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2009/05/28: Anna Möller ist Villa Romana-Preisträgerin 2010

Sebastian Dacey, Anna Heidenhain, Anna Möller und Martin Pfeifle sind die Gewinner der Villa Romana-Preises 2010 und können im kommenden Jahr für zehn Monate im Künstlerhaus in Florenz leben und arbeiten. Auf ihrer Sitzung in Florenz wählten am vergangenen Wochenende die diesjährigen Juroren, Susanne Gaensheimer, Direktorin des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt, und die in Neuss lebende Künstlerin Rita McBride, die Preisträger aus.

Anna Möller, 1980 in Hamburg geboren, studierte an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. In ihren Arbeiten spielt das Verhältnis von Körper und Konzept eine wesentliche Rolle. In Installationen, Papierarbeiten und Videos verhandelt sie Topografien in ihrer Zugänglichkeit wie Unzuverlässigkeit. Die Funktionalität von Dingen und Räumen wird zum Ausgangspunkt subtiler Antizipationen. Anna Möller betrieb von 2004 bis 2008 zusammen mit Hannes Loichinger und Tillmann Terbuyken den Ausstellungsraum „Pudelkollektion“ im Golden Pudel Club in Hamburg.

Die Villa Romana ist ein international orientiertes Künstlerhaus in Florenz. Sie verfügt neben Atelier- und Wohnräumen über Ausstellungssäle, Logierzimmer für Künstler, Kuratoren und Gäste sowie einen 15.000 Quadratmeter großen Garten, der mit öffentlichen Projekten bespielt wird. Der Villa Romana-Preis ist mit einem zehnmonatigen Arbeitsaufenthalt im Künstlerhaus, einem freien Atelier sowie einem monatlichen Stipendium verbunden. Die Auszeichnung wird vom Verein Villa Romana ausgelobt und finanziert mit Mitteln der Deutsche Bank Stiftung, des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie weiterer privater Förderer.

Kunst trotz(t) Corona: Graduate Show 2020

Mit einer zweimonatigen Verspätung findet die Graduate Show – ehemals Absolventenausstellung – in diesem Jahr am 19. und 20. September statt. Mehr als 140 Studierende zeigen ihre künstlerischen Abschlussarbeiten. Von 10 - 20 Uhr sind Besucher*innen herzlich eingeladen, sich in der HFBK die zahlreichen Arbeiten anzusehen. Für Ihre Gesundheit an diesem Wochenende sorgt ein extra entwickeltes Corona-Konzept. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Aktuelle Beiträge auf rhizome.hfbk.net

rhizome.hfbk.net ist das soziale Netzwerk der HFBK. Es eröffnet ein digitales Forum für Austausch und Diskussion, in dem Studierende, Lehrende, Gastautor*innen, Kunstkritiker*innen und die interessierte Öffentlichkeit für ein breites Spektrum an Inhalten und Sichtweisen sorgen. Hier finden sich Ausstellungsbesprechungen, eine regelmäßige Kunstpresseschau, literarische Texte sowie Berichte von Vorträgen und Symposien.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?

Jahresausstellung 2020 an der HFBK Hamburg

Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.