eine sehr große Erleichterung. Sie hat mir sehr dabei geholfen, meine berufliche Situation zu analysieren und eine langfristige Planung meiner Laufbahn anzustellen.“

Erfahrungsberichte von Mentees des Programms 2021:

  • Elisa Goldammer: „In einer Phase nach dem Studium, in der ich mich langsam von der Hochschule löse und die schneller vorbei geht als gedacht, ist das Mentoring-Programm wie ein Abschiedsgeschenk, das mir das Gefühl vermittelt, dass ich zwar jetzt selbst klarkommen muss, ich aber nicht allein vor dieser Herausforderung stehe. (…) Ich befinde mich nach wie vor in einer Findungsphase, aber jetzt mit dem guten Gefühl, dass es sich lohnt, sich mit anderen Kunstschaffenden zu verbinden und in einen guten Austausch zu treten.“
  • Kyle Egret: „Ich hatte die Hoffnung, dass das Mentoring mich auf meinem Weg nach vorne bringt und stärkt, und dabei wurden meine Erwartungen in allen Bereichen erfüllt und sogar übertroffen. Ich kann nur jedem und jeder empfehlen, die Chance zu nutzen, an so einem Mentoring teilzunehmen.“
  • Elina Saalfeld: „Generell habe ich das Gefühl, viel aus der Erfahrung mitgenommen zu haben; vor allem das Gefühl, mich getraut zu haben vieles zu denken, zu diskutieren und auszuprobieren.“
  • Thea Amalie Käszner: „Meine Mentorin hat mir Vertrauen in meine künstlerische Praxis und Ambitionen gegeben."
  • Elena Greta Falcini: „Die zu Beginn des Mentorings erstellte Liste mit Fragen und Unklarheiten, die ich gerne mit meiner Mentorin besprechen wollte, konnten wir im Zeitraum des Mentorings komplett durcharbeiten. […] Abschließend kann ich sagen, dass ich wirklich dankbar bin am Mentoring-Programm teilgenommen zu haben und ich vom empowernden und produktiven Austausch mit meiner Mentorin sehr profitiert habe.“
  • Korab Visoka: „Der Austausch mit meinem Mentor hat mir neuen Anreiz und Input gegeben, wie ich Projekte effizienter angehen und verwirklichen kann. Gemeinsam haben wir meine Ideen, Alben und mein Portfolio analysiert und dadurch neue Akzente ermöglicht.“

Erfahrungsberichte von Mentees des Programms 2020:

  • Linda Lebeck: "Die vordergründigste Erfahrung im Mentoring-Programm war für mich die Konfrontation mit den eigenen Überzeugungen und Unsicherheiten."
  • Jil Lahr: "Die Hilfestellung des Mentors jederzeit in Anspruch nehmen zu können, sei es für Arbeitsgespräche, Portfoliosichtung oder Projektbesprechungen, war für mich eine große Hilfe nach dem Studium, auch um die anfänglichen Zweifel angesichts der künstlerischen Selbstständigkeit zu überwinden."
  • Amanda Trygg: "We talked about different artists that we liked, about our process in the studio while making art, periods of self doubt and how to work through them, we talked about the art industry. (…) Talking with Stefan also changed the way I work. I need bigger reasons or motivations to make a painting, I have higher demands of it. I sketch more and read more before I start working. (…) I also visited him in Bremen at an opening for a group show he was in at Bremen Kunsthalle. There was a dinner organized by the Kunsthalle for all the participants and other people from the art world. This was a really nice experience to be a part of. Then we drove to Hamburg and visited one of his friend’s exhibition. (…) I think this experience gave me more confidence as an artist and I see more clearly what I want with my art, my identity as an artist."
  • Sarah Hablützel: "Ich bin sehr dankbar, dass ich Teil des Programms sein durfte, für mich kam dieses zum perfekten Zeitpunkt - es hat mich nach dem Studium in der ersten Phase der Verunsicherung aufgegriffen und hindurch getragen und mir am Beispiel der vielen tollen Mentor*Innen gezeigt, dass es Wege gibt und dass man diese gehen kann, dass es auch Widerstände gibt und diese auch dazu gehören. Das Tandem mit Annika hat mich also auf mentaler und praktischer Ebene gestärkt."
  • Clara Palmberger-Süße: "Ich beende das Programm mit der Annahme, einen längerfristigen Kontakt zu haben für professionelle Fragen und Probleme."

Mentoring Tandems 2023:

Ting-Jung Chen – Clara Lena Langenbach
Katrin Connan – Raphaela Andrade
Gerrit Frohne-Brinkmann – Jaewon Kim
Simon Hehemann – Alisa Tsybina
Alberta Niemann – Harry Thring

Mentoring Tandems 2022:

Lawrence Power – Despoina Pagiota
Alberta Niemann – Jasmin Hantl
Ting-Jung Chen – Siri Wirtensohn
Gerrit Frohne-Brinkmann – Chloe-Rose Purcell
Katrin Connan – Yi-Jou Chuang

Mentoring-Tandems 2021:

Katja Aufleger – Elena Greta Falcini
Philip Gaißer – Korab Visoka
Anna Grath – Tim Ehrich
Annika Kahrs – Thea Käszner
Alberta Niemann – Jano Möckel
Lawrence Power – Kyle Egret
Sung Tieu – Elina Saalfeld
Frieda Torranzo Jaeger – Marvin Almaraz
Stefan Vogel – Elisa Goldammer

Mentoring-Tandems 2020:

Katja Aufleger – Clara Palmberger-Süße
Anna Grath – Jil Lahr
Philip Gaißer – Linda Lebeck
Annika Kahrs – Sarah Hablützel
Stefan Vogel – Amanda Trygg

Eine große Wand wurde gelb gestrichen und darauf in großen Lettern geplottet: Territorium. Es hängen diverse Kabel unter der Decke des Raumes.

Julia Scher, Territorium, 2024, Ausstellungsansicht ICAT der HFBK Hamburg; Foto: Tim Albrecht

Finkenwerder Kunstpreis 2024

Die US-amerika­nische Künstlerin Julia Scher erhält den Finkenwerder Kunstpreis 2024. Mit dem Finkenwerder Förderpreis der HFBK Hamburg wird die Absolventin Anna Stüdeli ausgezeichnet.

Natan Sznaider steht am Rednerpult und  hält seine Keynote.

Keynote "Ambiguitätstoleranz auf dem Prüfstand. documenta fifteen und die jüdische Frage" von Natan Sznaider (Professor für Soziologie, The Academic College of Tel Aviv-Yaffo), zum "Symposium: Kontroverse documenta fifteen" an der HFBK Hamburg; Foto: Tim Albrecht

Gespräche mit Natan Sznaider

Der israelische Soziologe Natan Sznaider spricht mit dem Schriftsteller Navid Kermani und der Philosophin Juliane Rebentisch über den Nahostkonflikt, die Arbeit an einer friedlichen Zukunftsperspektive und das Vermächtnis von Hannah Arendt.

Es wird in Schwarz/Weiß die Nachaufnahme eines menschlichen Auges gezeigt. Auf der Pupille ist ein Atomstern zu sehen.

Still aus US Civil Defense Film Atomic Alert (1951), 10 min 34 sec, Courtesy of the Diefenbunker: Canada’s Cold War Museum.

Archives of the Body - The Body in Archiving

Mit einem Symposium, einer Ausstellung, einem Filmprogramm und einer digitalen Publikation untersucht das von Prof. Hanne Loreck und Vanessa Gravenor konzipierte Forschungsprojekt die Ordnungsform "Archiv" im Hinblick auf den menschlichen Körper. Welche Körperarchive und -diskurse haben sich durchgesetzt? Welche Potenziale für politisch-ästhetischen Widerstand und Aktivismus konnten und können entstehen?

Es ist eine abstrakte Malerei in unterschiedlichen Gelb-, Blau und hellen Brauntönen zu sehen. Ein Kreis in Beige lenkt den Fokus leicht auf die linke Bildhälfte.

Sharon Poliakine, Untitled, 2023, Öl auf Leinwand, Detail

Neue Partnerschaft mit der School of Arts der University of Haifa

Anlässlich einer neuen Partnerschaft mit der School of Arts der University of Haifa präsentiert die HFBK Hamburg eine Ausstellung der Künstler*innen Birgit Brandis, Sharon Poliakine und Studierender der HFBK.

Zwischen blauen Frühlingsblumen hindurch ist der Haupteingang der HFBK Hamburg mit seinem Portal zu erkennen.

Der Eingang der HFBK Hamburg im Frühling; Foto: Ronja Lotz

Aktuelle Ausstellungsempfehlungen

Derzeit finden zahlreiche Ausstellungen mit HFBK-Beteiligung statt. Wir stellen eine kleine Auswahl vor und laden zum Ausstellungsbesuch in der vorlesungsfreien Zeit.

Sieben Personen stehen vor einer bunten Wand aus unterschiedlich farbigen Stoffstreifen.

Besucher*innen der Jahresausstellung 2024; Foto: Lukes Engelhardt

Jahresausstellung 2024 an der HFBK Hamburg

Vom 9. - 11. Februar 2024 (jeweils 14 - 20 Uhr) präsentieren die Studierenden der HFBK Hamburg ihre künstlerischen Produktionen des letzten Jahres. Im ICAT ist neben der von Nadine Droste kuratierten Gruppenausstellung »Think & Feel! Speak & Act!« mit Arbeiten von Master-Studierenden auch die Präsentation der Austauschstudierenden des Goldsmiths, University of London, zu sehen.

Begutachtung der eingereichten Mappen durch die Aufnahmekommission

How to apply: Studium an der HFBK Hamburg

Vom 1. Februar bis 5. März 2024, 16 Uhr läuft die Bewerbungsfrist für ein Studium an der HFBK Hamburg. Alle wichtigen Infos dazu gibt es hier.

In der linken Bildhälfte wird ein Übermensch großes Objekt gezeigt. Ein aus Metall bestehender Kubus mit unterschiedlichen Objekten darin. Dahinter kann man vier Leinwände, die ein hochkantiges Format aufweisen, erahnen. An der rechten Wand steht eine Tischvitrine und an der Wand sind zwei großformatige Blätter angebracht.

Ausstellungsansicht des Hiscox Kunstpreises 2023; Foto: Tim Albrecht

(Ex)Changes of / in Art

Zum Jahresende ist an der HFBK Hamburg viel los: Ausstellungen im ICAT, die Open Studios der ASA-Studierenden in der Karolinenstraße, Performances in der Extended Library und Vorträge in der Aula Wartenau.

Extended Libraries

Wissen ist heute von überall und zeitunabhängig abrufbar. Welche Rolle(n) können dann noch Bibliotheken übernehmen? Wie können sie nicht nur als Wissensarchiv dienen, sondern die künstlerische Wissensproduktion unterstützen? Beispielhaft stellen wir Bibliotheksprojekte von Studierenden und Alumni sowie unseren neuen Wissensraum vor: die Extended Library.

Semestereröffnung 2023/24

Wir begrüßen die zahlreichen neuen Studierenden zum akademischen Jahr 2023/24 an der HFBK Hamburg. Ein herzliches Willkommen gilt auch den neuen Professor*innen, die wir Ihnen hier vorstellen möchten.

Auf einer Wand wurden Buchseiten mit Malereien und Zeichnungen in unterschiedlichen Formaten angebracht. Außerdem sind zwei Buchumschläge des Buches "Die Völker der Erde" zusehen.

Detailansicht Rajkamal Kahlon, People of the Earth (Die Völker der Erde), 2017 - 2021

And Still I Rise

Seit über 20 Jahren gilt das Interesse der US-amerikanischen Künstlerin Rajkamal Kahlon den Zusammenhängen von Ästhetik und Macht, die über historische und geografische Grenzen hinweg vornehmlich durch Gewalt organisiert sind. Mit dieser Einzelausstellung stellt die HFBK Hamburg das vielseitige Werk der Professorin für Malerei und Zeichnen erstmals dem Hamburger Kunstpublikum vor.

Eine Person steht an einem Mischpult auf der Bühne der Aula. Hinter ihr laufen bunte nonfigurative Bilder auf einer großen Leinwand. Im Vordergrund der Szene liegen die Besuchenden auf dem Boden, gebettet auf Kissen. Ein helles Licht strahlt aus der linken oberen Ecke in die Kamera.

Festival "Klassentreffen" von Prof. Michaela Melián, Konzert von Nika Son; Foto: Lukes Engelhardt

No Tracking. No Paywall.

Just Premium Content! Der (fehlende) Sommer bietet die ideale Gelegenheit, um Versäumtes nachzuholen. In der Mediathek der HFBK Hamburg lassen uns Lehrende, Studierende und Alumni an Wissen und Diskussionen teilhaben – an emotionalen Momenten und kontroversen Diskursen. Durch Podcasts und Videos bringen sie sich in aktuelle Debatten ein und behandeln wichtige Themen, die gerade im Fokus stehen.

Let's talk about language

An der HFBK Hamburg studieren aktuell ca. 350 internationale Studierende, die 55 unterschiedliche Sprachen sprechen – zumindest sind das die offiziellen Amtssprachen ihrer Herkunftsländer. Ein Viertel der Lehrenden hat einen internationalen Hintergrund. Tendenz steigend. Aber wie gehen wir im Alltag mit der Vielsprachigkeit der Hochschulmitglieder produktiv um? Welche Wege der Verständigung lassen sich finden? Die aktuelle Lerchenfeld-Ausgabe beschäftigt sich mit kreativen Lösungen im Umgang mit Mehrsprachigkeit und lässt zahlreiche ehemalige internationale Studierende zu Wort kommen.

In der Eingangshalle der HFBK steht eine Holzbude mit dem hinterleuchteten Schriftzug "Würstelinsel". Davor stehen ein paar Leute.

Hanna Naske, Würstelinsel, 2023, Installation in der Eingangshalle der HFBK Hamburg; Foto: Miriam Schmidt / HFBK

Graduate Show 2023: Unfinished Business

Vom 13. bis 16. Juli 2023 präsentieren 165 Bachelor- und Master-Absolvent*innen des Jahrgangs 2022/23 ihre Abschlussarbeiten aus allen Studienschwerpunkten. Unter dem Titel Final Cut laufen zudem alle Abschlussfilme auf großer Leinwand in der Aula der HFBK Hamburg.

Ein verkleideter Mann mit Sonnenbrille hält ein Schild in Sternform in die Kamera. Darauf steht "Suckle". Das Bild ist in Schwarz-Weiß aufgenommen.

Foto: Honey-Suckle Company

Let`s work together

Kollektive haben Konjunktur im Kunstbetrieb. Und das schon seit mehreren Jahrzehnten. Zum Start des Sommersemesters 2023 widmet sich die aktuelle Ausgabe des Lerchenfeld-Magazins dem Thema der kollektiven Praxis, stellt ausgewählte Kollektive vor und geht aber auch den Gefahren und Problemen kollektiven Arbeitens nach.

Jahresausstellung 2023, Arbeit von Toni Mosebach / Nora Strömer; Foto: Lukes Engelhardt

Jahresausstellung 2023 an der HFBK Hamburg

Vom 10.-12. Februar präsentieren Studierende aus allen Schwerpunkten ihre künstlerischen Arbeiten im Gebäude am Lerchenfeld, in der Wartenau 15 und im AtelierHaus. Im dort ansässigen ICAT kuratiert Tobias Peper, Künstlerischer Leiter des Kunstvereins Harburger Bahnhof, eine Ausstellung mit HFBK-Masterstudierenden. Zudem stellen dort 10 Austauschstudierende des Goldsmiths, University of London ihre Arbeiten aus.

Symposium: Kontroverse documenta fifteen

Mit dem Symposium zur documenta fifteen am 1. und 2. Februar 2023 möchte die HFBK Hamburg Hintergründe und Zusammenhänge analysieren, unterschiedliche Standpunkte ins Gespräch bringen und eine Debatte ermöglichen, die explizit den Antisemitismus im Kunstfeld thematisiert. Die Veranstaltung bietet Raum für divergente Positionen und will Perspektiven für die Gegenwart und Zukunft des Ausstellungmachens eröffnen.

ASA Open Studios im Wintersemester 2021/22; Foto: Marie-Theres Böhmker

ASA Open Studios im Wintersemester 2021/22; Foto: Marie-Theres Böhmker

Das Beste kommt zum Schluss

Zum Jahresende finden nochmals zahlreiche Ausstellungen und Veranstaltungen mit HFBK-Kontext statt. Einige davon tragen wir hier zusammen. Auch einen kurzen Ausblick auf zwei Vorträge im Rahmen des Professionalisierungsprogramms im Januar finden sich in darunter.

Non-Knowledge, Laughter and the Moving Image, Grafik: Leon Lothschütz

Non-Knowledge, Laughter and the Moving Image, Grafik: Leon Lothschütz

Festival und Symposium: Non-Knowledge, Laughter and the Moving Image

Als abschließender Teil des künstlerischen Forschungsprojekts laden das Festival und Symposium vom 24.-27. November 2022 zu Vorführungen, Performances, Vorträgen und Diskussionen ein, die das Potenzial der bewegten Bilder und des (menschlichen und nicht-menschlichen) Körpers erforschen, unseren gewohnten Kurs umzukehren und die herrschende Ordnung der Dinge zu verändern.

Blick in die vollbesetzte Aula zum Semesterstart; Foto: Lukas Engelhardt

Blick in die vollbesetzte Aula zum Semesterstart; Foto: Lukas Engelhardt

Herzlich willkommen - und los geht's!

Wir freuen uns, zum Wintersemester 2022/23 viele neue Gesichter an der HFBK Hamburg begrüßen zu können. Einige Informationen und Hintergründe zu unseren neuen Professor*innen und Gastprofessor*innen stellen wir hier zusammen.

Einzelausstellung von Konstantin Grcic

Vom 29. September bis 23. Oktober 2022 zeigt Konstantin Grcic (Professor für Industriedesign) im ICAT - Institute for Contemporary Art & Transfer der HFBK Hamburg eine raumgreifende Installation aus von ihm gestalteten Objekten und bereits existierenden, neu zusammengestellten Gegenständen. Parallel wird der von ihm konzipierte Raum für Workshops, Seminare und Büro-Arbeitsplätze im AtelierHaus in Betrieb genommen.

Amna Elhassan, Tea Lady, Öl auf Leinwand, 100 x 100 cm

Amna Elhassan, Tea Lady, Öl auf Leinwand, 100 x 100 cm

Kunst und Krieg

„Jeder Künstler ist ein Mensch“. Diese so zutreffende wie existenzialistische Feststellung von Martin Kippenberger (in ironischer Umformulierung des bekannten Beuys Zitats) bringt es in vielerlei Hinsicht auf den Punkt. Zum einen erinnert sie uns daran, nicht wegzusehen, (künstlerisch) aktiv zu handeln und unsere Stimmen zu erheben. Gleichzeitig ist sie eine Ermahnung, denen zu helfen, die in Not sind. Und das sind im Moment sehr viele Menschen, unter ihnen zahlreiche Künstler*innen. Deshalb ist es für Kunstinstitutionen wichtig, nicht nur über Kunst, sondern auch über Politik zu diskutieren.

Merlin Reichert, Die Alltäglichkeit des Untergangs, Installation in der Galerie der HFBK; Foto: Tim Albrecht

Graduate Show 2022: We’ve Only Just Begun

Vom 8. bis 10. Juli 2022 präsentieren mehr als 160 Bachelor- und Master-Absolvent*innen des Jahrgangs 2021/22 ihre Abschlussarbeiten aus allen Studienschwerpunkten. Unter dem Titel Final Cut laufen zudem alle Abschlussfilme auf großer Leinwand in der Aula der HFBK Hamburg. Parallel ist in der Galerie der HFBK im Atelierhaus die Ausstellung der sudanesischen Gastlektorin Amna Elhassan zu sehen.

Grafik: Nele Willert, Dennise Salinas

Grafik: Nele Willert, Dennise Salinas

Der Juni lockt mit Kunst und Theorie

So viel Programm war schon lange nicht mehr: Ein dreitägiger Kongress zur Visualität des Internets bringt internationale Webdesigner*innen zusammen; das Forscher*innenkollektiv freethought diskutiert über die Rolle von Infrastrukturen und das Symposium zum Abschied der Professorin Michaela Ott greift zentrale Fragen ihrer Forschungstätigkeit auf.

Renée Green. ED/HF, 2017. Film still. Courtesy of the artist, Free Agent Media, Bortolami Gallery, New York, and Galerie Nagel Draxler, Berlin/Cologne/Munich.

Renée Green. ED/HF, 2017. Film still. Courtesy of the artist, Free Agent Media, Bortolami Gallery, New York, and Galerie Nagel Draxler, Berlin/Cologne/Munich.

Finkenwerder Kunstpreis 2022

Der 1999 vom Kulturkreis Finkenwerder e.V. initiierte Finkenwerder Kunstpreis hat eine Neuausrichtung erfahren: Als neuer Partner erweitert die HFBK Hamburg den Preis um den Aspekt der künstlerischen Nachwuchsförderung und richtet ab 2022 die Ausstellung der Prämierten in der HFBK Galerie aus. Mit dem diesjährigen Finkenwerder Kunstpreis wird die US-amerikanische Künstlein Renée Green ausgezeichnet. Die HFBK-Absolventin Frieda Toranzo Jaeger erhält den Finkenwerder Förderpreis der HFBK Hamburg.

Amanda F. Koch-Nielsen, Motherslugger; Foto: Lukas Engelhardt

Amanda F. Koch-Nielsen, Motherslugger; Foto: Lukas Engelhardt

Nachhaltigkeit im Kontext von Kunst und Kunsthochschule

Im Bewusstsein einer ausstehenden fundamentalen gesellschaftlichen Transformation und der nicht unwesentlichen Schrittmacherfunktion, die einem Ort der künstlerischen Forschung und Produktion hierbei womöglich zukommt, hat sich die HFBK Hamburg auf den Weg gemacht, das Thema strategisch wie konkret pragmatisch für die Hochschule zu entwickeln. Denn wer, wenn nicht die Künstler*innen sind in ihrer täglichen Arbeit damit befasst, das Gegebene zu hinterfragen, genau hinzuschauen, neue Möglichkeiten, wie die Welt sein könnte, zu erkennen und durchzuspielen, einem anderen Wissen Gestalt zu geben

Atelier-Neubau in der Häuserflucht am Lerchenfeld

Atelier-Neubau in der Häuserflucht am Lerchenfeld, im Hintergrund der Bau von Fritz Schumacher; Foto: Tim Albrecht

Raum für die Kunst

Nach mehr als 40 Jahren intensiven Bemühens wird für die HFBK Hamburg ein lang gehegter Traum Wirklichkeit. Mit dem neu eröffneten Ateliergebäude erhalten die Studienschwerpunkte Malerei/Zeichnen, Bildhauerei und Zeitbezogene Medien endlich die dringend benötigten Atelierräume für Master-Studierende. Es braucht einfach Raum für eigene Ideen, zum Denken, für Kunstproduktion, Ausstellungen und als Depot.

Martha Szymkowiak / Emilia Bongilaj, Installation “Mmh”; Foto: Tim Albrecht

Martha Szymkowiak / Emilia Bongilaj, Installation “Mmh”; Foto: Tim Albrecht

Jahresausstellung 2022 an der HFBK Hamburg

Nach der digitalen Ausgabe im letzten Jahr, findet die Jahresausstellung 2022 an der HFBK Hamburg wieder mit Publikum statt. Vom 11.-13. Februar präsentieren die Studierenden aus allen Studienschwerpunkten ihre künstlerischen Arbeiten im Gebäude am Lerchenfeld, in der Wartenau 15 und im neu eröffneten Atelierhaus.

Annette Wehrmann, photography from the series Blumensprengungen, 1991-95; Foto: Ort des Gegen e.V., VG-Bild Kunst Bonn

Annette Wehrmann, photography from the series Blumensprengungen, 1991-95; Foto: Ort des Gegen e.V., VG-Bild Kunst Bonn

Conference: Counter-Monuments and Para-Monuments

The international conference at HFBK Hamburg on December 2-4, 2021 – jointly conceived by Nora Sternfeld and Michaela Melián –, is dedicated to the history of artistic counter-monuments and forms of protest, discusses aesthetics of memory and historical manifestations in public space, and asks about para-monuments for the present.

23 Fragen des Institutional Questionaire, grafisch umgesetzt von Ran Altamirano auf den Türgläsern der HFBK Hamburg zur Jahresausstellung 2021; Foto: Charlotte Spiegelfeld

23 Fragen des Institutional Questionaire, grafisch umgesetzt von Ran Altamirano auf den Türgläsern der HFBK Hamburg zur Jahresausstellung 2021; Foto: Charlotte Spiegelfeld

Diversity

Wer spricht? Wer malt welches Motiv? Wer wird gezeigt, wer nicht? Identitätspolitische Fragen spielen in der Kunst und damit auch an der HFBK Hamburg eine wichtige Rolle. Das hochschuleigene Lerchenfeld-Magazin beleuchtet in der aktuellen Ausgabe Hochschulstrukturen sowie Studierendeninitiativen, die sich mit Diversität und Identität befassen.

Foto: Klaus Frahm

Foto: Klaus Frahm

Summer Break

Die HFBK Hamburg befindet sich in der vorlesungsfreien Zeit, viele Studierende und Lehrende sind im Sommerurlaub, Kunstinstitutionen haben Sommerpause. Eine gute Gelegenheit zum vielfältigen Nach-Lesen und -Sehen:

ASA Open Studio 2019, Karolinenstraße 2a, Haus 5; Foto: Matthew Muir

ASA Open Studio 2019, Karolinenstraße 2a, Haus 5; Foto: Matthew Muir

Live und in Farbe: die ASA Open Studios im Juni 2021

Seit 2010 organisiert die HFBK das internationale Austauschprogramm Art School Alliance. Es ermöglicht HFBK-Studierenden ein Auslandssemester an renommierten Partnerhochschulen und lädt vice versa internationale Kunststudierende an die HFBK ein. Zum Ende ihres Hamburg-Aufenthalts stellen die Studierenden in den Open Studios in der Karolinenstraße aus, die nun auch wieder für das kunstinteressierte Publikum geöffnet sind.

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Vermitteln und Verlernen: Wartenau Versammlungen

Die Kunstpädagogik Professorinnen Nora Sternfeld und Anja Steidinger haben das Format „Wartenau Versammlungen“ initiiert. Es oszilliert zwischen Kunst, Bildung, Forschung und Aktivismus. Ergänzend zu diesem offenen Handlungsraum gibt es nun auch eine eigene Website, die die Diskurse, Gespräche und Veranstaltungen begleitet.

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; Foto: Maximilian Schwarzmann

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; Foto: Maximilian Schwarzmann

Schule der Folgenlosigkeit

Alle reden über Folgen: Die Folgen des Klimawandels, der Corona-Pandemie oder der Digitalisierung. Friedrich von Borries (Professor für Designtheorie) dagegen widmet sich der Folgenlosigkeit. In der "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg verknüpft er Sammlungsobjekte mit einem eigens für die Ausstellung eingerichteten „Selbstlernraum“ so, dass eine neue Perspektive auf „Nachhaltigkeit“ entsteht und vermeintlich allgemeingültige Vorstellungen eines „richtigen Lebens“ hinterfragt werden.

Jahresausstellung 2021 der HFBK Hamburg

Jahresausstellung einmal anders: Vom 12.-14. Februar 2021 hatten die Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg dafür gemeinsam mit ihren Professor*innen eine Vielzahl von Präsentationsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen erschlossen. Die Formate reichten von gestreamten Live-Performances über Videoprogramme, Radiosendungen, eine Telefonhotline, Online-Konferenzen bis hin zu einem Webshop für Editionen. Darüber hinaus waren vereinzelte Interventionen im Außenraum der HFBK und in der Stadt zu entdecken.

Katja Pilipenko

Katja Pilipenko

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

Am Abend des 4. Novembers feierte die HFBK die Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 sowie die Verleihung des Hiscox-Kunstpreises im Livestream – offline mit genug Abstand und dennoch gemeinsam online.

Ausstellung Transparencies mit Arbeiten von Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Betreut von Prof. Verena Issel und Fabian Hesse; Foto: Screenshot

Ausstellung Transparencies mit Arbeiten von Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Betreut von Prof. Verena Issel und Fabian Hesse; Foto: Screenshot

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Alltagsrealität oder Klischee?; Foto: Tim Albrecht

Alltagsrealität oder Klischee?; Foto: Tim Albrecht

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; Foto: MKG Hamburg

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; Foto: MKG Hamburg

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?