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2020/09/15: Goldrausch Künstlerinnenprojekt

Aufruf zur Bewerbung

Weiterbildung für Bildende Künstlerinnen auf dem Weg in die Öffentlichkeit

Das Goldrausch Künstlerinnenprojekt wurde 1989 vom Frauennetzwerk Goldrausch e. V. initiiert, um der strukturellen Benachteiligung von Bildenden Künstlerinnen entgegenzuwirken. Mehr denn je gilt: Es reicht nicht, gute Kunst zu machen! Um sichtbar und erfolgreich zu sein, braucht es umfassende berufliche Sachkenntnis. Deshalb unterstützen wir Frauen dabei, sich individuelle Karrierewege zu erschließen, ihr Wissen als Selbstständige praxisnah auszubauen und ihre Werke öffentlich zu präsentieren.

Projektträger und Förderung

Projektträger ist Goldrausch e. V., das Existenzgründerinnen unterstützt. Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Abteilung Frauen und Gleichstellung. Die Förderung deckt die Kosten der Weiterbildung.

Wir freuen uns auf Bewerbungen von Frauen

  • jeden Alters
  • die in Berlin wohnhaft sind
  • mit ausreichend deutschen Sprachkenntnissen, um Diskussionen zu folgen; eigene Beiträge können englischsprachig sein

Wir fördern Künstlerinnen

  • aller Sparten der Bildenden Kunst
  • vorzugsweise mit (Kunst-)Hochschulabschluss oder entsprechenden Kenntnissen
  • mit Erfahrungen in der künstlerischen Praxis
  • mit konkreten Zielvorstellungen und großer Motivation
  • mit Zeit und Ressourcen, um sich – neben der Studioarbeit – Konzepte der Vermittlung und Vermarktung zu erarbeiten
  • die bei Zusage verbindlich und kontinuierlich am Kursprogram teilnehmen.

Kursinhalte

  • Standortbestimmung und Zielbestimmung der künstlerischen Praxis (Analyse und Entwicklung)
  • Training der Selbst- und Werkpräsentation
  • Katalogkonzeption und Ausstellungspraxis
  • Selbstständigkeit: Steuer, Finanzierung, Urheberrecht – was sollte frau wissen?
  • Fachkompetenz im Publizieren eigener Inhalte im Text- und Bildbereich (Print und online)
  • Berliner Kunstfeld: Exkursionen, Seminare, Diskussionen, Kontakte

Bewerbungen für die Kursteilnahme 2021 können vom 1. Juli–15. September 2020 eingereicht werden.

Mehr Informationen zur Bewerbung: www.goldrausch.org/de/modalitaeten/

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Aktuelle Beiträge auf rhizome.hfbk.net

rhizome.hfbk.net ist das soziale Netzwerk der HFBK. Es eröffnet ein digitales Forum für Austausch und Diskussion, in dem Studierende, Lehrende, Gastautor*innen, Kunstkritiker*innen und die interessierte Öffentlichkeit für ein breites Spektrum an Inhalten und Sichtweisen sorgen. Hier finden sich Ausstellungsbesprechungen, eine regelmäßige Kunstpresseschau, literarische Texte sowie Berichte von Vorträgen und Symposien.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Jahresausstellung 2020 an der HFBK Hamburg

Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?