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Promotionsvorhaben Stefan Riebel

Arbeitstitel: Project Space Practice

Betreuung: Prof. Dr. Michaela Ott, Prof. Christin Lahr

Die Forschungsarbeit betrachtet das Projekt-Raum-Betreiben als eine Form der wirtschaftlichen Strukturierung, der politischen (Selbst-)Organisation sowie ästhetisch-künstlerischer Handlungsweisen.

Konkret werden diverse Projekt-Räume und deren Betreiber*innen nach ihren Erfahrungen, Tätigkeiten und Rollen sowie deren künstlerischen Ausgestaltbarkeiten befragt. Es soll weiterhin geklärt werden, ob es sich bei dieser Form des künstlerischen Handelns und Wirtschaftens um eine zeitgemäße und neuartige Erscheinung handelt, und wenn dem so ist, wie diese verstanden werden kann. Eine Gesprächsreihe, eine performative Serie sowie einige Ausstellungen werden die theoretische Arbeit praktisch begleiten und die fortlaufenden Überlegungen öffentlich zur Diskussion stellen.

Ziel ist es das Projekt-Raum-Betreiben als künstlerisches Phänomen zu beleuchten, einzuordnen und eine Publikation zum Thema zu entwickeln, die zum einen die praktischen Arbeiten im Laufe der Forschung dokumentiert und zum anderen gewonnene Erkenntnisse zusammenfasst und so den praktischen und den theoretischen Teil miteinander verbindet.

Zur Person:

Stefan Riebel ist Konzeptkünstler und lebt und arbeitet in Berlin und Leipzig. Seine künstlerische Tätigkeit ist prozessorientiert, performativ, poetisch und meist seriell. Schwerpunkte bilden dabei Eingriffe in bestehende Systeme sowie Konstruktionen sozialer Räume und interaktiver Ereignisse.

Kontakt:

etc@stefanriebel.de
www.stefanriebel.de

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Aktuelle Beiträge auf rhizome.hfbk.net

rhizome.hfbk.net ist das soziale Netzwerk der HFBK. Es eröffnet ein digitales Forum für Austausch und Diskussion, in dem Studierende, Lehrende, Gastautor*innen, Kunstkritiker*innen und die interessierte Öffentlichkeit für ein breites Spektrum an Inhalten und Sichtweisen sorgen. Hier finden sich Ausstellungsbesprechungen, eine regelmäßige Kunstpresseschau, literarische Texte sowie Berichte von Vorträgen und Symposien.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Jahresausstellung 2020 an der HFBK Hamburg

Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?