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2020/09/03: Kunstpreis Hannes Malte Mahler – it is art

Der Kunstpreis „Hannes Malte Mahler – it is art“ 2020 wird in diesem Jahr zum ersten Mal ausgeschrieben. Der Preis wird künftig alle vier Jahre am 29. Februar vergeben. Prämiert wird ein künstlerisches Vorhaben, welches mit Projektmitteln des Preises realisiert und dann in Hannover präsentiert werden soll. Ganz im Sinne der künstlerischen Praxis Hannes Malte Mahlers (1968–2016) ist der Preis gattungs- und genreübergreifend ausgerichtet. Die Dotierung des Preises setzt sich aus einem Preisgeld von 15.000 € und einem Projekt- und Produktionsbudget von bis zu 105.000 € zusammen. Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Jury. Die Bekanntgabe des ersten Preisträgers wird zum 5. Todestag von Hannes Malte Mahler im Rahmen eines Benefizkonzertes mit Igor Levit am 18. Juli 2021 stattfinden.

Die Bewerber*innen reichen online als Wettbewerbsbeitrag den Entwurf einer künstlerischen Arbeit ein, wobei das Genre frei wählbar ist. Von Zeichnung, Malerei, Skulptur, Foto- und Videoarbeit bis hin zu Performances ist alles möglich. Die Arbeit soll sich dabei in ihrem Charakter an der expansiven künstlerischen Denkhaltung von Hannes Malte Mahler orientieren (siehe Werkcharakterisierung).
Die fertige Arbeit wird in Hannover zwischen Herbst 2022 und Frühjahr 2023 präsentiert.
Das Preisgeld setzt sich aus einer persönlichen Gratifikation von 15.000 € für den/die Künstler*in und einem abrufbaren Budget (Projektgeld) zur Realisierung des Entwurfs von max. 105.000 € zusammen.

Die Teilnehmenden können sich online vom 1. April bis zum 30. September 2020 auf unserem Bewerbungsportal registrieren und ihre Bewerbung dort hochladen.
Dafür werden folgende Angaben/Unterlagen benötigt:

  • tabellarische künstlerische Biographie (Ausbildung/Ausstellungen/Publikation/Preise)
  • kurze Charakterisierung des eigenen Kunstbegriffs und der bisherigen künstlerischen Arbeit
  • Skizzierung des für die Bewerbung ausgearbeiteten künstlerischen Projekts (inkl. Beschreibung, Fotos, Skizzen, o.ä.)
  • Entwurf eines groben Zeit- und Kostenplans zur Umsetzung des Projektes

Für weitere Details zur Bewerbung, wie Dateiformate und max. Dateigrößen, lesen Sie bitte das Ausschreibungs-PDF.

Mehr Informationen zur Bewerbung: www.feinkunst.org/de/kunstpreis

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Aktuelle Beiträge auf rhizome.hfbk.net

rhizome.hfbk.net ist das soziale Netzwerk der HFBK. Es eröffnet ein digitales Forum für Austausch und Diskussion, in dem Studierende, Lehrende, Gastautor*innen, Kunstkritiker*innen und die interessierte Öffentlichkeit für ein breites Spektrum an Inhalten und Sichtweisen sorgen. Hier finden sich Ausstellungsbesprechungen, eine regelmäßige Kunstpresseschau, literarische Texte sowie Berichte von Vorträgen und Symposien.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Jahresausstellung 2020 an der HFBK Hamburg

Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?